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    <title>Erich Meier   - Verdichtetes</title>
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    <description>Liebe ist was übrig bleibt, wenn unsere Seelen ganz nackt sind. Vergeblich den Traum aus den Augen gewischt.</description>
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      <title>Erich Meier   - Verdichtetes</title>
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 <title><![CDATA[A une peinteuse morte]]></title>
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<description><![CDATA[<p><img src="http://erich-meier.de/media/1/20061118-peinteuse.jpg" width="256" height="265" alt="a une peinteuse morte" style="float:right; margin-left:10px;" />
Wer dich nicht gekannt hat, schüttelt den Kopf über den Humor, mit dem du den Piloten gefagt hast, ob er dich nun zum Probegucken mitnehmen würde. Mit brüchiger Stimme hattest du das in die Stille hinein gefragt, lange vor dem Surren der Rotorblätter und dennoch: Man musste die Worte mehr von deinen Lippen lesen, als dass sie hörbar gewesen wären.<br /> Die Enttäuschung war dir anzusehen, denn so festgeschnallt konntest du überhaupt nichts erkennen, ausser einem kleinen Stück blauen Himmels über dir. Deiner ganz eigenen kruden Logik folgend, nach der du den kranken Körper mit einer abgewrackten Karosse zu vergleichen pflegtest, gingst du über zum Probeliegen in dieser weißroten Wolke aus knatterndem Blech. </p><p>Oh, du hast dir Zeit gelassen mit deinem Probeschlaf. Die Wolke hatte dich längst abgeregnet und die weiße Meute war mit polierten Werkzeugen deiner Biomechanik zu Leibe gerückt. Nach drei Stunden fuhren sie dich hinaus und es erinnerte an eine Probefahrt, weil sie dich später wieder herein holten, wieder hinaus fuhren, nur um dich tags darauf noch einmal genau zu inspizieren. Es war kein Feintuning, das sie deinem ehedem zarten Körper angedeihen ließen, nein, sie schwitzten bei ihrer Arbeit. Kaum hatten sie eine Stelle geschnitten, geheftet, genäht, brach etwas anderes auf, drohte ein weiteres Organ zu kollabieren, und alles begann von vorn.  
</p><p>Du zeigtest dich davon unbeeindruckt, die ganze Zeit über, zwei Wochen ausgedehnter präewiger Ruhe hattest du dir bereits genehmigt, ehe du eher gelangweilt als neugierig wieder Licht an deine Pupillen ließest. Du wolltest essen, wolltest trinken und vor allem wolltest du Tchaikowsky hören. Tchaikowsky war nicht aufzutreiben, Debussy auch nicht, also sangen wir das Lied von der Kirschenzeit, das heißt du summtest zwischen zwei kleinen Bissen ein paar Takte der Melodie.</p>


<p>Du redetest wie ein Wasserfall. Davon, dass du dir alles schon mal von oben hattest ansehen wollen, schwärmtest von dem Licht, das du durch dein Kabinenfenster hattest sehen können und von den kosmischen Strahlen, die dich in den Schlaf geschickt hätten, es muss gerade mal eine Stunde her sein.  
Dieser Satz und deine Überraschung, als du die Kanüle im Arm, den Tropf, die Drainagen, die ganzen Geräte um dich herum realisiertest, erst da wurde mir klar, dass dir ja bereits 300 Stunden deines Lebens fehlten.
Ich könnte schwören: Im Türrahmen lehnte eine Sense, du hattest keine Ahnung oder tatest zumindest so, aber ich sah sie immer, selbst wenn ich neben dir sitzend deine Hand hielt, ganz nah an deinem Ohr war, oder ich meine weichen auf deine spröden Lippen presste, ich sah sie, ich sah sie, ich sah sie.</p>

<p>Und du plappertest und plappertest, "Guck mal meine Beine, die waren auch schon mal dünner", und zum Glück konntest du dein Gesicht nicht sehen, denn es waren nicht nur die Beine, die wie aufgeblasen aussahen, es war dein ganzer Körper, dieser zierlich kleine Körper, mit einer Taille kaum breiter als meine Hand, neben dem ich erst kürzlich noch gelegen hatte. Und nun berührte eben diese Hand eine lebende Wasserleiche, bei dem Gedanken musste ich mich umdrehen, damit du meine Tränen nicht sehen konntest, aber im Fenster spiegelte sich wieder die Sense, und dann schloss ich einfach die Augen und hörte dich von ganz weit reden.  </p>

<p>So saß ich vielleicht eine halbe Stunde, du redetest über Pferde und kosmische Strahlen, die wieder durchs Fenster kämen. Aber der Himmel war so grau wie ein Novemberhimmel nur sein kann und die Sonne die du sahst, war bereits in deinen mittlerweile bernsteingelben Augen eingebrannt und nur zwei kleine Punkte darin, wie Einschlüsse in einem Harztropfen, ließen noch etwas Leben erkennen.<br />
Zu gerne ließ ich mich von deinen Träumen tragen, für Momente glaubte ich selbst an das, was du sagtest, wünschte mich mit dir wieder zurück in den Süden. Jeder von uns war in seinem persönlichen Film und je konzentrierter ich meinen eigenen Film betrachtete, desto besser konnte ich meine Angst überspielen, dies könnte dein allerletzter Film gewesen sein. </p>


<p>Während der ganzen Zeit schwankte ich zwischen Hoffnung und Resignation und als du mitten im Satz abbrachst und mit weit geöffneten Augen und Mund schwiegst, da begriff ich, dass dies dein letztes Aufbäumen gewesen war. Ich wollte eben die Glocke drücken, aber die Apparate hatten längst Alarm geschlagen. Eine ganze Kolonie weißer Ameisen drängte in das Zimmer, sie rupften und zupften an dir und in dieser Hektik schob mich eine Ameise vor sich her zur Tür hinaus und das letzte was ich erkennen konnte, war, dass die Sense nicht mehr im Türrahmen lehnte. </p>

]]></description>
 <category>Prosa</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=466</comments>
 <pubDate>Sat, 18 Nov 2006 12:35:21 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Manu]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=465</link>
<description><![CDATA[<p><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060928-manu.jpg" width="256" heright="265" alt="Republique" style="float:left; margin-right:10px;" />
Warum ich als Spanier noch nie in Spanien war? Eine lange Geschichte, Agnès. Ich war schon in Spanien, aber als Kind, lange her das alles.</p>
<p>Manu entkorkt eine Flasche Bordeaux und gießt unsere Wassergläser randvoll. Er prostet uns mit der Flasche zu und nimmt einen tiefen Schluck, holt mit pfeifender Lunge so tief er kann Luft, dann beginnt er zu erzählen:</p>
<p>Anfang der 60er Jahre kamen 3 Spanier nach Paris, sie stammten aus dem Barrio Santa Cruz in Sevilla. Wie viele Spanier damals suchten sie ihr Glück in Créteil, dort wo die dicken fetten Fabriken stehen und die damals so begehrten und luxuriös ausgestatteten Betonburgen.  </p>
<p>García und Juan, zwei Brüder und Manolo, mein Vater, ihr bester Freund. </p>
<p>Den beiden war das Leben im Autowerk und der Feierabend mit Familie zu hause wie auf den Leib geschrieben, mein Vater war da ganz anders.<br />
Er trieb sich in Studentenkreisen herum und lernte dort Eve-Marie, meine Mutter kennen. Eine gnadenlose Liebe, wie García es mal genannt hat. Du kannst es dir sicher schon denken:  Der gute Manu war schneller unterwegs, als ein Blatt benötigt, um vom Baum zu fallen. Meine Mutter -einzige Tochter- wurde von meinem Großvater, er war damals ein Hohes Tier in der Pariser Verwaltung, verstoßen, weil sie sich mit dem ''Zigeuner'' eingelassen hatte. </p><p>Die beiden haben sich nie mehr bewusst erlebt. Doch davon später. Ich hatte bald eine Schwester, Ana. Von meiner Kindheit ist mir wenig in Erinnerung geblieben, außer die häufigen Reisen nach Spanien in einer blauen Dauphine, wir waren immer ewig lange  unterwegs. Manchmal fuhren wir nur eine Woche weg, also drei Tage in Spanien, die restliche Zeit verbrachten wir auf der Straße. Ana und mir hat das nie was ausgemacht, im Gegenteil: Was haben wir uns gefreut, wenn mein Vater &#8222;Vamonos&#8220; gerufen hat. Fremde Menschen mit einer vertrauten Sprache, wie bei uns zu hause, das Leben auf der Straße, die vielen Kinder, mit denen man draußen spielen konnte. Nicht früh zu Bett gehen zu müssen, sondern nach spanischer Sitte erst dann, wenn wir nicht mehr auf eigenen Füßen stehen konnten. </p>

