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Einträge im Weblog seit 2003:
Wer dich nicht gekannt hat, schüttelt den Kopf über den Humor, mit dem du den Piloten gefagt hast, ob er dich nun zum Probegucken mitnehmen würde. Mit brüchiger Stimme hattest du das in die Stille hinein gefragt, lange vor dem Surren der Rotorbl...
Warum ich als Spanier noch nie in Spanien war? Eine lange Geschichte, Agnès. Ich war schon in Spanien, aber als Kind, lange her das alles.
Manu entkorkt eine Flasche Bordeaux und gießt unsere Wassergläser randvoll. Er prostet uns mit der Flasch...
Mein Revier liegt im 3. Arrondissement, wo ich in Hinterhofkneipen und Kellergewölben die Seele satzweise zu Markte trage. Manchmal auch in einem schäbigen Antiquariat, zwischen Wand und Ecke gezwängt, dort wo der Staub der Großväter am dicksten...
Die Tristesse sitzt im Eck, sie trinkt heissen Cacao. Am Piano, zu laut, spielt der Einäugige Blues.
Sie summt leise dazu, wiegt dabei ihren Kopf. Man munkelt, sie wäre zu haben für Geld.
Die Geschäfte geh'n schlecht, sie ist meistens alle...
Den Morgen ungestüm begrüßen und den Träumen das Fett absaugen, noch ehe sie sich breit in den beginnenden Tag fläzen.
Den Duft der Venus so lange es geht in der Nase behalten und heute die Reste erst spät vom Tabak absorbieren lassen.
Läc...
All die Geräusche der Nacht, das Rascheln im Unterholz und dein Atem dicht an meinem Ohr.
Unsere vorsichtigen Schritte, peitschende Äste und die Brennesseln auf der Lichtung, bei der du zitternd auf mich wartest.
Deine Augen, die sich nich...
Abends sich gegenüber sitzen, den Blick halten und auf dein nächstes "chn" warten, das du mit der selben Selbstverständlichkeit wie den Rauch ausbläst.
Deine Verlegenheit gemeinsam überspielen, wenn wir an unserem Strohhalm ziehen, lange un...
Gummierte Abende aus dem Schlaf reißen, gerafften Röcken nachsehen und die Phantasie zwei Purzelbäume unterhalb der Schamgrenze einfrieren.
Am Nebentisch eine welkende Rose, sie trägt Kontaktlinsen, das Blau ist nicht von dieser Welt. Sie...
Die Gedanken entwildern, ihnen die Suggestion nehmen und die Giftzähne ziehen.
Tatsachen in ihr tatsächliches Licht rücken, wie wahr ist die Wahrheit, wenn die Projektoren justiert sind?
Die Gelassenheit zu Tisch bitten, sie nicht gerade...
In einem Café sitzen, dem bleifreien Tag die Zeit stehlen, und uns vom rastlosen Gewusel einlullen lassen.
Ihm einen Brocken unserer Unendlichkeit zum Fraß vorwerfen, ganz gönnerhaft, Glück macht verschwenderisch.
Die Rue Amelot entlang ...
Die lautlosen Schreie, die deine Augen ausstoßen: Vergiss mich!
Deine schmalen Lippen, die sich füllen: Nein, bleib, bleib, bleib!
Dein zierlicher Oberkörper, über den Tisch geneigt, offensiv, der kurz danach auf der Bank in sich zusam...
Die Erinnerung verblasst nicht. Sie wechselt lediglich ihre Farben, und spielt virtuos auf ihrer Klaviatur aus Licht und Schatten.
Gestern knallte sie mir ein sonnendurchflutetes Grün ins Hirn. Zwischen zwei Ortsschildern und einer Roten A...
JE T'AIME. Glänzend und saftig wirken die Buchstaben, als wären sie mit einer tropischen Frucht an die Mauer geschrieben worden. Beim A hatte ich bemerkt, dass mir langsam die Wand ausging, die letzten drei Buchstaben wurden kleiner und klei...
Wenn du mich findest, drüben beim Parkplatz der verlorenen Träume, werde ich dem Schwung deiner Hüften folgen, und meine Mähne wird dir ein Zeichen sein. Du wirst sie suchen, wenn du wieder einmal einen Haken geschlagen hast, um mich zu neck...
Wie leicht du noch atmen kannnst, trotz dieser Gedanken, die dich tiefer und tiefer in den Stoff drücken.
Die Sonne macht eine Ausnahme, sie beschwingt dich heute nicht, so sehr du deine Haut auch exponierst.
Eine Armlänge von mir entfer...
Die Nacht gebiert Sterne, die wir erobern, wenn wir ungeschützt, nackt den Himmel ertasten.
Mit allen Sinnen den Raum des fahlen Lichts einrichten und ihm den Komfort lauer Abende einhauchen. Dabei im Shuttle aus Gefühlen durch die Tiefe ...
Auf dem Tisch liegt einer der kleinen Zettel, die du immer schreibst. Deine runde Schrift, die Buchstaben wie Comic-Figuren aussehen lässt, mit Kringeln an Stelle von Punkten. Lese, dass du einkaufen gefahren bist, meine Erinnerung sieht dic...
Zwischen zwei Küssen schminkt sich die Sehnsucht, sie trägt Seide unter weißem Trikot und den Duft der Inseln.
Betörend zerstäubt von hungrigen Poren, sie warten mit brennender Geduld auf meine Lippen.
Eine Stradivari, heute Haut und gan...
»Mon Amour« – wie gereckte Lippen die ersten Buchstaben und immer heller werdend, weil gestern ihr
Lippenstift dieser Tortur auf dem rauen Putz nicht lange standgehalten hatte.
Die Wand, diese heilige schäbige Hotelmauer, hinter die...
Das blankrasierte Kinn gereckt, der Blick klebt am Regal hinter dem er sie vermutet. Sein Kopf ist leicht gerötet, der Kontrast zum weißen Hemd überdeutlich, er fürchtet, selbst im Fokus zu stehen.
Ihre Fußstellung lässt auf eine Tänzerin...
Die Ruhe vor dem Sturm in der wir unser Nest bauen, nah am Wahn, blank und hochtoupiert wie unsere Sinne. Als müssten wir uns gegenseitig beweisen, dass wir es sind, als wäre jedes Ich ein Splitter der Gemeinsamkeiten.
Zur Ablenkung angek...
Die Augen schließen und dein Schweigen hören. Du gibst einen leisen Laut von dir, es klingt wie „chn“, ich weiß, dass du jetzt grinst. Deine Wangenknochen treten dabei etwas hervor und du bekommst diese kleinen roten Bäckchen, di...
Diese Nacht, ein einziges Aufatmen, an deren Ende ich dir trunken vor Glück ein Versprechen abringen wollte.
Dieser alles entscheidende Satz, den du mit einem Grinsen mehr quittiert als beantwortet hast.
Willst du meine Frau werden? Wie ve...
Treppen steigen und unsere Schatten an die verfallenen Fassaden kleben. Weiter, immer weiter, versuchen Schritt zu halten mit ihr, die mehr schwebt als sie geht.
Kleine Plätze wie Innenhöfe durchschreiten, lederhäutige und rundliche Männer ...
Vor einem Café sitzen und auf das Fenster sehen, hinter dem Rimbaud vom Wundbrand verschluckt wurde. Wer mag jetzt dort liegen und auf den finalen Sensenhieb warten? An einem Peroquet nippen, zarte Finger auf dem Schenkel spüren und wieder i...
Dem Leibhaftigen ein Schnippchen schlagen. Nicht mehr mit ihm gemeinsame Sache machen, lachend die Zähne blecken und sich langsam wegdrehen.
Seinen kalten Hass im Nacken spüren und schreiten, erhobenen Kopfes, die von Wühlarbeit schrundige...
Diese Liebe die nur wir beide kennen, gebraut aus
der Angst, dem Quäntchen Mut und unserem Verlangen.
Jenseits aller Kontrolle dieses Verlangen, das anzieht und abstößt, Sehnsucht und Furcht zugleich, weil wir um die Konsequenzen unserer...
In die Ecke geduckt dir beim Tanzen zusehen,
Abend für Abend in die Kirschenzeit rein.
Die Sinne zerstäuben gezielt Schritt auf Schritt,
wenn du dich sacht fordernd zu mir bewegst.
Lang' lang' in den Abend wie beim ersten Mal,
als fol...
Lautlose Schreie verenden im Mai
knapp unter'm Himmel, seitenverkehrt.
An milchigem Glas stößt sich Sonne das Kinn,
schattenlos dreht sich die Zeit auf dem Fleck.
Ein Atemzug weit, warmer Körper im Schlaf,
bekannt fremde Haut, zu den ...
Überraschend eingetroffen: Die von der Malerin - Bildhauerin und auch Musikerin Jutta Stern aus Freiburg komponierte Musette zum Chansontext Larmes. Eine weitere Version stammt von HaPe Brunner, der vielen noch von meiner Lesung bekannt s...
Soll das nun schon alles gewesen sein,
zerplatzende Tropfen, meine Träume zerdacht?
An die Reling gelehnt, ein Lächeln zum Schein;
mit Tränen von morgen und Angst vor der Nacht.
Eine Nacht die wie viele Unendlichkeit kennt,
deren Takt...
Eben noch jenes stille Bild einer Madonna, stehst du auf,
federnd, prüfst noch einmal den Sitz deiner Schuhe.
Ich begreife und beginne einen Takt zu klatschen.
Diese Planke als improvisierte Tanzfläche,
du machst sie zur Bühne, in eine...
Die lautlosen Exzesse meiner allnächtlichen
Phantasien enden schweißgebadet am Strand.
Früh am Morgen, lange bevor die ersten
Vögel den neuen Tag ankündigen.
Diese Morgen, die noch keine sind,
lediglich Ahnungen von einem Heute.
Es p...
Jasmin am Abend, calle de Fuego.
Sein Duft zerschneidet die Stille, lässt meine Sinne flattern.
Vom Hafen wälzen sich die Ausläufer einer Landungswolke hoch. Ich erhasche den Geruch von Salzwasser und totem Fisch.
Die weißen Blüten stemme...
Lass mich noch etwas von dir betören.
Wieg mich im Traume, es bliebe wie jetzt.
Als wär'n deine Füße, die kalten zur Nacht.
Die Liebe, die stetig sich nach mir sehnt.
Als gäb' es nur Anfang, jeden Tag neu.
Endlosen Frühling und zahnlo...
Für die Freude die du entfachst,
wenn mein Kissen längst kalt.
Der Körper schon einsam
den Morgen betritt.
In Gedanken mit dir
durch die Sackgassen zieht.
Als endete die Welt dort
niemals für uns.
Für drei Worte, verloren
auf Re...
„Vous désirez?“
Für kein Geld der Welt würde ich jetzt den Kopf heben.
Dabei fragt die Stimme schon zum zweiten Mal.
Diesmal eine Nuance höher und
mit ein klein wenig Nachdruck.
Ich starre weiterhin auf das zur Hälfte ...
... die du Freiheit liebst wie eine Schwalbe.
Du sollst von mir dazu verdammt werden
tapsig wie ein Hühnchen Schritt für Schritt zu tun?
Manchmal die gestutzen Flügel
aufrichtend, um sie kurz darauf
wieder resigniert zu falten?
Er...
Aufmerksame LeserInnen werden es vielleicht bereits wissen: Zusammen mit Esther Hegers Ensemble Atelier de la Danse aus Freiburg plane ich derzeit ein Bühnenwerk mit Tanz und klassischer Musik.Siehe hierzu auch die anderen Beiträge aus dem Berei...
Alors....
Hin und wieder Vergilbtes neu tünchen oder mal eben kurz aufpolieren...
Es war mal wieder an der Zeit die Seite zu durchforsten und neu zu strukturieren.
Große Änderungen gab es im Bereich des Archivs, dort kann man jetzt ni...
Tausende von Sternen tanzen darauf,
wenn ich meine Augen fast schließe.
Irgendwann, ja irgendwann
wirst du mir
noch im Halbschlaf
einen Knuff mit dem Ellbogen geben,
weil ich wieder ein graues Haar
oder eine kleine graue Strähne
ent...
Wie ich mich danach
sehne, dich immer
an meiner Seite zu wissen.
Jeden Morgen aufzuwachen
und mit deinen zerzausten
Haaren zu spielen.
Aah wie ich sie liebe,
deine Mähne. In ihr
bricht sich die Morgensonne und
malt jedes ein...
... Sie sehen fesch aus, wenn sie sich dann endlich heraus trauen, diese wortgewandten Farben der Erinnerung. Gestern zum Beispiel, gestern erinnerten sie an Perlmutt.
Fasziniert von dem Wechselspiel übersehe ich gerne die Risse, übersehe, dass ...
Küss' mich, los küss' mich,
bedeck' mein Gesicht.
Knietief im Schnee
und dennoch entrückt.
Die Lider geschlossen,
der Sonne zum Trotz.
Jetzt loslassen, fallen,
ganz lange, ganz tief.
Nichts sehen, nichts hören,
ganz einfach nur ...
Nirgends klingt Schweigen
so warm wie bei dir.
Der Drang zu küssen
wird nichtig dabei.
Oliven die Augen,
ein nächtliches Meer.
Atme die Brandung
deiner Seufzer ein.
Finger zu Federn,
umstreichen den Hals.
Lassen sich treiben
a...
Ich kehre dem Kraichgau endgültig den Rücken, deponiere meinen Hausstand in einer Scheune im Breisgau und mache mich auf den Weg. Drei große Kartons mit Klamotten und Büchern, eine hölzerne Weinkiste mit Küchenutensilien, zwei prall gefüllte Tasch...
Höre dein Warten
richte meines an dich.
Glaube zu spüren
was dem Auge verwehrt.
Ritz' meine Worte
in die Maserung ein.
Wünsch' mir Termiten,
lach' mich dann aus.
Stampfe und schreie
meine Wut an die Wand.
Warte vergeblich
auf ...
Sie krallen sich fest,
verspritzen ihr Gift.
Verdorrt brache Träume
fiebern zum Wahn.
Zerhackt von der Kälte
wird Erinnerung blass.
Sie ächzt unter Rauhreif
ihren stimmlosen Blues.
Zum Aderlass endlich
nackte Seele verdammt.
Re...
Lese dich täglich
von Gedankenpapier.
In kantigen Lettern
sprichst du mit mir.
Deine Stimme versagt,
wörtlich unicolor.
Seit Wochen graublau,
vermisse dein Grün.
Feuchtkühle Träume
zerhacken Tage und Nacht.
In fiebrigen Bildern...
Wünsche mir Träume
wie ich sie gestern gehabt.
Rieche noch heute
die Wiesen und dich.
Höre dein Lächeln,
es erstickt jeden Laut.
Hat das heisere Grau
aus unseren Köpfen geweht.
Warte auf jenen Morgen,
ersten Augenaufschlag.
Wen...
Auf den Lippen den Glanz
und den Spott letzter Nacht.
Über dem Lächeln die Nase,
sie spielt mit dem Rauch.
Sanft wogend im Atem
hebt und senkt sich die Brust.
Verharrt für Sekunden
an der Schwelle zum Schlaf.
Nicht wirklich entho...
Ein Flackern zerteilt
fahle Träume aus Glas.
Vertäut auf dem Grund
hofieren sie Wort.
Im Dunst ihrer Schmelze
werden Tränen zu Staub.
Sie glitzern im Schmutz
verblasster Geduld.
Milde Farben trainieren
ungeniert den Spagat.
Ent...
Hoffnung fließt träge,
Atem stockt grau.
An unflätigen Tagen
plätschern Wünsche dahin.
Wie knochige Hand
kalten Wind im Genick.
Halbwaches Frösteln
an verlassenem Quai.
Erinnerung ruft leise
Herbstworte wach.
Zerrinnen in Kreis...
Grau kriecht heut' rastlos
durch den klebrigen Tag.
Vereinzelt -wie Zufall-
trockene Zweige im Wind.
Verschluckte den Morgen
und das Zwitschern im Baum.
Wie unwirklich die Stille,
sie schneidet den Rauch.
Finger huschen behände
...
Gelungener Auftakt zu kultureller Veranstaltungsreihe
Umkirch. Herr Siebert vom Förderverein Umkircher Mühle konnte sich freuen: Die Premiereveranstaltung einer Reihe geplanter Kulturabende war ausverkauft. Im liebevoll restaurier...
