Chute
Die Ruhe vor dem Sturm in der wir unser Nest bauen, nah am Wahn, blank und hochtoupiert wie unsere Sinne. Als müssten wir uns gegenseitig beweisen, dass wir es sind, als wäre jedes Ich ein Splitter der Gemeinsamkeiten.
Zur Ablenkung angekaute Träume, sie wirken mager garniert und erinnern an Teegebäck, sonntags, kurz bevor die Schwiegermutter zum rituellen Plausch klingelt.
Wir kichern unseren Galgenhumor in die lähmende Stille, abergläubisch, was bleibt uns sonst, um der selbstgewählten Isolation wenigstens für die Zeit eines Augenaufschlags zu entgehen?
Dann, noch einmal wider der Stille, ein Knuff in die Seite um den Freien Fall aufzuhalten.