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Einträge im Weblog seit 2003:

Wer dich nicht gekannt hat, schüttelt den Kopf über den Humor, mit dem du den Piloten gefagt hast, ob er dich nun zum Probegucken mitnehmen würde. Mit brüchiger Stimme hattest du das in die Stille hinein gefragt, lange vor dem Surren der Rotorbl...
Warum ich als Spanier noch nie in Spanien war? Eine lange Geschichte, Agnès. Ich war schon in Spanien, aber als Kind, lange her das alles. Manu entkorkt eine Flasche Bordeaux und gießt unsere Wassergläser randvoll. Er prostet uns mit der Flasch...
Mein Revier liegt im 3. Arrondissement, wo ich in Hinterhofkneipen und Kellergewölben die Seele satzweise zu Markte trage. Manchmal auch in einem schäbigen Antiquariat, zwischen Wand und Ecke gezwängt, dort wo der Staub der Großväter am dicksten...
Die Tristesse sitzt im Eck, sie trinkt heissen Cacao. Am Piano, zu laut, spielt der Einäugige Blues. Sie summt leise dazu, wiegt dabei ihren Kopf. Man munkelt, sie wäre zu haben für Geld. Die Geschäfte geh'n schlecht, sie ist meistens alle...
Den Morgen ungestüm begrüßen und den Träumen das Fett absaugen, noch ehe sie sich breit in den beginnenden Tag fläzen. Den Duft der Venus so lange es geht in der Nase behalten und heute die Reste erst spät vom Tabak absorbieren lassen. Läc...
All die Geräusche der Nacht, das Rascheln im Unterholz und dein Atem dicht an meinem Ohr. Unsere vorsichtigen Schritte, peitschende Äste und die Brennesseln auf der Lichtung, bei der du zitternd auf mich wartest. Deine Augen, die sich nich...
Abends sich gegenüber sitzen, den Blick halten und auf dein nächstes "chn" warten, das du mit der selben Selbstverständlichkeit wie den Rauch ausbläst. Deine Verlegenheit gemeinsam überspielen, wenn wir an unserem Strohhalm ziehen, lange un...
Gummierte Abende aus dem Schlaf reißen, gerafften Röcken nachsehen und die Phantasie zwei Purzelbäume unterhalb der Schamgrenze einfrieren. Am Nebentisch eine welkende Rose, sie trägt Kontaktlinsen, das Blau ist nicht von dieser Welt. Sie...
Die Gedanken entwildern, ihnen die Suggestion nehmen und die Giftzähne ziehen. Tatsachen in ihr tatsächliches Licht rücken, wie wahr ist die Wahrheit, wenn die Projektoren justiert sind? Die Gelassenheit zu Tisch bitten, sie nicht gerade...
In einem Café sitzen, dem bleifreien Tag die Zeit stehlen, und uns vom rastlosen Gewusel einlullen lassen. Ihm einen Brocken unserer Unendlichkeit zum Fraß vorwerfen, ganz gönnerhaft, Glück macht verschwenderisch. Die Rue Amelot entlang ...
Die lautlosen Schreie, die deine Augen ausstoßen: Vergiss mich! Deine schmalen Lippen, die sich füllen: Nein, bleib, bleib, bleib! Dein zierlicher Oberkörper, über den Tisch geneigt, offensiv, der kurz danach auf der Bank in sich zusam...
Die Erinnerung verblasst nicht. Sie wechselt lediglich ihre Farben, und spielt virtuos auf ihrer Klaviatur aus Licht und Schatten. Gestern knallte sie mir ein sonnendurchflutetes Grün ins Hirn. Zwischen zwei Ortsschildern und einer Roten A...
JE T'AIME. Glänzend und saftig wirken die Buchstaben, als wären sie mit einer tropischen Frucht an die Mauer geschrieben worden. Beim A hatte ich bemerkt, dass mir langsam die Wand ausging, die letzten drei Buchstaben wurden kleiner und klei...
Wenn du mich findest, drüben beim Parkplatz der verlorenen Träume, werde ich dem Schwung deiner Hüften folgen, und meine Mähne wird dir ein Zeichen sein. Du wirst sie suchen, wenn du wieder einmal einen Haken geschlagen hast, um mich zu neck...
Wie leicht du noch atmen kannnst, trotz dieser Gedanken, die dich tiefer und tiefer in den Stoff drücken. Die Sonne macht eine Ausnahme, sie beschwingt dich heute nicht, so sehr du deine Haut auch exponierst. Eine Armlänge von mir entfer...
Die Nacht gebiert Sterne, die wir erobern, wenn wir ungeschützt, nackt den Himmel ertasten. Mit allen Sinnen den Raum des fahlen Lichts einrichten und ihm den Komfort lauer Abende einhauchen. Dabei im Shuttle aus Gefühlen durch die Tiefe ...
Auf dem Tisch liegt einer der kleinen Zettel, die du immer schreibst. Deine runde Schrift, die Buchstaben wie Comic-Figuren aussehen lässt, mit Kringeln an Stelle von Punkten. Lese, dass du einkaufen gefahren bist, meine Erinnerung sieht dic...
Zwischen zwei Küssen schminkt sich die Sehnsucht, sie trägt Seide unter weißem Trikot und den Duft der Inseln. Betörend zerstäubt von hungrigen Poren, sie warten mit brennender Geduld auf meine Lippen. Eine Stradivari, heute Haut und gan...
»Mon Amour« – wie gereckte Lippen die ersten Buchstaben und immer heller werdend, weil gestern ihr Lippenstift dieser Tortur auf dem rauen Putz nicht lange standgehalten hatte. Die Wand, diese heilige schäbige Hotelmauer, hinter die...
Das blankrasierte Kinn gereckt, der Blick klebt am Regal hinter dem er sie vermutet. Sein Kopf ist leicht gerötet, der Kontrast zum weißen Hemd überdeutlich, er fürchtet, selbst im Fokus zu stehen. Ihre Fußstellung lässt auf eine Tänzerin...
Die Ruhe vor dem Sturm in der wir unser Nest bauen, nah am Wahn, blank und hochtoupiert wie unsere Sinne. Als müssten wir uns gegenseitig beweisen, dass wir es sind, als wäre jedes Ich ein Splitter der Gemeinsamkeiten. Zur Ablenkung angek...
Die Augen schließen und dein Schweigen hören. Du gibst einen leisen Laut von dir, es klingt wie „chn“, ich weiß, dass du jetzt grinst. Deine Wangenknochen treten dabei etwas hervor und du bekommst diese kleinen roten Bäckchen, di...
Diese Nacht, ein einziges Aufatmen, an deren Ende ich dir trunken vor Glück ein Versprechen abringen wollte. Dieser alles entscheidende Satz, den du mit einem Grinsen mehr quittiert als beantwortet hast. Willst du meine Frau werden? Wie ve...
Treppen steigen und unsere Schatten an die verfallenen Fassaden kleben. Weiter, immer weiter, versuchen Schritt zu halten mit ihr, die mehr schwebt als sie geht. Kleine Plätze wie Innenhöfe durchschreiten, lederhäutige und rundliche Männer ...
Vor einem Café sitzen und auf das Fenster sehen, hinter dem Rimbaud vom Wundbrand verschluckt wurde. Wer mag jetzt dort liegen und auf den finalen Sensenhieb warten? An einem Peroquet nippen, zarte Finger auf dem Schenkel spüren und wieder i...
Dem Leibhaftigen ein Schnippchen schlagen. Nicht mehr mit ihm gemeinsame Sache machen, lachend die Zähne blecken und sich langsam wegdrehen. Seinen kalten Hass im Nacken spüren und schreiten, erhobenen Kopfes, die von Wühlarbeit schrundige...
Diese Liebe die nur wir beide kennen, gebraut aus der Angst, dem Quäntchen Mut und unserem Verlangen. Jenseits aller Kontrolle dieses Verlangen, das anzieht und abstößt, Sehnsucht und Furcht zugleich, weil wir um die Konsequenzen unserer...
In die Ecke geduckt dir beim Tanzen zusehen, Abend für Abend in die Kirschenzeit rein. Die Sinne zerstäuben gezielt Schritt auf Schritt, wenn du dich sacht fordernd zu mir bewegst. Lang' lang' in den Abend wie beim ersten Mal, als fol...
Lautlose Schreie verenden im Mai knapp unter'm Himmel, seitenverkehrt. An milchigem Glas stößt sich Sonne das Kinn, schattenlos dreht sich die Zeit auf dem Fleck. Ein Atemzug weit, warmer Körper im Schlaf, bekannt fremde Haut, zu den ...
Überraschend eingetroffen: Die von der Malerin - Bildhauerin und auch Musikerin Jutta Stern aus Freiburg komponierte Musette zum Chansontext Larmes. Eine weitere Version stammt von HaPe Brunner, der vielen noch von meiner Lesung bekannt s...
Soll das nun schon alles gewesen sein, zerplatzende Tropfen, meine Träume zerdacht? An die Reling gelehnt, ein Lächeln zum Schein; mit Tränen von morgen und Angst vor der Nacht. Eine Nacht die wie viele Unendlichkeit kennt, deren Takt...
Eben noch jenes stille Bild einer Madonna, stehst du auf, federnd, prüfst noch einmal den Sitz deiner Schuhe. Ich begreife und beginne einen Takt zu klatschen. Diese Planke als improvisierte Tanzfläche, du machst sie zur Bühne, in eine...
Die lautlosen Exzesse meiner allnächtlichen Phantasien enden schweißgebadet am Strand. Früh am Morgen, lange bevor die ersten Vögel den neuen Tag ankündigen. Diese Morgen, die noch keine sind, lediglich Ahnungen von einem Heute. Es p...
Jasmin am Abend, calle de Fuego. Sein Duft zerschneidet die Stille, lässt meine Sinne flattern. Vom Hafen wälzen sich die Ausläufer einer Landungswolke hoch. Ich erhasche den Geruch von Salzwasser und totem Fisch. Die weißen Blüten stemme...
Lass mich noch etwas von dir betören. Wieg mich im Traume, es bliebe wie jetzt. Als wär'n deine Füße, die kalten zur Nacht. Die Liebe, die stetig sich nach mir sehnt. Als gäb' es nur Anfang, jeden Tag neu. Endlosen Frühling und zahnlo...
Für die Freude die du entfachst, wenn mein Kissen längst kalt. Der Körper schon einsam den Morgen betritt. In Gedanken mit dir durch die Sackgassen zieht. Als endete die Welt dort niemals für uns. Für drei Worte, verloren auf Re...
„Vous désirez?“ Für kein Geld der Welt würde ich jetzt den Kopf heben. Dabei fragt die Stimme schon zum zweiten Mal. Diesmal eine Nuance höher und mit ein klein wenig Nachdruck. Ich starre weiterhin auf das zur Hälfte ...
... die du Freiheit liebst wie eine Schwalbe. Du sollst von mir dazu verdammt werden tapsig wie ein Hühnchen Schritt für Schritt zu tun? Manchmal die gestutzen Flügel aufrichtend, um sie kurz darauf wieder resigniert zu falten? Er...
Aufmerksame LeserInnen werden es vielleicht bereits wissen: Zusammen mit Esther Hegers Ensemble Atelier de la Danse aus Freiburg plane ich derzeit ein Bühnenwerk mit Tanz und klassischer Musik.Siehe hierzu auch die anderen Beiträge aus dem Berei...
Alors.... Hin und wieder Vergilbtes neu tünchen oder mal eben kurz aufpolieren... Es war mal wieder an der Zeit die Seite zu durchforsten und neu zu strukturieren. Große Änderungen gab es im Bereich des Archivs, dort kann man jetzt ni...
Tausende von Sternen tanzen darauf, wenn ich meine Augen fast schließe. Irgendwann, ja irgendwann wirst du mir noch im Halbschlaf einen Knuff mit dem Ellbogen geben, weil ich wieder ein graues Haar oder eine kleine graue Strähne ent...
Wie ich mich danach sehne, dich immer an meiner Seite zu wissen. Jeden Morgen aufzuwachen und mit deinen zerzausten Haaren zu spielen. Aah wie ich sie liebe, deine Mähne. In ihr bricht sich die Morgensonne und malt jedes ein...
... Sie sehen fesch aus, wenn sie sich dann endlich heraus trauen, diese wortgewandten Farben der Erinnerung. Gestern zum Beispiel, gestern erinnerten sie an Perlmutt. Fasziniert von dem Wechselspiel übersehe ich gerne die Risse, übersehe, dass ...
Küss' mich, los küss' mich, bedeck' mein Gesicht. Knietief im Schnee und dennoch entrückt. Die Lider geschlossen, der Sonne zum Trotz. Jetzt loslassen, fallen, ganz lange, ganz tief. Nichts sehen, nichts hören, ganz einfach nur ...
Nirgends klingt Schweigen so warm wie bei dir. Der Drang zu küssen wird nichtig dabei. Oliven die Augen, ein nächtliches Meer. Atme die Brandung deiner Seufzer ein. Finger zu Federn, umstreichen den Hals. Lassen sich treiben a...
Ich kehre dem Kraichgau endgültig den Rücken, deponiere meinen Hausstand in einer Scheune im Breisgau und mache mich auf den Weg. Drei große Kartons mit Klamotten und Büchern, eine hölzerne Weinkiste mit Küchenutensilien, zwei prall gefüllte Tasch...
Höre dein Warten richte meines an dich. Glaube zu spüren was dem Auge verwehrt. Ritz' meine Worte in die Maserung ein. Wünsch' mir Termiten, lach' mich dann aus. Stampfe und schreie meine Wut an die Wand. Warte vergeblich auf ...
Sie krallen sich fest, verspritzen ihr Gift. Verdorrt brache Träume fiebern zum Wahn. Zerhackt von der Kälte wird Erinnerung blass. Sie ächzt unter Rauhreif ihren stimmlosen Blues. Zum Aderlass endlich nackte Seele verdammt. Re...
Lese dich täglich von Gedankenpapier. In kantigen Lettern sprichst du mit mir. Deine Stimme versagt, wörtlich unicolor. Seit Wochen graublau, vermisse dein Grün. Feuchtkühle Träume zerhacken Tage und Nacht. In fiebrigen Bildern...
Wünsche mir Träume wie ich sie gestern gehabt. Rieche noch heute die Wiesen und dich. Höre dein Lächeln, es erstickt jeden Laut. Hat das heisere Grau aus unseren Köpfen geweht. Warte auf jenen Morgen, ersten Augenaufschlag. Wen...
Auf den Lippen den Glanz und den Spott letzter Nacht. Über dem Lächeln die Nase, sie spielt mit dem Rauch. Sanft wogend im Atem hebt und senkt sich die Brust. Verharrt für Sekunden an der Schwelle zum Schlaf. Nicht wirklich entho...
Ein Flackern zerteilt fahle Träume aus Glas. Vertäut auf dem Grund hofieren sie Wort. Im Dunst ihrer Schmelze werden Tränen zu Staub. Sie glitzern im Schmutz verblasster Geduld. Milde Farben trainieren ungeniert den Spagat. Ent...
Hoffnung fließt träge, Atem stockt grau. An unflätigen Tagen plätschern Wünsche dahin. Wie knochige Hand kalten Wind im Genick. Halbwaches Frösteln an verlassenem Quai. Erinnerung ruft leise Herbstworte wach. Zerrinnen in Kreis...