<p>Das ging ein paar Jahre so. Im Frühjahr 1972 starb meine Großmutter, ich war damals 9 Jahre alt. Sie war ausgezehrt vom Zorn und Starrsinn dieses Tyrannen. Ich habe sie oft gesehen, immer wenn sie heimlich meine Mutter besuchen kam. Mein Großvater durfte das ja nicht mitbekommen.<br />
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine herzlichere Frau als sie je gegeben hat. In meinen Erinnerungen steht sie manchmal wie ein Engel und schüttelt lächelnd den Kopf über Manu, der eben wieder aus einer Pfütze kriecht.</p> 

<p>Pfingsten des selben Jahres wollten wir wieder nach Sevilla. In Port Bou, der Grenze, wurde Auto das gefilzt, man durfte zum Beispiel keine Schallplatten oder Kassetten einführen, aber bisher hatten wir nie Schwierigkeiten gehabt. Touristenautos mit Kindern auf dem Rücksitz wurden meist durch gewunken.</p>

<p>Diesmal haben sie es doch gefunden, aber Ana und ich begriffen ja nicht, worum es ging. Ich weiß nur noch, dass wir auf unseren Reisen selten mehr als eine Garnitur Ersatzwäsche dabei hatten, trotz der vollen Koffer. &#8222;Hombre&#8220;, sagte García an meinem achtzehnten Geburtstag zu mir, &#8222;Hombre, dein Vater ist nie nach Spanien gefahren, um Urlaub zu machen. Er hat euch gebraucht, damit er einen Kofferraum voller Flugblätter, lauter politisches Zeug, unauffällig über die Grenze bringen konnte.&#8220;</p>

<p>Unsere Eltern wurden in das Zollgebäude mitgenommen, kurze Zeit später stieß man die beiden in einen Polizeiwagen. Ich erinnere mich, wie ich hinterher lief, ich wollte auch in einem Polizeiauto mitfahren. Sie brachten uns in die Station, wir hatten Angst, weinten, und auf die Frage, wo unsere Eltern seien, hieß es nur, sie würden gleich wieder kommen, wir sollten uns beruhigen, etc.<br />
So saßen Ana und ich Stunden auf dieser Holzbank, und ständig gingen irgendwelche Männer in Lederstiefeln und Uniformen an uns vorbei. </p>
<p>
Sehr viel später kamen dann zwei Ordensschwestern, sie sagten, unsere Eltern hätten eine ansteckende Krankheit und deshalb dürften wir sie jetzt nicht besuchen. Die Schwestern gaben uns Schokolade, fragten ob wir Hunger hätten, dann fuhren sie mit uns in ein Kinderheim. Was war ich stolz, in einem Auto der Guardia Civil zu sitzen! Im Heim waren wir ungefähr eine Woche, ich erinnere mich, dass die Schwestern sehr freundlich waren, sie hatten wohl Mitleid mit uns.</p>

<p>Onkel García und Juan brachten uns wieder nach Frankreich zurück. Sie fuhren in unserem Auto vor, auf dem Rücksitz saß unsere Mutter. Ich weiß noch genau, dass sie ein geblümtes Kleid trug, ihr Blick ging in die Leere und das Gesicht war aschgrau. Sie sagte kein Wort, nicht ein Wort. Wir haben sie umarmt, uns gefreut, sie zu sehen, aber sie zeigte keinerlei Reaktion, saß einfach nur da, wie eine Schaufensterpuppe. Unser Vater sei noch im Krankenhaus, wir würden ihn später holen, hat man uns gesagt. Wir gaben uns damit zufrieden, weil endlich hatten wir ja unsere Mutter und die Onkel wieder.</p> 

<p>Wir wohnten von da an bei Inès und Juan, aber mehr als meine Schwester und mich hatte Inès unsere Mutter zu versorgen, die nach und nach den Verstand verlor. Anfangs hat sie noch ein wenig mit uns geredet, das wurde aber immer weniger. Wenn irgendwo ein Telefon zu hören war, blieb sie wie versteinert stehen, wir mussten ganz leise sein und dann sagte sie immer: &#8222;Kinder, da ruft bestimmt euer Vater an. Wir müssen ihn abholen, er ist wieder gesund.&#8220;</p>

<p>Das erste Mal fuhr sie mit dem Fahrrad los. Nach etwa 120 Kilometern hat man sie von der Autobahn gefischt. 
Eine Zeit lang ging es ganz gut, wenn ich mich recht erinnere, aber plötzlich war sie wieder verschwunden. Etwa drei Wochen später musste Juan sie dann in Montpellier abholen. Wir haben nie erfahren, wie sie dorthin gekommen ist. </p>

<p>Kurze Zeit später fand sie ein Fahrer auf der Ladefläche seines LKW. Danach hat man sie regelrecht weg gesperrt. </p>

