Hingabe
Einer einzigen, vielleicht sogar der Einen?
Es ist immer die Eine. In jeder Person.
Wie drückte sich mein Dichterkollege Michael Zoch einmal aus: "Du schreibst für alle Frauen und doch hat man das Gefühl, als würdest du nur an eine schreiben".
Manche erkennen sich darin wieder, teils zu Recht, teils zu Unrecht. Was macht das schon? Andere sind vielleicht gemeint und wollen es nicht wahr haben.
Sie fühlen sich darin nicht verkörpert. Sei es aus Schutz, aus Scham, oder sie haben ganz einfach nur Angst, davon berührt zu werden.
Hingabe ist eine Illusion, ein beinahe körperloses Verlieren. Sich verlieren im Gegenüber, noch mehr in sich selbst. Hingabe ist die Freiheit, Liebe wie ein Papierschiffchen treiben zu lassen.
Die Erinnerung verblasst nicht, sie wechselt lediglich ihre Farben und spielt virtuos auf ihrer Klaviatur aus Licht und Schatten.
Die komplette Serie findet man im Archiv unter der Rubrik "Rosen zum Frühstück".