On me les a pretés,
ces quatre murs humides.
Afin que je puisse
m'y accommoder.
Ils n'ont même pas oblié
de m'envoyer un soleil.
Brillant, que je fête
mes quarante-cinq berges.
Et puis, qui le sait,
un baiser tout chaud.
Frappe...
Lesung
In Zusammenarbeit mit dem "Förderverein Umkircher Mühle" lese ich am 8. Januar aus meinem neuen Gedichtband "Haut Liebe".
Begleitet werde ich dabei von Hans-Peter Brunner und seinem diatonischen Akkordeon.
Dazu sehen Sie eine Bi...
Erlieben uns warm,
trotzen eisigem Wind.
Gestern dachte ich mich
mit dir wieder hin.
Orte, an denen
Schweigen erlaubt.
Worte nicht fordern,
Blicke erzähl'n.
Wo wir Herzen malen,
in sandigen Schnee.
Die Ängste abfallen
und Träu...
Alors....
Das Alte liegt hinter uns....
Merci für die Besuche, für das Feedback auch.
Allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2006!
An der Porte des Ames,
den Schlüssel zur Hand.
Dein Atem im Nacken
und ein kalter Blick.
Nasskalter Winter fras
unser herbstliches Grün.
Hautweiche Luft längst
vom Nebel entfärbt.
Wo ehedem Sonne
bunte Träume gemalt.
Liegt matt...
Ab sofort lieferbar!
Was lange währt... Jetzt ist es fertig!
Der Gedichtband im Sonderdruck mit einem Vorwort von Kai Thyret umfasst 82 ausgewählte Gedichte von 2000 - 2005.
In edlem Leinen und mit Goldprägung bietet es sich geradezu als Gesc...
Den Sonntag betrachtet,
zwischen Himmel und Bett.
Im Dezemberwind glaubt' ich
deinen Atem zu spüren.
Riss das Fenster weit auf,
schrie einen Namen hinaus.
Vielleicht war es deiner,
ich weiß es nicht mehr.
Die Antwort war weiß,
...
Zarte Töne und weich
längst erloschenes Licht.
Spuren sind immer
verlorenes Glück.
Wo Welten verschwimmen,
von Ängsten flankiert,
wird Seele fragiler als
feines Kristall.
Körper erstarrt,
des Atems beraubt.
Gebündelte Blitze
z...
Dauniger Morgen,
Scheiben weißmatt.
Hand ruht auf Wärme,
streichelt sie sanft.
Es britzelt ein wenig,
so gegen den Strich.
Beim küssen verzieht dir
ein Schauder den Mund.
Atme dich tiefer,
jede Pore wird mein.
Mit heiserem Se...
Manchmal träume ich schwer,
das behalt' ich für mich.
Mir ist dann als röch' ich
viel länger nach dir.
Oft stolpert die Hand
durch die Stille der Nacht.
Sie endet an Scheiben
von beschlagenem Glas.
Tau perlt am Morgen
zwischen A...
Merci à tou(te)s
"Hier im Süden, weit entfernt von meinem bisherigen Leben, lerne ich das Wort „Heimat“ erst richtig kennen. Ich spüre, dass Heimat nichts mit Herkunft zu tun hat. Heimat ist dort, wo ein Tisch auf einen wartet...
Bestellen
Die Eremitage Bd. 11 ISBN 3-932290-44-5 mit meiner Kurzgeschichte "GAU-Zeit" und 12 Gedichten kann ab sofort im Verlag Peter Valentin bestellt werden. Preis: 14 Euro.
Ein Auszug daraus findet sich auf der Einladung.(öffnet in n...
Wort kämpft verbissen
gegen Töne von einst.
Sie breiten sich aus,
zerfleischen den Text.
Satz atmet flach
unter bleiernem Blues.
Melodische Lava,
benebelt den Sinn.
Spät sendet Nacht,
Rettung, blauschwarz.
Bedeckt unbeholfen
...
Manchmal singe ich,
damit die Zeit vergeht.
Wenn Seele verheddert,
in den Klauen der Brust.
Noch ehe der Tag
seine Unschuld verliert.
Balsam, unbeholfen geschmiert,
auf die Wunden der Nacht.
Literatur im Schloss
Freitag, 9.Dezember, 18h30 im Residenzschloss Ludwigsburg.
Vorstellung der Eremitage Nr.11 (Verlag Peter Valentin) mit u.a. zwölf meiner Gedichte und der Kurzgeschichte "GAU-Zeit".
Ein Auszug daraus findet sich auf...
Ihre Stille spricht Bände,
wenn sie regungslos tanzt.
Das Gesicht einstmals Seide,
matt schimmernder Stein.
Nebel umgarnt sie,
perlt als Tränen dann ab.
Kehle umschlungen,
von gnadenlos Tag.
Nassgraue Sehnsucht,
kriecht morgen...
Aus dem Abend die
letzten Träume gepresst.
Noch einmal kurz atmen,
ehe Nacht den Rest schluckt.
Vergänglichkeit wuchtet
ihren Körper aus Blei.
Kämpft sich Faser um Faser
in die Hoffnung hinein.
Wo eben noch Glück
mit den Lippen ...
Von Träumen gezehrt,
das Polster wird dünn.
Nur wenige halten
sich hartnäckig fest.
Nicht mal verzagt,
abgebrüht nur.
Zu oft trifft der Strahl,
als dass ihr was bleibt.
Balsam die Farben,
Tupfer im Grau.
Reichen zum Zählen
d...
Verführten den Tag,
mit Nacht auf der Haut.
Tranken Tau vom Blatt,
eh' die Sonne ihn klaut.
Italienisches Eis,
von den letzten Cents.
La vie de Bohème,
bis der Magen knurrt.
Am Morgen danach,
das Bett wieder leer.
Warst du wied...
Wildwachsende Rosen,
die du doch so liebst.
Ich brachte sie heute
vergeblich zu dir.
Am Fenster Tentakel,
gefräßiger Schlund.
Platziertest den Topf,
damit ich versteh'.
Da schenkt' ich die Rosen
der nächstbesten Frau.
Die ers...
Am Sonntag, im ersten,
dem milchigen Licht.
Nebel drückt Sonne
in traumleichtes Land.
Halbwach dein Blick,
vom Gestern erweicht.
Zeigt perlenden Tau
vorfreudiger Lust.
Verwegene Küsse
flirren über die Haut.
Bringen Poren zu F...
Manche führen
gerade ins Licht.
Gekieselte Hoffnung,
trägt ziellose Flucht.
Vereinzelt am Rand,
Spuren von Glück.
Vergängliche Blätter,
treiben im Wind.
Licht kommt nie nah,
blitzt manchmal nur auf.
Vor nächster Steigung
ist...
Seele betankt
im fallenden Tag.
Von fern eine Stimme,
ganz dicht neben mir.
Einen Augenblick lang
die Gedanken zerrupft.
Danach wieder Stille,
sie formieren sich neu.
Die Weite steigt langsam
mit der Kälte ins Blut.
Mit ihr d...
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Sie können es dort kostenlos herunterladen und installieren.
Ferrémaniaque
Li...
In schweißnasser Nacht
haften Träume gummiert.
Sie lösen sich, fallen,
bei taghellem Licht.
Geben sich nüchtern,
als gedankenklar aus.
Wölfe im Schafspelz,
mit reißendem Fang.
Spür' sie im Nacken,
ihr stinkendes Maul.
Kommt d...
Wie weich heut' das Licht
deine Gesichtszüge malt.
Auch wenn du verhärmt,
frustriert von der Welt.
Vielleicht weil ich dich
nicht kenn' wie du bist.
Nur immer mir nehme
was ich grad' von dir will.
Zum Teufel noch mal,
warum lä...
Durch milchiges Glas dringt
der Himmel von Arles.
Hinter den Dächern
lockt der Arena Klang.
Wir lassen uns treiben,
schweben auf der Musik.
Sonne wirft Schatten
Zweier schweißnasser Haut.
Was gestern noch Vorsicht,
wie ein Hau...
Hab' mich nach deinen
Lachen gesehnt.
Den rötlichen Glanz
deiner Wangen vermisst.
Vergeblich auch nach
deiner Stimme gesucht.
Fragmente davon
summten im Ohr.
Wo eben noch Taille
warst du nicht mehr.
Meine hilflose Hand
griff...
Wir standen am Trauf
einer anderen Welt.
Zu springen bereit,
ich bückte mich schon.
Sah dir in die Augen,
und wusste sofort.
Du wirst es nicht tun,
war alles nur Schein.
Vielleicht eine Laune
auf Wochenendtrip.
Oder einfach d...
Die Feder ganz tief
in die Seele getaucht.
Mit zitternder Hand
ihr Abbild gemalt.
Gekleidet in Worte,
süßlich und herb.
Getrocknete Tinte
ist übrig davon.
Zurück bleiben Stiche
und Narben zuhauf.
Darunter die Tiefe,
die unen...
Wie fallendes Laub,
schon über der Zeit.
Uralte Schmöker,
erzählen von uns.
Vertrautes, geheim,
so alt und so neu.
Berichten von Liebe,
von Trauer und Leid.
Man liest ein paar Zeilen,
erkennt dabei schnell.
Dass alles schon o...
Gelegentlich winken
die Schatten von einst.
Verlassen die Hülle,
sind wieder Kind.
Sie grüßen vom Ufer,
ihre Gesten sind matt.
Blicke ersetzen
das gesprochene Wort.
Werben mit mildem,
zärtlichem Warm.
Hellen sich auf,
kokett...
... wenn ich dich lese,
dein Gedanke mich küsst.
Manchmal nur eine Zeile,
reißt das Herz mir auf.
Fühl ich mich eine Weile
nicht so einsam wie eh'.
Leckt die Sonne Gesicht,
zaubert ein Lächeln hinein.
Weiß ich dich neben mir,
...
Mästet sich langsam,
an Gefühlen von einst.
Gefräßige Stille
hält Erinnerung wach.
Zerrinnt in den Händen,
deren Wehrlosigkeit.
Herz will noch halten
was unaufhaltsam fließt.
Danach sind die Träume
ein verballhorntes Wort.
Si...
Glanz deiner Lippen
konkurriert mit Satin.
Heute in schwarz
wie immer mit mir.
Pupillen geweitet,
die Lider sehr eng.
Dein Lachen ganz tief,
aus blühender Brust.
Versinken unendlich,
Tag ist schon weit.
Nebenan reckt sich
un...
Der Morgen noch zart,
wir stehen am Kai.
Erwarten das Schiff
und den Tag d'amoureux.
Fast kindliche Freude
und dein Lachen im Blick.
Ganz eng beieinander,
früher Kühle zum Trotz.
Wie lange gewartet,
auf Tage wie den.
Mit Sorg...
All diese Wärme,
gesprochenes Wort.
Aus halbwachem Mund,
Morgen noch grau.
Nie wirklich begriffen,
ob Traum oder wahr.
Nur manchmal alleine,
zeigt es sich hell.
Hat dann Facetten,
einsam und schwer.
Füllt sich mit Sehnsucht,
...
Heut' war der Himmel
nicht mehr so grau.
Farben brannten sich
in dein Gesicht.
Du trugst heute Rot,
es fing sich im Licht.
Passte zum Lachen,
und der Melancholie.
Das Leben riechen,
in all seiner Pracht.
Nieren reiben sich
an meinem Bauch.
Den Morgen erahnen,
wo er noch nicht ist.
Schlafende Münder,
küssen sich sanft.
Blick in die Kälte,
Hand tanzt auf Haut.
Herbstblumenfarben
in die ...
Schweigen wird dichter,
Rad steckt schon tief.
Noch einen Anlauf,
dann wieder befreit.
Kurze Zeit Piste,
eben und glatt.
Bald wieder Gefälle,
schlittern statt fahr'n
Doch wieder gefangen,
schweißnasse Stirn.
Dann dieses Schil...
Das Glück schien ihr hold,
zum greifen schon nah.
Nein wirklich, sie hatte
es fast in der Hand.
Sie führte die Finger,
zur denkenden Stirn.
Dahinter die Ängste,
sie flüsterten leis'.
Da fiel dieses Glück,
zerbrechlich und dünn...
Hatte sie alle
peinlichst genau.
Gepflückt, auch geborgen,
und danach sortiert.
Dann sollten sie trocknen,
wollte sie konservier'n
Damit sie mir immer
zu Diensten in Not.
Nachts kamen die Zweifel,
mit gierigem Schlund.
Am and...
Wo sie auch steht,
sie wird sie nicht los.
Selbst in den Träumen
rasseln sie noch.
Versucht sich zu lösen,
bewegt sich geschickt.
Sie windet sich panisch,
es ändert sich nichts.
Verblassende Hoffnung,
die Seele wird schwer.
E...
Aus Du wird ein Ich,
Mit Dir wird zu Wir.
Gemeinsame Blicke,
durch milchiges Glas.
Nichts was uns lenkt,
nur die eigene Angst.
Kein Traum zu gewagt,
nur die Hoffnung zu weit.
Verlassenheit spüren,
Zukunft, sie trotzt.
Hüllt s...
Der Körper erlöst,
Moleküle im Schmerz.
Sie taumeln im Vorhof
einer Schattenwelt bunt.
Flüchtende Sehnsucht
durch unendliche Nacht.
Suche nach Ursprung,
einem duftend Idyll.
Verzweifelt verharren,
an innerstem Punkt.
Die Quel...
Der kurze Sommer
mit Momenten in blau.
Fließt noch in den Adern,
hält Erinnerung wach.
Bedeckt sich mit Nebel,
begibt sich zur Ruh'.
Verliert sich am Abgrund
einer dünneren Luft.
Nur kurz einen Blick noch,
ehe der Schleier sic...
Die überarbeitete Neuauflage
der Ausgabe Verdichtes ab 11/03 wurde ergänzt und umfasst 180 Seiten mit ca. 360 bebilderten Einträgen und ist über das Antiquariat Bernecker Online erhältlich.
Der Direktlink zum Buch: HIER klicken.
Neueröffnungdes CAFÈ VIRTUEL in eigener Rubrik.
Wem gefällt was er hier gelesen hat, liest oder noch lesen mag, kann im Café Virtuel zum Espresso einladen.Der Einfachheit halber ist derzeit nur die Abrechnung über eine Servicenummer imp...
Von dem Gelebten,
dem warmen Moment.
Bleibt noch ein Schatten,
verliert sich im Grau.
Auf einem Sockel,
Hoffnung zum Hohn.
Neben ihr Parias,
er duzt sie bereits.
Aus schlafenden Mündern
rinnt taubes Wort.
Versickert im Kissen...
Gesicht zu der Sonne
und doch schon gebeugt.
Vom Herbst ihres Lebens
ein paar Tage entfernt.
Ein wenig zerzaust,
in der Seele ein Riss.
Es teilt ihre Pracht
schon der griechische Halm.
Verdammt so zu leben,
im Blick nur ein Zi...
Trasse aus Tränen
und trockenem Blut.
Fast liebliche Wunde,
wär' sie nicht tief.
Mit zwei roten Rosen,
zarte Seelen gepeitscht.
Dornen skizzieren
ihren eigenen Weg.
Verzweifelte Zeichen
einer anderen Zeit.
Sind Ende, sind Anf...
Diese Poeten des Alltags,
sind Frau oder Mann.
Kritzeln Gefühle,
klecksen sie auch.
Stehen immer im Regen,
verwittern im Herbst.
Formen sich Sonnen,
aus täglichem Grau.
Verharren am Abgrund,
sind immer bereit.
Lechzen nach S...
Zimtzuckerspiegel abgesackt.
Mensch tummelt sich
in den Niederungen
des Wandertriebs.
Vor der Seele verlaufen
defilieren Papageienfarben.
Ihre Schatten zum Gruss,
wie Schnäbel gereckt.
Träume stehen still,
vor Schattenwelts Ba...
Der Tag noch in Träumen,
die Decke noch warm.
Den Morgen jetzt spüren,
ich riech noch nach ihr.
In meinen Gedanken
ihre tastende Hand.
Ihr Seufzen kaum hörbar,
sie lächelt dabei.
Graue Tränen verlaufen,
trocknen im Ewigen Weiß.
Zimtene Schritte
weisen den Weg.
Tentative Momente
versprühen blutrot.
Plakativ klebt der Quarz,
er erdet sich bald.