<p>Meinem Großvater ist vermutlich klar geworden, dass er seine Frau in den Tod und indirekt seine Tochter in den Wahnsinn getrieben hat. Jedenfalls ließ er seine Verbindungen spielen und wir wurden offiziell in die Spanische Botschaft eingeladen. Die Männer trugen alle dieselben Uniformen und hatten diese lächerlichen Lackmützen auf dem Kopf, wie dort unten an der Grenze.
</p>
<p>Ein Beamter überreichte meinem Großvater eine Mappe und meinte, unser Vater sei an einer schweren Krankheit gestorben. Uns hat es als Antwort genügt, für tiefere Trauer war schon zu viel Zeit vergangen. Unsere Ersatzfamilie bemühte sich wirklich, dass  es uns an nichts fehlte. Wir hatten also eine schöne Kindheit. </p>
<p>Wenn wir unsere Mutter besuchten, sah sie uns kaum an. Ich glaube, sie erkannte uns noch nicht einmal richtig. Zumeist jedenfalls. Wenn sie etwas sagte, dann, dass sie nach Spanien müsse, um ihren Manolo zurückzuholen. Noch heute bringen wir ihr Wolle mit, wenn wir einmal im Quartal zu ihr fahren. Sie gibt uns dafür Socken und einen Pullover. Sie strickt immer dieselben, seit 29 Jahren. Sie ist davon überzeugt, dass er lebt und in die Pyrenäen geflohen ist, und dort oben in den Bergen ist es kalt. Wir versprechen ihr, die Sachen per Post zu verschicken, dann lächelt sie manchmal. </p>
<p>Agnès, wenn du also einem Kerl im schwarzen Strickpulli mit roter Halskrause begegnest, kannst du davon ausgehen, dass es ein von meiner Mutter gestrickter Anarchopullover ist. Ich verschenke sie immer sofort, ich werde nie einen Strickpulli tragen.</p>
<p>Mutter schwieg über das, was damals passiert ist. Das wenige, das wir wissen, stammt von Garcia und Juan. Als die beiden uns im Heim abholten, hat man ihnen geraten, sich nie wieder in Spanien blicken zu lassen. Man hat ihnen unsere Mutter, ein paar persönliche Dinge meines Vaters und den Polizeibericht mit dem Totenschein übergeben. Juan hat mir das Dokument sehr viel später einmal gezeigt. Es heißt, mein Vater habe den ihn verhörenden Polizeioffizier tätlich angegriffen und sei von einer Wache erschossen worden. Das medizinische Gutachten spricht von sieben Einschüssen, davon mindestens vier tödlich. Weißt du Agnès, deswegen gehe ich nie wieder nach Spanien zurück. </p>
<p><span style="font-size:xx-small;">Auszug aus "Place de la Republique"</span></p>]]></description>
 <category>Bistrot du coin</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=465</comments>
 <pubDate>Thu, 28 Sep 2006 20:29:04 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Republique]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=464</link>
<description><![CDATA[<p><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060927-paris.jpg" width="256" heright="215" alt="Republique" style="float:right; margin-left:10px;" />
Mein Revier liegt im 3. Arrondissement, wo ich in Hinterhofkneipen und Kellergewölben die Seele satzweise zu Markte trage. Manchmal auch in einem schäbigen Antiquariat, zwischen Wand und Ecke gezwängt, dort wo der Staub der Großväter am dicksten auf den Regalen liegt.  
Oder zweimal die Woche bei den Freunden in der Rue Amelot, zwischen zwei schwarz-roten Fahnen und den angepinnten Durchhalteparolen eines vergessenen Spanischen Sommers. Der Kaffeefilter, an drei Stellen geklebt, der dabei herumgereicht wird: An guten Tagen reicht sein Inhalt für die halbe Wochenmiete, aber gute Tage sind selten bei denen, die kommen, um die Misere zu teilen. Die zwei sehr guten Tage im Monat sind die, an denen Agnès dem Harmonium die Pedale in seine wurmstichigen Bretter rammt. Gefolgt von dem Ritual, wenn wir die Nacht und die darauf folgenden zwei Tage bei Manu einläuten.</><p>
Manu, die Melancholie pur, sein asthmatisches Keuchen kommt sicher nicht vom dampfenden Fett, sondern vom übergroßen Herz, das auf die Lungenflügel drückt. Bei Manu kann man anschreiben lassen, abstottern, in Naturalien bezahlen. Von März bis Ende Mai gab es für mich täglich Fleisch zu den Fritten. <br />
Zu der Zeit frequentierte ich regelmäßig das Haus des Weinhändlers Debache. Das Schlafzimmer war tabu, aber das Wohnzimmer abgedunkelt, das Sofa hergerichtet und daneben standen immer zwei Karton Wein. Seit einem Unfall vor ein paar Monaten ist Mr. Debache nur noch selten im Aussendienst. Madame ist darüber so traurig wie ich, und den mir dadurch entstandenen Einkommensverlust konnte ich bislang nicht kompensieren.
</p>
Heute gab der Kaffeefilter richtig was her, wir gönnen uns zwölfeinhalb prozentigen Rotwein aus der Literflasche, den mit Plastikverschluß. Eiskalt will er getrunken werden, sonst rächt er sich schon beim ersten Tropfen. Die zweite Flasche geht immer aufs Haus, wir spülen uns damit das Pommesfett aus dem Mund und weichen die übrig gebliebenen Brotreste des Tages darin auf. 
<p>
Danach gehen wir untergehakt in meine Dachschräge im &#8222;Hotel des Friedens", vermutlich ist seit den Versailler Verträgen nie mehr etwas am Haus verändert worden. Mit Ausnahme vielleicht der Zentralheizung. Die Öltankentlüftung endet direkt neben meiner Dachluke, in den schwülen Augustnächten glaube ich mich neben einer Zapfsäule schlafend.  
</p>
<p>
Ich öffne die dritte Flasche und fülle zwei Kaffeetassen, Agnès sitzt nackt auf dem Bett und wartet bis ich beherzt leer getrunken habe, packt mich an den Haaren und drückt meinen Kopf zwischen ihre dürren Schenkel. Agnès, keine Frau auf der Welt, die ihren Unterleib erfolgreicher vor Wasser zu schützen weiß, als Agnès, und ich frage mich, ob Jacques Brel ähnliche Momente kannte, weil er von &#8222;Fritten, Muscheln und Moselwein" gesungen hat.  
</p>
<p><span style="font-size:xx-small;">Auszug aus "Place de la Republique"</span></p>]]></description>
 <category>Bistrot du coin</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=464</comments>
 <pubDate>Wed, 27 Sep 2006 11:13:53 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Rue du Commerce]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=463</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060921-rue_du_commerce.jpg" width="256" height="237" alt="rue du commerce" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
Die Tristesse sitzt im Eck, sie trinkt heissen Cacao. Am Piano, zu laut, spielt der Einäugige Blues.<br />
Sie summt leise dazu, wiegt dabei ihren Kopf. Man munkelt, sie wäre zu haben für Geld.<br /><br />
Die Geschäfte geh'n schlecht, sie ist meistens allein. Nur selten verirrt sich ein älterer Herr. Das schüttere Haupthaar gescheitelt, gewachst. Ein wenig zu reif für den schmachtenden Blick.<br />
<br />
Sie steht plötzlich auf, fällt in wiegenden Gang. Das Kleid ist zu eng, mit zwei Fransen am Saum.<br />
Der Kellner verkneift sich ein Grinsen, kassiert. Die Münzen penibel nach Größe gruppiert.
Die Tür pendelt noch, da steht der Herr auf. Madame auf dem Gehweg, sie dreht sich halb um. Zupft wieder am Kleid, geht dann weiter nach links.<br />
