Prosa


ProsaEs gibt Tage, Momente, Gefühle, da reicht ein Gedicht nicht aus, um Menschen oder einer ganz bestimmten Situation gerecht zu werden.

Die Reflexionen verlangen nach mehr Raum, nach Atmosphäre in der sie sich ausbreiten, und Nischen, in denen sie sich verstecken können.

Teils fragmentarisch, teils als abgeschlossene Texte,  repräsentieren sie oft nur die Dauer eines endlos erlebten Augenblicks.

Es sind wachgerufene Erinnerungen, losgelöst vom Jetzt. Nacherlebt und wieder gefühlt, gerochen, gehört. Intensiver vermutlich als zum Zeitpunkt, da sie real passiert sind, weil nichts mehr sie stört, sie ihren angestammten Platz einnehmen.

Ein Blick ohne Reue in eine abgeschlossene Zukunft, die jede Erinnerung beheimatet.


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