Tristesse klettert behende,
klammert und greift.
Riss in de...
Nacht einsam fahl,
Sterne sich müh'n.
Traum summt im Garten
leise den Blues.
Ein paar Meter weiter,
von drei Säulen begrenzt.
Lädt Tristesse zum Diner,
hinter offener Tür.
Verlegenes Lächeln,
argloser Blick.
Warten auf Zeiche...
Ihre Haut riecht nach Seide,
wo noch eben der Stoff.
Stellen sich feine Härchen
gegen stürmischen Hauch.
Kommt aus kehligem Atem,
den die Ruhe verlässt.
Pressen trockene Lippen
feuchter Zunge das Bett.
Gibt dem Körper Signale,
...
Im Wechsel der Welten,
wo Gedanken vereint.
Ein DU widerspiegelt,
im ICH und verschwimmt.
Wo Träume sich finden,
halb Tag und halb Nacht.
Versprühen die Seelen
voller Stolz ihren Duft.
So sichere Hände,
berühren sich sanft.
U...
Spät, sehr viel später,
der Mond bereits matt.
Die Stadt sich gebettet
in das Schweigen der Nacht.
Vom Paravant gläsern,
perlt Atem, der weint.
Der Blick reitet südwärts,
wo der Frühling erwacht.
Verkleidet als Tau schwebt
der...
Dort hinter der Mauer,
gekonnt arrangiert.
Blickdichtes Refugium
hält die Seele versteckt.
Vereinzelt und kurz nur
von der Linse erhascht.
Die verbotenen Früchte,
die sie für sich behält.
Gesprenkelte Bilder
entfalten im Bauch...
Noch klingen die Worte,
ist ihre Stimme im Ohr.
Wie Tentakel des Kraken
breitet sich Einsamkeit aus.
All diese Sätze, die
wir niemals gesagt.
Hallen durch Gassen,
es tönt jeder Schritt.
Kämpft meine Freude
über vergangene Nach...
Bei den Kais, auf dem Damm
wo die Sonne matt glänzt:
Nur ein Draht uns noch trennt,
und der Abend schon ruft.
Stehen Träume laut stramm,
wie die Fahne im Wind.
Ist die Vorfreude nah
und die Hoffnung parat.
Freundlich geheuchelt
und fröhlich serviert.
Blassblaue Heimat
verwirrt ihren Blick.
Verbotene Früchte
zu gern genascht.
Moral propagiert,
Hohn inhaliert.
Trieften die feisten
Jahre zum Bach.
Plätschert nun leise
das Leben d...
Die Komplettausgabe
des Weblog umfasst kanpp 170 Seiten mit ca. 340 bebilderten Einträgen und ist über das Antiquariat Bernecker Online erhältlich.
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Wenn du mich liest
hinten bei den Felsen,
wo es heimatlich azur
durch Marmorspalten blitzt.
Wenn du mich liest
leuchten die Gebeine
und unsere Väter kauern
schweigend vor Schmach.
Wenn du mich liest
stellen verdammte Dichter
...
Die Ausgabeder Werke von 1998 bis 2003 kann weiterhin über das Antiquariat Bernecker Online bezogen werden.
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Die neuere Ausgabe erscheint in Kürze und ist ebenso über das Antiquariat erhältlich.
Belanglose Stunden
bei der Tasse verbracht.
Klatschendem Regen und
Schritten gelauscht.
In mir gestöbert,
einem offenem Buch.
Nur wenige Seiten
nicht umgedreht.
Auf dich gewartet,
dein Lächeln, Hallo.
Erlösende Küsse,
liebe...
Mein Blick dieser Wand
ihren Schatten entleiht.
Hand um die Taille,
Tentakel im Wind.
Träume taghell aus
verbotener Nacht.
Alp der dort swingt,
seine Nase im Schnee.
Handwarmer Bauch wie
ein Opfer gereckt.
Madame geht zum T...
Waidwunde Augen,
erschrocken im Tag.
Sonne schließt Nacht,
die doch keine war.
Traumlose Sehnsucht,
ihr Atem geht leicht.
Hand tastet im Schlaf,
halte sie fest.
Wischt sich den Kuss
von nachtfeuchter Brust.
Als wär' es ne Flie...
Nein gestern war morgen,
kaum getrocknetes Wort.
Es hängt an Spiralen,
zittert leise im Wind.
Genährt von den Stimmen,
die seit langem erstickt.
Deren Kinder rumoren,
ihrer Zukunft beraubt.
Aus den bebenden Lippen
quellen Si...
Stahlblaue Zweifel,
traumweicher Blick.
Glitzernde Sehnsucht,
sie zwinkert dabei.
Den Morgen vertrieben,
mit den Füßen im Sand.
Und sprudelnden Worten,
klang auch ganz cool.
Gemächlich zurück jetzt,
Finger sucht Hand.
Spür...
Lyrikband
Der erste komplette Lyrikband erscheint diesen Herbst.
ISBN wird noch bekanntgegeben.
12 ausgewählte Gedichte.
Erscheinen in der Literatur-Zeitschrift Eremitage Nr.11 im Dezember 2005.
Kurzgeschichte.
Erscheint in der Literatur-Zeitschrift Eremitage Nr.11 im Dezember 2005.
Träume pflücken,
von kraftlosem Baum.
Daunige Kälte,
in endloser Nacht.
Fragen zerschneiden,
wie gärendes Obst.
Süßlicher Duft und
fauliger Kern.
Ausgewrungener
Morgen und
knittriger Blick.
Stimmen im Off,
wie Stahlmantelgeschoss.
Zerreißen die Stille
und lautlosen Wind.
Bedächtiges Verlangen,
in gleißendem Licht.
Ertränkt sanfte Sehnsucht,
verharrt ungeliebt.
Sonne wirft Sterne,
sprühen im Gras.
Veitstanz auf dem W...
Die Sonne steht stramm,
wartet hinter dem First.
Im Rücken den Wind,
deine Hand im Gesicht.
Drück' dich enger an mich,
schiele an dir vorbei.
Sehe Tage der Zuflucht,
Welt vergessen im Stein.
Den Abend erschreiben,
bei Jean und Louise.
Gedämpftes Gemurmel
vom Tisch nebenan.
Träumen nachhängen,
geboren letzte Nacht.
Blick hin zur Tür,
bei jedem Geräusch.
Locker verkrampft
brennt Engelsgeduld.
Zäh geht der Zeiger
d...
Gestern noch Fremde,
du zaghaft, fast Kind.
Danach nur noch fallen,
tief und beschützt.
Wach bei erster Ebbe,
vertraut durch den Sand.
Der Sonne zusehen,
wie sie sich entpuppt.
Die Spannung am Morgen,
die nun langsam weicht....
Papier traumgekränzt
flatternd im Wind.
Verblassende Wünsche,
mit Blaudunst gemalt.
Gestrandete Hoffnung
aus rudimentärem Brief.
Bauchnabel als Fußnote,
digital komprimiert.
Entrücktes Grinsen
egomaner Ignoranz.
Ein Klick in ...
Pralle Nächte der Häute,
suburbaner Walhall.
Poren im Rhythmus
gegen dröhnenden Beat.
Klatschnasses Haar,
dicht neben mir.
Riecht noch nach Siesta
und Billigparfum.
Blick in Pupillen
aus baldiger Welt.
Zwei drei Schuss nur
...
Kräfte satt spüren,
vereint, Hand in Hand.
Die Kuppe noch kriegen,
danach in das Blau.
Am Strand die Gedärme
einer trauernden Stadt.
Saisonritterabfall,
vermodert im Herbst.
Am Hafen verwelkte
Geranien, Pastis.
Morbide Residen...
Gab meine Seele,
sogar etwas mehr.
Halt' in den Händen
was mir davon blieb.
Erlebe Kontraste,
Erinnerungen zuhauf.
Vergessene Gedanken,
riechen druckfrisch.
Stechen wie Nadeln
manche Worte ins Mark.
Freifahrt zur Niere
und...
Ankommen, dort wo
das Lächeln vertraut.
Liebe nicht Spielball
einer Eitelkeit ist.
Wo Worte und Tat
gemeinsam bestehen.
Nicht panische Flucht
vor provisorischem Mut.
Wo die Läden weit offen,
ein Herz, das heut' singt.
Das einl...
Ein Blick in die Seele,
und wieder hinaus.
Im Lauf der Gezeiten
Verwundbarkeit spüren.
Eben noch sicher,
der Boden, der Tritt.
Ächzt morsches Gebälk
hängt Angst im Genick.
Schweiß auf der Stirn,
1000 Krieger vor sich.
Sprun...
Begegnung auf Pfaden,
die man selten betritt.
Hautenge Passage,
frontaler Kontakt.
Lippen rot funkeln,
eine Blume in Tau.
Kurz nur benetzt,
Mund leicht gespitzt.
Ein blicklanger Schatten
huscht übers Gesicht.
Fragende Augen
o...
Von Dasein verschmäht,
der Unendlichkeit nah.
Zwei einsame Seelen
aneinander gelehnt.
Erinnerungen, leise
wie Blätter im Wind.
Erhabene Stille,
wie schützende Hand.
Verborgene Wünsche,
sind perlender Tau.
Funkeln sehr früh,
vertreiben die Nacht.
Nacht, die nicht schläft,
die niemals beschützt.
Das Dämmerungsgrau in
den Morgen mitschleppt.
Zeichen begegnen
aus früherer Zeit.
Versteinerte Worte,
Geschichte als Haus.
Glückloses Treiben
durch Täler in grün.
Rastlose Suche nach
dem heiligen Gral.
Ehe der Morgen noch graut,
backt der Schundliterat
seinen 600 Vasallen
das tägliche Wort.
Wo die Unsicherheit brütet,
steckt ein Kopf tief im Sand.
Bedeckt Groschenromanstaub
ein pubertierendes Girl.
Multikünstlerisch schrill
p...
Schicksal geschnuppert,
direkt hinterm Ohr.
Sie nennt sich Elise,
trägt offenes Haar.
Im Blick dieses Leuchten,
das die Sinne poliert.
Ihr Gang jenes Leichte,
das die Falter ausmacht.
Ihr Mund zeigt ein Lachen,
das mich still wer...
Ankommen, zumindest
es mir einreden heut'.
Ein paar Stunden lang
die Illusion hätscheln.
Als wäre altvertrautes
noch gar nie passiert.
Es ist immer das erste Mal
wenn man in sich schaut.
Ein Auge noch bei mir,
hadernd mit Vers...
Raus aus der Stadt,
weg von Trubel und Stress,
hinein in die Leere,
die, die man doch nie hat.
Schnell noch einen Blick,
vielleicht mit Wehmut.
Oder nur die Gewohnheit
ausgestreckter Arme.
Kilometer, sie prasseln
wie Fliegen a...
Geschichten gelesen, gesehen,
auf den Dächern der Stadt.
Von brennender Geduld,
dem Geheimnis jener Frau.
Aus Tagen in denen das
Bild noch Schwarz-Weiß.
Die Straße nicht nach Abgas
sondern Pferdeschweiß roch.
Sie hängen am Zipfel...
Gibt sich ungemein farbig,
fast hoffnungsvoll bunt.
Es trügt gern der Schein,
den sie trägt wie ein Schild.
Steht stolz in der Blüte
ihrer Lächerlichkeit.
Schon gestern die Farben
für das Morgen negiert.
Was eben noch ehrlich...
In despotischen Träumen
gehetzt durch die Nacht.
Taumeln am Abgrund,
von Klippe zu Grat.
Verzerrte Gesichter,
Fratzen im Leid.
Tragen auf ihrer Stirn
die Angst vor sich selbst.
Balanciere, den Kopf nie
nach rechts oder links.
...
Verlassene Worte,
gestern noch frisch.
Vergessener Abklatsch,
im Rinnstein des Tags.
Neulich noch mächtig,
erwartet, erhofft.
Obsolet und zerfetzt,
haben vergeblich gelebt.
Unter Sohlen zerrieben,
vom Regen zersetzt.
Tauche...
Erinnerung ist da,
der Boden noch frisch.
Zufällig gepflückt sie
und dann so allein.
Zwei stumme Zeugen
vergangener Zeit.
Liegen träge daneben,
zu Statisten verdammt.
Kaum vorstellbar, dass
auch sie mal gelebt.
Relikte nur no...
Retour in der Straße
wo die Reise begann.
Erinnert an das,
was ich immer gesucht.
Ein wenig verfallen,
auch etwas verstaubt.
Ist es wirklich das Ziel,
oder doch nur ein Traum?
Stehe schwankend, alleine,
werde nicht aus mir s...
Sanft schwebend, bedächtig
in den Abend getaucht.
Von knorrigem Tag
letztes Licht erhascht.
Der Seele die Farben
und die Wärme vorführen.
Ist Sonne ist Balsam,
macht offen und weich.
Geräusche ausfiltern,
Melodie summen hören....
Von draußen der Duft
nach Salz und nach Tang.
Das Schreien der Möwen
und die Wellen am Fels.
Kaum hörbar die Glocken,
ein Kutter, nicht weit.
Still liegen, genießen
Aug in Aug, Haut auf Haut.
Ein Blick unter die Decke,
riech...
Ein Forum für Träume
zwischen Wellen und Stein.
Über dem Glitzern sinnieren,
dabei schwerelos sein.
Lass ich vor geistigem Auge
Tage um Tage passieren.
Nicht lange, dann gesellen
sich auch die Nächte dazu.
Bin ich schutzlos, we...
Perlende Tropfen von
tief hängendem Laub.
Streicheln Gesicht,
rinnen den Rücken hinab.
Riecht erdig, verwegen,
frisch aus letzter Nacht.
Schweißnass reckt der Boden
ersten Strahlen sich hin.
Trällern und Pfeifen,
versteckt, au...
Wirkt harmlos was Blick
im Vorbeigehen erhascht.
Drei verlassene Boote,
vom Wasser verschmäht.
Es dauert nicht lange,
weiß man bereits.
Dann tänzeln sie fröhlich
in lieblicher Bucht.
In der Tasche ein Foto,
eines aus prallerer...
Haben endlose Felder
gemeinsam durchstreift.
Getrieben vom Wunsch
und der Suche nach Glück.
Wollten nachholen, alles
was wir bisher vermisst.
Der Liebe ergeben,
ohne Aber und Wenn.
Dem Leben zu trotzen,
gemeinsam, zu fünft.
W...
Achtlos vergessen,
die Träume vom Mai.
Auch anderer Monat,
zerfleddert, im Staub.
Erinnerungsfetzen an
das geschriebene Wort.
Schon gar nicht mehr wahr,
nein, lange nicht mehr.
Womöglich war's nie wahr,
war es nur Illussion.
Ei...
Hören und Sehen: Douce France
Gestern noch Traum aus
einer anderen Welt.
Heut' wunderbar weich,
im Gegenlicht seh'n.
Verwunschen die Plätze,
die man heuer besucht.
Wie schnell man in neuen
Gewohnheiten lebt.
Belanglos was gest...
Drei schlaflose Nächte,
viel schweißnasse Haut.
Zwei Seelen im Rhythmus,
zur Einheit gebracht.
Im Schatten der Bäume
dem Treiben zusehen.
Die Lippen verkleben,
mit ständigem Kuß.
Den Herzschlag hart spüren,
eine Hand auf dem Bau...
Stoisch der eigenen
Trasse entlang.
Fluchtpunkt im Auge,
sicher der Schritt.
Von Seiten, verlockend,
das gestrige Licht.
Halb Sonne, halb Circe,
zeigt sich heut' weich.
Fühlt sich bald verschmäht,
verschließt sich vor ihm.
No...
Steht sie verlassen,
verloren auch da.
Nur wenige Worte,
schon war er weg.
Manchmal verzeifelt,
mitunter ganz kühl.
Schießt sie ihre Spitzen,
hofft, dass sie auch trifft.
Momente der Schwäche,
kehren die Pfeile zurück.
Erinnern...
Manchen versperrt der Stolz so den Blick,
stets Dornen sie sehen, nicht mehr den Kelch.
Suchen verzweifelt den stechenden Schmerz,
fühlen das Leben im tropfenden Blut.
Denen ist kein Aufwand zu viel,
sie stauen ihr Leid wie der Bibe...
Nehme täglich den Weg
an ihrem Fenster vorbei.
Gestern war offen,
sie lächelte auch.