Grau kriecht heut' rastlos durch den klebrigen Tag. Vereinzelt -wie Zufall- trockene Zweige im Wind. Verschluckte den Morgen und das Zwitschern im Baum. Wie unwirklich die Stille, sie schneidet den Rauch. Finger huschen behände ...
Gelungener Auftakt zu kultureller Veranstaltungsreihe Umkirch. Herr Siebert vom Förderverein Umkircher Mühle konnte sich freuen: Die Premiereveranstaltung einer Reihe geplanter Kulturabende war ausverkauft. Im liebevoll restaurier...
On me les a pretés, ces quatre murs humides. Afin que je puisse m'y accommoder. Ils n'ont même pas oblié de m'envoyer un soleil. Brillant, que je fête mes quarante-cinq berges. Et puis, qui le sait, un baiser tout chaud. Frappe...
Lesung In Zusammenarbeit mit dem "Förderverein Umkircher Mühle" lese ich am 8. Januar aus meinem neuen Gedichtband "Haut Liebe". Begleitet werde ich dabei von Hans-Peter Brunner und seinem diatonischen Akkordeon. Dazu sehen Sie eine Bi...
Erlieben uns warm, trotzen eisigem Wind. Gestern dachte ich mich mit dir wieder hin. Orte, an denen Schweigen erlaubt. Worte nicht fordern, Blicke erzähl'n. Wo wir Herzen malen, in sandigen Schnee. Die Ängste abfallen und Träu...
Alors.... Das Alte liegt hinter uns.... Merci für die Besuche, für das Feedback auch. Allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2006!
An der Porte des Ames, den Schlüssel zur Hand. Dein Atem im Nacken und ein kalter Blick. Nasskalter Winter fras unser herbstliches Grün. Hautweiche Luft längst vom Nebel entfärbt. Wo ehedem Sonne bunte Träume gemalt. Liegt matt...
Ab sofort lieferbar! Was lange währt... Jetzt ist es fertig! Der Gedichtband im Sonderdruck mit einem Vorwort von Kai Thyret umfasst 82 ausgewählte Gedichte von 2000 - 2005. In edlem Leinen und mit Goldprägung bietet es sich geradezu als Gesc...
Den Sonntag betrachtet, zwischen Himmel und Bett. Im Dezemberwind glaubt' ich deinen Atem zu spüren. Riss das Fenster weit auf, schrie einen Namen hinaus. Vielleicht war es deiner, ich weiß es nicht mehr. Die Antwort war weiß, ...
Zarte Töne und weich längst erloschenes Licht. Spuren sind immer verlorenes Glück. Wo Welten verschwimmen, von Ängsten flankiert, wird Seele fragiler als feines Kristall. Körper erstarrt, des Atems beraubt. Gebündelte Blitze z...
Dauniger Morgen, Scheiben weißmatt. Hand ruht auf Wärme, streichelt sie sanft. Es britzelt ein wenig, so gegen den Strich. Beim küssen verzieht dir ein Schauder den Mund. Atme dich tiefer, jede Pore wird mein. Mit heiserem Se...
Manchmal träume ich schwer, das behalt' ich für mich. Mir ist dann als röch' ich viel länger nach dir. Oft stolpert die Hand durch die Stille der Nacht. Sie endet an Scheiben von beschlagenem Glas. Tau perlt am Morgen zwischen A...
Merci à tou(te)s "Hier im Süden, weit entfernt von meinem bisherigen Leben, lerne ich das Wort „Heimat“ erst richtig kennen. Ich spüre, dass Heimat nichts mit Herkunft zu tun hat. Heimat ist dort, wo ein Tisch auf einen wartet...
Bestellen Die Eremitage Bd. 11 ISBN 3-932290-44-5 mit meiner Kurzgeschichte "GAU-Zeit" und 12 Gedichten kann ab sofort im Verlag Peter Valentin bestellt werden. Preis: 14 Euro. Ein Auszug daraus findet sich auf der Einladung.(öffnet in n...
Wort kämpft verbissen gegen Töne von einst. Sie breiten sich aus, zerfleischen den Text. Satz atmet flach unter bleiernem Blues. Melodische Lava, benebelt den Sinn. Spät sendet Nacht, Rettung, blauschwarz. Bedeckt unbeholfen ...
Manchmal singe ich, damit die Zeit vergeht. Wenn Seele verheddert, in den Klauen der Brust. Noch ehe der Tag seine Unschuld verliert. Balsam, unbeholfen geschmiert, auf die Wunden der Nacht.
Literatur im Schloss Freitag, 9.Dezember, 18h30 im Residenzschloss Ludwigsburg. Vorstellung der Eremitage Nr.11 (Verlag Peter Valentin) mit u.a. zwölf meiner Gedichte und der Kurzgeschichte "GAU-Zeit". Ein Auszug daraus findet sich auf...
Ihre Stille spricht Bände, wenn sie regungslos tanzt. Das Gesicht einstmals Seide, matt schimmernder Stein. Nebel umgarnt sie, perlt als Tränen dann ab. Kehle umschlungen, von gnadenlos Tag. Nassgraue Sehnsucht, kriecht morgen...
Aus dem Abend die letzten Träume gepresst. Noch einmal kurz atmen, ehe Nacht den Rest schluckt. Vergänglichkeit wuchtet ihren Körper aus Blei. Kämpft sich Faser um Faser in die Hoffnung hinein. Wo eben noch Glück mit den Lippen ...
Von Träumen gezehrt, das Polster wird dünn. Nur wenige halten sich hartnäckig fest. Nicht mal verzagt, abgebrüht nur. Zu oft trifft der Strahl, als dass ihr was bleibt. Balsam die Farben, Tupfer im Grau. Reichen zum Zählen d...
Verführten den Tag, mit Nacht auf der Haut. Tranken Tau vom Blatt, eh' die Sonne ihn klaut. Italienisches Eis, von den letzten Cents. La vie de Bohème, bis der Magen knurrt. Am Morgen danach, das Bett wieder leer. Warst du wied...
Wildwachsende Rosen, die du doch so liebst. Ich brachte sie heute vergeblich zu dir. Am Fenster Tentakel, gefräßiger Schlund. Platziertest den Topf, damit ich versteh'. Da schenkt' ich die Rosen der nächstbesten Frau. Die ers...
Am Sonntag, im ersten, dem milchigen Licht. Nebel drückt Sonne in traumleichtes Land. Halbwach dein Blick, vom Gestern erweicht. Zeigt perlenden Tau vorfreudiger Lust. Verwegene Küsse flirren über die Haut. Bringen Poren zu F...
Manche führen gerade ins Licht. Gekieselte Hoffnung, trägt ziellose Flucht. Vereinzelt am Rand, Spuren von Glück. Vergängliche Blätter, treiben im Wind. Licht kommt nie nah, blitzt manchmal nur auf. Vor nächster Steigung ist...
Seele betankt im fallenden Tag. Von fern eine Stimme, ganz dicht neben mir. Einen Augenblick lang die Gedanken zerrupft. Danach wieder Stille, sie formieren sich neu. Die Weite steigt langsam mit der Kälte ins Blut. Mit ihr d...
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In schweißnasser Nacht haften Träume gummiert. Sie lösen sich, fallen, bei taghellem Licht. Geben sich nüchtern, als gedankenklar aus. Wölfe im Schafspelz, mit reißendem Fang. Spür' sie im Nacken, ihr stinkendes Maul. Kommt d...
Wie weich heut' das Licht deine Gesichtszüge malt. Auch wenn du verhärmt, frustriert von der Welt. Vielleicht weil ich dich nicht kenn' wie du bist. Nur immer mir nehme was ich grad' von dir will. Zum Teufel noch mal, warum lä...
Durch milchiges Glas dringt der Himmel von Arles. Hinter den Dächern lockt der Arena Klang. Wir lassen uns treiben, schweben auf der Musik. Sonne wirft Schatten Zweier schweißnasser Haut. Was gestern noch Vorsicht, wie ein Hau...
Hab' mich nach deinen Lachen gesehnt. Den rötlichen Glanz deiner Wangen vermisst. Vergeblich auch nach deiner Stimme gesucht. Fragmente davon summten im Ohr. Wo eben noch Taille warst du nicht mehr. Meine hilflose Hand griff...
Wir standen am Trauf einer anderen Welt. Zu springen bereit, ich bückte mich schon. Sah dir in die Augen, und wusste sofort. Du wirst es nicht tun, war alles nur Schein. Vielleicht eine Laune auf Wochenendtrip. Oder einfach d...
Die Feder ganz tief in die Seele getaucht. Mit zitternder Hand ihr Abbild gemalt. Gekleidet in Worte, süßlich und herb. Getrocknete Tinte ist übrig davon. Zurück bleiben Stiche und Narben zuhauf. Darunter die Tiefe, die unen...
Wie fallendes Laub, schon über der Zeit. Uralte Schmöker, erzählen von uns. Vertrautes, geheim, so alt und so neu. Berichten von Liebe, von Trauer und Leid. Man liest ein paar Zeilen, erkennt dabei schnell. Dass alles schon o...
Gelegentlich winken die Schatten von einst. Verlassen die Hülle, sind wieder Kind. Sie grüßen vom Ufer, ihre Gesten sind matt. Blicke ersetzen das gesprochene Wort. Werben mit mildem, zärtlichem Warm. Hellen sich auf, kokett...
... wenn ich dich lese, dein Gedanke mich küsst. Manchmal nur eine Zeile, reißt das Herz mir auf. Fühl ich mich eine Weile nicht so einsam wie eh'. Leckt die Sonne Gesicht, zaubert ein Lächeln hinein. Weiß ich dich neben mir, ...
Mästet sich langsam, an Gefühlen von einst. Gefräßige Stille hält Erinnerung wach. Zerrinnt in den Händen, deren Wehrlosigkeit. Herz will noch halten was unaufhaltsam fließt. Danach sind die Träume ein verballhorntes Wort. Si...
Glanz deiner Lippen konkurriert mit Satin. Heute in schwarz wie immer mit mir. Pupillen geweitet, die Lider sehr eng. Dein Lachen ganz tief, aus blühender Brust. Versinken unendlich, Tag ist schon weit. Nebenan reckt sich un...
Der Morgen noch zart, wir stehen am Kai. Erwarten das Schiff und den Tag d'amoureux. Fast kindliche Freude und dein Lachen im Blick. Ganz eng beieinander, früher Kühle zum Trotz. Wie lange gewartet, auf Tage wie den. Mit Sorg...
All diese Wärme, gesprochenes Wort. Aus halbwachem Mund, Morgen noch grau. Nie wirklich begriffen, ob Traum oder wahr. Nur manchmal alleine, zeigt es sich hell. Hat dann Facetten, einsam und schwer. Füllt sich mit Sehnsucht, ...
Heut' war der Himmel nicht mehr so grau. Farben brannten sich in dein Gesicht. Du trugst heute Rot, es fing sich im Licht. Passte zum Lachen, und der Melancholie.
Das Leben riechen, in all seiner Pracht. Nieren reiben sich an meinem Bauch. Den Morgen erahnen, wo er noch nicht ist. Schlafende Münder, küssen sich sanft. Blick in die Kälte, Hand tanzt auf Haut. Herbstblumenfarben in die ...
Schweigen wird dichter, Rad steckt schon tief. Noch einen Anlauf, dann wieder befreit. Kurze Zeit Piste, eben und glatt. Bald wieder Gefälle, schlittern statt fahr'n Doch wieder gefangen, schweißnasse Stirn. Dann dieses Schil...
Das Glück schien ihr hold, zum greifen schon nah. Nein wirklich, sie hatte es fast in der Hand. Sie führte die Finger, zur denkenden Stirn. Dahinter die Ängste, sie flüsterten leis'. Da fiel dieses Glück, zerbrechlich und dünn...
Hatte sie alle peinlichst genau. Gepflückt, auch geborgen, und danach sortiert. Dann sollten sie trocknen, wollte sie konservier'n Damit sie mir immer zu Diensten in Not. Nachts kamen die Zweifel, mit gierigem Schlund. Am and...
Wo sie auch steht, sie wird sie nicht los. Selbst in den Träumen rasseln sie noch. Versucht sich zu lösen, bewegt sich geschickt. Sie windet sich panisch, es ändert sich nichts. Verblassende Hoffnung, die Seele wird schwer. E...
Aus Du wird ein Ich, Mit Dir wird zu Wir. Gemeinsame Blicke, durch milchiges Glas. Nichts was uns lenkt, nur die eigene Angst. Kein Traum zu gewagt, nur die Hoffnung zu weit. Verlassenheit spüren, Zukunft, sie trotzt. Hüllt s...
Der Körper erlöst, Moleküle im Schmerz. Sie taumeln im Vorhof einer Schattenwelt bunt. Flüchtende Sehnsucht durch unendliche Nacht. Suche nach Ursprung, einem duftend Idyll. Verzweifelt verharren, an innerstem Punkt. Die Quel...
Der kurze Sommer mit Momenten in blau. Fließt noch in den Adern, hält Erinnerung wach. Bedeckt sich mit Nebel, begibt sich zur Ruh'. Verliert sich am Abgrund einer dünneren Luft. Nur kurz einen Blick noch, ehe der Schleier sic...
Die überarbeitete Neuauflage der Ausgabe Verdichtes ab 11/03 wurde ergänzt und umfasst 180 Seiten mit ca. 360 bebilderten Einträgen und ist über das Antiquariat Bernecker Online erhältlich. Der Direktlink zum Buch: HIER klicken.
Neueröffnungdes CAFÈ VIRTUEL in eigener Rubrik. Wem gefällt was er hier gelesen hat, liest oder noch lesen mag, kann im Café Virtuel zum Espresso einladen.Der Einfachheit halber ist derzeit nur die Abrechnung über eine Servicenummer imp...
Von dem Gelebten, dem warmen Moment. Bleibt noch ein Schatten, verliert sich im Grau. Auf einem Sockel, Hoffnung zum Hohn. Neben ihr Parias, er duzt sie bereits. Aus schlafenden Mündern rinnt taubes Wort. Versickert im Kissen...
Gesicht zu der Sonne und doch schon gebeugt. Vom Herbst ihres Lebens ein paar Tage entfernt. Ein wenig zerzaust, in der Seele ein Riss. Es teilt ihre Pracht schon der griechische Halm. Verdammt so zu leben, im Blick nur ein Zi...
Trasse aus Tränen und trockenem Blut. Fast liebliche Wunde, wär' sie nicht tief. Mit zwei roten Rosen, zarte Seelen gepeitscht. Dornen skizzieren ihren eigenen Weg. Verzweifelte Zeichen einer anderen Zeit. Sind Ende, sind Anf...
Diese Poeten des Alltags, sind Frau oder Mann. Kritzeln Gefühle, klecksen sie auch. Stehen immer im Regen, verwittern im Herbst. Formen sich Sonnen, aus täglichem Grau. Verharren am Abgrund, sind immer bereit. Lechzen nach S...
Zimtzuckerspiegel abgesackt. Mensch tummelt sich in den Niederungen des Wandertriebs. Vor der Seele verlaufen defilieren Papageienfarben. Ihre Schatten zum Gruss, wie Schnäbel gereckt. Träume stehen still, vor Schattenwelts Ba...
Der Tag noch in Träumen, die Decke noch warm. Den Morgen jetzt spüren, ich riech noch nach ihr. In meinen Gedanken ihre tastende Hand. Ihr Seufzen kaum hörbar, sie lächelt dabei.