...<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Bistrot du coin"</span></p>
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Bistrot du coin</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=463</comments>
 <pubDate>Thu, 21 Sep 2006 18:16:57 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Halbnacht]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=462</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060819-coeur.jpg" width="256" height="265" alt="20060819-coeur.jpg (9596 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
Den Morgen ungestüm begrüßen und den Träumen das Fett absaugen, noch ehe sie sich breit in den beginnenden Tag fläzen.<br /><br />
Den Duft der Venus so lange es geht in der Nase behalten und heute die Reste erst spät vom Tabak absorbieren lassen.<br /><br />
Lächelnd mit einer Weintraube spielen und sich vom Gedanken an die herrlich glatten Knospen der vergangenen Nacht wieder verführen lassen.<br /><br />
Den Kalender studieren, rechnen, noch einmal nachrechnen, ständig zwischen Panik und Vorfreude wechseln und langsam eine tiefe Wärme spüren.<br />
<br />
Mit geschlossenen Augen ein eigenes Orchester dirigieren, der Symphonie lauschen, während die vergangenen Stunden im Sekundentakt defilieren.
<br />
...
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=462</comments>
 <pubDate>Sat, 19 Aug 2006 08:38:42 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Nachtrag]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=461</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060816-coquilles.jpg" width="256" height="265" alt="20060816-coquilles.jpg (18548 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
All die Geräusche der Nacht, das Rascheln im Unterholz und dein Atem dicht an meinem Ohr.<br />
Unsere vorsichtigen Schritte, peitschende Äste und die Brennesseln auf der Lichtung, bei der du zitternd auf mich wartest.<br />
Deine Augen, die sich nicht an die Dunkelheit gewöhnen wollen und deine ausgestreckte Hand, als du mich näher kommen hörst. Drei Minuten vielleicht, höchstens, wie lange können drei Minuten sein, wenn man wartet?<br />
Das Wissen um deine Angst lässt mich nach einem Pfad suchen, und als ich glaube den richtigen gefunden zu haben, kehre ich um, kündige mich mit einem Rufen an und hoffe, dass es dich beruhigt.<br /><br />
Nehme deine Hand, sie ist feucht, führe dich hinter mir her, erkläre dabei jeden Schritt, Vorsicht, hier liegt ein Ast am Boden, gleich kommt ein Stein.<br />
Dein Vertrauen, ich spüre dein Vertrauen in meinen Fingern, es macht mich stolz, ich sage Stop und drehe mich zu dir um, küsse dich sanft, ein zärtliches Danke, wortlos.<br />
Wir erreichen den Weg, gehen jetzt nebeneinander, eng, sehr eng gehen wir. Zu eng schon, weil wir bei jedem Schritt darauf achten müssen, dass wir uns nicht auf die Füße treten.<br />
Wir bemerken es gleichzeitig, ich höre dein "Chn" und grinse dabei, erreichen endlich eine Bank, unsere Bank.<br /><br />
Die Glühwürmchen sind heute in Ferien.<br />
...<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=461</comments>
 <pubDate>Thu, 17 Aug 2006 11:22:36 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Davor]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=460</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060804-findesemaine.jpg" width="256" height="265" alt="20060804-findesemaine.jpg (9406 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
Abends sich gegenüber sitzen, den Blick halten und auf dein nächstes "chn" warten, das du mit der selben Selbstverständlichkeit wie den Rauch ausbläst.<br />
Deine Verlegenheit gemeinsam überspielen, wenn wir an unserem Strohhalm ziehen, lange und genüsslich, jeden Tropfen auf seine Qualität überprüfend.<br />
<br />
Bedächtig eine Zigarette drehen, ganz Konzentration, dein Blick tastet über meine Lippen, wenn ich das Papier anfeuchte.<br />
Dich über den dünnen Brillenrand hinweg ansehen, du hältst dem Blick gerade mal drei Sekunden stand, ziehst dir selbst eine Zigarette, wieder ein "chn", deine Hände zittern leicht.<br /><br />
Dein Blut zirkuliert nicht mehr, es wird durch die Venen getrieben, als fiele es aus den Höhen einer Felswand, prasselnd und unerschöpflich wie ein Wasserfall.<br />
Unsere Fingerkuppen nähern sich, berühren sich fast, spüre deine Zehen an meinem Schienbein, noch nie tatest du das.<br />
<br />
Ich lasse einen Schein auf die Theke fallen, sicher doppelt so hoch wie unsere Rechnung, egal, aus den Augenwinkeln sehe ich, wie die Bedienung ihn anerkennend einsteckt, aber da stehen wir bereits auf der Straße.<br />
<br />
...
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=460</comments>
 <pubDate>Fri, 4 Aug 2006 13:13:58 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Am Tresen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=459</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060803-rose.jpg" width="256" height="265" alt="20060803-rose.jpg (10013 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
Gummierte Abende aus dem Schlaf reißen, gerafften Röcken nachsehen und die Phantasie zwei Purzelbäume unterhalb der Schamgrenze einfrieren.<br />
<br />
Am Nebentisch eine welkende Rose, sie trägt Kontaktlinsen, das Blau ist nicht von dieser Welt. Sie kokettiert damit und mit ihren imaginären Locken, die sie sich minütlich aus dem Gesicht streicht.<br />
<br />
Wie einsam mag sie sich fühlen, in dieser frittierten Kneipe, vor der keine dicken Schlitten parken und der Bierdeckel mit kleinen Scheinen beglichen wird, ein paar Haltestellen vom Hauptbahnhof ihres Lebens entfernt?<br />
<br />
Wie zum Trost weitere Gäste, Gestrandetere als sie, mit lauten Begrüßungen, und ihr Lachen wirkt für eine Sekunde nicht gequält, für diesen Moment der Einäugigen unter Blinden.<br />
<br />
...<br />
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Fragmente</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=459</comments>
 <pubDate>Fri, 4 Aug 2006 08:46:40 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Tagwerk]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=458</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060803-tagwerk.jpg" width="256" height="265" alt="20060803-tagwerk.jpg (15378 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
Die Gedanken entwildern, ihnen die Suggestion nehmen und die Giftzähne ziehen.<br />
Tatsachen in ihr tatsächliches Licht rücken, wie wahr ist die Wahrheit, wenn die Projektoren justiert sind?<br />
<br />
Die Gelassenheit zu Tisch bitten, sie nicht gerade hofieren, aber Gastfreundschaft zeigen und regelmäßig nachschenken.<br />
<br />
Träume entvölkern, hier und da jemanden in Rente oder ins Exil schicken, das ist ein wenig situationsabhängig.<br />
<br />
Das Leben in ein Einmachglas füllen, den Deckel gut verschließen, schütteln, danach in aller Ruhe die Konsistenz prüfen; wie wirkungslos ist die Wirklichkeit?
<br />