Heut' läßt sie nur Sonne,
meinen Blick nicht hinein.
So oft ich vorbei geh',
es ändert sich nichts.
Da hab' ich mich einfach
auf die Lauer gele...
Geht man Namen entlang,
wo die Dielen noch knarren,
Aufgereihte Begrüßungen,
mahnen in Reih und Glied.
Lockt die Kapelje im Hof
ganzen Marktplatz ins Haus.
Jung verliebt Stimmen weich,
Takte sanfter Melancholie.
Geht man dann i...
Espresso im Stehen,
eine Kippe dazu.
Haut spürt das Salz
viel zu kurzer Nacht.
Ein zärtlicher Kuss noch,
früh morgens, ins Grau.
Das Surren der Gleise,
die Einsamkeit dann.
Den Kopf leicht geneigt,
in den Alltag zurück.
Die Tag...
Die Leichtigkeit spüren,
mit dir jetzt und hier.
Fast hätt' ich vergessen,
dass sie wirklich lebt.
Das offen vertraut Klare,
so herrlich normal.
Stehe fragend wozu ich
all das andere brauch'.
Die Füße im Rinnsal,
Papierschif...
Diese komischen Typen,
mit den Träumen im Arm.
Den Kopf im Azur,
die Hand an der Feder.
Tupfen in das Pflaster
auf ihrem Stück Weg.
Mit löchrigen Worten
Farben ins Grau.
Reichen ihre Hand,
mal zittrig, mal fest.
Zu weich und ve...
So lang dieser Tag,
hat Geschichten erzählt.
Geschrieben auf Haut,
mit pechschwarzem Haar.
Zu kurz dieser Tag,
war mit Träumen gefüllt.
Die Sorte, die spät erst
zu Ende sein will.
Ganz weich dieser Tag,
war in grün heut gemalt...
An sonnigen Tagen,
wenn die Erinnerung neckt.
Die alten Gefährten
buchstabentreu sind.
Die Linse den Schalk
in den Nacken malt.
Meine Hektik von
ruhigen Blicken liebkost.
Vertrauen, so leicht,
dass es den Namen verdient.
Nicht ...
Viel zu kurz eine Nacht,
wenn zu lange vermisst.
Man die Sonne wach küsst,
auf der restfeuchten Haut.
Müde Augen dabei,
doch die Poren hellwach.
Jetzt loslassen, gleiten,
in den Morgen hinein.
Dazu pelzige Küsse,
mit Espressoges...
Noch einmal kurz schlafen,
hast du gestern gesagt.
Dann gingen wir träumen,
ein jeder für sich.
Muss nur kurz was tun,
als ich dich sehr früh geweckt.
Jetzt sitzt du im Auto,
kurz nach Frankfurter Kreuz.
Bald Ewigkeit leben,
zwe...
Die Haare verwegen,
verzerrt ihr Gesicht.
Treibt sie in ihrer Jolle
auf das offene Meer.
Verlässt sicheren Hafen,
weil die Sicherheit trügt.
Wird dabei mehr getrieben,
als sie selbst navigiert.
Ganz allein auf dem Wasser,
und im N...
Gestern stand ich am Hafen,
sah den Seglern dort zu.
Entfernten sich leise,
wurden kleiner dabei.
Glitt all meine Sehnsucht
langsam an mir hinab.
Wollte nicht die Ferne,
wünschte mich nur zurück.
Hin zu den kleinen Hügeln,
und den...
Dieses Lachen am Morgen,
diese Wärme im Blick.
Noch brüchig die Stimme,
und doch weich dabei.
Zu lange vermisst,
zu viel Leere gesehen.
In einsamen Nächten
deinen Schatten gesucht.
Vergessen die Stiche
und die Wunden vernarbt.
...
Der Eine hält schmachtend
an jeder Kapelle.
Der Andere schreibt Briefe
die doch niemand liest.
Derweil fotografiert sie
sich in ihrem Spiegel.
Zupft träumend am Brautkleid,
das sie nur im Bad trägt.
Danach in das Schwarze,
spielt ...
Sie flirtet sich munter
durch virtuelle Gefilde.
Sanft Balsam für's Ego,
verzweifelt gesalbt.
Nein, niemals nie sucht sie,
will nur kokettieren.
Denn die, die sie findet,
sind nie gut genug.
Die möchten sie sehen,
stehen zu sehr...
Sie haben sich Küsse
auf die Lippen gelegt.
Nach zärtlichen Worten
schliefen sie ein.
Oft drehten einander
den Hals sie sich um.
Zumindest verbal,
danach frisch verliebt.
Dann nahm sie die Tram
zum Hôtel Terminus.
So starb ihre Lie...
Madame kommt in Schwarz
von der Mädchengruft heim.
Wo der Hidalgo die Erde,
mit Sangre getränkt.
Ihre Blicke sind trübe,
noch zittert die Hand.
Sie spürt drin die Klinge,
die sie eben geführt.
Hat noch immer im Ohr,
seinen lautlos...
Wir beide, dann endlich
aneinander gelehnt.
Erlebten, erliebten uns;
vertraut und doch neu.
Da hätt' ich so gerne
von deiner Wärme genascht.
Die im Nabel geperlt,
wo die Sonne drauf schien.
Hätte keiner Brause bedurf...
Von Drähten gehaltene
Rosen gehegt.
Sie blühen jetzt zaghaft,
fast unverschämt rot.
Auf endlosem Acker
steh'n sie Stock an Stock.
In trockener Krume,
die Wurzeln geh'n tief.
Am Rande die Züchter,
mit fragendem Blick.
Wer soll sie...
Wie gestern dein Bauchnach den Feldblumen roch.Der Nabel hat rotvom Klatschmohn geglänzt.Das Licht sich gebrochenauf träumender Haut.So weich und so zartwie das Moos nebenan.Zog dein Blick in die Ferne,ging dein Atem sehr schnell.Sprangen wir vo...
Gelebt und geliebt,
dabei Richtung getauscht.
So eng beieinander,
einen Blick in das Nichts.
Präsentiert sich der Eine
völlig offen und nackt.
Dreht der Andere verschlossen
sein Gesicht an die Wand.
Wie zum Küssen das Lachs
der Li...
Schon wieder einmal
für Wochen geirrt.
Draussen im Feld
eine Heimat gesucht.
Über Steine gestolpert,
die Nase im Sand.
Vor mir das Vertraute,
nach dem ich gesucht.
So einladend hell,
so finster die Angst.
Was, wenn verstaubt ich
...
Irgendwann geht sie
nicht mehr auf Eis.
Auch nicht auf Watte,
doch mit sicherem Tritt.
Irgendwann hat sie
ihre Ängste auch satt.
Lebt ihn, den Mut,
den sie sich nur erträumt.
Irgendwann reicht es
vielleicht auch nicht mehr.
Davo...
Die Nacht wollte gestern
gar nicht mehr gehen.
Sie hielt mich im Arm
so lange du schliefst.
Von taufrischem Licht
bis spät in den Tag.
Mit lautlosen Blicken
Geschichten erzählt.
Pore um Pore, sanft
und sehr lang.
Liebkost unter T...
Ich küsse dich da wo das Leben beginnt. Wo der Honig heut' Morgen eine Zuflucht gesucht. Wo er sich unbemerkt, geschützt auch gewähnt. Wo er kaum ausgeruht meinen Lippen erlag.Wo er immer noch duftet, aufgelöst und vemengt. Wo der Traum so real...
Das Leben gerochen,in den Rheinauen dort.Durch die Wälder gewandert, erste Blätter gezählt. Deine Zweifel gestohlen, in einen Nachen gesetzt.Ihn danach angeschobenund davontreiben sehen.Hätten lachend am Uferbei den Düften getanzt.Zu vertrauten...
Links von meinem Traum
steht die Vorsicht parat.
Rechts wird er flankiert.
von der Angst vor mir selbst.
Steht trotzig, gequetscht er
und mit Engelsgeduld.
Nur manchmal da hält es ihn
nicht mehr im Zaum.
Dann möchte er bersten
und m...
Trägt schwer an der Rüstung,
ihrer achten Haut.
Legt sie sehr selten,
zu selten wohl ab.
Verschenkt sich ein wenig,
aller Vorsicht zum Trotz.
Erkennt sich dann nackt,
ihres Willens beraubt.
Zurück in den Harnisch
und die Waffen gere...
Angesiedelt im Dunstkreis
von Traum und von Wach.
Nicht eines von beiden,
Schnittmengen nur.
Zwischentöne reiten,
mal Schritt, mal Galopp.
Gelegentliches Aufbäumen,
haltlos dann sein...
Phantasien bereisen,
mit endlosem Blick.
In F...
Nicht wirklich gespalten,
nur zweimal die Frau.
Wirft eine den Schatten,
strahlt die andere zurück.
Schultert eine gebückt
ihre rostige Last.
Greift die andere behend'
nach dem schwebenden Traum.
Stehen beide am Abend
vor dem Spiege...
Ich konnte Dich riechen,
im Gegenlicht stehen.
Eingebettet in Scherben
eines vergangenen Seins.
Zwischen Wahn und Sinn
keinen Abstand mehr sehen.
Vergeblich den Traum
aus den Augen gewischt.
Vereinzelte Fragen
mucken noch auf.
Ein ...
Sie steht oft dort am Bach
und schnuppert ihm nach.
Schliesst die Augen und sieht
sich unter südlichem Stern.
Die Nase in's Blau
inhaliert sie den Duft.
Die Gräser der Pampa,
den Wind aus der Weite.
Sitzt auf Koffer voll Sehnsucht,
...
Man sah dort die Steine,
jeder mit eigenem Gesicht.
wie aufgereihte Gefährten
aus einer anderen Zeit.
Im ständigen Wechsel
zwischen Abgrund und Höh'
Steht was noch zu tilgen,
oder aufleben lohnt.
Geht man einsame Schritte
zu den Häu...
Nächtens dort unten,
Vater und Sohn.
Durch den feinen Sand,
über Steine gehüpft.
Ungläubiges Staunen
über diese Ideen.
Den schnellen Galopp
auf großen Phantasien.
Und dann unvermeidlich
der Blick in das Ich.
Einen Hauch davon sehen...
Im Land mit den Würfeln,
wo der Tabak stets feucht.
Wo der Wind dir die Seele
täglich mehrmals durchweht.
Traut sich ein Lächeln
aus dem Hafen heraus.
Stolpert am Eingang
über neugierigen Blick.
Haucht leise die Sehnsucht
langsam an...
A toute à l'heure, au pays des dolmens et des menhirs.
Über die Dächer dort schielen,
noch ne Mille weit weg.
Den Horizont zwar erahnen,
aber riechen noch nicht.
Die Träume noch hier,
bei dem, was man verlässt.
Vorfreude auch schon
auf die Zukunft zurück.
Eine Pause einlegen,
bei viel W...
Fühle ich mich eigentlich
gar nicht mehr fremd.
Lädt mich Stück für Stück
immer mehr zu sich ein.
Spüre die Wärme die da ist,
trotz der Kälte im Raum.
Ist halb neu, halb vertraut,
aber doch nah bei mir.
Kriecht kaum merklich, doch st...
Tu nicht so cool,
glaubt dir keiner.
Auch wenn du dich
noch so beherrschst.
Zu weich dafür heute
deine Gesichtszüge.
Ganz plötzlich am Abend
die dürre Schicht gepellt.
Passiert ohnehin nichts,
das nicht lange schon wär'.
Brauchte e...
Ein wenig verschmitzt
und ganz Ohr an Ohr.
Gemeinsamer Blick
auf eigenes Ziel.
Man vergisst gern dabei,
dass es längst einmal war.
Vielleicht war es auch nie,
man sagt es nur so.
Was immer es auch
gewesen sein mag.
Als Bild jedenfa...
Es gibt diese Wege,
die enden im Wald.
Noch lange bevor
man sie asphaltiert.
Da wird einem dann
die Sinnlosigkeit klar.
Wenn Pistengrau mit
dem Horizont verschmilzt.
Knirschende Kiesel,
wenn der Absatz sich dreht.
Blick zurück, hin...
Es braucht manchmal einfach
ein wenig Distanz.
Um Brücken zu schlagen,
um welche zu sehen.
Sich hinsetzen, schauen,
einen Spiegel zur Hand.
Zumindest im Geiste,
Reflexionen tun gut.
So füttert man langsam
die Waage vor sich.
Mal li...
Am Kai dort vorne
sehr früh am Tag.
Die Einsamkeit noch
mit jeder Faser erspüren.
Den Wind in den Haaren,
und Gänsehaut auch.
die morgendliche Kälte
klettert langsam hinauf.
Dann weiter am Strand,
Teil der Endlosigkeit sein.
Jod un...
Es scheint fast als wäre
der Kopf betoniert.
Und beide steh'n stramm
vor ihrer Bastion.
Scharmützel mal hier
und Schlagabtausch da.
Irgendwann matt,
von der Einsicht besiegt.
Wie Regen nach Dürre
und Sonne nach Nacht.
Treibt dann w...
Dort hinter den Dünen,
so nah, dass man es riecht.
So als könnte man das Bizzeln
jeder Schaumkrone hören.
Wo das Knirschen des Sandes,
wenn das Wasser dann weicht
einen Schauder vom Nacken
bis zur Hüfte auslöst.
Wo der Tag erst sehr ...
Oben und unten ein Haar breit entfernt
Ganz kurz der Moment, der leicht macht und trägt.
Manchmal ist es ihm gar nicht so klar.
Reitet er Welle, oder spielt sie mit ihm?
Wechselspiel ständig, mal kalt und mal warm.
Darüber recht selten, w...
Wollt Ihr Euren Dichter retten,
schickt ihm Geld und Zigaretten!
Wie immer am Sonntag,
alleine auf Tour.
Der Weg so vertraut,
verinnerlicht schon.
Mit jedem Mal Gehen
ein Stück neu erlebt.
Dahinter die Schatten
der vergangenen Zeit.
In diesen paar Stunden
für die Woche getankt.
Der Alltag kommt ...
Dem Wahnsinn entronnen,
im Kittel Weiss-Rot.
Danach Pazifist,
mit Kremel im Kopf.
Schrieb nicht nur der Elsa
die Amour ins Bad.
Eine Wanne für Drei
war existentiell.
Zu groß der Spagat
von Poesie zu Stahl.
Und doch unvergänglich,
...
Dem Blick in die Augen
hält sie schwerlich stand.
Immer wenn's in ihr
so brodelt und gärt.
Es braucht eine Weile
um sie zu verstehen.
Sie ist zu weit weg
um gewöhnlich zu sein.
Zäh wie ein Brei
fliesst dann aus ihr raus.
Direkt auf...
Steht einsam verlassen,
wie ein stolzer Baum.
Genügt sich dabei,
mit einfachem Sein.
Folgt seinen Pfaden,
ist immer er selbst.
Keine Mode, kein Hype,
nichts drängt ihn vom Weg.
Zahlt dafür auch täglich
einen gesalzenen Preis.
Wer n...
Wo früher Artischocken
standen wie Gras.
Wo heute der Kohl
sich im Horizont verliert.
Wo immer 'ne Brise und
viel öfter ein Sturm.
Die Gezeiten das Leben
auch heute noch prägen.
Wo der Morgen so spät,
dass man ihn fast vergisst.
Wo...
Hat gestern irgendwie klick gemacht.
War nicht zu erwarten, kam einfach so.
Stand vorn am Geländer, sah sie ganz nah.
Ein zufälliger Blick, war nicht zu umgehen.
Danach vor dem Fenster, mit zittriger Hand
Espresso schlürfen, zu viele, seh...
Die wenigen Freiheiten,
die ihnen geblieben.
Auszeiten am Sonntag,
vor der Hütte im Schlamm.
Chansons aus der Heimat,
aus der alten Welt.
Sehr lange bevor ein
eigenes Wir entstand.
Und immer die Träume
von der Kirschenzeit.
Stets f...
Ein paar Flaschen weiter,
man hat es geahnt.
Beginnt erst die Sause,
der Tanz auf dem Tank.
Dröhnende Rhythmen
und Nebel aus Bier.
Ich roll' mir ne Kippe
und schüttel den Kopf.
Sehe früh am Morgen
in verquollene Augen.
Ein Frühstüc...
Parkett frisch gebohnert,
Feng-shui angesagt.
Der Tisch ausgerichtet,
schon fast ein Altar.