Graue Tränen verlaufen, trocknen im Ewigen Weiß. Zimtene Schritte weisen den Weg. Tentative Momente versprühen blutrot. Plakativ klebt der Quarz, er erdet sich bald. Tristesse klettert behende, klammert und greift. Riss in de...
Nacht einsam fahl, Sterne sich müh'n. Traum summt im Garten leise den Blues. Ein paar Meter weiter, von drei Säulen begrenzt. Lädt Tristesse zum Diner, hinter offener Tür. Verlegenes Lächeln, argloser Blick. Warten auf Zeiche...
Ihre Haut riecht nach Seide, wo noch eben der Stoff. Stellen sich feine Härchen gegen stürmischen Hauch. Kommt aus kehligem Atem, den die Ruhe verlässt. Pressen trockene Lippen feuchter Zunge das Bett. Gibt dem Körper Signale, ...
Im Wechsel der Welten, wo Gedanken vereint. Ein DU widerspiegelt, im ICH und verschwimmt. Wo Träume sich finden, halb Tag und halb Nacht. Versprühen die Seelen voller Stolz ihren Duft. So sichere Hände, berühren sich sanft. U...
Spät, sehr viel später, der Mond bereits matt. Die Stadt sich gebettet in das Schweigen der Nacht. Vom Paravant gläsern, perlt Atem, der weint. Der Blick reitet südwärts, wo der Frühling erwacht. Verkleidet als Tau schwebt der...
Dort hinter der Mauer, gekonnt arrangiert. Blickdichtes Refugium hält die Seele versteckt. Vereinzelt und kurz nur von der Linse erhascht. Die verbotenen Früchte, die sie für sich behält. Gesprenkelte Bilder entfalten im Bauch...
Noch klingen die Worte, ist ihre Stimme im Ohr. Wie Tentakel des Kraken breitet sich Einsamkeit aus. All diese Sätze, die wir niemals gesagt. Hallen durch Gassen, es tönt jeder Schritt. Kämpft meine Freude über vergangene Nach...
Bei den Kais, auf dem Damm wo die Sonne matt glänzt: Nur ein Draht uns noch trennt, und der Abend schon ruft. Stehen Träume laut stramm, wie die Fahne im Wind. Ist die Vorfreude nah und die Hoffnung parat.
Freundlich geheuchelt und fröhlich serviert. Blassblaue Heimat verwirrt ihren Blick. Verbotene Früchte zu gern genascht. Moral propagiert, Hohn inhaliert. Trieften die feisten Jahre zum Bach. Plätschert nun leise das Leben d...
Die Komplettausgabe des Weblog umfasst kanpp 170 Seiten mit ca. 340 bebilderten Einträgen und ist über das Antiquariat Bernecker Online erhältlich. Der Direktlink zum Buch: HIER klicken.
Wenn du mich liest hinten bei den Felsen, wo es heimatlich azur durch Marmorspalten blitzt. Wenn du mich liest leuchten die Gebeine und unsere Väter kauern schweigend vor Schmach. Wenn du mich liest stellen verdammte Dichter ...
Die Ausgabeder Werke von 1998 bis 2003 kann weiterhin über das Antiquariat Bernecker Online bezogen werden. Der Direktlink zum Buch: HIER klicken. Die neuere Ausgabe erscheint in Kürze und ist ebenso über das Antiquariat erhältlich.
Belanglose Stunden bei der Tasse verbracht. Klatschendem Regen und Schritten gelauscht. In mir gestöbert, einem offenem Buch. Nur wenige Seiten nicht umgedreht. Auf dich gewartet, dein Lächeln, Hallo. Erlösende Küsse, liebe...
Mein Blick dieser Wand ihren Schatten entleiht. Hand um die Taille, Tentakel im Wind. Träume taghell aus verbotener Nacht. Alp der dort swingt, seine Nase im Schnee. Handwarmer Bauch wie ein Opfer gereckt. Madame geht zum T...
Waidwunde Augen, erschrocken im Tag. Sonne schließt Nacht, die doch keine war. Traumlose Sehnsucht, ihr Atem geht leicht. Hand tastet im Schlaf, halte sie fest. Wischt sich den Kuss von nachtfeuchter Brust. Als wär' es ne Flie...
Nein gestern war morgen, kaum getrocknetes Wort. Es hängt an Spiralen, zittert leise im Wind. Genährt von den Stimmen, die seit langem erstickt. Deren Kinder rumoren, ihrer Zukunft beraubt. Aus den bebenden Lippen quellen Si...
Stahlblaue Zweifel, traumweicher Blick. Glitzernde Sehnsucht, sie zwinkert dabei. Den Morgen vertrieben, mit den Füßen im Sand. Und sprudelnden Worten, klang auch ganz cool. Gemächlich zurück jetzt, Finger sucht Hand. Spür...
Lyrikband Der erste komplette Lyrikband erscheint diesen Herbst. ISBN wird noch bekanntgegeben.
12 ausgewählte Gedichte. Erscheinen in der Literatur-Zeitschrift Eremitage Nr.11 im Dezember 2005.
Kurzgeschichte. Erscheint in der Literatur-Zeitschrift Eremitage Nr.11 im Dezember 2005.
Träume pflücken, von kraftlosem Baum. Daunige Kälte, in endloser Nacht. Fragen zerschneiden, wie gärendes Obst. Süßlicher Duft und fauliger Kern. Ausgewrungener Morgen und knittriger Blick.
Stimmen im Off, wie Stahlmantelgeschoss. Zerreißen die Stille und lautlosen Wind. Bedächtiges Verlangen, in gleißendem Licht. Ertränkt sanfte Sehnsucht, verharrt ungeliebt. Sonne wirft Sterne, sprühen im Gras. Veitstanz auf dem W...
Die Sonne steht stramm, wartet hinter dem First. Im Rücken den Wind, deine Hand im Gesicht. Drück' dich enger an mich, schiele an dir vorbei. Sehe Tage der Zuflucht, Welt vergessen im Stein.
Den Abend erschreiben, bei Jean und Louise. Gedämpftes Gemurmel vom Tisch nebenan. Träumen nachhängen, geboren letzte Nacht. Blick hin zur Tür, bei jedem Geräusch. Locker verkrampft brennt Engelsgeduld. Zäh geht der Zeiger d...
Gestern noch Fremde, du zaghaft, fast Kind. Danach nur noch fallen, tief und beschützt. Wach bei erster Ebbe, vertraut durch den Sand. Der Sonne zusehen, wie sie sich entpuppt. Die Spannung am Morgen, die nun langsam weicht....
Papier traumgekränzt flatternd im Wind. Verblassende Wünsche, mit Blaudunst gemalt. Gestrandete Hoffnung aus rudimentärem Brief. Bauchnabel als Fußnote, digital komprimiert. Entrücktes Grinsen egomaner Ignoranz. Ein Klick in ...
Pralle Nächte der Häute, suburbaner Walhall. Poren im Rhythmus gegen dröhnenden Beat. Klatschnasses Haar, dicht neben mir. Riecht noch nach Siesta und Billigparfum. Blick in Pupillen aus baldiger Welt. Zwei drei Schuss nur ...
Kräfte satt spüren, vereint, Hand in Hand. Die Kuppe noch kriegen, danach in das Blau. Am Strand die Gedärme einer trauernden Stadt. Saisonritterabfall, vermodert im Herbst. Am Hafen verwelkte Geranien, Pastis. Morbide Residen...
Gab meine Seele, sogar etwas mehr. Halt' in den Händen was mir davon blieb. Erlebe Kontraste, Erinnerungen zuhauf. Vergessene Gedanken, riechen druckfrisch. Stechen wie Nadeln manche Worte ins Mark. Freifahrt zur Niere und...
Ankommen, dort wo das Lächeln vertraut. Liebe nicht Spielball einer Eitelkeit ist. Wo Worte und Tat gemeinsam bestehen. Nicht panische Flucht vor provisorischem Mut. Wo die Läden weit offen, ein Herz, das heut' singt. Das einl...
Ein Blick in die Seele, und wieder hinaus. Im Lauf der Gezeiten Verwundbarkeit spüren. Eben noch sicher, der Boden, der Tritt. Ächzt morsches Gebälk hängt Angst im Genick. Schweiß auf der Stirn, 1000 Krieger vor sich. Sprun...
Begegnung auf Pfaden, die man selten betritt. Hautenge Passage, frontaler Kontakt. Lippen rot funkeln, eine Blume in Tau. Kurz nur benetzt, Mund leicht gespitzt. Ein blicklanger Schatten huscht übers Gesicht. Fragende Augen o...
Von Dasein verschmäht, der Unendlichkeit nah. Zwei einsame Seelen aneinander gelehnt. Erinnerungen, leise wie Blätter im Wind. Erhabene Stille, wie schützende Hand.
Verborgene Wünsche, sind perlender Tau. Funkeln sehr früh, vertreiben die Nacht. Nacht, die nicht schläft, die niemals beschützt. Das Dämmerungsgrau in den Morgen mitschleppt.
Zeichen begegnen aus früherer Zeit. Versteinerte Worte, Geschichte als Haus. Glückloses Treiben durch Täler in grün. Rastlose Suche nach dem heiligen Gral.
Ehe der Morgen noch graut, backt der Schundliterat seinen 600 Vasallen das tägliche Wort. Wo die Unsicherheit brütet, steckt ein Kopf tief im Sand. Bedeckt Groschenromanstaub ein pubertierendes Girl. Multikünstlerisch schrill p...
Schicksal geschnuppert, direkt hinterm Ohr. Sie nennt sich Elise, trägt offenes Haar. Im Blick dieses Leuchten, das die Sinne poliert. Ihr Gang jenes Leichte, das die Falter ausmacht. Ihr Mund zeigt ein Lachen, das mich still wer...
Ankommen, zumindest es mir einreden heut'. Ein paar Stunden lang die Illusion hätscheln. Als wäre altvertrautes noch gar nie passiert. Es ist immer das erste Mal wenn man in sich schaut. Ein Auge noch bei mir, hadernd mit Vers...
Raus aus der Stadt, weg von Trubel und Stress, hinein in die Leere, die, die man doch nie hat. Schnell noch einen Blick, vielleicht mit Wehmut. Oder nur die Gewohnheit ausgestreckter Arme. Kilometer, sie prasseln wie Fliegen a...
Geschichten gelesen, gesehen, auf den Dächern der Stadt. Von brennender Geduld, dem Geheimnis jener Frau. Aus Tagen in denen das Bild noch Schwarz-Weiß. Die Straße nicht nach Abgas sondern Pferdeschweiß roch. Sie hängen am Zipfel...
Gibt sich ungemein farbig, fast hoffnungsvoll bunt. Es trügt gern der Schein, den sie trägt wie ein Schild. Steht stolz in der Blüte ihrer Lächerlichkeit. Schon gestern die Farben für das Morgen negiert. Was eben noch ehrlich...
In despotischen Träumen gehetzt durch die Nacht. Taumeln am Abgrund, von Klippe zu Grat. Verzerrte Gesichter, Fratzen im Leid. Tragen auf ihrer Stirn die Angst vor sich selbst. Balanciere, den Kopf nie nach rechts oder links. ...
Verlassene Worte, gestern noch frisch. Vergessener Abklatsch, im Rinnstein des Tags. Neulich noch mächtig, erwartet, erhofft. Obsolet und zerfetzt, haben vergeblich gelebt. Unter Sohlen zerrieben, vom Regen zersetzt. Tauche...
Erinnerung ist da, der Boden noch frisch. Zufällig gepflückt sie und dann so allein. Zwei stumme Zeugen vergangener Zeit. Liegen träge daneben, zu Statisten verdammt. Kaum vorstellbar, dass auch sie mal gelebt. Relikte nur no...
Retour in der Straße wo die Reise begann. Erinnert an das, was ich immer gesucht. Ein wenig verfallen, auch etwas verstaubt. Ist es wirklich das Ziel, oder doch nur ein Traum? Stehe schwankend, alleine, werde nicht aus mir s...
Sanft schwebend, bedächtig in den Abend getaucht. Von knorrigem Tag letztes Licht erhascht. Der Seele die Farben und die Wärme vorführen. Ist Sonne ist Balsam, macht offen und weich. Geräusche ausfiltern, Melodie summen hören....
Von draußen der Duft nach Salz und nach Tang. Das Schreien der Möwen und die Wellen am Fels. Kaum hörbar die Glocken, ein Kutter, nicht weit. Still liegen, genießen Aug in Aug, Haut auf Haut. Ein Blick unter die Decke, riech...
Ein Forum für Träume zwischen Wellen und Stein. Über dem Glitzern sinnieren, dabei schwerelos sein. Lass ich vor geistigem Auge Tage um Tage passieren. Nicht lange, dann gesellen sich auch die Nächte dazu. Bin ich schutzlos, we...
Perlende Tropfen von tief hängendem Laub. Streicheln Gesicht, rinnen den Rücken hinab. Riecht erdig, verwegen, frisch aus letzter Nacht. Schweißnass reckt der Boden ersten Strahlen sich hin. Trällern und Pfeifen, versteckt, au...
Wirkt harmlos was Blick im Vorbeigehen erhascht. Drei verlassene Boote, vom Wasser verschmäht. Es dauert nicht lange, weiß man bereits. Dann tänzeln sie fröhlich in lieblicher Bucht. In der Tasche ein Foto, eines aus prallerer...
Haben endlose Felder gemeinsam durchstreift. Getrieben vom Wunsch und der Suche nach Glück. Wollten nachholen, alles was wir bisher vermisst. Der Liebe ergeben, ohne Aber und Wenn. Dem Leben zu trotzen, gemeinsam, zu fünft. W...
Achtlos vergessen, die Träume vom Mai. Auch anderer Monat, zerfleddert, im Staub. Erinnerungsfetzen an das geschriebene Wort. Schon gar nicht mehr wahr, nein, lange nicht mehr. Womöglich war's nie wahr, war es nur Illussion. Ei...
Hören und Sehen: Douce France Gestern noch Traum aus einer anderen Welt. Heut' wunderbar weich, im Gegenlicht seh'n. Verwunschen die Plätze, die man heuer besucht. Wie schnell man in neuen Gewohnheiten lebt. Belanglos was gest...
Drei schlaflose Nächte, viel schweißnasse Haut. Zwei Seelen im Rhythmus, zur Einheit gebracht. Im Schatten der Bäume dem Treiben zusehen. Die Lippen verkleben, mit ständigem Kuß. Den Herzschlag hart spüren, eine Hand auf dem Bau...
Stoisch der eigenen Trasse entlang. Fluchtpunkt im Auge, sicher der Schritt. Von Seiten, verlockend, das gestrige Licht. Halb Sonne, halb Circe, zeigt sich heut' weich. Fühlt sich bald verschmäht, verschließt sich vor ihm. No...
Steht sie verlassen, verloren auch da. Nur wenige Worte, schon war er weg. Manchmal verzeifelt, mitunter ganz kühl. Schießt sie ihre Spitzen, hofft, dass sie auch trifft. Momente der Schwäche, kehren die Pfeile zurück. Erinnern...
Manchen versperrt der Stolz so den Blick, stets Dornen sie sehen, nicht mehr den Kelch. Suchen verzweifelt den stechenden Schmerz, fühlen das Leben im tropfenden Blut. Denen ist kein Aufwand zu viel, sie stauen ihr Leid wie der Bibe...
Nehme täglich den Weg an ihrem Fenster vorbei. Gestern war offen, sie lächelte auch. Heut' läßt sie nur Sonne, meinen Blick nicht hinein. So oft ich vorbei geh', es ändert sich nichts. Da hab' ich mich einfach auf die Lauer gele...