</div>
<br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Fragmente</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=458</comments>
 <pubDate>Thu, 3 Aug 2006 09:30:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Journée Libre]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=457</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060802-libre.jpg" width="256" height="299" alt="20060802-libre.jpg (16524 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
In einem Café sitzen, dem bleifreien Tag die Zeit stehlen, und uns vom rastlosen Gewusel einlullen lassen.<br />
Ihm einen Brocken unserer Unendlichkeit zum Fraß vorwerfen, ganz gönnerhaft, Glück macht verschwenderisch.<br />
<br />
Die Rue Amelot entlang schlendern, beim Bouquinisten stöbern, eintauchen in die Alte Welt bärtiger Männer und Frauen mit Sonnenschirmen.<br />
Gemeinsamkeiten finden beim Blättern in vergilbten Seiten, einander die kleinen Schätze zeigen, strahlend wie endeckungsreisende Kinder auf dem Dachboden.<br /><br />
Dem Morgen schon heute Adieu sagen, benommen von den Eindrücken, sie zulassen und ihnen für Momente mit gezuckerten Küssen entfliehen.<br />
<br />...<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=457</comments>
 <pubDate>Wed, 2 Aug 2006 14:02:53 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ambiguë]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=456</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060802-ambigue.jpg" width="256" height="265" alt="20060802-ambigue.jpg (13061 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
Die lautlosen Schreie, die deine Augen ausstoßen: Vergiss mich!<br />
<br />
Deine schmalen Lippen, die sich füllen: Nein, bleib, bleib, bleib!<br />
<br />
Dein zierlicher Oberkörper, über den Tisch geneigt, offensiv, der kurz danach auf der Bank in sich zusammensackt.<br />
<br />
Deine kraftlose Stimme, wenn wir uns in die Augen sehen, nur noch Gefühl sind, und alles Denken abgschüttelt wie die Asche unserer Kippen.
<br /><br />
Meine hilflosen Gesten, als suchte ich in einem fremden Hafen einen Poller für meine Trosse.<br />
<br />
...
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=456</comments>
 <pubDate>Wed, 2 Aug 2006 10:05:56 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Souvien]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=455</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060802-souvien.jpg" width="256" height="265" alt="20060802-souvien.jpg (22303 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
Die Erinnerung verblasst nicht. Sie wechselt lediglich ihre Farben, und spielt virtuos auf ihrer Klaviatur aus Licht und Schatten. <br /><br />
Gestern knallte sie mir ein sonnendurchflutetes Grün ins Hirn. Zwischen zwei Ortsschildern und einer Roten Ampel im Zeitraffer ein ganzer Tag und die anschließende Nacht.<br /><br />
Wo sonst Sterne funkeln, blitzte die Sonne durch die Blätter, hüllte dich in ihren Kokon und ließ mich deinen Körper bewundern, wie ihn meine Augen nie in der Dunkelheit erleben durften.<br />
<br />
Ein paar Minuten nur, dieser Triumph der Pupillen über die Haut, die spürt, was den Blicken unter Sternen verborgen bleibt.<br />
<br />...
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=455</comments>
 <pubDate>Wed, 2 Aug 2006 08:29:46 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Le Rouge et le Noir]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=454</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060801-stempel.jpg" width="256" height="265" alt="20060801-stempel.jpg (13151 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
JE T'AIME. Glänzend und saftig wirken die Buchstaben, als wären sie mit einer tropischen Frucht an die Mauer geschrieben worden. Beim A hatte ich bemerkt, dass mir langsam die Wand ausging, die letzten drei Buchstaben wurden kleiner und kleiner, das Ergebnis erinnert an erste Schreibversuche, wenn ein Schulheft immer ein paar Buchstaben zu schmal ist.<br />
<br />
JE T'AIME. Rot wie das Blut, das mit schmerzloser Gewalt durch unsere Adern gepresst wird, augenblicklich in die vergessensten Gefäße gelangt, wenn unsere Augen übereinander herfallen, lange bevor die Körper es tun.<br />
<br />
JE T'AIME. Mein Schrei, wenn wir den Himmel berühren, wieder und wieder den Himmel berühren, du mit deinen Händen an die Wand klatschst, deine Handteller das Rot der Buchstaben aufnehmen und auf den bröckeligen Putz stempeln, als wolltest du den Augenblick verewigen.
<br /><br />
...
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=454</comments>
 <pubDate>Tue, 1 Aug 2006 17:50:58 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Stationnement]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=453</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060801-stationnement.jpg" width="256" height="264" alt="20060801-stationnement.jpg (18088 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
Wenn du mich findest, drüben beim Parkplatz der verlorenen Träume, werde ich dem Schwung deiner Hüften folgen, und meine Mähne wird dir ein Zeichen sein. Du wirst sie suchen, wenn du wieder einmal einen Haken geschlagen hast, um mich zu necken, um zu prüfen, ob dein Bann vielleicht an Zauber verloren hat.<br />
<br />
Diebisch wirst du dich freuen, wenn die Sicht versperrt ist und du dich ganz frei fühlst.<br />
Frei von allen Ängsten, für einen Moment ohne Zukunft, ohne Hast und ohne die kalte Hand des Verlangens, die sich schneller als erwartet wieder an deinen Nacken legt.<br />
<br />
Bei den Ständen werde ich dich wiedersehen, du weisst, dass ich meinen Espresso dort trinken werde, unbeteiligt wirst du wirken, mit deiner Zigarette, die du locker in deiner angewinkelten Hand hältst.<br /><br />
Dieses Haltung, gleich dem Ausfallschritt, bei dem du deine Haken schlägst, um mich vermeintlich abzuschütteln. Unterbrochen von den kurzen, heftigen Zügen, und dem Spiel deiner flatternden Nasenflügel.<br />
<br />...
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=453</comments>
 <pubDate>Tue, 1 Aug 2006 07:59:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Melos]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=452</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060731-radio.jpg" width="256" height="265" alt="20060731-radio.jpg (24027 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
Wie leicht du noch atmen kannnst, trotz dieser Gedanken, die dich tiefer und tiefer in den Stoff drücken.<br />
Die Sonne macht eine Ausnahme, sie beschwingt dich heute nicht, so sehr du deine Haut auch exponierst.<br />
<br />
Eine Armlänge von mir entfernt und doch viel weiter, meine Finger ertasten die abweisende Leere. Aus der Tiefe der Terrasse unsere Melodie, Vibrationen sind tauber Kanon deiner Träume. Hinter meinen geschlossenen Augen bläst ein Bandoneon Bilder aus lauen Nächten vor sich her.<br />
<br />
Das Knarren des Liegestuhls übertönt alle Instrumente, ich weiß dich jetzt auf der Seite liegen, die Knie gerade mal eine Handbreit vor deiner Nase, und für lange Zeit unerreichbar für mich.<br />
<br />
Diese Nase, diese wundervolle Nase, denke ich, darunter dieser Mund, den zu küssen ich niemals müde werden kann. Ein Hauch von Kokos schwebt mir entgegen, ich kneife meine Augen noch fester zusammen, und die Sonne lässt Sterne vor meinen tränenden Pupillen tanzen.<br />
<br />
...
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=452</comments>
 <pubDate>Mon, 31 Jul 2006 08:04:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Naissance]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=451</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060725-ursuppe.jpg" width="256" height="290" alt="20060725-ursuppe.jpg (12332 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
Die Nacht gebiert Sterne, die wir erobern, wenn wir ungeschützt, nackt den Himmel ertasten.<br />
<br />
Mit allen Sinnen den Raum des fahlen Lichts einrichten und ihm den Komfort lauer Abende einhauchen. Dabei im Shuttle aus Gefühlen durch die Tiefe aller Ängste gleiten, sie ganz beiläufig hinter uns lassen, wenn wir unser ureigenstes Universum durchqueren.<br />
<br />
Sinn und Wahn reiben sich gegenseitig die Schweißperlen platt, den Hüften erscheint sie heimisch, die neu entdeckte Schwerelosigkeit, wo lebten wir früher?<br />
<br />
Deine Frage, mehr geküsst als gesprochen, sie wird eins mit der Nacht. Glühwürmchen sind ebenso taub wie Sterne.
<br />
<br />...
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> 
]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=451</comments>
 <pubDate>Sat, 29 Jul 2006 18:44:59 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Kringel]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=450</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060712-kringel.jpg" width="256" height="262" alt="20060712-kringel.jpg (12413 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
Auf dem Tisch liegt einer der kleinen Zettel, die du immer schreibst. Deine runde Schrift, die Buchstaben wie Comic-Figuren aussehen lässt, mit Kringeln an Stelle von Punkten. Lese, dass du einkaufen gefahren bist, meine Erinnerung sieht dich die paar Schritte aus dem Haus gehen, in dein rotes Auto steigen und mit einem Grinsen, das niemand Fremder deuten kann, winke ich dir nach und wünsche dir Gute Fahrt.<br />
<br />
Nie hast du mir Tabak mitgebracht, obwohl ich dir mehrmals nachgerufen habe. Vermutlich hatte ich genuschelt, oder du wolltest mich necken, warst der Meinung, ich könnte ruhig mal ein paar Schritte vor die Türe gehen. Seit du durch Zufall die neue Verkäuferin an der Tanke gesehen hast, würdest du für ein paar Krümel Tabak durch die halbe Stadt fahren, aber jetzt ist das ja nicht mehr nötig, weil du das Zeugs immer paketweise kaufst.<br />
<br />
Sehe dich, wie du das Gesicht verziehst, ein "Boah, weißt du, was das für ein Umweg ist, und das bei dieser Hitze", ich kontere mit einem leicht säuerlichen "gehe ich eben selbst" worauf du noch saurer ein "bringe ich dir eben deinen blöden Tabak mit" setzt, und das duldet keinen Widerspruch, du steigst halb sauer, halb triumphierend in deine Kalesche und ich gehe grummelnd wieder an meinen Schreibtisch zurück.<br /><br />
Nach ein paar Sekunden ist das vergessen, ich erinnere mich an deinen Blick neulich an der Tanke, wie du sie und mich gemustert hast, Ich entgrummle, schmunzle und ich spüre, wie tief ich dich liebe. Auch und gerade wegen Ticks wie diesem, diese Momente sind die vielen stummen Liebeserklärungen ohne Krawatte. Sie stehen stolz wie ein spanischer Anarchist im Blaumann, der kurz aufschaut, sich wieder bückt, und einen weiteren Stein dem holprigen Verbindungsweg unserer Seelen anfügt.<br />
<br />
Danach sitze ich da, mit gespitzten Ohren, warte auf das richtige Motorengeräusch, das Türe schlagen, um dich mit einem Cappu-Vanille zu erwarten und in diesem Moment gibt es nichts, das mir wichtiger wäre und deine leuchtenden Augen wenn du hereinkommst, sie haben für diesen Moment die Kraft unserer Kleinen Tode.
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=450</comments>
 <pubDate>Wed, 12 Jul 2006 14:14:54 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Violon]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=449</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060702-violon.jpg" width="256" height="265" alt="20060702-violon.jpg (15631 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
Zwischen zwei Küssen schminkt sich die Sehnsucht, sie trägt Seide unter weißem Trikot und den Duft der Inseln.
 Betörend zerstäubt von hungrigen Poren, sie warten mit brennender Geduld auf meine Lippen.<br /> <br />
Eine Stradivari, heute Haut und ganz Lust, entführt meine Sinne; sie hüpfen in einer Nußschale über die Wellen, jede deiner Berührungen eine weitere, dann unzählige kleinere, die ihr folgen wie die Schleppe einer stolzen Braut.<br />
<br />
Glühwürmchen umschwirren den Abend, deine Augen versuchen sie zu bannen. Dein Körper mit Küssen bedruckte Seide, sie klammert sich an meine zitternden Fingerkuppen, die letzte Zuflucht vor dem Fall in den weichen Schoß einer See.
<br />...
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=449</comments>
 <pubDate>Sun, 2 Jul 2006 10:54:39 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Elise]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=448</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/cover-reiselust-gr.jpg" width="158" height="250" alt="Cover Reiselust" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
»Mon Amour« &#8211; wie gereckte Lippen die ersten Buchstaben und immer heller werdend, weil gestern ihr
Lippenstift dieser Tortur auf dem rauen Putz nicht lange standgehalten hatte. <br /><br />
Die Wand, diese heilige schäbige Hotelmauer, hinter die wir beide geflüchtet
sind, und uns geliebt haben, wieder und wieder, getrieben von unserer Angst vor einem endgültigen
Morgen.<br /><br />
Der Maghrebiner reicht uns den Schlüssel, sie steigt diese Hühnerleiter mit Geländer hoch, ich folge in
vier Stufen Abstand.<br />
...<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus der Anthologie "Reiselust", Seiten 118-122 - Kurzgeschichte - erscheint im <a href="http://www.storia-verlag.de/anthos/a-reiselust-buchinfo.html" target="_new">Storia-Verlag</a> Juli 2006. ISBN 3-9809768-4-X</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Öffentlich</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=448</comments>
 <pubDate>Wed, 28 Jun 2006 07:40:29 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bordures]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=447</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060627-bordures.jpg" width="256" height="265" alt="20060627-bordures.jpg (16478 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
Das blankrasierte Kinn gereckt, der Blick klebt am Regal hinter dem er sie vermutet. Sein Kopf ist leicht gerötet, der Kontrast zum weißen Hemd überdeutlich, er fürchtet, selbst im Fokus zu stehen.<br />
<br />
Ihre Fußstellung lässt auf eine Tänzerin schließen, sie hat sehr schöne Waden, findet er, sie dreht sich etwas zur Seite, sein Blickfeld erweitert sich und er kann ihre Beine bis knapp über dem Knie sehen. Sie trägt kurz denkt er durch zwei Regale hindurch, als plötzlich  eine Stimme nicht weit hinter seinem Ohr fragt:<br />
<br />
Vous désirez, Monsieur?<br />
<br />
Erschrocken zieht er seine Hand zurück, das spitzenbesetzte Teil zittert wie ein Fähnchen im Wind und er streicht noch einmal kurz darüber, zupft unten bei den Druckknöpfen, als hätte er es mit seinen Berührungen entweiht und könnte nun das Geschehene rückgängig machen.
<br />
...
<br />