Noch nuckelt sie an
ihrem Rouge ordinaire.
Die letzten Tropfen
füllen nochmal ein Glas.
Sie sieht ihm zwar zu
und hört ihn ja auch.
Doch ih...
Der Bär hat die Nacht
dort draussen verbracht.
In Nebel und Kälte,
mit sehr wenig Halt.
So aus der Distanz
sieht's sehr friedlich aus.
Man könnte grad meinen
er schlummere nur.
Ob er nun aus Absicht
oder Zufall dort hängt.
Man frag...
Rast heftig durch's Leben,
geht vor und zurück.
Ist ständig am Schliddern,
will nur geradeaus.
Wo immer sie steht,
ist immer 'ne Wand.
Manchmal im Rücken,
nicht selten vor sich.
Die Hände gebunden,
und den Kopf rappelvoll.
Da steht...
Da, wo Amoco Cadiz
ihr Blut verloren.
Wo der rosa Granit mit
ihren Pestflecken versetzt.
Wo das Wetter so zickig
wie die Berlinerin ist.
Wo der Wind und der Regen
täglich Geschichten erzählen.
Vielleicht sehnt man sich
deshalb wiede...
Die Stadt frisch erwacht,
keine Farbe zu sehen.
Ein paar Nuancen in Grau,
die Moral schon auf Null.
Kilometer schlucken,
in die Leere hinein.
Wie der Bagger im Schacht,
gefräßig und stumm.
Nach Farben sehnen,
einer Blume vielleicht....
Schrubbt sich den Frust
der vergangenen Nacht.
Von schweissiger Haut,
tut's peinlich genau.
Schon wieder einmal
als Statistin dabei.
Eigene Wünsche waren
überhaupt nicht gefragt.
Redet sich ein,
es nie wieder zu tun.
Doch dauert ni...
Aus der Zeitlosigkeit
an Unendlich vorbei.
Die Tankfüllung steht
für alleiniges Maß.
Besoffen von Eindruck,
Natur satt und pur.
Gespräche seit letzter
Tanke verstummt.
Dem Abend entgegen,
und ner kahlen Pension.
Erstaunt über das S...
Geht früh am Morgen
beginnt seine Bahnen.
Mit tapsigem Schritt
in den Nebel hinaus.
Kämpft heute auch wieder
gegen das eigene Vergessen.
Träumt dabei von damals,
so wie er einst war.
Da waren sie nicht rar,
die lichten Momente.
Da ...
Steht Raimon auf dem Markt,
ganz tief die Nase im Duft.
Sobre la Pau auf den Lippen,
de vegades no es mes que por.
Dabei angstfrei und friedlich,
eine See voller Farben.
Lassen vergessen was war,
geben die Gitarre zurück.
Kommt von h...
Lehnt hinten am Zaun,
schon morgens um Acht.
Sieht die Welt durch die Maschen,
träumt sich hindurch.
Hatte neulich ein Erlebnis,
jemand lächelte ihm zu.
War das Erste seit langem,
ging ganz tief in sein Herz.
Seither zählt er nicht m...
Vertreiben die Stille
mit Blick auf sich selbst.
Vergessen dabei
was um sie herum.
Sind Alte, sind Kinder,
sind nur noch sie Zwei.
dort im fahlen Licht,
einer Höhle gleich.
Ist Liebe, ist Kampf
ist innig vereint.
Ist mattes Versink...
Gedankenverloren
da liegen und sehen.
Riechen und hören,
zeitlos dahin.
Die Nacht noch im Kopf,
der Tag noch so jung.
Die Sonne klettert
das Fenster hinauf.
Da wäre so vieles
so gerne gesagt.
Ihr Herz schlägt im Schlaf,
Worte blei...
Ist links wie Louis
und rechts wie Capart.
Trägt hier die Île de Sein
und dort den Spreewald.
Klimpert mit ihren Augen,
ganz wie Léos Petite.
Konserviert die Lolita,
zu sehr daran gewöhnt.
Rächt sich gern prophylaktisch,
für das was...
Bläst Kopf frei für Neues,
schiebt Horizonte weit weg.
Mit Wind vom Atlantik,
man riecht fast das Salz.
Spielt mit den Nuancen,
wie den Farben des Laubs.
Wirbelt die Blätter umher,
baut Collagen zuhauf.
Lehnt man an einem Geländer,
...
Dem Leben entgegen,
auch manchmal gewagt.
Körper wird Ausdruck,
wenn Seele befreit.
Für Bruchteile nur
der Schwerkraft entfliehen.
Wach konzentriert,
Bewegung im Fluss.
Schreibt seine Poesie
in Pirouetten auf Bretter.
Sinkt lautlos...
Gestern mal eben
eine Rundschau gemacht.
Hin zu den Wurzeln,
ein paar Jahre zurück.
Den Lavendel gerochen,
den Rosmarin auch.
Wilden Thymian gerupft,
für den Sugo zur Nacht.
Stand lange da oben,
an einen Felsen gelehnt.
Sah einfach...
Ganz früh am Morgen,
wenn das Grau noch herrscht.
Dem Nebel entfliehen,
hinauf in das Licht.
Macht Lust, jetzt zu schweben,
schwerelos treiben.
Gebettet auf Watte,
im unendlichen Blau.
Zeit nur noch ein Wort,
nicht mehr ein Wert.
V...
Ein Teller mit Sepia,
voller aceite und ajo.
Eine Flasche Livor,
an der Ecke des Tischs.
Warme Gespräche
und Zeit mit viel Raum.
Ganz laut die Linares,
es ist fast wie daheim.
Bringt südliche Sonne,
den Strand auch und warm.
Zumind...
Ein paar herbstliche Schritte,
voller Fragen der Kopf.
Die Sinne geschärft
und voll auf Empfang.
Fast lieblich die Stimmung,
die Ruhe, das Licht.
Spaziergang wird zeitlos,
auf Plätzen ganz leer.
Das Spiel mit den Schatten
und den Bi...
Hatte gerade mal eben
ein paar Nerven verloren.
Ging dann vor die Tür,
hängte den Frust an den Nagel.
Saß dort im Schatten,
schaukelte die Seele im Stuhl.
Hörte spielende Kinder,
sah die Leute passieren.
Bekam Espresso serviert,
nip...
Nicht immer azur,
die Farben, das Licht.
Lebt manche Momente
in heimischem Grau.
Intensiv riechen,
Erlebnis Natur.
Berauscht von den Tönen
und den Blättern im Wind.
In wenigen Tagen,
zu sehr komprimiert.
Nur eben mal landen,
und s...
Vergessene Träume,
verbratenes Glück.
Dabei hatte sie alles
so rosa gesehen.
Nichts bleibt wie es war,
es kommt nicht wie es soll.
Steht nun dort am Scheitel,
mit all den Fragen im Kopf.
Hängt nun in der Luft,
zwischen zurück und na...
Der Sonne, dem Blau
noch einmal entgegen.
Landen im Nebel,
dem Grau der Provinz.
Hinter ihr liegen
der Strand und das Meer.
Neben ihr schon
die Freude auf mehr.
Mehr Sonne, mehr Strand
und Braun auf der Haut.
Mit baumelnder Seele,
...
Dem Grau und der Kälte
mal eben entfliehen.
Seele auftanken,
mit Sonne, ganz fett.
Einfach nur sein,
treiben im Wind.
wie die Blätter zuhause,
die segeln vom Baum.
Gedanken auf Reisen
und Nass auf der Haut.
Ein Buch in den Händen,
...
Der Blick dort vom Hügel,
meist erinnerungsschwer.
Jasminduft am Abend
und das Rauschen vom Meer.
Eine copa bei Paco,
Jerez bei Ramón.
In den Gassen die Kinder,
noch spät in der Nacht.
Abuela schaut fern,
von der Straße ins Haus.
I...
Waren andere Zeiten damals,
zum zweiten Mal verkohlt.
Man bereitete sich
auf die dritte Amtszeit vor.
Groß die Gefahr, in einen Aidstest
anstatt einer Radarfalle zu tappen.
Quarantänelager waren in Bayern
bereits in der Planungsphase.
...
Durch endlosen Olivenhain,
ein Blick hoch zum Berg.
In gleißendem Licht,
vor strahlendem Blau.
Rot trockene Erde,
steinig und schwer.
Es riecht dort nach Pinien
und Amontillado.
Ein Hauch von der Küste,
bringt salzige Luft.
Bleib s...
Manch ein Gedanke
sitzt irgendwo fest.
Hat so viele Wege
und weiß nicht wohin.
Bricht Licht wo nichts ist,
wirft Schatten der Nacht.
Strahlt hinter dem Dunkeln,
gibt dann wieder Mut.
Steht einsam verlassen,
viel Feind und viel Ehr...
Gejagt von Gedanken
an gestriges Leid.
Und auch von den Ängsten
vor dem was noch kommt.
Schweiß, heftige Nächte,
zwischen Schatten und Licht.
Irgendwas stürzt
immer wieder hinab.
Kaum glaubt sie es selbst,
obwohl sie es sieht.
Am M...
Sie lebt ihre Tage ganz anders als sonst.
Erlebt sich ganz langsam, wie sie wirklich ist.
Lernt wieder von vorn, wo sie hingehört.
Spuckt endlich mal aus, was an Schlacke gehäuft.
Ist gar nicht so einfach, nur sie jetzt zu sein.
Zu lange ...
Erst gestern am Traum
geschrubbt und gefeilt.
Jetzt sieht sie ihn an,
im heutigen Licht.
Sieht andere Bilder,
auch sich wieder neu.
Dreht, wendet noch einmal;
ihr ganz persönliches Kaleidoskop.
Tankt noch einmal Sonne,
ganz voll, bi...
Wenn die Läden verriegelt,
die Stadt schon ganz ruhig.
Vergnügt durch den Regen,
dann über den Fluss.
So fremd die Umgebung,
doch innig vertraut.
Da ist fast nichts fremd,
nur lange Zeit her.
Da fühlt man nicht nur,
da lebt man sie ...
Frisch geschnieft grinst der Freddy,
den man ‘die Nase’ nennt.
Die OP war mal teuer,
ganz aus Platin das Teil.
Heute plagt ihn die Frage,
ob genug Material.
Teilt Bestand durch die Gäste,
transpiriert leicht dabei.
An der...
Geladene Gäste,
zum Frohsinn verdammt.
Gelächelte Sehnsucht,
im Halbdunkel steht.
Dort bei offener Tür
zieht die Kälte herein.
In der Linken ne Kippe,
in der Rechten ein Buch.
Stehen vorn an der Theke
reife Damen beim Sekt.
Sitzt d...
Und ganz in der Frühe
wenn sich kaum jemand traut.
Steigen die Träume nach oben,
wird das Hier dann so klein.
Atemberaubend die Farben, das Licht,
der Mund bläst kleine Wolken ins Blau.
Zwei Stunden Thermik, dann ist es vorbei,
zurück a...
Küsse sind launisch
frühmorgens in Kiel.
Fragen nach mehr,
auf dass man sie nährt.
Stehen alleine für sich,
sind gerade heraus.
Sind vielleicht etwas einsam,
so weit von zu Haus.
Trotzen der Zeit,
dem Wind und der Nacht.
Sind der H...
Egal, wie man es dreht,
es ist immer gleich.
Zumindest so vieles
scheint bereits erlebt.
Schon ganz früh am Morgen,
noch gar nicht recht wach.
Am Bahnhof, am Abend,
fährt die Etappe davon.
So sieht man sich winken,
noch ehe es passi...
Schon zu viele Worte darüber verloren,
als dass es noch wirklich interessant wär' für sie.
Emotionen geliehen, beim Wucherer dort,
zum Scherben aufklauben fehlen Mut und auch Lust.
Zu lange der Schatten, der hinter ihr liegt,
und auch die...
Halb schon vergessen
die Mühen und Qual.
Den Gipfel im Blickfeld,
so nah wie noch nie.
Von Zeit zu Zeit hält man
kurz inne und spürt.
Klare Luft in den Lungen,
kalten Wind im Gesicht.
Zwischen ganz vielen Schritten
nehmen Gedanken i...
Zu der Stunde in der Andere
durch die Träume spazieren,
hallt ihr Schritt in den Fluren,
sind sie verlassen und leer.
Lächelt ganz kurz die Venus
an den Wolken vorbei.
Hält sie ein in Gedanken,
über Sonne und Meer.
Sieht sich hoch üb...
die beiden vereint
nicht nur in den farben.
umarmen sich, fliessen,
ineinander hinein.
necken sich, küssen,
sind einfach zusammen.
geniessen sich, riechen,
mit jedem mal neu.
rücken dann, wenn die nacht kommt,
noch enger zusammen.
...
So ganz in der Frühe,
die Stadt trägt noch schwarz.
Dennoch, die Augen
sind gar nicht so schwer.
Nebenan Atmen,
ganz leise und leicht.
stillfriedliche Stimmung,
trägt Gedanken davon.
Der erste Espresso,
eine Kippe dazu.
dem Tag dab...
Was macht der Herr Richter wenn er Feierabend hat?
Hat er dann das Gerechtsein erstmal satt?
Wird er eventuell mal banal
und sucht den richtigen Fernsehkanal?
Berichtet er seiner Frau, das er heute anstatt zu richten nur seinen Kragen gerich...
Hommage an die Liebe,
eine Hand auf dem Bauch.
die Lippen am Ohr
und die Wärme der Nacht.
Unzählige Worte,
zum Sprudeln bereit.
Schweigend sinnieren,
und die Zeit, die verrinnt.
Sich necken und lachen,
wie Kinder, so frisch.
Die Se...
und dann 'nen gedanken
und 'ne freude dazu.
serviert in den morgen,
wenn die sonne sich zeigt.
und wie im advent
kleine türchen aufreissen.
sich fragen und freuen,
mit lachendem blick.
sich spüren und kneifen;
ist es denn wahr?
dan...
Am Anfang das Wort,
und daraus ein Satz.
Schnell zum Gespräch,
so wunderbar bunt.
Am Anfang ein Blick,
ganz gerade heraus.
Bald wie von alleine
ein Funkentransport.
Am Anfang die Küsschen,
à la française.
Bis kurz vor der Sonne
...
Verwegenes Lachen,
hell funkelnder Blick.
Gestanden im Heute,
so herrlich gerade.
Lebt ein Stück ihrer Freiheit
auf zwei Rädern schnell aus.
Sucht auch dort gern ihr Limit,
mit ganz klarem Kopf.
Hat ein spanisches Herz,
den Rhythmus...
Manchmal braucht es
ne Engelsgeduld.
Wenn Carola dem Rouge
den Hals köpft und trinkt.
Nicht lange danach,
reicht meist schon ein Wort.
Kurz funkelnde Augen,
und dann gibt sie Gas.
Es dauert dann Tage
bis die Pflaster verklebt.
Bals...
Viel blanke Haut
und strahlendes Weiss.
Grinsen und Lachen
und so leerer Blick.
Die Bässe im Magen,
die Lippen am Ohr.
Dazu immer nicken,
versteht man ja nicht.
Bis ganz kurz bevor
die Sonne schon lacht.
von Bierdunst geflankt
hin...
Es braucht immer alles seine eigene Zeit,
und manchmal hört man den Wecker auch nicht.
So rein theoretisch ist alles ganz klar,
Doch das dann noch leben, ein anderer Schuh.
Es braucht Überwindung, es raubt auch den Nerv,
doch irgendwann b...
Sie leben alleine, auch wenn nie allein,
in ihnen ist der Schatten nie weit.
Kaum einen Tag ohne die Fragen an ihn.
Die vielen WARUM, doch Antwort bleibt aus.
Wie Brandlöcher in die Seel' zementiert,
die Schmerzen aus ganz jungen Tagen no...
Sie reitet ihr Ego in wildem Galopp,
stampft dabei zu Boden was für sie gepflanzt.
Schaut gerne zur Seite, doch stört sich nicht dran,
es muss einfach sein, ist eben ihr Weg.
Die Stimme so lieblich, es ist fast wie sonst,
doch geheime Fre...
Verena packt gern' ihre Engel
zuhause in Watte und Wachs.
Sie sind zu zerbrechlich,
selbst wenn digital.
Kennt fast jeden Friedhof
zwischen Bergen und Rom.
Hat für jedes Problem
passenden Engel parat.
Der hier aus Milano,
zum heutig...
Ein Stück Panorama,
Hommage an die Freude.