Geht man Namen entlang, wo die Dielen noch knarren, Aufgereihte Begrüßungen, mahnen in Reih und Glied. Lockt die Kapelje im Hof ganzen Marktplatz ins Haus. Jung verliebt Stimmen weich, Takte sanfter Melancholie. Geht man dann i...
Espresso im Stehen, eine Kippe dazu. Haut spürt das Salz viel zu kurzer Nacht. Ein zärtlicher Kuss noch, früh morgens, ins Grau. Das Surren der Gleise, die Einsamkeit dann. Den Kopf leicht geneigt, in den Alltag zurück. Die Tag...
Die Leichtigkeit spüren, mit dir jetzt und hier. Fast hätt' ich vergessen, dass sie wirklich lebt. Das offen vertraut Klare, so herrlich normal. Stehe fragend wozu ich all das andere brauch'. Die Füße im Rinnsal, Papierschif...
Diese komischen Typen, mit den Träumen im Arm. Den Kopf im Azur, die Hand an der Feder. Tupfen in das Pflaster auf ihrem Stück Weg. Mit löchrigen Worten Farben ins Grau. Reichen ihre Hand, mal zittrig, mal fest. Zu weich und ve...
So lang dieser Tag, hat Geschichten erzählt. Geschrieben auf Haut, mit pechschwarzem Haar. Zu kurz dieser Tag, war mit Träumen gefüllt. Die Sorte, die spät erst zu Ende sein will. Ganz weich dieser Tag, war in grün heut gemalt...
An sonnigen Tagen, wenn die Erinnerung neckt. Die alten Gefährten buchstabentreu sind. Die Linse den Schalk in den Nacken malt. Meine Hektik von ruhigen Blicken liebkost. Vertrauen, so leicht, dass es den Namen verdient. Nicht ...
Viel zu kurz eine Nacht, wenn zu lange vermisst. Man die Sonne wach küsst, auf der restfeuchten Haut. Müde Augen dabei, doch die Poren hellwach. Jetzt loslassen, gleiten, in den Morgen hinein. Dazu pelzige Küsse, mit Espressoges...
Noch einmal kurz schlafen, hast du gestern gesagt. Dann gingen wir träumen, ein jeder für sich. Muss nur kurz was tun, als ich dich sehr früh geweckt. Jetzt sitzt du im Auto, kurz nach Frankfurter Kreuz. Bald Ewigkeit leben, zwe...
Die Haare verwegen, verzerrt ihr Gesicht. Treibt sie in ihrer Jolle auf das offene Meer. Verlässt sicheren Hafen, weil die Sicherheit trügt. Wird dabei mehr getrieben, als sie selbst navigiert. Ganz allein auf dem Wasser, und im N...
Gestern stand ich am Hafen, sah den Seglern dort zu. Entfernten sich leise, wurden kleiner dabei. Glitt all meine Sehnsucht langsam an mir hinab. Wollte nicht die Ferne, wünschte mich nur zurück. Hin zu den kleinen Hügeln, und den...
Dieses Lachen am Morgen, diese Wärme im Blick. Noch brüchig die Stimme, und doch weich dabei. Zu lange vermisst, zu viel Leere gesehen. In einsamen Nächten deinen Schatten gesucht. Vergessen die Stiche und die Wunden vernarbt. ...
Der Eine hält schmachtend an jeder Kapelle. Der Andere schreibt Briefe die doch niemand liest. Derweil fotografiert sie sich in ihrem Spiegel. Zupft träumend am Brautkleid, das sie nur im Bad trägt. Danach in das Schwarze, spielt ...
Sie flirtet sich munter durch virtuelle Gefilde. Sanft Balsam für's Ego, verzweifelt gesalbt. Nein, niemals nie sucht sie, will nur kokettieren. Denn die, die sie findet, sind nie gut genug. Die möchten sie sehen, stehen zu sehr...
Sie haben sich Küsse auf die Lippen gelegt. Nach zärtlichen Worten schliefen sie ein. Oft drehten einander den Hals sie sich um. Zumindest verbal, danach frisch verliebt. Dann nahm sie die Tram zum Hôtel Terminus. So starb ihre Lie...
Madame kommt in Schwarz von der Mädchengruft heim. Wo der Hidalgo die Erde, mit Sangre getränkt. Ihre Blicke sind trübe, noch zittert die Hand. Sie spürt drin die Klinge, die sie eben geführt. Hat noch immer im Ohr, seinen lautlos...
Wir beide, dann endlich aneinander gelehnt. Erlebten, erliebten uns; vertraut und doch neu. Da hätt' ich so gerne von deiner Wärme genascht. Die im Nabel geperlt, wo die Sonne drauf schien. Hätte keiner Brause bedurf...
Von Drähten gehaltene Rosen gehegt. Sie blühen jetzt zaghaft, fast unverschämt rot. Auf endlosem Acker steh'n sie Stock an Stock. In trockener Krume, die Wurzeln geh'n tief. Am Rande die Züchter, mit fragendem Blick. Wer soll sie...
Wie gestern dein Bauchnach den Feldblumen roch.Der Nabel hat rotvom Klatschmohn geglänzt.Das Licht sich gebrochenauf träumender Haut.So weich und so zartwie das Moos nebenan.Zog dein Blick in die Ferne,ging dein Atem sehr schnell.Sprangen wir vo...
Gelebt und geliebt, dabei Richtung getauscht. So eng beieinander, einen Blick in das Nichts. Präsentiert sich der Eine völlig offen und nackt. Dreht der Andere verschlossen sein Gesicht an die Wand. Wie zum Küssen das Lachs der Li...
Schon wieder einmal für Wochen geirrt. Draussen im Feld eine Heimat gesucht. Über Steine gestolpert, die Nase im Sand. Vor mir das Vertraute, nach dem ich gesucht. So einladend hell, so finster die Angst. Was, wenn verstaubt ich ...
Irgendwann geht sie nicht mehr auf Eis. Auch nicht auf Watte, doch mit sicherem Tritt.   Irgendwann hat sie ihre Ängste auch satt. Lebt ihn, den Mut, den sie sich nur erträumt.   Irgendwann reicht es vielleicht auch nicht mehr. Davo...
Die Nacht wollte gestern gar nicht mehr gehen. Sie hielt mich im Arm so lange du schliefst. Von taufrischem Licht bis spät in den Tag. Mit lautlosen Blicken Geschichten erzählt. Pore um Pore, sanft und sehr lang. Liebkost unter T...
Ich küsse dich da wo das Leben beginnt. Wo der Honig heut' Morgen eine Zuflucht gesucht. Wo er sich unbemerkt, geschützt auch gewähnt. Wo er kaum ausgeruht meinen Lippen erlag.Wo er immer noch duftet, aufgelöst und vemengt. Wo der Traum so real...
Das Leben gerochen,in den Rheinauen dort.Durch die Wälder gewandert, erste Blätter gezählt. Deine Zweifel gestohlen, in einen Nachen gesetzt.Ihn danach angeschobenund davontreiben sehen.Hätten lachend am Uferbei den Düften getanzt.Zu vertrauten...
Links von meinem Traum steht die Vorsicht parat. Rechts wird er flankiert. von der Angst vor mir selbst. Steht trotzig, gequetscht er und mit Engelsgeduld. Nur manchmal da hält es ihn nicht mehr im Zaum. Dann möchte er bersten und m...
Trägt schwer an der Rüstung, ihrer achten Haut. Legt sie sehr selten, zu selten wohl ab. Verschenkt sich ein wenig, aller Vorsicht zum Trotz. Erkennt sich dann nackt, ihres Willens beraubt. Zurück in den Harnisch und die Waffen gere...
Angesiedelt im Dunstkreis von Traum und von Wach. Nicht eines von beiden, Schnittmengen nur. Zwischentöne reiten, mal Schritt, mal Galopp. Gelegentliches Aufbäumen, haltlos dann sein... Phantasien bereisen, mit endlosem Blick. In F...
Nicht wirklich gespalten, nur zweimal die Frau. Wirft eine den Schatten, strahlt die andere zurück. Schultert eine gebückt ihre rostige Last. Greift die andere behend' nach dem schwebenden Traum. Stehen beide am Abend vor dem Spiege...
Ich konnte Dich riechen, im Gegenlicht stehen. Eingebettet in Scherben eines vergangenen Seins. Zwischen Wahn und Sinn keinen Abstand mehr sehen. Vergeblich den Traum aus den Augen gewischt. Vereinzelte Fragen mucken noch auf. Ein ...
Sie steht oft dort am Bach und schnuppert ihm nach. Schliesst die Augen und sieht sich unter südlichem Stern. Die Nase in's Blau inhaliert sie den Duft. Die Gräser der Pampa, den Wind aus der Weite. Sitzt auf Koffer voll Sehnsucht, ...
Man sah dort die Steine, jeder mit eigenem Gesicht. wie aufgereihte Gefährten aus einer anderen Zeit. Im ständigen Wechsel zwischen Abgrund und Höh' Steht was noch zu tilgen, oder aufleben lohnt. Geht man einsame Schritte zu den Häu...
Nächtens dort unten, Vater und Sohn. Durch den feinen Sand, über Steine gehüpft. Ungläubiges Staunen über diese Ideen. Den schnellen Galopp auf großen Phantasien. Und dann unvermeidlich der Blick in das Ich. Einen Hauch davon sehen...
Im Land mit den Würfeln, wo der Tabak stets feucht. Wo der Wind dir die Seele täglich mehrmals durchweht. Traut sich ein Lächeln aus dem Hafen heraus. Stolpert am Eingang über neugierigen Blick. Haucht leise die Sehnsucht langsam an...
A toute à l'heure, au pays des dolmens et des menhirs.
Über die Dächer dort schielen, noch ne Mille weit weg. Den Horizont zwar erahnen, aber riechen noch nicht. Die Träume noch hier, bei dem, was man verlässt. Vorfreude auch schon auf die Zukunft zurück. Eine Pause einlegen, bei viel W...
Fühle ich mich eigentlich gar nicht mehr fremd. Lädt mich Stück für Stück immer mehr zu sich ein. Spüre die Wärme die da ist, trotz der Kälte im Raum. Ist halb neu, halb vertraut, aber doch nah bei mir. Kriecht kaum merklich, doch st...
Tu nicht so cool, glaubt dir keiner. Auch wenn du dich noch so beherrschst. Zu weich dafür heute deine Gesichtszüge. Ganz plötzlich am Abend die dürre Schicht gepellt. Passiert ohnehin nichts, das nicht lange schon wär'. Brauchte e...
Ein wenig verschmitzt und ganz Ohr an Ohr. Gemeinsamer Blick auf eigenes Ziel. Man vergisst gern dabei, dass es längst einmal war. Vielleicht war es auch nie, man sagt es nur so. Was immer es auch gewesen sein mag. Als Bild jedenfa...
Es gibt diese Wege, die enden im Wald. Noch lange bevor man sie asphaltiert. Da wird einem dann die Sinnlosigkeit klar. Wenn Pistengrau mit dem Horizont verschmilzt. Knirschende Kiesel, wenn der Absatz sich dreht. Blick zurück, hin...
Es braucht manchmal einfach ein wenig Distanz. Um Brücken zu schlagen, um welche zu sehen. Sich hinsetzen, schauen, einen Spiegel zur Hand. Zumindest im Geiste, Reflexionen tun gut. So füttert man langsam die Waage vor sich. Mal li...
Am Kai dort vorne sehr früh am Tag. Die Einsamkeit noch mit jeder Faser erspüren. Den Wind in den Haaren, und Gänsehaut auch. die morgendliche Kälte klettert langsam hinauf. Dann weiter am Strand, Teil der Endlosigkeit sein. Jod un...
Es scheint fast als wäre der Kopf betoniert. Und beide steh'n stramm vor ihrer Bastion. Scharmützel mal hier und Schlagabtausch da. Irgendwann matt, von der Einsicht besiegt. Wie Regen nach Dürre und Sonne nach Nacht. Treibt dann w...
Dort hinter den Dünen, so nah, dass man es riecht. So als könnte man das Bizzeln jeder Schaumkrone hören. Wo das Knirschen des Sandes, wenn das Wasser dann weicht einen Schauder vom Nacken bis zur Hüfte auslöst. Wo der Tag erst sehr ...
Oben und unten ein Haar breit entfernt Ganz kurz der Moment, der leicht macht und trägt. Manchmal ist es ihm gar nicht so klar. Reitet er Welle, oder spielt sie mit ihm? Wechselspiel ständig, mal kalt und mal warm. Darüber recht selten, w...
Wollt Ihr Euren Dichter retten, schickt ihm Geld und Zigaretten!
Wie immer am Sonntag, alleine auf Tour. Der Weg so vertraut, verinnerlicht schon. Mit jedem Mal Gehen ein Stück neu erlebt. Dahinter die Schatten der vergangenen Zeit. In diesen paar Stunden für die Woche getankt. Der Alltag kommt ...
Dem Wahnsinn entronnen, im Kittel Weiss-Rot. Danach Pazifist, mit Kremel im Kopf. Schrieb nicht nur der Elsa die Amour ins Bad. Eine Wanne für Drei war existentiell. Zu groß der Spagat von Poesie zu Stahl. Und doch unvergänglich, ...
Dem Blick in die Augen hält sie schwerlich stand. Immer wenn's in ihr so brodelt und gärt. Es braucht eine Weile um sie zu verstehen. Sie ist zu weit weg um gewöhnlich zu sein. Zäh wie ein Brei fliesst dann aus ihr raus. Direkt auf...
Steht einsam verlassen, wie ein stolzer Baum. Genügt sich dabei, mit einfachem Sein. Folgt seinen Pfaden, ist immer er selbst. Keine Mode, kein Hype, nichts drängt ihn vom Weg. Zahlt dafür auch täglich einen gesalzenen Preis. Wer n...
Wo früher Artischocken standen wie Gras. Wo heute der Kohl sich im Horizont verliert. Wo immer 'ne Brise und viel öfter ein Sturm. Die Gezeiten das Leben auch heute noch prägen. Wo der Morgen so spät, dass man ihn fast vergisst. Wo...
Hat gestern irgendwie klick gemacht. War nicht zu erwarten, kam einfach so. Stand vorn am Geländer, sah sie ganz nah. Ein zufälliger Blick, war nicht zu umgehen. Danach vor dem Fenster, mit zittriger Hand Espresso schlürfen, zu viele, seh...
Die wenigen Freiheiten, die ihnen geblieben. Auszeiten am Sonntag, vor der Hütte im Schlamm. Chansons aus der Heimat, aus der alten Welt. Sehr lange bevor ein eigenes Wir entstand. Und immer die Träume von der Kirschenzeit. Stets f...
Ein paar Flaschen weiter, man hat es geahnt. Beginnt erst die Sause, der Tanz auf dem Tank. Dröhnende Rhythmen und Nebel aus Bier. Ich roll' mir ne Kippe und schüttel den Kopf. Sehe früh am Morgen in verquollene Augen. Ein Frühstüc...
Parkett frisch gebohnert, Feng-shui angesagt. Der Tisch ausgerichtet, schon fast ein Altar. Noch nuckelt sie an ihrem Rouge ordinaire. Die letzten Tropfen füllen nochmal ein Glas. Sie sieht ihm zwar zu und hört ihn ja auch. Doch ih...