</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Fragmente</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=447</comments>
 <pubDate>Tue, 27 Jun 2006 12:37:33 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Chute]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=446</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060625-teegebaeck.jpg" width="256" height="265" alt="20060625-teegebaeck.jpg (28297 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
Die Ruhe vor dem Sturm in der wir unser Nest bauen, nah am Wahn, blank und hochtoupiert wie unsere Sinne. Als müssten wir uns gegenseitig beweisen, dass wir es sind, als wäre jedes Ich ein Splitter der Gemeinsamkeiten.<br />
<br />
Zur Ablenkung angekaute Träume, sie wirken mager garniert und erinnern an Teegebäck, sonntags, kurz bevor die Schwiegermutter zum rituellen Plausch klingelt.<br />
<br />
Wir kichern unseren Galgenhumor in die lähmende Stille, abergläubisch, was bleibt uns sonst, um der selbstgewählten Isolation wenigstens für die Zeit eines Augenaufschlags zu entgehen?<br />
<br />
Dann, noch einmal wider der Stille, ein Knuff in die Seite um den Freien Fall aufzuhalten.
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=446</comments>
 <pubDate>Sun, 25 Jun 2006 18:19:12 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Schweigen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=445</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060625-schweigen.jpg" width="256" height="265" alt="20060625-rose1.jpg (16857 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
Die Augen schließen und dein Schweigen hören. Du gibst einen leisen Laut von dir, es klingt wie &#8222;chn&#8220;, ich weiß, dass du jetzt grinst. Deine Wangenknochen treten dabei etwas hervor und du bekommst diese kleinen roten Bäckchen, die du so ungern an dir siehst. 
<br />
Dabei mag ich sie so gerne, deine Lippen strahlen noch etwas voller und ich möchte sie küssen, küssen und wieder küssen. Ganz so, als wären sie morgen nicht mehr da.
<br /><br />
Du zündest dir dieses Zeugs an, es riecht nach verbranntem Papier und Heilsalbe, kein Vergleich mit meinem würzigen Tabak, aber wenn du den Rauch ausbläst, möchte ich ihn dir vom Mund stehlen.
<br />
Ich höre meinen leisen Seufzer, zwischen zwei Zügen quittierst du ihn mit &#8222;chn&#8220;, diesem Laut aus unzähligen Zeilen, tausend Worten und einer Nacht im Mai.
Wir hören einander beim Atmen zu, ruhig und interessiert, als wäre der Hauch voller Neuigkeiten, als könnten wir gerade jetzt in dieser Leichtigkeit alle unsere Grenzen überwinden. <br />
... 
<br /><br />
Als ich meine Kippe ausdrücke, hebst du an: &#8222;Die Kinder kommen, ich muss jetzt auflegen, Kuss&#8220;.
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Auszug aus dem Zyklus "Rosen zum Frühstück"</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Rosen zum Frühstück</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=445</comments>
 <pubDate>Sat, 24 Jun 2006 08:16:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Drap blanc]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=444</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060616-rose.jpg" width="256" height="267" alt="20060616-rose.jpg (13989 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
Diese Nacht, ein einziges Aufatmen, an deren Ende ich dir trunken vor Glück ein Versprechen abringen wollte.<br />
Dieser alles entscheidende Satz, den du mit einem Grinsen mehr quittiert als beantwortet hast.<br />
Willst du meine Frau werden? Wie verrückt konnte ich sein, ihn noch einmal zu wiederholen, ihn auf dieser verfluchten Straße zu wiederholen, zwei Spitzkehren vom Himmel entfernt?
<br /><br />
War es deine Absicht, oder wirklich ein Unfall habe ich mich später gefragt. Später, als du neben diesem Gerät lagst, es malte grüne Zuckerhüte, immer wenn deine Wimpern sich zum Aufstehen anschickten.<br />
Neun Tage lang habe ich gewartet, abwechselnd auf das weiße Laken und auf das Gerät gestarrt, jede neue Sekunde konnte wieder einer dieser seltenen Zuckerhüte rechts aus der Ecke kommen und wieder in sich zusammenfallen, Platz machen für die vielen kleinen nichtssagenden Hütchen.<br />
<br />
Der neunte Tag, dieser unsägliche neunte Tag, jede Sekunde ein Bild und jederzeit abrufbar. 11 Uhr 27 der erste große Zuckerhut des Tages, 30 Sekunden später der zweite.<br />
Ich hetzte die Treppen hinunter in den Park und war 11 Uhr 31 wieder mit einer Rose zurück. Der Protokollstreifen hatte keinen Zuckerhut mehr gemalt, ich war erleichtert.<br />
13 Uhr 17 holte ich die Rose aus der Vase, drehte sie langsam in der Hand, fünf Minuten später umklammerte ich den Stil mit der Faust, wieder und wieder. Der Schmerz, ich verspürte keinerlei Schmerz bis 14 Uhr 2, als ich die Rose wieder in die Vase gesteckt hatte.
<br />
<br />
Mein Blut auf dem Laken, die kleinen grünen Hütchen, die zerzauste Rose, ich war am Ende. Neun Tage auf ein Gerät starren und die Hoffnung im Grafikmodus erleben, perforiert die Seele.<br />
16 Uhr 25 war ich zurück, der Pfleger tat einen Schritt zur Seite, er nickte kurz mit dem Kopf, die Lippen zusammengepresst.<br />
Das Zimmer war leer, der Protokollstreifen zeigte noch einen Zuckerhut, darunter die Zahlen 16:22:45.<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Ballettzyklus "Fuir le bonheur" - 2ter Akt</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Fuir le Bonheur</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=444</comments>
 <pubDate>Fri, 16 Jun 2006 00:30:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Rouge à levres]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=439</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060613-mur.jpg" width="256" height="236" alt="20060613-mur.jpg" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
Treppen steigen und unsere Schatten an die verfallenen Fassaden kleben. Weiter, immer weiter, versuchen Schritt zu halten mit ihr, die mehr schwebt als sie geht.<br />
Kleine Plätze wie Innenhöfe durchschreiten, lederhäutige und rundliche Männer sitzen beim Pastis und gestikulieren. Sie halten inne, Gespräche verstummen und ich recke meinen Kopf noch etwas höher, gehe einen Tick gerader noch als sonst.<br />
Meine Hand ruht am Ende ihres Rückens, zaghaft wie es nur frisch Verliebte tun, als könnten die imaginären Flügel unter dem Druck knicken.<br />
<br />
Aus Sekunden Stunden und Tage machen, wenn wir kurz stehen bleiben, sie mich ansieht, mit diesen Augen in denen sich die Wellen brechen. Weiter gehen, die Hüften reiben aneinander, das Gesicht verzogen zu diesem dämlichen Grinsen wie nach einer endlos sinnlichen Nacht. Noch einmal eine Zungenspitze Salz aus ihrer Halsbeuge stehlen, wieder die Augen öffnen und spüren wie das Gesicht versteinert gleich der Wand, auf die ich zu starren beginne. <br />
<br />
Mon Amour &#8211; wie gereckte Lippen die ersten Buchstaben und immer heller werdend, weil dein  Lippenstift dieser Tortur auf dem rauen Putz nicht lange standgehalten hatte. Die Wand, diese vermaledeite Wand hinter die wir beide geflüchtet sind und uns geliebt haben, wieder und wieder, getrieben von unserer Angst vor einem endgültigen Morgen.<br />