Die einstmals gefüllt,
die Adern so prall.
Von der Zeit längst verwaschen,
keine Farben mehr da.
Erinnerung läßt nur noch
die Umrisse stehen.
Nur manchmal durch Zufall,
ein Wort reicht dafü...
Sie hat eine Schwäche
für Hafen und Meeer.
Träumt sich an die Quais
mit der Nase im Wind.
Mit all diesen Düften
und der Weite im Blick.
Berührt ihre Sehnsucht
zart den Horizont.
Im Hier noch gefangen,
auch wenn's nicht so scheint.
...
Einen Izzo in den Händen
den Mistral in den Haaren.
Dort unten Gewusel,
orientalische Tür.
Durch enge Gassen,
das Panier auf und ab.
Die Stadt neu entdecken,
den Ortsplan im Buch.
Bei St. Charles eine Pause,
Petit Jaune an der Bar.
...
Im Wald die Erinnerung
an geschriebene Worte.
An fremd Vertrautes,
es lebt wieder auf.
Vorsichtig tasten sich
offene Gedanken heran.
Lesen sorgfältig die Töne,
die man noch nicht hört.
Bei feuchtklarer Luft
und zeitlosem Gang.
Steh...
So herrlich gerade
und neugierig frech.
Mit wenigen Strichen
die Welt neu erzählt.
Sind so viele Fragen
und Antworten bunt.
Schon sehr früh am Morgen
Geschichte geschrieben.
Passiert auch so vieles,
und doch lange weilig.
Vielleich...
Am Ende des Tages
wenn die Träume nicht fern.
Mit Freunden am Tisch,
relaxed in die Nacht.
Geschichten von Ländern,
so warm und so fern.
Ein gut Teil davon
macht sich hier breit.
Zwischen Viande und Fromage
wird Vergangenheit wach.
...
So beiläufig wohlig,
und doch unerkannt.
Wie lose geschüttet,
Facetten davon.
Ganz viele Fragen
zu jeder Couleur.
Antworten schillern
lichtfroh getüncht.
Hat für jede Facette
ihren eigenen Code.
Bastelt an neuen
Kombinationen dafü...
Zu zweit dort am Strand,
den Wind in den Haaren.
Kasernen im Rücken,
es riecht noch nach Drill.
Zurück zu den Klinken,
fast heimisch schon dort.
Nostalgie unterm Dach,
Natur auf der Haut.
Auch etwas Wehmut
mit der Zeit, die verrinnt...
Da redet sie ständig
und bleibt dennoch stumm.
Wo Wort sehr nach Licht lechzt,
schenkt sie trüben Blick.
Dreht sich in ihrer
sehr eigenen Welt.
Ist dann enttäuscht
wenn man sie nicht versteht.
So aalt sie sich dann
im Leiden danach....
Da wurden wir beide
von uns überrascht.
Espresso mit Keks
und ein Klick mit dazu.
Danach durch die Strassen,
es herbststürmelt schon.
Die Schritte sind leicht,
fremde Nähe tut wohl.
Neugierige Nachbarn,
dein Kichern dazu.
Schnell h...
Sie sagt oft
man könne sie haben,
doch halten, das könne man
sie niemals mehr.
Ich hatte schon vieles,
darunter auch Schnupfen.
Doch will man denn immer
was man haben kann, auch?
So schmeisst man mal eben
ne Prophylaxe sich ein.
Un...
Sie lässt Zeit passieren,
und später dann ihn.
Maximalen Genuss
schon recht, wenn's so passt.
Er bastelt ein wenig,
sie schlafen dann ein.
Mit halbleerem Herzen,
eine Hand auf dem Bauch.
Sie trägt Schwarz zum Frühstück,
noch kein Ro...
Vergangene Klänge von
jenem aus Carcassonne.
Von anderen auch
und 'nem Bandoneon.
Leichtigkeit pur
in trunkenem Licht.
Offene Gesichter, wie
die Augen so weich.
Wie auf einer Insel,
ein Kurztrip weit weg.
Und auch noch danach
die ...
In 'ne Ecke gezwängt,
zwischen Fritten und Salsa.
Gewürfelte Stimmen
laut um einen 'rum.
Gedanken nachjagen,
die man kaum versteht.
Zu laut in der Ecke,
und flüchtig der Blick.
Ein wenig bedauert,
bleibt viel unerwähnt.
Wird nur au...
Nicht zu lange her,
da gab es das wirklich.
Es roch so vertraut,
nach Minze und Rouge.
War gar nicht so einfach,
die Erinnerung trügt.
War nur etwas menschlicher
und langsamer im Gang.
Heut' kramt man die
schönsten Momente hervor.
...
So unrund die Tage,
da ist doch ein Ziel.
Ein wenig versteckt zwar,
sekundenlang hell.
Verloren im Gestern,
im Morgen verplant.
Heute noch unklar,
wer weiß, was es bringt.
Hält eine ganz eig'ne
Dynamik parat.
Macht uns zum Spielbal...
Madame tarnt sich auf
ihre ganz eigene Art.
bewegt sich ganz leise
ist immer hellwach.
Kaum jemand weiss,
wie sie wirklich ist.
Sie trägt ihr Geheimnis
geschlossen bei sich.
So wartet sie ruhig,
mit aller Geduld.
Auf den Prinzen de...
Ein paar alte Freunde,
wie zufällige Streusel.
So gar nichts mehr übrig
von früherer Last.
Man nimmt sich ganz einfach
an seinen Gedanken.
Wie manche spazieren,
so leicht Hand in Hand.
Lebt für ein paar Stunden
Erlebnisse breit.
Tr...
Zwei Wellen im Gleichklang,
nicht wirklich schon ruhig.
Mit vergessenen Träumen
an der Schwelle zum Glück.
Zwischen Jugend und Alter
schon die Stühle gerückt.
Spontaneität trägt glänzendes Blau,
erinnert dabei an Verwegenheit pur.
Ma...
Am Abend ganz langsam,
die Züge schon weich.
Ganz nah am Vergessen,
vertraut auch und warm.
Trotz aller Fragen
Gewissheit ist da.
Auch alles so neu
und gerne erlebt.
Mit jeder Minute
kriecht Wärme mit hoch.
Die Vorfeude auch
auf d...
Wie unverschämt blau
der Morgen dann ist.
Man hat in der Nacht
nur Wellen gehört.
Ein Hauch nur von Salz
das meiste auf Haut.
Danach auf der Zunge,
man will davon mehr.
Geborgte Gedanken
und Wünsche aus Glas.
Verzweifelte Freude,
...
Mittlerweile ist die illustre Truppe vollzählig, Helga sitzt
in der Mitte, umrankt von all den aufgebretzelten Schönheiten,
genießt sie die Lobeshymnen auf ihre Torten, und ich glaube
irgendwie ist das der Tag, an dem sie si...
Etwa eine Stunde nach Ende der Vorstellung ist dann Treffen
in unserer Wohnung angesagt. Ich weiß, was ich zu tun habe und
koche Unmengen von Kaffee. Beim ersten Mal war die Vermieterin
noch etwas verwirrt, aber als sie mitbek...
Pepe hüllt sich gerade in einen Nebel süßer Düfte, als es
klingelt. Ich öffne und höre sie bereits schnaufen. Die
Schritte machen einen zu lauten Klack für diese Art Schuhe,
aber Berta hat unter jedem Arm einen Karton Rosado. Sie
tra...
"En un lugar de La Mancha, de cuyo nombre no quiero
acordarme..." "TÍO!!!" Ich versuche das
schlimmste zu verhindern. Er schaut missmutig zu mir rüber und
schmeißt das rosa Hütchen in die Ecke. "Demo hin, Demo
her. Du willst...
Gewollt oder nicht,
man gleitet hinein.
Verliert sich im Strudel,
wird davon verdeckt.
Ob Tanz auf Vulkan
oder Ritt auf der Welle.
Ist immer Balanceakt,
stets kurz vor dem Fall.
Danach wieder aufstehen,
paddelnd zum Strand.
Gleich ...
Der Ort wo die Wärme
auch körperlich wird.
Wo Kopf und Bauch sich
sehr schnell versöhnen.
Wo Themen immer
so breit wie der Tisch.
Die Fragen so frisch
wie das Brot, das man reicht.
Wo Zeit so vergeht,
dass sie längst nicht mehr zähl...
Höhen verlassen,
und dann in die Enge.
Nur teilweise getrieben,
vor allem gewollt.
Dort wo man den Himmel
nur noch schemenhaft sieht.
Wo Zwänge so spürbar
und gnadenlos sind.
Und doch nie vergessen,
dass dort auch die Quelle,
auch ...
Am Abend die Ruhe,
fast wie von alleine.
Nach all dem Getümmel,
die Leere am Strand.
Der Tag nicht vergessen,
nur etwas verdeckt.
Für ein paar Minuten
zeitlos zu sein.
Danach nur noch Stille
und einsamer Blick.
Geduldiges Plätscher...
Mit der ihr eigenen Ruhe und Kraft.
Allen Facetten, von wild bis sanft.
Mit all den Fragen und Wünschen dabei.
Fliesst sie dahin, nur selten g'radaus.
Wird hier mal langsam, lagert auch mal was ab.
Nimmt dort in der Biegung was ihr gefäll...
Vielleicht ist sie morgen ganz anders als heut'.
Manchmal wüsste selbst sie es mal gern.
Eventuell mag sie, was gestern war, noch.
Ja, vorletzte Woche, da lebte sie so.
Es ist nie einfach, wenn man fühlt, was man denkt.
Fragen im Doppel, ...
Madame war schon immer anders
und wird es wohl auch immer sein.
Hat sich nie was aus Konventionen
und anderen Meinungen gemacht.
Sie trägt ihre Art offen herum
mal Vamp, auch mal Schlampe.
Gern wieder hochgeschlossen
im Büro, ganz in Gr...
Sie hatte schon immer
den neugierigen Blick.
Ein offenes Lachen,
Vertrauen fällt leicht.
Man musste sie kennen,
um sie zu verstehen.
Sich umdrehte und dann
so manchen zerriss.
Wenn ich sie heute
mal zufällig seh'.
Grinst sie mich a...
Julien ist wie der Kelch, der sich öffnet
um den morgendlichen Tau aufzunehmen.
Der sich dem Licht zuwendet
und seine Farben spielen lässt.
Der mit seinen Facetten kokettiert
Hier, hier bin ich.
Der sich schützend schließt
mit der n...
88 Sommer für
verdammten Dichter.
Zu lange schon bei
den alten Kumpanen.
Vielleicht bei Richard
mit nem Pils in der Hand.
Oder bei Paul und Arthur
beim grünen Absinth.
Womöglich auf Reisen,
in trunkenem Schiff.
Füllt die Oper mit L...
Küsse kleiden sich
gerahmt vom Moment.
Vor allem am Abend,
da sind sie nackt.
Am Sonntag, frühmorgens,
da tragen sie Pelz.
Sie schmecken nach Vortag
und Erinnerung satt.
Sie leben von dem,
was man nächtens erlebt.
Sind reife Frücht...
Unweit der Stelle
wo alles begann.
Viel Perlen auf Haut
und trockenem Mund.
Sich einfach vergessen,
gefallen im Fall.
Mit bebender Landung,
ganz einfach Genuss.
Wenn auch schon oft
und anders erlebt.
Es ist immer wieder
so wunderb...
Clara kennt Zeiten,
da sang sie den Blues.
Zuweilen so heftig,
dass er immer noch klingt.
Sie hat dann mal eben
ein paar Mauern gebaut.
Jetzt hat sie das Echo
und Hall klingt noch nach.
In weichen Momenten
macht es sich breit.
Gibt...
Etwas rund aber wendig
und ständig auf Draht.
Irgendwas klingelt
ständig bei ihm.
Schießt sich Adrenalin
Deal für Deal rein.
Mit jedem Tag Business
die Dosis verstärkt.
Moralist bis zu Sohle
übt er den Spagat.
Mani puliti
und Sche...
Du hattest so manchen Gedanken parat
und glaubtest dich sicher schon öfter am Ziel.
Produkt einer Laune oder auch nur im Traum,
Wie oft ist es einfach ein großer Sack Luft?
Da wird viel gezerrt, mal leise, mal laut,
irgendwie meinen es al...
Es war ja nun wirklich nicht einfach für sie.
Und eigentlich ist es das heute noch nicht.
Nie wirklich bereit für ein Leben nach Maß.
Auch wenn sie schon immer in diese Ecke geschubst.
Ständig gewandert zwischen Anspruch und Sein,
dabei i...
Den Tag begrüßen
in ein Laken gewickelt.
Es riecht noch nach ihr
und nach den Bergen,
hinter denen sie lebt.
Zwischen Kopf schütteln
und Arme ausbreiten.
Episoden und Stationen
Revue passieren lassen.
Warmes Gefühl im Bauch, das sic...
Am Abend sind Küsse
gern rosengetränkt.
Sie warten dort oben
beim Jochbein auf dich.
Der Weg ist recht lange
Man hält öfters inne.
Es dauert ne Weile
bis der Hals erst passiert.
Millionen von Poren
und Härchen so fein.
Bis man endl...
Gertrude verliebt sich
so oft sie es mag.
In ihren Träumen
leuchten Küsse ganz blau.
Gertrude entliebt sich
bei Tag und bei Nacht.
Aus ihrem Leben
sind die Männer schnell weg.
Gertrude ist glücklich
mit jedem Mal neu.
Wenn's an der...
Da ist ihr Verlangen,
gepaart mit den Fragen.
Sie läßt sich gern zögern,
und gibt dann auch nach.
Mal Heute, mal Morgen,
mal Fisch, auch mal Fleisch.
Als einzigen Fixpunkt
den Traum vom Vielleicht.
Zum Glück sind die Zweifel
auch im...
Verdammt viele Fragen
Noch viel mehr Gedanken
Vereinzelte Antworten
Wo gehören die hin?
Sehr gründlich zerstückelt
Und manchmal ganz klar
Sieht das geistige Auge
Die Harmonie im Bild.
Sie würd' das dann gerne
Viel mehr noch verstehe...
Sie lebte ein wenig,
dabei auch mit ihm.
In ihm vor allem,
Unendlichkeit Light.
Sie liebte ein wenig,
darunter auch ihn.
Sie ließ sich mehr lieben,
man sah es ihr an.
Sie starb dann ein wenig,
vielleicht auch in ihm.
still, heimlic...
... und da hatte ich auch noch so vieles vergessen
und dann wäre ich ohnehin am liebsten mit dir.
Vielleicht in 'ner Hütte oder 'ner Höhle am Strand
oder auch nur 'nem Zelt im Schatten der Nacht.
Wir müssten nicht schreiben, wir könnten un...
Sie zieht ihre Bahnen
recht einsam zumeist.
Nur selten mal leichter,
vielleicht unterstützt.
Es gab auch für sie schon
weit bessere Zeiten.
Die gingen mit ihm,
nun schleppt sie allein.
Mit jedem Tag mehr
den sie so durchläuft.
Wird...
Vorsichtiges Schleichen
Aufrecht geduckt
Federnde Spannkraft
Wie ein Tier auf der Jagd.
So leben sie beide
Erbarmungslos frei
Nie wirklich zusammen
Noch richtig getrennt.
Und doch dreht sich vieles
Vielleicht sogar mehr
Um gemeinsa...
Er schiesst aus der Hüfte,
der Rückschlag tut weh.
Schmerzt nicht nur im Knöchel,
perforiert auch die Seel'.
Dabei fing das doch alles
so wunderbar an.jetzt
irrt er umher,Dyonisos gleich.
Vielleicht nächstes Frühjahr,
wenn alle Hoffn...
An anderen Tagen,
alleine mit Dir.
Der Blick aus dem Fenster,
noch immer umarmt.
Wir spüren Gewalten,
die draussen, die auch.
Und ganz tiefe Ruhe,
so neu das auch ist.
Manchmal fragt man sich
schon nach dem Warum.
Was macht, dass B...
Dort wo die Campagne
noch von der weichen Erde hat.
wartet sie freudig erregt
auf eine Nachricht von ihm.
Manchmal da weiss sie nicht
wohin mit dem Glück.
Was tun mit der Freude,
die sie manchmal überfraut.
Weil keiner da ist,
der s...
Dem Tag abends dann
eine Farbe geben
und zweisam im Bistrot
Erlebnisse ausbreiten.