Der Bär hat die Nacht dort draussen verbracht. In Nebel und Kälte, mit sehr wenig Halt. So aus der Distanz sieht's sehr friedlich aus. Man könnte grad meinen er schlummere nur. Ob er nun aus Absicht oder Zufall dort hängt. Man frag...
Rast heftig durch's Leben, geht vor und zurück. Ist ständig am Schliddern, will nur geradeaus. Wo immer sie steht, ist immer 'ne Wand. Manchmal im Rücken, nicht selten vor sich. Die Hände gebunden, und den Kopf rappelvoll. Da steht...
Da, wo Amoco Cadiz ihr Blut verloren. Wo der rosa Granit mit ihren Pestflecken versetzt. Wo das Wetter so zickig wie die Berlinerin ist. Wo der Wind und der Regen täglich Geschichten erzählen. Vielleicht sehnt man sich deshalb wiede...
Die Stadt frisch erwacht, keine Farbe zu sehen. Ein paar Nuancen in Grau, die Moral schon auf Null. Kilometer schlucken, in die Leere hinein. Wie der Bagger im Schacht, gefräßig und stumm. Nach Farben sehnen, einer Blume vielleicht....
Schrubbt sich den Frust der vergangenen Nacht. Von schweissiger Haut, tut's peinlich genau. Schon wieder einmal als Statistin dabei. Eigene Wünsche waren überhaupt nicht gefragt. Redet sich ein, es nie wieder zu tun. Doch dauert ni...
Aus der Zeitlosigkeit an Unendlich vorbei. Die Tankfüllung steht für alleiniges Maß. Besoffen von Eindruck, Natur satt und pur. Gespräche seit letzter Tanke verstummt. Dem Abend entgegen, und ner kahlen Pension. Erstaunt über das S...
Geht früh am Morgen beginnt seine Bahnen. Mit tapsigem Schritt in den Nebel hinaus. Kämpft heute auch wieder gegen das eigene Vergessen. Träumt dabei von damals, so wie er einst war. Da waren sie nicht rar, die lichten Momente. Da ...
Steht Raimon auf dem Markt, ganz tief die Nase im Duft. Sobre la Pau auf den Lippen, de vegades no es mes que por. Dabei angstfrei und friedlich, eine See voller Farben. Lassen vergessen was war, geben die Gitarre zurück. Kommt von h...
Lehnt hinten am Zaun, schon morgens um Acht. Sieht die Welt durch die Maschen, träumt sich hindurch. Hatte neulich ein Erlebnis, jemand lächelte ihm zu. War das Erste seit langem, ging ganz tief in sein Herz. Seither zählt er nicht m...
Vertreiben die Stille mit Blick auf sich selbst. Vergessen dabei was um sie herum. Sind Alte, sind Kinder, sind nur noch sie Zwei. dort im fahlen Licht, einer Höhle gleich. Ist Liebe, ist Kampf ist innig vereint. Ist mattes Versink...
Gedankenverloren da liegen und sehen. Riechen und hören, zeitlos dahin. Die Nacht noch im Kopf, der Tag noch so jung. Die Sonne klettert das Fenster hinauf. Da wäre so vieles so gerne gesagt. Ihr Herz schlägt im Schlaf, Worte blei...
Ist links wie Louis und rechts wie Capart. Trägt hier die Île de Sein und dort den Spreewald. Klimpert mit ihren Augen, ganz wie Léos Petite. Konserviert die Lolita, zu sehr daran gewöhnt. Rächt sich gern prophylaktisch, für das was...
Bläst Kopf frei für Neues, schiebt Horizonte weit weg. Mit Wind vom Atlantik, man riecht fast das Salz. Spielt mit den Nuancen, wie den Farben des Laubs. Wirbelt die Blätter umher, baut Collagen zuhauf. Lehnt man an einem Geländer, ...
Dem Leben entgegen, auch manchmal gewagt. Körper wird Ausdruck, wenn Seele befreit. Für Bruchteile nur der Schwerkraft entfliehen. Wach konzentriert, Bewegung im Fluss. Schreibt seine Poesie in Pirouetten auf Bretter. Sinkt lautlos...
Gestern mal eben eine Rundschau gemacht. Hin zu den Wurzeln, ein paar Jahre zurück. Den Lavendel gerochen, den Rosmarin auch. Wilden Thymian gerupft, für den Sugo zur Nacht. Stand lange da oben, an einen Felsen gelehnt. Sah einfach...
Ganz früh am Morgen, wenn das Grau noch herrscht. Dem Nebel entfliehen, hinauf in das Licht. Macht Lust, jetzt zu schweben, schwerelos treiben. Gebettet auf Watte, im unendlichen Blau. Zeit nur noch ein Wort, nicht mehr ein Wert. V...
Ein Teller mit Sepia, voller aceite und ajo. Eine Flasche Livor, an der Ecke des Tischs. Warme Gespräche und Zeit mit viel Raum. Ganz laut die Linares, es ist fast wie daheim. Bringt südliche Sonne, den Strand auch und warm. Zumind...
Ein paar herbstliche Schritte, voller Fragen der Kopf. Die Sinne geschärft und voll auf Empfang. Fast lieblich die Stimmung, die Ruhe, das Licht. Spaziergang wird zeitlos, auf Plätzen ganz leer. Das Spiel mit den Schatten und den Bi...
Hatte gerade mal eben ein paar Nerven verloren. Ging dann vor die Tür, hängte den Frust an den Nagel. Saß dort im Schatten, schaukelte die Seele im Stuhl. Hörte spielende Kinder, sah die Leute passieren. Bekam Espresso serviert, nip...
Nicht immer azur, die Farben, das Licht. Lebt manche Momente in heimischem Grau. Intensiv riechen, Erlebnis Natur. Berauscht von den Tönen und den Blättern im Wind. In wenigen Tagen, zu sehr komprimiert. Nur eben mal landen, und s...
Vergessene Träume, verbratenes Glück. Dabei hatte sie alles so rosa gesehen. Nichts bleibt wie es war, es kommt nicht wie es soll. Steht nun dort am Scheitel, mit all den Fragen im Kopf. Hängt nun in der Luft, zwischen zurück und na...
Der Sonne, dem Blau noch einmal entgegen. Landen im Nebel, dem Grau der Provinz. Hinter ihr liegen der Strand und das Meer. Neben ihr schon die Freude auf mehr. Mehr Sonne, mehr Strand und Braun auf der Haut. Mit baumelnder Seele, ...
Dem Grau und der Kälte mal eben entfliehen. Seele auftanken, mit Sonne, ganz fett. Einfach nur sein, treiben im Wind. wie die Blätter zuhause, die segeln vom Baum. Gedanken auf Reisen und Nass auf der Haut. Ein Buch in den Händen, ...
Der Blick dort vom Hügel, meist erinnerungsschwer. Jasminduft am Abend und das Rauschen vom Meer. Eine copa bei Paco, Jerez bei Ramón. In den Gassen die Kinder, noch spät in der Nacht. Abuela schaut fern, von der Straße ins Haus. I...
Waren andere Zeiten damals, zum zweiten Mal verkohlt. Man bereitete sich auf die dritte Amtszeit vor. Groß die Gefahr, in einen Aidstest anstatt einer Radarfalle zu tappen. Quarantänelager waren in Bayern bereits in der Planungsphase. ...
Durch endlosen Olivenhain, ein Blick hoch zum Berg. In gleißendem Licht, vor strahlendem Blau. Rot trockene Erde, steinig und schwer. Es riecht dort nach Pinien und Amontillado. Ein Hauch von der Küste, bringt salzige Luft. Bleib s...
Manch ein Gedanke sitzt irgendwo fest. Hat so viele Wege und weiß nicht wohin. Bricht Licht wo nichts ist, wirft Schatten der Nacht. Strahlt hinter dem Dunkeln, gibt dann wieder Mut. Steht einsam verlassen, viel Feind und viel Ehr...
Gejagt von Gedanken an gestriges Leid. Und auch von den Ängsten vor dem was noch kommt. Schweiß, heftige Nächte, zwischen Schatten und Licht. Irgendwas stürzt immer wieder hinab. Kaum glaubt sie es selbst, obwohl sie es sieht. Am M...
Sie lebt ihre Tage ganz anders als sonst. Erlebt sich ganz langsam, wie sie wirklich ist. Lernt wieder von vorn, wo sie hingehört. Spuckt endlich mal aus, was an Schlacke gehäuft. Ist gar nicht so einfach, nur sie jetzt zu sein. Zu lange ...
Erst gestern am Traum geschrubbt und gefeilt. Jetzt sieht sie ihn an, im heutigen Licht. Sieht andere Bilder, auch sich wieder neu. Dreht, wendet noch einmal; ihr ganz persönliches Kaleidoskop. Tankt noch einmal Sonne, ganz voll, bi...
Wenn die Läden verriegelt, die Stadt schon ganz ruhig. Vergnügt durch den Regen, dann über den Fluss. So fremd die Umgebung, doch innig vertraut. Da ist fast nichts fremd, nur lange Zeit her. Da fühlt man nicht nur, da lebt man sie ...
Frisch geschnieft grinst der Freddy, den man ‘die Nase’ nennt. Die OP war mal teuer, ganz aus Platin das Teil. Heute plagt ihn die Frage, ob genug Material. Teilt Bestand durch die Gäste, transpiriert leicht dabei. An der...
Geladene Gäste, zum Frohsinn verdammt. Gelächelte Sehnsucht, im Halbdunkel steht. Dort bei offener Tür zieht die Kälte herein. In der Linken ne Kippe, in der Rechten ein Buch. Stehen vorn an der Theke reife Damen beim Sekt. Sitzt d...
Und ganz in der Frühe wenn sich kaum jemand traut. Steigen die Träume nach oben, wird das Hier dann so klein. Atemberaubend die Farben, das Licht, der Mund bläst kleine Wolken ins Blau. Zwei Stunden Thermik, dann ist es vorbei, zurück a...
Küsse sind launisch frühmorgens in Kiel. Fragen nach mehr, auf dass man sie nährt. Stehen alleine für sich, sind gerade heraus. Sind vielleicht etwas einsam, so weit von zu Haus. Trotzen der Zeit, dem Wind und der Nacht. Sind der H...
Egal, wie man es dreht, es ist immer gleich. Zumindest so vieles scheint bereits erlebt. Schon ganz früh am Morgen, noch gar nicht recht wach. Am Bahnhof, am Abend, fährt die Etappe davon. So sieht man sich winken, noch ehe es passi...
Schon zu viele Worte darüber verloren, als dass es noch wirklich interessant wär' für sie. Emotionen geliehen, beim Wucherer dort, zum Scherben aufklauben fehlen Mut und auch Lust. Zu lange der Schatten, der hinter ihr liegt, und auch die...
Halb schon vergessen die Mühen und Qual. Den Gipfel im Blickfeld, so nah wie noch nie. Von Zeit zu Zeit hält man kurz inne und spürt. Klare Luft in den Lungen, kalten Wind im Gesicht. Zwischen ganz vielen Schritten nehmen Gedanken i...
Zu der Stunde in der Andere durch die Träume spazieren, hallt ihr Schritt in den Fluren, sind sie verlassen und leer. Lächelt ganz kurz die Venus an den Wolken vorbei. Hält sie ein in Gedanken, über Sonne und Meer. Sieht sich hoch üb...
die beiden vereint nicht nur in den farben. umarmen sich, fliessen, ineinander hinein. necken sich, küssen, sind einfach zusammen. geniessen sich, riechen, mit jedem mal neu. rücken dann, wenn die nacht kommt, noch enger zusammen. ...
So ganz in der Frühe, die Stadt trägt noch schwarz. Dennoch, die Augen sind gar nicht so schwer. Nebenan Atmen, ganz leise und leicht. stillfriedliche Stimmung, trägt Gedanken davon. Der erste Espresso, eine Kippe dazu. dem Tag dab...
Was macht der Herr Richter wenn er Feierabend hat? Hat er dann das Gerechtsein erstmal satt? Wird er eventuell mal banal und sucht den richtigen Fernsehkanal? Berichtet er seiner Frau, das er heute anstatt zu richten nur seinen Kragen gerich...
Hommage an die Liebe, eine Hand auf dem Bauch. die Lippen am Ohr und die Wärme der Nacht. Unzählige Worte, zum Sprudeln bereit. Schweigend sinnieren, und die Zeit, die verrinnt. Sich necken und lachen, wie Kinder, so frisch. Die Se...
und dann 'nen gedanken und 'ne freude dazu. serviert in den morgen, wenn die sonne sich zeigt. und wie im advent kleine türchen aufreissen. sich fragen und freuen, mit lachendem blick. sich spüren und kneifen; ist es denn wahr? dan...
Am Anfang das Wort, und daraus ein Satz. Schnell zum Gespräch, so wunderbar bunt. Am Anfang ein Blick, ganz gerade heraus. Bald wie von alleine ein Funkentransport. Am Anfang die Küsschen, à la française. Bis kurz vor der Sonne ...
Verwegenes Lachen, hell funkelnder Blick. Gestanden im Heute, so herrlich gerade. Lebt ein Stück ihrer Freiheit auf zwei Rädern schnell aus. Sucht auch dort gern ihr Limit, mit ganz klarem Kopf. Hat ein spanisches Herz, den Rhythmus...
Manchmal braucht es ne Engelsgeduld. Wenn Carola dem Rouge den Hals köpft und trinkt. Nicht lange danach, reicht meist schon ein Wort. Kurz funkelnde Augen, und dann gibt sie Gas. Es dauert dann Tage bis die Pflaster verklebt. Bals...
Viel blanke Haut und strahlendes Weiss. Grinsen und Lachen und so leerer Blick. Die Bässe im Magen, die Lippen am Ohr. Dazu immer nicken, versteht man ja nicht. Bis ganz kurz bevor die Sonne schon lacht. von Bierdunst geflankt hin...
Es braucht immer alles seine eigene Zeit, und manchmal hört man den Wecker auch nicht. So rein theoretisch ist alles ganz klar, Doch das dann noch leben, ein anderer Schuh. Es braucht Überwindung, es raubt auch den Nerv, doch irgendwann b...
Sie leben alleine, auch wenn nie allein, in ihnen ist der Schatten nie weit. Kaum einen Tag ohne die Fragen an ihn. Die vielen WARUM, doch Antwort bleibt aus. Wie Brandlöcher in die Seel' zementiert, die Schmerzen aus ganz jungen Tagen no...
Sie reitet ihr Ego in wildem Galopp, stampft dabei zu Boden was für sie gepflanzt. Schaut gerne zur Seite, doch stört sich nicht dran, es muss einfach sein, ist eben ihr Weg. Die Stimme so lieblich, es ist fast wie sonst, doch geheime Fre...
Verena packt gern' ihre Engel zuhause in Watte und Wachs. Sie sind zu zerbrechlich, selbst wenn digital. Kennt fast jeden Friedhof zwischen Bergen und Rom. Hat für jedes Problem passenden Engel parat. Der hier aus Milano, zum heutig...
Ein Stück Panorama, Hommage an die Freude. Die einstmals gefüllt, die Adern so prall. Von der Zeit längst verwaschen, keine Farben mehr da. Erinnerung läßt nur noch die Umrisse stehen. Nur manchmal durch Zufall, ein Wort reicht dafü...
Sie hat eine Schwäche für Hafen und Meeer. Träumt sich an die Quais mit der Nase im Wind. Mit all diesen Düften und der Weite im Blick. Berührt ihre Sehnsucht zart den Horizont. Im Hier noch gefangen, auch wenn's nicht so scheint. ...