<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Ballettzyklus "Fuir le bonheur" - Beginn 2ter Akt</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Fuir le Bonheur</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=439</comments>
 <pubDate>Tue, 13 Jun 2006 09:55:52 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Place de Lenche]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=443</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060609-lenche.jpg" width="256" height="265" alt="Place de Lenche" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
Vor einem Café sitzen und auf das Fenster sehen, hinter dem Rimbaud vom Wundbrand verschluckt wurde. Wer mag jetzt dort liegen und auf den finalen Sensenhieb warten? <br />An einem Peroquet nippen, zarte Finger auf dem Schenkel spüren und wieder in die Realität eines Traums zurückkehren.
<br /><br />
Mit den Händen in ihren Haaren glitzernde Augen ertauchen, immer weiter, immer tiefer, den Atem dabei anhalten, wie tief können Augen sein? Nach Luft japsen und  den Lippen, diesen göttlichen Lippen den Hof machen und wieder Apollinaire:<br />Engel, ganz frisch, heute früh von Bord.<br /><br />
Gegenüber die mit den Rosen, sie liegen im Rinnstein, zwischen zwei Freiern schickt sie ihre Galle an unseren Tisch.<br />
Ein paar Münzen fallen lassen und barfuß an der Mole entlang rennen, die schweißkalten Finger aneinandergeklebt und die Espadrilles wie Wimpel nach oben gestreckt.
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Auszug aus: Fuir le bonheur</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Fuir le Bonheur</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=443</comments>
 <pubDate>Fri, 9 Jun 2006 09:05:45 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Au Vieux Port]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=442</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060607-maison.jpg" width="256" height="265" alt="20060607-maison.jpg (19165 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
Dem Leibhaftigen ein Schnippchen schlagen. Nicht mehr mit ihm gemeinsame Sache machen, lachend die Zähne blecken und sich langsam wegdrehen.<br />
Seinen kalten Hass im Nacken spüren und schreiten, erhobenen Kopfes,  die von Wühlarbeit schrundigen Hände in den Taschen  und dem Antlitz eines Grande.<br /><br />
Fröhlich Le Temps de Cerises trällern, an Apollinaire denken und an die Tage im Mai. <br />
Der ausgemergelten Hirnhure Rosen schenken, jede Falte damit bedecken und ihre glücklichen Augen sehen beim Anblick der Freier, die wieder um sie buhlen.<br />
<br />
Einen Diabolo Menthe zum Gruß erheben, während der Mistral die Röcke  über die Canebière in sein Azur zieht.<br />
Aus einer Wonne trinken und Liebe leben, Symphonien lauschen und dem pendelnden Schoß 
Millionen von Leben in die Wiege legen.
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Ballettzyklus "Fuir le bonheur"</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Fuir le Bonheur</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=442</comments>
 <pubDate>Wed, 7 Jun 2006 14:05:22 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Folie]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=441</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060605-verde.jpg" width="256" height="265" alt="20060605-verde.jpg (11253 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
Diese Liebe die nur wir beide kennen, gebraut aus 
der Angst, dem Quäntchen Mut und unserem Verlangen. 
Jenseits aller Kontrolle dieses Verlangen, das anzieht und abstößt, Sehnsucht und Furcht zugleich, weil wir um die Konsequenzen unserer Gier wissen.
Diese Gier, in der sich die Seelen noch ineinander krallen, 
wenn die Körper längst schon voneinander abgelassen haben. 
 <br />
 <br />
Ein Prelude aus Angst vor unseren Abgründen, dem wir uns ergeben. Wieder und wieder ergeben, als könnten wir damit den Fluch austreiben, der uns einander zersetzen lässt.
Unsere Gesichter und die matt leuchtenden Blicke hinter der pittoresken Fassade
unserer zuckenden Haut, sie begleiten den Atem
der langsam nur leichter wird, viel zu schnell leichter wird,
weil wir die Ewigkeit ketten möchten in diesen wenigen Sekunden
absterbenden Glücks.<br />
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Auszug aus: Fuir le bonheur</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Fuir le Bonheur</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=441</comments>
 <pubDate>Tue, 6 Jun 2006 08:19:46 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Obhut]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=440</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060603-morgens.jpg" width="256" height="235" alt="20060602-kirschenzeit.jpg (15153 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
In die Ecke geduckt dir beim Tanzen zusehen,<br />
Abend für Abend in die Kirschenzeit rein.<br />
Die Sinne zerstäuben gezielt Schritt auf Schritt,<br />
wenn du dich sacht fordernd zu mir bewegst.<br />
<br />
Lang' lang' in den Abend wie beim ersten Mal,<br />
als folgtest du deiner eigenen Uhr.<br />
Ein Ritual schon nach so kurzer Zeit,<br />
verberge meine Tränen über dieses Geschenk.<br />
<br />
Die Hand auf deinem feuchten Rücken<br />
führe ich dich wieder durch die Nacht.<br />
Zu den paar Metern vertraut fremder Obhut<br />
in der wir uns lieben, in den Morgen hinein.<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Aus dem Ballettzyklus "Fuir le bonheur"</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Fuir le Bonheur</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=440</comments>
 <pubDate>Sat, 3 Jun 2006 19:56:41 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Visions]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=438</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060530-visions.jpg" width="265" height="247" alt="visions poète" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
Lautlose Schreie verenden im Mai<br />
knapp unter'm Himmel, seitenverkehrt.<br />
An milchigem Glas stößt sich Sonne das Kinn,<br />
schattenlos dreht sich die Zeit auf dem Fleck.<br />
<br />
Ein Atemzug weit, warmer Körper im Schlaf,<br />
bekannt fremde Haut, zu den Träumen gebeugt.<br />
Seufzt manchmal leise, zuckt auch dabei,<br />
ertaubt für die Stille eines Morgens danach.
<br />
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=438</comments>
 <pubDate>Wed, 31 May 2006 22:06:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Musette]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=437</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20060531-larmes_k.jpg" width="198" height="244" alt="Partition LARMES" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 250px;">
<b>Überraschend eingetroffen:</b><br /> <br />Die von der Malerin - Bildhauerin und auch Musikerin <a href="http://jutta-stern.de" target="_new">Jutta Stern</a> aus Freiburg komponierte Musette zum Chansontext <a href="index.php?itemid=436" target="_new">Larmes</a>. <br /><br />Eine weitere Version stammt von HaPe Brunner, der vielen noch von meiner  <a href="index.php?itemid=411">Lesung</a> bekannt sein dürfte.<br /><br />
Eine Hörprobe folgt in Kürze.<br /><br />
Merci! Du fond de c&#339;ur.
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>News</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=437</comments>
 <pubDate>Tue, 30 May 2006 22:28:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Larmes]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=436</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060517-pluie.jpg" width="256" height="306" alt="Soll das nun alles gewesen sein?" />
</div>
<div class="leftbox1">
Soll das nun schon alles gewesen sein,<br />
zerplatzende Tropfen, meine Träume zerdacht?<br />
An die Reling gelehnt, ein Lächeln zum Schein;<br />
mit Tränen von morgen und Angst vor der Nacht.<br />
<br />
Eine Nacht die wie viele Unendlichkeit kennt,<br />
deren Taktstock mich bettet und hebt.<br />
Wo Sehnsucht und Freude ein Flackern nur trennt,<br />
vielleicht Hoffnung den Schmerz überlebt.<br />
<br />
Soll es das jetzt wirklich gewesen sein,<br />
ein Kuss durch die Hand in die Luft?<br />
Ein Blick wie durch Glas, das Herz wie ein Stein,<br />
Von drei Tagen bleibt nur noch dein Duft.<br />
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Diese drei Strophen des Chansons "Larmes"<br /> sind ein Auszug aus dem Ballettzyklus "Fuir le bonheur"</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Chanson</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=436</comments>
 <pubDate>Tue, 23 May 2006 14:26:13 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Rouge à fleurs]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=435</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060515-fleurs.jpg" width="256" height="237" alt="Rouge à fleurs" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 320px;">
Eben noch jenes stille Bild einer Madonna, stehst du auf,<br />
federnd, prüfst noch einmal den Sitz deiner Schuhe.<br />
Ich begreife und beginne einen Takt zu klatschen.<br />
<br />
Diese Planke als improvisierte Tanzfläche,<br />
du machst sie zur Bühne, in einem Vorgarten,<br />
der kaum größer als ein Handtuch ist.<br />
<br />
Am Rand die Blumen, sie konkurrieren chancenlos<br />
mit deinen Lippen, diese Quelle von der ich mich<br />
nie wieder lösen möchte, während der Wind deine<br />
roussillonische Mähne über uns legt.<br />
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Auszug aus: Fuir le bonheur</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Fuir le Bonheur</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=435</comments>
 <pubDate>Mon, 15 May 2006 17:23:09 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Revoir]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=434</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060514-revoir.jpg" width="256" height="265" alt="Lautlose Exzesse" />
</div>
<div class="leftbox1">
Die lautlosen Exzesse meiner allnächtlichen<br />
Phantasien enden schweißgebadet am Strand.<br />
Früh am Morgen, lange bevor die ersten<br />
Vögel den neuen Tag ankündigen.<br />
<br />
Diese Morgen, die noch keine sind,<br />
lediglich Ahnungen von einem Heute.<br />
Es pumpt mit sanftem Nachdruck die Angst<br />
vor dem Wiedersehen durch meine Venen.<br />
<br />
Vom Meer flutet der Nebel seine feuchte<br />
Kühle in meine nassen Kleider.<br />
Kälte und Angst streiten um die<br />
Macht über den zitternden Körper.
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Auszug aus: Fuir le bonheur</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Fuir le Bonheur</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=434</comments>
 <pubDate>Sun, 14 May 2006 19:08:41 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Calle de Fuego]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=433</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060511-jasmin.jpg" width="256" height="265" alt="Jasmin" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
Jasmin am Abend, calle de Fuego.<br />
Sein Duft zerschneidet die Stille, lässt meine Sinne flattern.<br />
Vom Hafen wälzen sich die Ausläufer einer Landungswolke hoch. Ich erhasche den Geruch von Salzwasser und totem Fisch.<br />
Die weißen Blüten stemmen sich dagegen. Sanft, aber nachdrücklich, mit der Grazie einer Schönheit begegnen sie dem profanen Geruch von Arbeit und Schmutz mit der ihr eigenen Grazie.<br />
Erhaben wirken sie in ihrer Art die Sorgen des Alltags zu ignorieren. Sie erinnern mich dabei an dich. Die weißen Kelche, sie recken sich wie deine lackierten Nägel, wenn du deine Hände halb faltest, vor deinem Gesicht faltest, reglos wie eine Madonna....
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Auszug aus: Fuir le bonheur</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Fuir le Bonheur</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=433</comments>
 <pubDate>Thu, 11 May 2006 18:10:34 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Printemps]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=432</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060508-rheinau.jpg" width="256" height="265" alt="Lass mich, komm lass mich" />
</div>
<div class="leftbox1">
Lass mich noch etwas von dir betören.<br />
Wieg mich im Traume, es bliebe wie jetzt.<br />
Als wär'n deine Füße, die kalten zur Nacht.<br />
Die Liebe, die stetig sich nach mir sehnt.<br />
<br />
Als gäb' es nur Anfang, jeden Tag neu.<br />
Endlosen Frühling und zahnlose Zeit.<br />
Wir beide darin als treibendes Holz,<br />
Stromschnellen abwärts, mutleicht und frei.<br />
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Auszug aus: Fuir le bonheur</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=432</comments>
 <pubDate>Mon, 8 May 2006 22:49:49 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Merci]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=431</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060430-abend.jpg" width="256" height="265" alt=" Merci Abend" />
</div>
<div class="rightbox1">
Für die Freude die du entfachst,<br />
wenn mein Kissen längst kalt.<br />
Der Körper schon einsam<br />
den Morgen betritt.<br />
<br />
In Gedanken mit dir<br />
durch die Sackgassen zieht.<br />
Als endete die Welt dort<br />
niemals für uns.<br />
<br />
Für drei Worte, verloren<br />
auf Recyclingpapier.<br />
Wenn ich zurück bin und fühle<br />
hier bin ich daheim.<br />
<br />
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=431</comments>
 <pubDate>Sun, 30 Apr 2006 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Seiltanz]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=430</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060416-seiltanz.jpg" width="256" height="265" alt="Seiltanz" />
</div>
<div class="leftbox1">
&#8222;Vous désirez?&#8220; <br />
<br />
Für kein Geld der Welt würde ich jetzt den Kopf heben.<br />
Dabei fragt die Stimme schon zum zweiten Mal. <br />
Diesmal eine Nuance höher und <br />
mit ein klein wenig Nachdruck. <br />
Ich starre weiterhin auf das zur Hälfte <br />
beschriebene Blatt Papier und zwirble den Stift <br />
zwischen  Daumen und Zeigefinger meiner rechten Hand. <br />
Geistesabwesend sieht das sicher aus, <br />
naja, ich hoffe es zumindest. <br />
Mir bleibt auch nichts als die Hoffnung, <br />
das Warten auf die ultimative Idee, <br />
um aus dieser Situation einigermaßen <br />
aufrecht wieder heraus zu kommen. <br />
Mit den Augen klammere ich mich an das Blatt, <br />
als könnte es mich retten, als könnte es <br />
mir die Worte von der Zunge reißen <br />
... und sie für mich aussprechen. <br />
<br />