Irgendwann merken dann
wie selbstverständlich
man es tut, und darüber
sinnieren, was einem
eigentlich schon immer
gefehlt hat.
Spüren wie diese Klei...
Fast schon vergessen; ihr Lachen, ihr Blick.
Ein wenig verändert hat sie sich schon.
Die traurigen Ränder, das harte Gesicht.
Man trägt dieses Bild von ihr mit sich herum.
Wie von alleine reisst sie Dich mit.
Ihr Lachen steckt an, mehr al...
Seit Wochen gefiebert auf diese Zeit.
Nach all diesem Schuften, ein wenig hinaus.
Ausbreiten am Ufer, die Seele, die Haut.
Und alles vergessen, nur sie mit sich selbst.
Gedankenverloren vielleicht auch dabei,
und irgendwie hoffend, dass K...
Madame hatte sich alles so schön gemalt.
Vieles in Träumen und mehr noch real.
Das ganz große Leben in Bunt mit viel Licht.
Donner und Gloria, das große Besteck.
Die Farben noch feucht, liegt sie jetzt da.
Umrahmt von Geräten, sie piepsen...
Vertane Momente
unendlich lang.
Manchmal auch Spuren
etwaiger Hoffnung.
Sein Leben mal wieder
komplett an der Wand.
Nicht wirklich ne neue,
aber immer gleich hart.
Vielleicht kommen bald
die weicheren Zeiten.
Sie kommen doch immer
...
Man spürt noch die Nacht,
sie ist noch nicht fern.
Mit zwinkerndem Blick
schau'n wir hinaus.
Es riecht dort nach Erde,
nach Gras auch und Tau.
Die Luft wirkt so ehrlich
und unverbraucht frisch.
Wie gerne verdrängt man
das temporäre ...
Zwanzig Liebesgedichte und ein
Lied über die Hoffnungslosigkeit.
Kann heute Nacht die
traurigsten Verse schreiben.
Hundertjährige Stimme eines
geprügelten Volkes Hoffender.
Wieviel Schwermut braucht der Mensch
um seine Liebe auszudrücke...
Ständig einen Ferrat im Kopf
... on va pas à St.Paul-de-Vence...
Wissend, dass ihre Seele treibt,
irgendwo an der Biegung des Flusses.
Dort hinten im Schatten
sitzt sie und träumt.
Mit geklebten Gedanken,
für jeden Tag neu.
Da gibt e...
Jean nahm am Sonntag
den Weg in das Blau.
So heimlich wie er es
sich immer gewünscht.
Der Wind sein Komplize,
alle Spuren verwischt.
Jean würde grinsen,
so perfekt inszeniert.
Wenn das nur so einfach
für uns auch noch wär'.
Selbst ...
An ruhigeren Tagen
wenn all dieser Lärm
und alltägliche Hektik
sie nicht mehr berühren.
Wenn sie ihre Träume
ins Gras legt und summt
und neckisch nach gusto
Favoriten auswählt.
Dann werden Gedanken
mit einem mal weich,
mit Füßen im...
Schwerelos treibend
und nicht mehr getrieben.
Jetzt ganz ohne Lasten
ganz einfach nur sein.
Zeitlose Fluchtburg
selbst für ein paar Tage.
Die Seele, die treibt
auch irgendwo mit.
Ganz vieles vergessen
und noch mehr neu denken.
Ein ...
Knorrige Eiche, nicht wirklich schon alt
Angsttrieb im Frühjahr, residiert sie im Park.
Zu oft schon von Sense und Klinge gehüpft
als dass ihr noch irgendwas fremd wär' daran.
An düsteren Tagen, es gibt viele davon
Defilé in St. Georg, an...
Erinnerst Du Dich
an die Spitzen der Nacht?
An die freudvollen Poren
und das Blau unter uns?
An all' die Momente
fernab von der Zeit.
Nicht wirklich so fremd
und jedesmal neu.
Und wenn auch verhalten,
es zeichnet sich ab.
Da macht ...
Die Sonne spüren, wie sie gegen die Fensterläden trommelt
während man dahinter, im fahlen Licht, den Elementen huldigt.
Trunken, von Haut und Düften und Schweißperlen, Symphonieen hören.
Hineingleiten in eine Welt, die Zeit nicht kennt.
Al...
Am Rand stehen Bäume
und ein weinendes Kind
du drückst aufs Pedal
schnell weg von hier.
Dennoch, da sitzt es
direkt neben dir
mit kullrigen Augen
setzt es dich matt.
Zwei Fragen genügen
nichts bleibt wie's mal war
der Film deiner...
Wir waren nun beide
schon Tage gewandert
und hatten schon manches
Terrain unter den Füßen.
Und immer mit Vorsicht
man kennt sich ja kaum
und mit ganz vielen Fragen
ein jeder an sich.
Dabei wär' es so einfach
hätt' man nur den Mut
...
Geschlagene Stunden
beim Würfel verbracht
Artischocken gerochen
und Möwen gezählt.
Stand vor drei Dolmen
und einem Menhir
und in dieser Zeit
fünf Wetter erlebt.
Es gibt keinen Punkt
als den auf der Welt
der mir so vertraut ist
mit...
Da lagen wir beide
drei Schritte vom Himmel
und ganz viele Meilen
vom Morgen entfernt.
Schweißhautiger Abend
mit gelebter Aurore
in wechselnden Rollen
und flackerndem Licht.
Zwei lecker Oliven
und grenzenlos weit
galoppierende Pore...
Von all seinen Farben
ist nicht eine geliehen
und seine Facetten
sind auch niemals rund.
Trägt manchmal recht schwer
an seinen Ideen
und moralischem Anspruch
serpentinenhaft straight.
Mit kindlicher Freude
und weitoffenem Herz
in L...
es ist ihr vertraut
und doch noch zu neu
unzählige worte haben
doch alles gebahnt.
minutenlang offen
ob ja oder nein
und dann wieder sicher
für einen moment.
und weshalb denn schon wieder
da ist doch nichts neu
so griffig wie stroh...
Nur wenige Tage
vielleicht auch nur Stunden
weit weg vom Zentrum
verlorener Halt.
Dabei hatte er alles
so schön sich gelegt
und Hoffnung gemalt
so farbenfroh bunt.
Vielleicht nächstes Frühjahr
oder doch nicht, vielleicht?
Dann lieb...
jasmin in den gärten
stinkt eklig nach glück
einstmals geliebter
ist nur noch ballast.
doch manchmal da träumt sie
von weicheren zeiten
und trägt zu dem grau
ne brosche aus blei.
verhärmt ihre züge
und grau auch der blick
er sieht ...
Sie lebt dort am Strand
für zwei bis drei Wochen
schenkt brennende Sehnsucht
dem Wind und dem Sand
Gibt sich und die Hülle
der Sonne gern hin
wird eins mit sich selbst
fliesst in ihrem Traum.
Kein Zerren, kein Ziehen
nur sie ganz al...
Durch die Fünfziger tapern
mit Boris Vian im Ohr
Paris, verrauchte Keller
Jazz Band partout.
Nur wenige Tage
vor Feuer und Werk
und feuchte Kanonen
sind auch mit dabei.
Versprengte Gesellen
Akkordeon am Hals
Le temps de cérises
Le s...
Noch ehe die Träume
den Mut verlassen
und Erinnerungen an Vergangenes
sein Leben verwässern.
Legt er angerostete Gelenke
in schwindelnde Kojen
stillt schwelende Sehnsucht
nach unendlicher Weite.
Nur einmal dabeisein
zur Not in der K...
Geborgte Gedanken, sprudelnd fein.
In passender Hoffnung, farblich korrekt.
Verschlafene Tage, sehr fern von Visionen
Durchwachte Nächte, zu dicht bei den Träumen.
Dabei wollte sie sich so wirklich erleben
wollt Freude pflücken, mit See...
Ich wollte so gerne
dort drin mit dir sein.
Plaudern ein wenig
zu baumelnder Seele.
Vergessen dabei
die Gräben die uns
nur manchmal und
scheinbar tief genug sind.
Doch anstatt das zu tun
verheddern wir uns.
In baumelndem Schmerz
und...
Sie wirkt sehr gelassen
und freudig entspannt
sie ist es mitnichten
und gibt es nicht zu.
Sie klebt an Gedanken
und wirbelt im Kreis
hat schützende Enge
mit all ihrem Preis.
Und manchmal da fragt sie
da fragt sie sich doch
wie wär' e...
Ne halbe Vision Drama
leicht zerbrechlich verpackt.
Gedungenes Lächeln
sieht aus wie von hier.
Ein Hauch von Verzärtelt
und Seele so rein.
So himmlische Träume
auf Teufel komm raus.
Gefüllte Regale
und Blicke so weich.
Tief tiefe Seh...
Hinausspähen am Morgen danach unddie Einsamkeit und die Stille spüren.Trunken von dieser Menge Licht.Die kühle Luft, die vom Körper Besitz nimmtNeben sich sehen, in schlafende Augen.Sich die eigenen reiben, ungläubig.Wieviel Wärme doch in einem au...
Am späten Nachmittag dannwenn das Viertel eine kleine Pause einlegtund die Farben in ihren Schattierungen verharren.Eine Siesta, Espresso danachHand in Hand, Schatten suchendauf leichten Füßen, trotz Rucksack voll Glück.Wie wenig es doch brauchtma...
Ganz nah am Randund nicht immer fixiert.Etwas verloren wirkend schondas Herz an der richtigen Stelle.Man steht an der Galerieganz nah neben dem Ichlässt die Weite wirkenund sich von ihr tragen.
Vom Rand der Karpaten, mit fragendem Blickdie traurige Bärin, mit zögerndem Schritt.Trägt um ihren Hals die Kette, recht langman zieht sie und zerrt sie jeden Tag neu.Sie mag nicht mehr tanzen, auch nicht zur Schaunicht Kette, nicht Seil, zurück i...
Caminante son tus huellas...Reisender, es sind deine Spuren.Der Weg und sonst nichts...Antonio im Ohr und denBlick nach sehr weit.Alte Pfade neu gehenderen Vertrautheit geniessen.Die Fragen auf Halbmastdoch immer präsent.Das Leben neu riechenund d...
Den Sommer in einen Nachmittag packenund in eine Wiese eintauchen.Den Schmetterlingen nachsehenund träumerisch Küsse fangen.Mit kraftvollen Schlägen
durch diesen See im Bauch paddeln.Vergangenheiten vorbeiziehen sehenund sich in diesem Hauch Real...
Ich wäre dort gerne noch länger gewesenden Blick in die Ferne und doch ganz bei mir.Vorbeiziehende Zeiten, Momente im Glückdein Lachen, dein Duft, das alles präsent.
Man kommt gern ins Grübeln, allein mit sich selbstund hadert mit sich und sucht ...
Zerrissene Nächte, Alptraum LightAuch Hoffnung ein wenig, braucht Ruhe, braucht Zeit.Tibetische Mühlen, mal Wider, mal Fürund knirschende Zähne, und Blick hin zur TürMatt schimmernde Ketten und freier Blickes riecht nach Freiheit, auch Falltür und...
Sie reitet ihr Leben wie andere das Biest,Gefühle am Anschlag und manchmal ganz weich.Alleiniges Kämpfen, doch nie ganz alleine,laut knallende Türen und kauernd im Eck.Nomadin auf Abruf, den Süden im Blutdie Weite der Steppe im Auge gebannt.Man sä...
Madame La Campagnemit ihrem Faible für Felle,dort draussen im Grünenmit ewigem Chantier.Sechs Tiger im Stallbei einer Aura von Douglas,die Hand am Dineroden Tümpel im Blick.Mit einsamem Abendund Traum in Azzurro,die rastlose Sehnsuchtnach Quanten ...
An der Brücke bei den zwei Türmenmehr fahrig als zerzauststreicht sie ihre Fittiche und stelltzwei Flüggige darunter.Den Blick mal nach weit,dann sehnsuchtsvoll retourüber kleinhügeliges Glückund eheliche Ebene.Doch an großwüchsigen Tagenwenn die ...
Da gibt es Tage wie diesenwenn statt fettem Grauzierliche Strahlen durch das Fenster peilenund die Decke nicht mehr schwer riecht.Wenn die Augen, die sich neben dir öffnenden Glanz deiner Seele spiegelnund ihr beide zur Melodie werdet.Wenn der neu...
Da sind manchmal die kräftigen Momente.Kämpferische Stimmungen sind da auch.Augenblicke der Rückkehr zum Ichund Lust zu Erleben.Ein wenig zurechtgerücktdie verbogenen Windungenwohnhafter archaischer Ängsteund verlassener Bahnsteige.
Aufatmen nach all den WundenLicht sehen am Rand der NarbenGerettete Momente wieder neu spürenWahn und Sinn neu ordnen.Vergeblichkeiten jetzt abstreifenden Azimut neu bestimmensich auf ein paar Edelsteine freuenund dabei dem Zetern lauschen.
Den Farben zuhören wie man einemhundertstimmigen Chor zuhört.Von Disharmonien aus demOrchestergraben gepiesackt werden.Später dann bei kalten Füßenden vertrauten Igel streicheln.Bei Guido die Ente von derKette lassen und Sein.
Vorn rechts im Gartenoder links vom SteinwayHôtel rue de Varennesoder HLM rue Barbès.Die selben Gestendie gleiche Melancholiedie identischen Fragender bekannte Seufzer.Nicht einfach verlorennur doppelt allein
Manchmal sind esein paar Farbtupferzuweilen auch süsse, dieeinen lachen lassen.Dann beginnt mansie mit großer Freudeaufzuklauben und dannbleibt nur noch nackt
Augenblicke im HimmelMomente im TalGeschleuderte LauteGefrorenes Blut.Netzende WundenLautlos gelecktZerbissene LippenPromillegetränktWölfisches Heulentrotzt allem Schmerzmit pochenden Schläfenhumpelt sie weg.
Gebrauchte Gedankenvor offenem Blattmit Blicken in SeeleGebündelte Ängstevor fragenden Augenmit Zittern am LeibSchlafloser Körpervor gähnendem Frigomit rissiger Haut.
Barrieren entfernen undgemeinsam in die Weiteblicken und Träume haben.Am Steg zimmerntäglich ein Stück mehrVertrauen neu finden.Aus seinem Kokonentpuppen und Fliegenals wäre es das erste Mal.
Die Matrix im KopfRichard im OhrElle vor dem Augeauch dem Geistigen.Nur wenige TöneSymphonie auf RatenJ'ai longtemps rêvéde grimper derrièreune femme toute...Kein Anfang, kein Endenur noch MomentZeitloses SeinJe t'aime, je t'aime...
Bei Alessandro rumhängenEspresso literweise schlürfenVerrückte wuseln sehen und darüberhin und wieder den Kopf schütteln.Gibt es etwas Unwirklicheres?Melodien summen, immer wiederL'uomo solo che è stato in prigioneritorna in prigione...Die vertrau...
Zu zweit auf der Straßedas WIR im GepäckDein Blick auf die TankuhrDeine Haare im WindIch hätte Dich gernenoch weiter gefahrennoch mehr vom Lavendelmit Dir inhaliert.Die kleine Aubergeim Tal von Buouxmit ächzenden Federnund Du und das Licht.Nacht m...
Es riecht nach Familieund manchmal nach Glückund überall Kinderund Schlamm auf der Haut.Die Lippen schon blauund bibbernde Väterund glückliche Frauund Sonne auf Haut.Groß kullerige Augenund Eis und Ristrettound Arm um die Tailleund Kuss auf die Haut.
Am Tag sitzt sie wartend, den Gogol zur Handauf Helden der liest romantisches Wort.Zu Abend Ersatz für eigenes Stummseinkollektive Gedanken zu verblichenen Denkern.Sie trägt an den Schuhen, nach all diesen Jahrennoch immer die Landluft, und auch e...
Sie riecht nach Zweifel und verbranntem LaubWie rehscheu die Augen, mit Sepia im Gang.Facetten des Lebens zur Landschaft geritztVon Indoorsonne zum Schutz noch gegerbt.Auf wippendem Balken zwischen Anspruch und Seinjongliert sie mit Päckchen, verg...
Die Gedanken noch auf der Straßeden Leitplanken gerade entronnen.Noch etwas flau im Magenaber die Poren in Stellung.Knospige Bluse und dieWeite der See unddie Gischt in den Augen.Vom Wahn zu Sinn.