Einen Izzo in den Händen den Mistral in den Haaren. Dort unten Gewusel, orientalische Tür. Durch enge Gassen, das Panier auf und ab. Die Stadt neu entdecken, den Ortsplan im Buch. Bei St. Charles eine Pause, Petit Jaune an der Bar. ...
Im Wald die Erinnerung an geschriebene Worte. An fremd Vertrautes, es lebt wieder auf. Vorsichtig tasten sich offene Gedanken heran. Lesen sorgfältig die Töne, die man noch nicht hört. Bei feuchtklarer Luft und zeitlosem Gang. Steh...
So herrlich gerade und neugierig frech. Mit wenigen Strichen die Welt neu erzählt. Sind so viele Fragen und Antworten bunt. Schon sehr früh am Morgen Geschichte geschrieben. Passiert auch so vieles, und doch lange weilig. Vielleich...
Am Ende des Tages wenn die Träume nicht fern. Mit Freunden am Tisch, relaxed in die Nacht. Geschichten von Ländern, so warm und so fern. Ein gut Teil davon macht sich hier breit. Zwischen Viande und Fromage wird Vergangenheit wach. ...
So beiläufig wohlig, und doch unerkannt. Wie lose geschüttet, Facetten davon. Ganz viele Fragen zu jeder Couleur. Antworten schillern lichtfroh getüncht. Hat für jede Facette ihren eigenen Code. Bastelt an neuen Kombinationen dafü...
Zu zweit dort am Strand, den Wind in den Haaren. Kasernen im Rücken, es riecht noch nach Drill. Zurück zu den Klinken, fast heimisch schon dort. Nostalgie unterm Dach, Natur auf der Haut. Auch etwas Wehmut mit der Zeit, die verrinnt...
Da redet sie ständig und bleibt dennoch stumm. Wo Wort sehr nach Licht lechzt, schenkt sie trüben Blick. Dreht sich in ihrer sehr eigenen Welt. Ist dann enttäuscht wenn man sie nicht versteht. So aalt sie sich dann im Leiden danach....
Da wurden wir beide von uns überrascht. Espresso mit Keks und ein Klick mit dazu. Danach durch die Strassen, es herbststürmelt schon. Die Schritte sind leicht, fremde Nähe tut wohl. Neugierige Nachbarn, dein Kichern dazu. Schnell h...
Sie sagt oft man könne sie haben, doch halten, das könne man sie niemals mehr. Ich hatte schon vieles, darunter auch Schnupfen. Doch will man denn immer was man haben kann, auch? So schmeisst man mal eben ne Prophylaxe sich ein. Un...
Sie lässt Zeit passieren, und später dann ihn. Maximalen Genuss schon recht, wenn's so passt. Er bastelt ein wenig, sie schlafen dann ein. Mit halbleerem Herzen, eine Hand auf dem Bauch. Sie trägt Schwarz zum Frühstück, noch kein Ro...
Vergangene Klänge von jenem aus Carcassonne. Von anderen auch und 'nem Bandoneon. Leichtigkeit pur in trunkenem Licht. Offene Gesichter, wie die Augen so weich. Wie auf einer Insel, ein Kurztrip weit weg. Und auch noch danach die ...
In 'ne Ecke gezwängt, zwischen Fritten und Salsa. Gewürfelte Stimmen laut um einen 'rum. Gedanken nachjagen, die man kaum versteht. Zu laut in der Ecke, und flüchtig der Blick. Ein wenig bedauert, bleibt viel unerwähnt. Wird nur au...
Nicht zu lange her, da gab es das wirklich. Es roch so vertraut, nach Minze und Rouge. War gar nicht so einfach, die Erinnerung trügt. War nur etwas menschlicher und langsamer im Gang. Heut' kramt man die schönsten Momente hervor. ...
So unrund die Tage, da ist doch ein Ziel. Ein wenig versteckt zwar, sekundenlang hell. Verloren im Gestern, im Morgen verplant. Heute noch unklar, wer weiß, was es bringt. Hält eine ganz eig'ne Dynamik parat. Macht uns zum Spielbal...
Madame tarnt sich auf ihre ganz eigene Art. bewegt sich ganz leise ist immer hellwach. Kaum jemand weiss, wie sie wirklich ist. Sie trägt ihr Geheimnis geschlossen bei sich. So wartet sie ruhig, mit aller Geduld. Auf den Prinzen de...
Ein paar alte Freunde, wie zufällige Streusel. So gar nichts mehr übrig von früherer Last. Man nimmt sich ganz einfach an seinen Gedanken. Wie manche spazieren, so leicht Hand in Hand. Lebt für ein paar Stunden Erlebnisse breit. Tr...
Zwei Wellen im Gleichklang, nicht wirklich schon ruhig. Mit vergessenen Träumen an der Schwelle zum Glück. Zwischen Jugend und Alter schon die Stühle gerückt. Spontaneität trägt glänzendes Blau, erinnert dabei an Verwegenheit pur. Ma...
Am Abend ganz langsam, die Züge schon weich. Ganz nah am Vergessen, vertraut auch und warm. Trotz aller Fragen Gewissheit ist da. Auch alles so neu und gerne erlebt. Mit jeder Minute kriecht Wärme mit hoch. Die Vorfeude auch auf d...
Wie unverschämt blau der Morgen dann ist. Man hat in der Nacht nur Wellen gehört. Ein Hauch nur von Salz das meiste auf Haut. Danach auf der Zunge, man will davon mehr. Geborgte Gedanken und Wünsche aus Glas. Verzweifelte Freude, ...
Mittlerweile ist die illustre Truppe vollzählig, Helga sitzt in der Mitte, umrankt von all den aufgebretzelten Schönheiten, genießt sie die Lobeshymnen auf ihre Torten, und ich glaube irgendwie ist das der Tag, an dem sie si...
Etwa eine Stunde nach Ende der Vorstellung ist dann Treffen in unserer Wohnung angesagt. Ich weiß, was ich zu tun habe und koche Unmengen von Kaffee. Beim ersten Mal war die Vermieterin noch etwas verwirrt, aber als sie mitbek...
Pepe hüllt sich gerade in einen Nebel süßer Düfte, als es klingelt. Ich öffne und höre sie bereits schnaufen. Die Schritte machen einen zu lauten Klack für diese Art Schuhe, aber Berta hat unter jedem Arm einen Karton Rosado. Sie tra...
"En un lugar de La Mancha, de cuyo nombre no quiero acordarme..." "TÍO!!!" Ich versuche das schlimmste zu verhindern. Er schaut missmutig zu mir rüber und schmeißt das rosa Hütchen in die Ecke. "Demo hin, Demo her. Du willst...
Gewollt oder nicht, man gleitet hinein. Verliert sich im Strudel, wird davon verdeckt. Ob Tanz auf Vulkan oder Ritt auf der Welle. Ist immer Balanceakt, stets kurz vor dem Fall. Danach wieder aufstehen, paddelnd zum Strand. Gleich ...
Der Ort wo die Wärme auch körperlich wird. Wo Kopf und Bauch sich sehr schnell versöhnen. Wo Themen immer so breit wie der Tisch. Die Fragen so frisch wie das Brot, das man reicht. Wo Zeit so vergeht, dass sie längst nicht mehr zähl...
Höhen verlassen, und dann in die Enge. Nur teilweise getrieben, vor allem gewollt. Dort wo man den Himmel nur noch schemenhaft sieht. Wo Zwänge so spürbar und gnadenlos sind. Und doch nie vergessen, dass dort auch die Quelle, auch ...
Am Abend die Ruhe, fast wie von alleine. Nach all dem Getümmel, die Leere am Strand. Der Tag nicht vergessen, nur etwas verdeckt. Für ein paar Minuten zeitlos zu sein. Danach nur noch Stille und einsamer Blick. Geduldiges Plätscher...
Mit der ihr eigenen Ruhe und Kraft. Allen Facetten, von wild bis sanft. Mit all den Fragen und Wünschen dabei. Fliesst sie dahin, nur selten g'radaus. Wird hier mal langsam, lagert auch mal was ab. Nimmt dort in der Biegung was ihr gefäll...
Vielleicht ist sie morgen ganz anders als heut'. Manchmal wüsste selbst sie es mal gern. Eventuell mag sie, was gestern war, noch. Ja, vorletzte Woche, da lebte sie so. Es ist nie einfach, wenn man fühlt, was man denkt. Fragen im Doppel, ...
Madame war schon immer anders und wird es wohl auch immer sein. Hat sich nie was aus Konventionen und anderen Meinungen gemacht. Sie trägt ihre Art offen herum mal Vamp, auch mal Schlampe. Gern wieder hochgeschlossen im Büro, ganz in Gr...
Sie hatte schon immer den neugierigen Blick. Ein offenes Lachen, Vertrauen fällt leicht. Man musste sie kennen, um sie zu verstehen. Sich umdrehte und dann so manchen zerriss. Wenn ich sie heute mal zufällig seh'. Grinst sie mich a...
Julien ist wie der Kelch, der sich öffnet um den morgendlichen Tau aufzunehmen. Der sich dem Licht zuwendet und seine Farben spielen lässt. Der mit seinen Facetten kokettiert Hier, hier bin ich. Der sich schützend schließt mit der n...
88 Sommer für verdammten Dichter. Zu lange schon bei den alten Kumpanen. Vielleicht bei Richard mit nem Pils in der Hand. Oder bei Paul und Arthur beim grünen Absinth. Womöglich auf Reisen, in trunkenem Schiff. Füllt die Oper mit L...
Küsse kleiden sich gerahmt vom Moment. Vor allem am Abend, da sind sie nackt. Am Sonntag, frühmorgens, da tragen sie Pelz. Sie schmecken nach Vortag und Erinnerung satt. Sie leben von dem, was man nächtens erlebt. Sind reife Frücht...
Unweit der Stelle wo alles begann. Viel Perlen auf Haut und trockenem Mund. Sich einfach vergessen, gefallen im Fall. Mit bebender Landung, ganz einfach Genuss. Wenn auch schon oft und anders erlebt. Es ist immer wieder so wunderb...
Clara kennt Zeiten, da sang sie den Blues. Zuweilen so heftig, dass er immer noch klingt. Sie hat dann mal eben ein paar Mauern gebaut. Jetzt hat sie das Echo und Hall klingt noch nach. In weichen Momenten macht es sich breit. Gibt...
Etwas rund aber wendig und ständig auf Draht. Irgendwas klingelt ständig bei ihm. Schießt sich Adrenalin Deal für Deal rein. Mit jedem Tag Business die Dosis verstärkt. Moralist bis zu Sohle übt er den Spagat. Mani puliti und Sche...
Du hattest so manchen Gedanken parat und glaubtest dich sicher schon öfter am Ziel. Produkt einer Laune oder auch nur im Traum, Wie oft ist es einfach ein großer Sack Luft? Da wird viel gezerrt, mal leise, mal laut, irgendwie meinen es al...
Es war ja nun wirklich nicht einfach für sie. Und eigentlich ist es das heute noch nicht. Nie wirklich bereit für ein Leben nach Maß. Auch wenn sie schon immer in diese Ecke geschubst. Ständig gewandert zwischen Anspruch und Sein, dabei i...
Den Tag begrüßen in ein Laken gewickelt. Es riecht noch nach ihr und nach den Bergen, hinter denen sie lebt. Zwischen Kopf schütteln und Arme ausbreiten. Episoden und Stationen Revue passieren lassen. Warmes Gefühl im Bauch, das sic...
Am Abend sind Küsse gern rosengetränkt. Sie warten dort oben beim Jochbein auf dich. Der Weg ist recht lange Man hält öfters inne. Es dauert ne Weile bis der Hals erst passiert. Millionen von Poren und Härchen so fein. Bis man endl...
Gertrude verliebt sich so oft sie es mag. In ihren Träumen leuchten Küsse ganz blau. Gertrude entliebt sich bei Tag und bei Nacht. Aus ihrem Leben sind die Männer schnell weg. Gertrude ist glücklich mit jedem Mal neu. Wenn's an der...
Da ist ihr Verlangen, gepaart mit den Fragen. Sie läßt sich gern zögern, und gibt dann auch nach. Mal Heute, mal Morgen, mal Fisch, auch mal Fleisch. Als einzigen Fixpunkt den Traum vom Vielleicht. Zum Glück sind die Zweifel auch im...
Verdammt viele Fragen Noch viel mehr Gedanken Vereinzelte Antworten Wo gehören die hin? Sehr gründlich zerstückelt Und manchmal ganz klar Sieht das geistige Auge Die Harmonie im Bild. Sie würd' das dann gerne Viel mehr noch verstehe...
Sie lebte ein wenig, dabei auch mit ihm. In ihm vor allem, Unendlichkeit Light. Sie liebte ein wenig, darunter auch ihn. Sie ließ sich mehr lieben, man sah es ihr an. Sie starb dann ein wenig, vielleicht auch in ihm. still, heimlic...
... und da hatte ich auch noch so vieles vergessen und dann wäre ich ohnehin am liebsten mit dir. Vielleicht in 'ner Hütte oder 'ner Höhle am Strand oder auch nur 'nem Zelt im Schatten der Nacht. Wir müssten nicht schreiben, wir könnten un...
Sie zieht ihre Bahnen recht einsam zumeist. Nur selten mal leichter, vielleicht unterstützt. Es gab auch für sie schon weit bessere Zeiten. Die gingen mit ihm, nun schleppt sie allein. Mit jedem Tag mehr den sie so durchläuft. Wird...
Vorsichtiges Schleichen Aufrecht geduckt Federnde Spannkraft Wie ein Tier auf der Jagd. So leben sie beide Erbarmungslos frei Nie wirklich zusammen Noch richtig getrennt. Und doch dreht sich vieles Vielleicht sogar mehr Um gemeinsa...
Er schiesst aus der Hüfte, der Rückschlag tut weh. Schmerzt nicht nur im Knöchel, perforiert auch die Seel'. Dabei fing das doch alles so wunderbar an.jetzt irrt er umher,Dyonisos gleich. Vielleicht nächstes Frühjahr, wenn alle Hoffn...
An anderen Tagen, alleine mit Dir. Der Blick aus dem Fenster, noch immer umarmt. Wir spüren Gewalten, die draussen, die auch. Und ganz tiefe Ruhe, so neu das auch ist. Manchmal fragt man sich schon nach dem Warum. Was macht, dass B...
Dort wo die Campagne noch von der weichen Erde hat. wartet sie freudig erregt auf eine Nachricht von ihm. Manchmal da weiss sie nicht wohin mit dem Glück. Was tun mit der Freude, die sie manchmal überfraut. Weil keiner da ist, der s...
Dem Tag abends dann eine Farbe geben und zweisam im Bistrot Erlebnisse ausbreiten. Irgendwann merken dann wie selbstverständlich man es tut, und darüber sinnieren, was einem eigentlich schon immer gefehlt hat. Spüren wie diese Klei...
Fast schon vergessen; ihr Lachen, ihr Blick. Ein wenig verändert hat sie sich schon. Die traurigen Ränder, das harte Gesicht. Man trägt dieses Bild von ihr mit sich herum. Wie von alleine reisst sie Dich mit. Ihr Lachen steckt an, mehr al...
Seit Wochen gefiebert auf diese Zeit. Nach all diesem Schuften, ein wenig hinaus. Ausbreiten am Ufer, die Seele, die Haut. Und alles vergessen, nur sie mit sich selbst. Gedankenverloren vielleicht auch dabei, und irgendwie hoffend, dass K...
Madame hatte sich alles so schön gemalt. Vieles in Träumen und mehr noch real. Das ganz große Leben in Bunt mit viel Licht. Donner und Gloria, das große Besteck. Die Farben noch feucht, liegt sie jetzt da. Umrahmt von Geräten, sie piepsen...
Vertane Momente unendlich lang. Manchmal auch Spuren etwaiger Hoffnung. Sein Leben mal wieder komplett an der Wand. Nicht wirklich ne neue, aber immer gleich hart. Vielleicht kommen bald die weicheren Zeiten. Sie kommen doch immer ...
Man spürt noch die Nacht, sie ist noch nicht fern. Mit zwinkerndem Blick schau'n wir hinaus. Es riecht dort nach Erde, nach Gras auch und Tau. Die Luft wirkt so ehrlich und unverbraucht frisch. Wie gerne verdrängt man das temporäre ...
Zwanzig Liebesgedichte und ein Lied über die Hoffnungslosigkeit. Kann heute Nacht die traurigsten Verse schreiben. Hundertjährige Stimme eines geprügelten Volkes Hoffender. Wieviel Schwermut braucht der Mensch um seine Liebe auszudrücke...
Ständig einen Ferrat im Kopf ... on va pas à St.Paul-de-Vence... Wissend, dass ihre Seele treibt, irgendwo an der Biegung des Flusses. Dort hinten im Schatten sitzt sie und träumt. Mit geklebten Gedanken, für jeden Tag neu. Da gibt e...
Jean nahm am Sonntag den Weg in das Blau. So heimlich wie er es sich immer gewünscht. Der Wind sein Komplize, alle Spuren verwischt. Jean würde grinsen, so perfekt inszeniert. Wenn das nur so einfach für uns auch noch wär'. Selbst ...
An ruhigeren Tagen wenn all dieser Lärm und alltägliche Hektik sie nicht mehr berühren. Wenn sie ihre Träume ins Gras legt und summt und neckisch nach gusto Favoriten auswählt. Dann werden Gedanken mit einem mal weich, mit Füßen im...
Schwerelos treibend und nicht mehr getrieben. Jetzt ganz ohne Lasten ganz einfach nur sein. Zeitlose Fluchtburg selbst für ein paar Tage. Die Seele, die treibt auch irgendwo mit. Ganz vieles vergessen und noch mehr neu denken. Ein ...
Knorrige Eiche, nicht wirklich schon alt Angsttrieb im Frühjahr, residiert sie im Park. Zu oft schon von Sense und Klinge gehüpft als dass ihr noch irgendwas fremd wär' daran. An düsteren Tagen, es gibt viele davon Defilé in St. Georg, an...
Erinnerst Du Dich an die Spitzen der Nacht? An die freudvollen Poren und das Blau unter uns? An all' die Momente fernab von der Zeit. Nicht wirklich so fremd und jedesmal neu. Und wenn auch verhalten, es zeichnet sich ab. Da macht ...
Die Sonne spüren, wie sie gegen die Fensterläden trommelt während man dahinter, im fahlen Licht, den Elementen huldigt. Trunken, von Haut und Düften und Schweißperlen, Symphonieen hören. Hineingleiten in eine Welt, die Zeit nicht kennt. Al...
Am Rand stehen Bäume und ein weinendes Kind du drückst aufs Pedal schnell weg von hier. Dennoch, da sitzt es direkt neben dir mit kullrigen Augen setzt es dich matt. Zwei Fragen genügen nichts bleibt wie's mal war der Film deiner...
Wir waren nun beide schon Tage gewandert und hatten schon manches Terrain unter den Füßen. Und immer mit Vorsicht man kennt sich ja kaum und mit ganz vielen Fragen ein jeder an sich. Dabei wär' es so einfach hätt' man nur den Mut ...
Geschlagene Stunden beim Würfel verbracht Artischocken gerochen und Möwen gezählt. Stand vor drei Dolmen und einem Menhir und in dieser Zeit fünf Wetter erlebt. Es gibt keinen Punkt als den auf der Welt der mir so vertraut ist mit...
Da lagen wir beide drei Schritte vom Himmel und ganz viele Meilen vom Morgen entfernt. Schweißhautiger Abend mit gelebter Aurore in wechselnden Rollen und flackerndem Licht. Zwei lecker Oliven und grenzenlos weit galoppierende Pore...
Von all seinen Farben ist nicht eine geliehen und seine Facetten sind auch niemals rund. Trägt manchmal recht schwer an seinen Ideen und moralischem Anspruch serpentinenhaft straight. Mit kindlicher Freude und weitoffenem Herz in L...
es ist ihr vertraut und doch noch zu neu unzählige worte haben doch alles gebahnt. minutenlang offen ob ja oder nein und dann wieder sicher für einen moment. und weshalb denn schon wieder da ist doch nichts neu so griffig wie stroh...
Nur wenige Tage vielleicht auch nur Stunden weit weg vom Zentrum verlorener Halt. Dabei hatte er alles so schön sich gelegt und Hoffnung gemalt so farbenfroh bunt. Vielleicht nächstes Frühjahr oder doch nicht, vielleicht? Dann lieb...
jasmin in den gärten stinkt eklig nach glück einstmals geliebter ist nur noch ballast. doch manchmal da träumt sie von weicheren zeiten und trägt zu dem grau ne brosche aus blei. verhärmt ihre züge und grau auch der blick er sieht ...
Sie lebt dort am Strand für zwei bis drei Wochen schenkt brennende Sehnsucht dem Wind und dem Sand Gibt sich und die Hülle der Sonne gern hin wird eins mit sich selbst fliesst in ihrem Traum. Kein Zerren, kein Ziehen nur sie ganz al...
Durch die Fünfziger tapern mit Boris Vian im Ohr Paris, verrauchte Keller Jazz Band partout. Nur wenige Tage vor Feuer und Werk und feuchte Kanonen sind auch mit dabei. Versprengte Gesellen Akkordeon am Hals Le temps de cérises Le s...
Noch ehe die Träume den Mut verlassen und Erinnerungen an Vergangenes sein Leben verwässern. Legt er angerostete Gelenke in schwindelnde Kojen stillt schwelende Sehnsucht nach unendlicher Weite. Nur einmal dabeisein zur Not in der K...
Geborgte Gedanken, sprudelnd fein. In passender Hoffnung, farblich korrekt. Verschlafene Tage, sehr fern von Visionen Durchwachte Nächte, zu dicht bei den Träumen. Dabei wollte sie sich so wirklich erleben wollt Freude pflücken, mit See...
Ich wollte so gerne dort drin mit dir sein. Plaudern ein wenig zu baumelnder Seele. Vergessen dabei die Gräben die uns nur manchmal und scheinbar tief genug sind. Doch anstatt das zu tun verheddern wir uns. In baumelndem Schmerz und...
Sie wirkt sehr gelassen und freudig entspannt sie ist es mitnichten und gibt es nicht zu. Sie klebt an Gedanken und wirbelt im Kreis hat schützende Enge mit all ihrem Preis. Und manchmal da fragt sie da fragt sie sich doch wie wär' e...
Ne halbe Vision Drama leicht zerbrechlich verpackt. Gedungenes Lächeln sieht aus wie von hier. Ein Hauch von Verzärtelt und Seele so rein. So himmlische Träume auf Teufel komm raus. Gefüllte Regale und Blicke so weich. Tief tiefe Seh...
Hinausspähen am Morgen danach unddie Einsamkeit und die Stille spüren.Trunken von dieser Menge Licht.Die kühle Luft, die vom Körper Besitz nimmtNeben sich sehen, in schlafende Augen.Sich die eigenen reiben, ungläubig.Wieviel Wärme doch in einem au...
Am späten Nachmittag dannwenn das Viertel eine kleine Pause einlegtund die Farben in ihren Schattierungen verharren.Eine Siesta, Espresso danachHand in Hand, Schatten suchendauf leichten Füßen, trotz Rucksack voll Glück.Wie wenig es doch brauchtma...
Ganz nah am Randund nicht immer fixiert.Etwas verloren wirkend schondas Herz an der richtigen Stelle.Man steht an der Galerieganz nah neben dem Ichlässt die Weite wirkenund sich von ihr tragen.
Vom Rand der Karpaten, mit fragendem Blickdie traurige Bärin, mit zögerndem Schritt.Trägt um ihren Hals die Kette, recht langman zieht sie und zerrt sie jeden Tag neu.Sie mag nicht mehr tanzen, auch nicht zur Schaunicht Kette, nicht Seil, zurück i...
Caminante son tus huellas...Reisender, es sind deine Spuren.Der Weg und sonst nichts...Antonio im Ohr und denBlick nach sehr weit.Alte Pfade neu gehenderen Vertrautheit geniessen.Die Fragen auf Halbmastdoch immer präsent.Das Leben neu riechenund d...
Den Sommer in einen Nachmittag packenund in eine Wiese eintauchen.Den Schmetterlingen nachsehenund träumerisch Küsse fangen.Mit kraftvollen Schlägen durch diesen See im Bauch paddeln.Vergangenheiten vorbeiziehen sehenund sich in diesem Hauch Real...
Ich wäre dort gerne noch länger gewesenden Blick in die Ferne und doch ganz bei mir.Vorbeiziehende Zeiten, Momente im Glückdein Lachen, dein Duft, das alles präsent. Man kommt gern ins Grübeln, allein mit sich selbstund hadert mit sich und sucht ...
Zerrissene Nächte, Alptraum LightAuch Hoffnung ein wenig, braucht Ruhe, braucht Zeit.Tibetische Mühlen, mal Wider, mal Fürund knirschende Zähne, und Blick hin zur TürMatt schimmernde Ketten und freier Blickes riecht nach Freiheit, auch Falltür und...
Sie reitet ihr Leben wie andere das Biest,Gefühle am Anschlag und manchmal ganz weich.Alleiniges Kämpfen, doch nie ganz alleine,laut knallende Türen und kauernd im Eck.Nomadin auf Abruf, den Süden im Blutdie Weite der Steppe im Auge gebannt.Man sä...
Madame La Campagnemit ihrem Faible für Felle,dort draussen im Grünenmit ewigem Chantier.Sechs Tiger im Stallbei einer Aura von Douglas,die Hand am Dineroden Tümpel im Blick.Mit einsamem Abendund Traum in Azzurro,die rastlose Sehnsuchtnach Quanten ...
An der Brücke bei den zwei Türmenmehr fahrig als zerzauststreicht sie ihre Fittiche und stelltzwei Flüggige darunter.Den Blick mal nach weit,dann sehnsuchtsvoll retourüber kleinhügeliges Glückund eheliche Ebene.Doch an großwüchsigen Tagenwenn die ...
Da gibt es Tage wie diesenwenn statt fettem Grauzierliche Strahlen durch das Fenster peilenund die Decke nicht mehr schwer riecht.Wenn die Augen, die sich neben dir öffnenden Glanz deiner Seele spiegelnund ihr beide zur Melodie werdet.Wenn der neu...
Da sind manchmal die kräftigen Momente.Kämpferische Stimmungen sind da auch.Augenblicke der Rückkehr zum Ichund Lust zu Erleben.Ein wenig zurechtgerücktdie verbogenen Windungenwohnhafter archaischer Ängsteund verlassener Bahnsteige.
Aufatmen nach all den WundenLicht sehen am Rand der NarbenGerettete Momente wieder neu spürenWahn und Sinn neu ordnen.Vergeblichkeiten jetzt abstreifenden Azimut neu bestimmensich auf ein paar Edelsteine freuenund dabei dem Zetern lauschen.
Den Farben zuhören wie man einemhundertstimmigen Chor zuhört.Von Disharmonien aus demOrchestergraben gepiesackt werden.Später dann bei kalten Füßenden vertrauten Igel streicheln.Bei Guido die Ente von derKette lassen und Sein.
Vorn rechts im Gartenoder links vom SteinwayHôtel rue de Varennesoder HLM rue Barbès.Die selben Gestendie gleiche Melancholiedie identischen Fragender bekannte Seufzer.Nicht einfach verlorennur doppelt allein
Manchmal sind esein paar Farbtupferzuweilen auch süsse, dieeinen lachen lassen.Dann beginnt mansie mit großer Freudeaufzuklauben und dannbleibt nur noch nackt
Augenblicke im HimmelMomente im TalGeschleuderte LauteGefrorenes Blut.Netzende WundenLautlos gelecktZerbissene LippenPromillegetränktWölfisches Heulentrotzt allem Schmerzmit pochenden Schläfenhumpelt sie weg.
Gebrauchte Gedankenvor offenem Blattmit Blicken in SeeleGebündelte Ängstevor fragenden Augenmit Zittern am LeibSchlafloser Körpervor gähnendem Frigomit rissiger Haut.
Barrieren entfernen undgemeinsam in die Weiteblicken und Träume haben.Am Steg zimmerntäglich ein Stück mehrVertrauen neu finden.Aus seinem Kokonentpuppen und Fliegenals wäre es das erste Mal.
Die Matrix im KopfRichard im OhrElle vor dem Augeauch dem Geistigen.Nur wenige TöneSymphonie auf RatenJ'ai longtemps rêvéde grimper derrièreune femme toute...Kein Anfang, kein Endenur noch MomentZeitloses SeinJe t'aime, je t'aime...
Bei Alessandro rumhängenEspresso literweise schlürfenVerrückte wuseln sehen und darüberhin und wieder den Kopf schütteln.Gibt es etwas Unwirklicheres?Melodien summen, immer wiederL'uomo solo che è stato in prigioneritorna in prigione...Die vertrau...
Zu zweit auf der Straßedas WIR im GepäckDein Blick auf die TankuhrDeine Haare im WindIch hätte Dich gernenoch weiter gefahrennoch mehr vom Lavendelmit Dir inhaliert.Die kleine Aubergeim Tal von Buouxmit ächzenden Federnund Du und das Licht.Nacht m...
Es riecht nach Familieund manchmal nach Glückund überall Kinderund Schlamm auf der Haut.Die Lippen schon blauund bibbernde Väterund glückliche Frauund Sonne auf Haut.Groß kullerige Augenund Eis und Ristrettound Arm um die Tailleund Kuss auf die Haut.
Am Tag sitzt sie wartend, den Gogol zur Handauf Helden der liest romantisches Wort.Zu Abend Ersatz für eigenes Stummseinkollektive Gedanken zu verblichenen Denkern.Sie trägt an den Schuhen, nach all diesen Jahrennoch immer die Landluft, und auch e...
Sie riecht nach Zweifel und verbranntem LaubWie rehscheu die Augen, mit Sepia im Gang.Facetten des Lebens zur Landschaft geritztVon Indoorsonne zum Schutz noch gegerbt.Auf wippendem Balken zwischen Anspruch und Seinjongliert sie mit Päckchen, verg...
Die Gedanken noch auf der Straßeden Leitplanken gerade entronnen.Noch etwas flau im Magenaber die Poren in Stellung.Knospige Bluse und dieWeite der See unddie Gischt in den Augen.Vom Wahn zu Sinn.
Dort unten, dawo wir beide Heimat fühlenimmer im Deltaunter unverschämtem Blaugerne Felsen unweit.Ein wenig trunkenvon all den Eindrückenvon Wärme in Augenerfrischenden Berührungenneuzarter Fingeraltbekannter Hände.Und immer wiederverblüfft von de...