Dort unten, dawo wir beide Heimat fühlenimmer im Deltaunter unverschämtem Blaugerne Felsen unweit.Ein wenig trunkenvon all den Eindrückenvon Wärme in Augenerfrischenden Berührungenneuzarter Fingeraltbekannter Hände.Und immer wiederverblüfft von de...
Zwar nicht entronnenaber hin und wiederden Konventionen die Zungeherausstrecken und auch einwenig auf sie pfeifen.In diesen Auszeitenein paar Farben auf derPalette des Lebens, der Freudendes Glücks auch, unwillkürlich.Fast schon ein wenig zulange ...
Da gibt es Abendegefüllt mit unverschämterLeichtigkeit und demLachen von RiesenballonsKulleraugen und ZeitmaschinenCouscous und PlombenziehernThemen, die nie ausgehenStimmungen, warm wie dieFarbe des KüchentischsDa hinterlässt man lucky Dunstgeht ...
Momente der RuheEs schmeckt nach GlückAuf der Zunge noch KüsseIn den Augen noch LeuchtenVernieselter Morgenim Nachthemd noch klammEntfernung und HöheNebel rückt tieferVerzweifeltes Spähenein Strahl vielleicht nurmatt schimmernd steigt Nebeldie Bei...
Lebenszeichen in der Früheund verschlafene Augen.Blitzendes Lachen dannwie Sonne auf dem Wasser.Schnurren aus dem Off,hektische Fröhlichkeit.Verwegene Küsse undVorfreudiges Fahren.
Morgens dort unten am Strandknöcheltief und schon fast endlosnicht wissend, ob redenoder schweigend geniessen.Man könnte es Rauschen nennen.Oder auch nur Plätschern,dort hinten bei den Felsen.Aber es ist Claude Achille,der dich schweigen lässt.
Sein Chanson bien douce,absinthegetränkt.Ihre freudig-tristenAugen im Maiabendund tabakfarbene Stimmedie gegen Nachtigallen trällert.Elle est discrète,elle est légère.Den Kopf bei den Sternen,Den Schoß noch im Süden.Nicht weit von Juraund dem Duft...
Den Kopf auflegen.Den Olivenhügel hinunterspähen.Sich an den Stoppeln freuenund über Igel zu scherzen.Wie kurz doch die Länge vonvier Tagen sein kann.Wie leer die Räume plötzlich sein können.Man sucht die Stimme, den Geruch.Doch wie sehr man auch ...
Zwei verfluchte DichterEin weiterer, der sie preistZwei Nachtigallen hinter versteckter SonneKaum merklich die ZeitEin Bruchteil der Hundert JahreKristallen, klarHundert Jahre wert.Ein Sandkorm in der WüsteSich zur Sahara aufplusternd, dieses Körn...
All diese Geräusche von der Straßewenn die Stadt vorsichitg erwacht.Mit dem Gezeter aus den Bäumendem unverschämten Blau des Himmels.Dem gebündelten Duft aus Nachtund der Frische des neuen Tages.Einem Espresso, der ersten Kippeeinem Bauchnabel vol...
Neben kleinen PrinzenZwischen einigen ChansonsUnter NachmittagssonneDuft von OlivenblätternHand in fremdem StoffNase hinter linkem OhrDas Midi mit allen SinnenFesthalten für den MomentGreifbarer Ewigkeiten.
Zwischen zwei EspressiMomente des Freien FallsGeborgte GeborgenheitKlänge aus einer anderen Welt,Gestrige Sorgen verschwindenWie die permanenten NöteIn unsichtbarer WärmeKussechter Umarmungen
Am Abend dannwenn die Schatten der Vergangenheitden deinigen überlagerndieses kleine wir darunter.Ein kurzes Aufatmenzwischen Abendrot und Zigaretteein paar Hoffnungen vielleichtdie Wärme einer Stimme unddie Freude auf den Morgen
Elle preanait sa bainun de ces beaux matins.Ses pensées un peu lourdessous ses cheveux encore courtes..
Zwischen Diesel und WagenDen verblassten NarbenDrei hörvollen TagenIm Blick nur noch Farben.Vor leeren RäumenUnd Hand in HandVerrückte in TräumenDie Ängste gebannt.
In seltenen EtagenVetraut Fremdes inhalierenMit den Füßen im warmen Sandden Körpern bei den Porenden Köpfen bei den Nachtigallen.Kleine Tode zwischenUmarmung und HonigTräume auf Handflächen.
Neben zwei Kerzen und
zwischen zwei Küssen, die
nach mehr verlangen.
Kleine Träume von großer,
reichweitiger Zukunft
berührungsnah.
Zwei Augenpaare
wetteifernd wie Schlacke und Stahl
um hellrotes Flackern.
Singsang von Blättern drau...
Selbst wenn man die Freiheit der Liebe unterordnet,
so ist sie doch untergeordnet.
Das hat sie nicht verdient, die Freiheit.
Denn wenn die Liebe vergangen ist,
rückt die Freiheit nicht nach.
Das hat sie nicht verdient, die Liebe.
wie viele sinne hat der wahn?Wie viele arbeiter hat die zungewenn sie diese vorwärts treibt
um den gewalten die unaufhaltsam
durch bebende täler zur schlucht streben
paroli bieten zu können?
die augen halbschräg
über den olivenhügel
hinwe...
warum versteckst du
deinen duft, deine hülle vor mir
hast du wirklich angst
ich könnte sie mitnehmen?
erstaunlich
selbstverständlich
mehr
wider
dem normalen
funken fangen
rauch sprühen
atem stehlen
poren kauen
die hitze frösteln l...
Das Lächeln eines Moments
wenn Du an der Tür stehst
die ich lange bevor Du ankamst
geöffnet, angelehnt hatte.
Durch deren Spalt Du nun spähst
als erwartetest Du eine Überraschung.
Deine verlorenen Augen dabei
hinter diesem scheuen Blick
...
Wenn der Mond nur eine nackte Kugel ist, wie manche Leute behaupten, was ist dann die Liebe? Ist sie dann nicht einfach nur eine Hormonausschüttung?
Wenn die Sterne nur aus der Ursuppe gehüpfte Sonnen sind, was ist dann die Zärtlichkeit? Ist sie ...
erzähl mir was
von der liebe
oder von der melancholie?
oder dem bißchen glück
das uns an und ab mal durch die finger rinnt?
das uns manchmal ein lächeln schenkt
bevor es verdunstet?
und nichts mehr bleibt
als der gedanke an einen gedanke...
Dein glucksendes Lachen
wenn meine Finger deine Kniekehlen erreichen
beim Spielen mit deinen Knöcheln
hattest du noch geschnurrt
und als meine Kuppen über deine Waden wanderten
zucktest du kurz zusammen
und machtest dich ganz lang
meine H...
Irgendwann in der Nacht aufwachen.Aufstehen, kleinen Bedürfnissen nachgehen,eine Zigarette rauchen,ein Glas Wasser trinken,vielleicht etwas anderes,das
kommt ein wenig auf die Uhrzeit an.Auf dem Balkon stehen,die Nacht atmen unddann vor allem zu...
Da ist der honigsüße Schrecken über die Selbstverständlichkeit, mit der man sich dem Anderen öffnet, ihn in sich eintreten läßt und bewirtet.All diese kleinen
und großen Dinge, fremde Vertrautheiten, Freunde aus unzähligen Träumen und Gedanken...
Es geht um die Sache mit dem Verbinden von Himmel und Erde.Den Moment der Vereinigung, des abschließenden kleinen Todes auch.Weil sie lebendiger ist, erwartungsvoller und natürlich und vor allem rätselhafter.Ja, vielleicht geht es um Rätsel, vor a...
Mit Deinem Rücken an meine Brust
Und unseren Wangen aneinander gelehnt
Vier Fingern in jeder Tasche deiner Jeans
Pelzsucher, die sich durch Stoffe tasten
Mit dem Gummi der Wäsche spielen
Sich kleine, liebevolle Gefechte in dieser Enge liefe...
Drei Akkorde
genügen manchmal
um zu träumen und
den Tag zu verlassen.
Und die Nase hinter
ihrem Ohr, dort irgendwo
in ihrer Mähne vergraben
entfernen sich die Klänge,
und nichts ist mehr von hier.
Caminante son tu huellas
el camino y nada más
Caminante, no hay camino,
se hace camino al andar.
Al andar se hace camino,
y al volver la vista atrás
se ve la senda que nunca
se ha de volver a pisar.
Caminante no hay camino
sino estelas ...
knackfrisch verliebt
ist sie und
kann es nicht so
richtig teilen und
genießen und
anfassen und
spüren und
riechen und
schmecken...
Und da liegt sie
in den Kissen und
träumt von ihm
und bedauert es,
dass noch nicht
einm...
An solchen Tagen
wenn die süßen
Düfte der Erinnerung
die Sinne betäuben
spüre ich dich so nahe
als stündest du an der Tür.
Mein Puls geht schneller
Realitäten werden belangloser
sie macht sich breiter
die Einsamkeit des Verlangens
in...
Würze auf der Zunge
Küsse mit Tabak und Crema
Eine Hand an Deiner Hüfte
Sekunden währen ewig
bei grinsenden Augen und
leuchtenden Lippen.
S'asseoir sur un banc
cinq minutes avec toi...
Manchmal braucht es
weder Renauds pigeons idots
noch Mistral Gagnant.
Manchmal reichen Sandsteinquader
und das Plätschern von der Fischtreppe
am lauen Abend, wenn sich die Hexen
in Schal...
dans la nuit de sorcières
sous un manteau
d'éternité
mille mains dans
tes cheveux aux
quatre vents
vers ta source.
Kaum spürbar der Tau
ganz kurz nach dem Schatten.
Ihr schwaches Gezeter
dringt in unsere Ohren.
Die Mähne noch wild,
ihr Duft aus der Nacht
duelliert sich mit Moos,
macht Lust auf noch mehr.
Zwei Blüten am Wegrand,
versteckt hinter ...
in etwas, was einem fremd ist
und das man hofft, kennenzulernen
und das einem Stück für Stück vertrauter wird
wie eine verbotene Tür, an der man ständig vorübergeht
die man lange flüchtig ansieht
und alle Geräusche dahinter auszumachen ve...
Saludos de Federico
Nada como el sol del Sur
Noche brujo y
Cuerpos dulces.
Alegría de Jarcha
Nunca se olvide
Narizes secos expulsando
Algunas bestias.
Entre amor brujo
y bodas de sangre
acaba un tricuerno.
Mirando al fuego
perderse en ojos
con gran narizes.
Pelo negro y
ojos dulces
temblar por razón.
Olvidarse por esta
noche y días
que vienen.
Con gusto!
irgendwo wie zufällig verwurzelt
ein paar Stunden weiter nördlich
mit ein paar Freunden und vielleicht
so was wie Familie und den Kollegen
von der Arbeit und den fremd bekannten
Gesichtern hinter der Käsetheke und an
der Kasse des S...
Dicklicher Römer im Garten
mit Igel und Zwerg zeternd
beim Gerangel um einen
Teller Pasta, oder auch mehr?
Seine Wampe versteckend
hinter Zweigen
Gestikulierend, hadernd
sortiert er seine Utensilien.
Wechselspiele. Deckung
suchen u...
Du hast Ringe um die Augen und vorn fehlen dir zwei Zähne
Aber was soll ich machen, ich hab dich so gerne
Du tanzt deine Flamencos so wild wie eh
Morgens um halb sieben vor der Kneipe im Schnee
Und brüllst dazu die Internationale
Und sche...
Serge Gainsbourg (1928 - 19991)Die Schöne und das BiestEr hatte auf eine andere gehofft, sie konnte seinen Namen nicht aussprechen. Trotzdem wurden Serge Gainsbourg und Jane Birkin das glamouröseste Pop-Paar der siebziger Jahre.Es war kalt in der ...
Deine Worte werden von den zerklüfteten Schalen gebrochen, prallen ab und irren wie Weltraumschrott ziellos im Raum.
Deine trügerische Hoffnung, beim nächsten Öffnen käme Unverbrauchtes, fegt der nächste Schwall Verdautes weg.
Zum Schluß durch...
Das Gezwitscher der Vögel und milchiges Grau, das den neuen Tag verheißt.
Mein Blick durch terracotta und soleiado der Vorhänge auf den Balkon.
Wie üppige tierra deine Haare, wuschelig berstend über der weissen Hülle.
Die Frische, die du zu...
Rieseln durch deinen Kopf wie der Sand von Calanque durch deine Finger lief.
Sie bilden kleine Häufchen, Einzelheiten stapeln sich in den willkürlichen Ansammlungen.
Dir bleibt noch nicht einmal mehr die Möglichkeit des Klassifizierens. Es...
Mit seinen Navajos am Finger
Die Badlands im Kopf
Und geliehenen Bildern
Dreifünfzig das Stück.
Den Blues in den Ohren
Drei Riffs pro Konzert
Und mit verwilderten Gesten
Zwischen Mannsein und Fühlen
Sitzt der Mescalero aus Fauststadt
Vo...
Ein Fragment.
Mit irgendwas wie...
Erinnerungen an Lau.
An eine Bulería.
An den Jasmin unter dem Fenster.
An das Wasser und an Pulpo.
Und an hungrige Poren, gierig satt.
Und an klebrigen Olivenhügel
von Schweiß un...
Auf dem Sofa lümmeln, Die Augen geschlossen, spürst du ihre interessiert abwesenden Blicke.
Dort wo bei dir eben noch Worte waren, richtet sich der Fatalismus ein bequemes Lager.
Ihre Fragen zielen auf Fakten, ihre Anworten entstammen einem fr...
Cuerpos
Sorgsam verkleidet sich die Ewigkeit
als Nase in einer Achselhöhle
als festgefrorene Lippen an einem Nippel
als ruhende Hand in einem Schoß
Aus dem unwirtlichen Leben
meldet sich ein Bandoneon
Zeit wird zum Spielball ei...
Wenn Du mich liest
Werde ich Dich durch die Windschutzscheibe ansehen
Du wirst auf mich zukommen, wie die Straße
Wenn Du mich liest
Wird das Haus still sein
Und meine Stille wird Dich gänzlich ausfüllen
Mit Dir, in Dir werde ich niemals st...
All diese Schreie auf der Straße, diese Typen,
die Geschäfte, wo ich Dich an den Regalen für Unterwäsche
und billigen Schmuck wie eine Kränkung sehe.
Die Schatten in den Augen der Frauen, wenn Du an ihnen vorbeigehst.
All diese Geräusc...
Hast Du je am Meer gestanden, kurz bevor die Sonne aufgeht? Wenn der Wind alle Düfte der See gesammelt hat und Dich davon besoffen macht. Wenn Du nicht weißt, ob Dir warm oder kalt ist und Deine Gedanken wie in einer Nussschale auf
offener...
.... avec l'air entêté et mes mains quelque part dans le vague...
Sorgsam verkleidet sich die Ewigkeit
als Nase in einer Achselhöhle
als festgefrorene Lippen an einem Nippel
als ruhende Hand in einem Schoß
Aus dem unwirtli...
Paroles: Jean-Baptiste Clément. Musique: A. Renard 1867
Quand nous en serons au temps des cerises
Et gai rossignol et merle moqueur
Seront tous en fête
Les belles auront la folie en tête
Et les amoureux du soleil au cœur
Quand nous...
Leo Ferre 1969
Une robe de cuir comme un fuseau
Qu'aurait du chien sans l'faire exprès
Et dedans comme un matelot
Une fille qui tangue un air anglais
C'est extra
Un moody blues qui chante la nuit
Comme un satin de blanc d'...
Für Richard Martin und die Truppe des Theatre Toursky...
Ô Marseille on dirait que ta voix a changé
On dirait que la carte où partait l'Indochine
En se prenant pour toi dans le riz délavé
Te pleure avec du sang et puis l'âme ...
Heute das neue Design für den Weblog hochgestellt. Es ist jedoch noch weit von der endgültigen Version entfernt und wird noch einige Versuche und Änderungen benötigen.
besiegte zwischen
sehn und sucht
mit geketteten armen
verstümmeln ihre hände
die ausgebleichte hülle.
zeitlos liegend
embryonal
in untätiger kraftlosigkeit
getrieben von erinnerungen
wechselbäder im karussell
kampf, wut, mut, verzwei...