Zwar nicht entronnenaber hin und wiederden Konventionen die Zungeherausstrecken und auch einwenig auf sie pfeifen.In diesen Auszeitenein paar Farben auf derPalette des Lebens, der Freudendes Glücks auch, unwillkürlich.Fast schon ein wenig zulange ...
Da gibt es Abendegefüllt mit unverschämterLeichtigkeit und demLachen von RiesenballonsKulleraugen und ZeitmaschinenCouscous und PlombenziehernThemen, die nie ausgehenStimmungen, warm wie dieFarbe des KüchentischsDa hinterlässt man lucky Dunstgeht ...
Momente der RuheEs schmeckt nach GlückAuf der Zunge noch KüsseIn den Augen noch LeuchtenVernieselter Morgenim Nachthemd noch klammEntfernung und HöheNebel rückt tieferVerzweifeltes Spähenein Strahl vielleicht nurmatt schimmernd steigt Nebeldie Bei...
Lebenszeichen in der Früheund verschlafene Augen.Blitzendes Lachen dannwie Sonne auf dem Wasser.Schnurren aus dem Off,hektische Fröhlichkeit.Verwegene Küsse undVorfreudiges Fahren.
Morgens dort unten am Strandknöcheltief und schon fast endlosnicht wissend, ob redenoder schweigend geniessen.Man könnte es Rauschen nennen.Oder auch nur Plätschern,dort hinten bei den Felsen.Aber es ist Claude Achille,der dich schweigen lässt.
Sein Chanson bien douce,absinthegetränkt.Ihre freudig-tristenAugen im Maiabendund tabakfarbene Stimmedie gegen Nachtigallen trällert.Elle est discrète,elle est légère.Den Kopf bei den Sternen,Den Schoß noch im Süden.Nicht weit von Juraund dem Duft...
Den Kopf auflegen.Den Olivenhügel hinunterspähen.Sich an den Stoppeln freuenund über Igel zu scherzen.Wie kurz doch die Länge vonvier Tagen sein kann.Wie leer die Räume plötzlich sein können.Man sucht die Stimme, den Geruch.Doch wie sehr man auch ...
Zwei verfluchte DichterEin weiterer, der sie preistZwei Nachtigallen hinter versteckter SonneKaum merklich die ZeitEin Bruchteil der Hundert JahreKristallen, klarHundert Jahre wert.Ein Sandkorm in der WüsteSich zur Sahara aufplusternd, dieses Körn...
All diese Geräusche von der Straßewenn die Stadt vorsichitg erwacht.Mit dem Gezeter aus den Bäumendem unverschämten Blau des Himmels.Dem gebündelten Duft aus Nachtund der Frische des neuen Tages.Einem Espresso, der ersten Kippeeinem Bauchnabel vol...
Neben kleinen PrinzenZwischen einigen ChansonsUnter NachmittagssonneDuft von OlivenblätternHand in fremdem StoffNase hinter linkem OhrDas Midi mit allen SinnenFesthalten für den MomentGreifbarer Ewigkeiten.
Zwischen zwei EspressiMomente des Freien FallsGeborgte GeborgenheitKlänge aus einer anderen Welt,Gestrige Sorgen verschwindenWie die permanenten NöteIn unsichtbarer WärmeKussechter Umarmungen
Am Abend dannwenn die Schatten der Vergangenheitden deinigen überlagerndieses kleine wir darunter.Ein kurzes Aufatmenzwischen Abendrot und Zigaretteein paar Hoffnungen vielleichtdie Wärme einer Stimme unddie Freude auf den Morgen
Elle preanait sa bainun de ces beaux matins.Ses pensées un peu lourdessous ses cheveux encore courtes..
Zwischen Diesel und WagenDen verblassten NarbenDrei hörvollen TagenIm Blick nur noch Farben.Vor leeren RäumenUnd Hand in HandVerrückte in TräumenDie Ängste gebannt.
In seltenen EtagenVetraut Fremdes inhalierenMit den Füßen im warmen Sandden Körpern bei den Porenden Köpfen bei den Nachtigallen.Kleine Tode zwischenUmarmung und HonigTräume auf Handflächen.
Neben zwei Kerzen und zwischen zwei Küssen, die nach mehr verlangen. Kleine Träume von großer, reichweitiger Zukunft berührungsnah. Zwei Augenpaare wetteifernd wie Schlacke und Stahl um hellrotes Flackern. Singsang von Blättern drau...
Selbst wenn man die Freiheit der Liebe unterordnet, so ist sie doch untergeordnet. Das hat sie nicht verdient, die Freiheit. Denn wenn die Liebe vergangen ist, rückt die Freiheit nicht nach. Das hat sie nicht verdient, die Liebe.
wie viele sinne hat der wahn?Wie viele arbeiter hat die zungewenn sie diese vorwärts treibt um den gewalten die unaufhaltsam durch bebende täler zur schlucht streben paroli bieten zu können? die augen halbschräg über den olivenhügel hinwe...
warum versteckst du deinen duft, deine hülle vor mir hast du wirklich angst ich könnte sie mitnehmen? erstaunlich selbstverständlich mehr wider dem normalen funken fangen rauch sprühen atem stehlen poren kauen die hitze frösteln l...
Das Lächeln eines Moments wenn Du an der Tür stehst die ich lange bevor Du ankamst geöffnet, angelehnt hatte. Durch deren Spalt Du nun spähst als erwartetest Du eine Überraschung. Deine verlorenen Augen dabei hinter diesem scheuen Blick ...
Wenn der Mond nur eine nackte Kugel ist, wie manche Leute behaupten, was ist dann die Liebe? Ist sie dann nicht einfach nur eine Hormonausschüttung? Wenn die Sterne nur aus der Ursuppe gehüpfte Sonnen sind, was ist dann die Zärtlichkeit? Ist sie ...
erzähl mir was von der liebe oder von der melancholie? oder dem bißchen glück das uns an und ab mal durch die finger rinnt? das uns manchmal ein lächeln schenkt bevor es verdunstet? und nichts mehr bleibt als der gedanke an einen gedanke...
Dein glucksendes Lachen wenn meine Finger deine Kniekehlen erreichen beim Spielen mit deinen Knöcheln hattest du noch geschnurrt und als meine Kuppen über deine Waden wanderten zucktest du kurz zusammen und machtest dich ganz lang meine H...
Irgendwann in der Nacht aufwachen.Aufstehen, kleinen Bedürfnissen nachgehen,eine Zigarette rauchen,ein Glas Wasser trinken,vielleicht etwas anderes,das kommt ein wenig auf die Uhrzeit an.Auf dem Balkon stehen,die Nacht atmen unddann vor allem zu...
Da ist der honigsüße Schrecken über die Selbstverständlichkeit, mit der man sich dem Anderen öffnet, ihn in sich eintreten läßt und bewirtet.All diese kleinen und großen Dinge, fremde Vertrautheiten, Freunde aus unzähligen Träumen und Gedanken...
Es geht um die Sache mit dem Verbinden von Himmel und Erde.Den Moment der Vereinigung, des abschließenden kleinen Todes auch.Weil sie lebendiger ist, erwartungsvoller und natürlich und vor allem rätselhafter.Ja, vielleicht geht es um Rätsel, vor a...
Mit Deinem Rücken an meine Brust Und unseren Wangen aneinander gelehnt Vier Fingern in jeder Tasche deiner Jeans Pelzsucher, die sich durch Stoffe tasten Mit dem Gummi der Wäsche spielen Sich kleine, liebevolle Gefechte in dieser Enge liefe...
Drei Akkorde genügen manchmal um zu träumen und den Tag zu verlassen. Und die Nase hinter ihrem Ohr, dort irgendwo in ihrer Mähne vergraben entfernen sich die Klänge, und nichts ist mehr von hier.
Caminante son tu huellas el camino y nada más Caminante, no hay camino, se hace camino al andar. Al andar se hace camino, y al volver la vista atrás se ve la senda que nunca se ha de volver a pisar. Caminante no hay camino sino estelas ...
knackfrisch verliebt ist sie und kann es nicht so richtig teilen und genießen und anfassen und spüren und riechen und schmecken... Und da liegt sie in den Kissen und träumt von ihm und bedauert es, dass noch nicht einm...
An solchen Tagen wenn die süßen Düfte der Erinnerung die Sinne betäuben spüre ich dich so nahe als stündest du an der Tür. Mein Puls geht schneller Realitäten werden belangloser sie macht sich breiter die Einsamkeit des Verlangens in...
Würze auf der Zunge Küsse mit Tabak und Crema Eine Hand an Deiner Hüfte Sekunden währen ewig bei grinsenden Augen und leuchtenden Lippen.
S'asseoir sur un banc cinq minutes avec toi... Manchmal braucht es weder Renauds pigeons idots noch Mistral Gagnant. Manchmal reichen Sandsteinquader und das Plätschern von der Fischtreppe am lauen Abend, wenn sich die Hexen in Schal...
dans la nuit de sorcières sous un manteau d'éternité mille mains dans tes cheveux aux quatre vents vers ta source.
Kaum spürbar der Tau ganz kurz nach dem Schatten. Ihr schwaches Gezeter dringt in unsere Ohren. Die Mähne noch wild, ihr Duft aus der Nacht duelliert sich mit Moos, macht Lust auf noch mehr. Zwei Blüten am Wegrand, versteckt hinter ...
in etwas, was einem fremd ist und das man hofft, kennenzulernen und das einem Stück für Stück vertrauter wird wie eine verbotene Tür, an der man ständig vorübergeht die man lange flüchtig ansieht und alle Geräusche dahinter auszumachen ve...
Saludos de Federico Nada como el sol del Sur Noche brujo y Cuerpos dulces. Alegría de Jarcha Nunca se olvide Narizes secos expulsando Algunas bestias.
Entre amor brujo y bodas de sangre acaba un tricuerno. Mirando al fuego perderse en ojos con gran narizes. Pelo negro y ojos dulces temblar por razón. Olvidarse por esta noche y días que vienen. Con gusto!
irgendwo wie zufällig verwurzelt ein paar Stunden weiter nördlich mit ein paar Freunden und vielleicht so was wie Familie und den Kollegen von der Arbeit und den fremd bekannten Gesichtern hinter der Käsetheke und an der Kasse des S...
Dicklicher Römer im Garten mit Igel und Zwerg zeternd beim Gerangel um einen Teller Pasta, oder auch mehr? Seine Wampe versteckend hinter Zweigen Gestikulierend, hadernd sortiert er seine Utensilien. Wechselspiele. Deckung suchen u...
Du hast Ringe um die Augen und vorn fehlen dir zwei Zähne Aber was soll ich machen, ich hab dich so gerne Du tanzt deine Flamencos so wild wie eh Morgens um halb sieben vor der Kneipe im Schnee Und brüllst dazu die Internationale Und sche...
Serge Gainsbourg (1928 - 19991)Die Schöne und das BiestEr hatte auf eine andere gehofft, sie konnte seinen Namen nicht aussprechen. Trotzdem wurden Serge Gainsbourg und Jane Birkin das glamouröseste Pop-Paar der siebziger Jahre.Es war kalt in der ...
Deine Worte werden von den zerklüfteten Schalen gebrochen, prallen ab und irren wie Weltraumschrott ziellos im Raum. Deine trügerische Hoffnung, beim nächsten Öffnen käme Unverbrauchtes, fegt der nächste Schwall Verdautes weg. Zum Schluß durch...
Das Gezwitscher der Vögel und milchiges Grau, das den neuen Tag verheißt. Mein Blick durch terracotta und soleiado der Vorhänge auf den Balkon. Wie üppige tierra deine Haare, wuschelig berstend über der weissen Hülle. Die Frische, die du zu...
Rieseln durch deinen Kopf wie der Sand von Calanque durch deine Finger lief. Sie bilden kleine Häufchen, Einzelheiten stapeln sich in den willkürlichen Ansammlungen. Dir bleibt noch nicht einmal mehr die Möglichkeit des Klassifizierens. Es...
Mit seinen Navajos am Finger Die Badlands im Kopf Und geliehenen Bildern Dreifünfzig das Stück. Den Blues in den Ohren Drei Riffs pro Konzert Und mit verwilderten Gesten Zwischen Mannsein und Fühlen Sitzt der Mescalero aus Fauststadt Vo...
Ein Fragment. Mit irgendwas wie... Erinnerungen an Lau. An eine Bulería. An den Jasmin unter dem Fenster. An das Wasser und an Pulpo. Und an hungrige Poren, gierig satt. Und an klebrigen Olivenhügel von Schweiß un...
Auf dem Sofa lümmeln, Die Augen geschlossen, spürst du ihre interessiert abwesenden Blicke. Dort wo bei dir eben noch Worte waren, richtet sich der Fatalismus ein bequemes Lager. Ihre Fragen zielen auf Fakten, ihre Anworten entstammen einem fr...
Cuerpos Sorgsam verkleidet sich die Ewigkeit als Nase in einer Achselhöhle als festgefrorene Lippen an einem Nippel als ruhende Hand in einem Schoß Aus dem unwirtlichen Leben meldet sich ein Bandoneon Zeit wird zum Spielball ei...
Wenn Du mich liest Werde ich Dich durch die Windschutzscheibe ansehen Du wirst auf mich zukommen, wie die Straße Wenn Du mich liest Wird das Haus still sein Und meine Stille wird Dich gänzlich ausfüllen Mit Dir, in Dir werde ich niemals st...
All diese Schreie auf der Straße, diese Typen, die Geschäfte, wo ich Dich an den Regalen für Unterwäsche und billigen Schmuck wie eine Kränkung sehe. Die Schatten in den Augen der Frauen, wenn Du an ihnen vorbeigehst. All diese Geräusc...
Hast Du je am Meer gestanden, kurz bevor die Sonne aufgeht? Wenn der Wind alle Düfte der See gesammelt hat und Dich davon besoffen macht. Wenn Du nicht weißt, ob Dir warm oder kalt ist und Deine Gedanken wie in einer Nussschale auf offener...
.... avec l'air entêté et mes mains quelque part dans le vague... Sorgsam verkleidet sich die Ewigkeit als Nase in einer Achselhöhle als festgefrorene Lippen an einem Nippel als ruhende Hand in einem Schoß Aus dem unwirtli...
Paroles: Jean-Baptiste Clément. Musique: A. Renard 1867 Quand nous en serons au temps des cerises Et gai rossignol et merle moqueur Seront tous en fête Les belles auront la folie en tête Et les amoureux du soleil au cœur Quand nous...
Leo Ferre 1969 Une robe de cuir comme un fuseau Qu'aurait du chien sans l'faire exprès Et dedans comme un matelot Une fille qui tangue un air anglais C'est extra Un moody blues qui chante la nuit Comme un satin de blanc d'...
Für Richard Martin und die Truppe des Theatre Toursky... Ô Marseille on dirait que ta voix a changé On dirait que la carte où partait l'Indochine En se prenant pour toi dans le riz délavé Te pleure avec du sang et puis l'âme ...
Heute das neue Design für den Weblog hochgestellt. Es ist jedoch noch weit von der endgültigen Version entfernt und wird noch einige Versuche und Änderungen benötigen.
besiegte zwischen sehn und sucht mit geketteten armen verstümmeln ihre hände die ausgebleichte hülle. zeitlos liegend embryonal in untätiger kraftlosigkeit getrieben von erinnerungen wechselbäder im karussell kampf, wut, mut, verzwei...