</div><br style="clear: both;" /> 
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=430</comments>
 <pubDate>Sun, 16 Apr 2006 10:28:50 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Dich ...]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=429</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060413-self_.jpg" width="256" height="265" alt="Dich" />
</div>
<div class="rightbox1">
... die du Freiheit liebst wie eine Schwalbe.<br />
Du sollst von mir dazu verdammt werden<br />
tapsig wie ein Hühnchen Schritt für Schritt zu tun?<br />
<br />
Manchmal die gestutzen Flügel<br />
aufrichtend, um sie kurz darauf<br />
wieder resigniert zu falten? <br />
<br />
Erniedrigend ist das doch, lähmend auch.<br />
Schon der Gedanke, dich so zu wissen,<br />
raubt mir den Atem.
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=429</comments>
 <pubDate>Fri, 14 Apr 2006 21:00:22 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Atelier de la Danse (Fuir le bonheur)]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=428</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1" style="width: 250px;">
Aufmerksame LeserInnen werden es vielleicht bereits wissen:<br /> <br />Zusammen mit Esther Hegers Ensemble <a href="http://atelierdeladanse.de" target="_new">Atelier de la Danse</a> aus Freiburg plane ich derzeit ein Bühnenwerk mit Tanz und klassischer Musik.<br /><br />Siehe hierzu auch die anderen Beiträge aus dem Bereich <a href="http://erich-meier.de/index.php?catid=6&amp;blogid=1">Bühne</a>.<br /><br />
Der erste <a href="index.php?itemid=424">Monolog</a> wird bereits choreographisch umgesetzt.<br /><br />Diese Fotoserie entstand bei einer Session im Sommer 2004 für die Webpräsenz des <a href="http://atelierdeladanse.de" target="_new">Atelier de la Danse</a>.
</div>
<div class="rightbox1">
<div class="22" style="width:290px;">
<object type="application/x-shockwave-flash" data="http://erich-meier.de/media/1/ballett.swf"
width="270" height="170" style="border: 1px solid #999; padding: 10px;">
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	<param name="loop" value="false" />
  <param name="scale" value="exactfit" />
 <param name="menu" value="true" />
<p>Wenn sie diesen Text lesen, haben Sie kein Flash installiert.<br />
Das Flash-Plugin für Ihren Browser erhalten Sie vom Hersteller <a href="http://www.macromedia.com/shockwave/download/download.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash&amp;Lang=German&amp;P5_Language=German">Macromedia</a>.<br />
Sie können es dort kostenlos herunterladen und installieren.</p>
 </object> <br />
 <span class="small"><a href="index.php?itemid=428"> Wiederholen</a> | Fotos: <a href="http://schwarzweissbunt.org" target="_new">E. Degiampietro</a></span><br />
<br />
</div>
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />
]]></description>
 <category>News</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=428</comments>
 <pubDate>Tue, 4 Apr 2006 19:26:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Retusche]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=427</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060405-deuxdoche.jpg" width="256" height="221" alt="ab und zu vergilbtes neu tünchen" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width:300px;">
Alors....<br />
<br />
Hin und wieder Vergilbtes neu tünchen oder mal eben kurz aufpolieren...<br />
<br />
Es war mal wieder an der Zeit die Seite zu durchforsten und neu zu strukturieren.<br />
Große Änderungen gab es im Bereich des Archivs, dort kann man jetzt nicht nur nach Datum, sondern auch gezielt in den verschiedenen Kategorien suchen.<br />Weitere Suchfunktionen werden in Kürze implementiert.<br /><br />
Danke für bereits erhaltene und künftige Rückmeldungen sowie Anregungen.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
]]></description>
 <category>News</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=427</comments>
 <pubDate>Mon, 3 Apr 2006 09:02:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Papille]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=426</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060312-orange.jpg" width="256" height="265" alt="Café Orange" />
</div>
<div class="leftbox1">
Tausende von Sternen tanzen darauf,<br />
wenn ich meine Augen fast schließe.<br />
Irgendwann, ja irgendwann <br />
wirst du mir<br />
noch im Halbschlaf<br />
einen Knuff mit dem Ellbogen geben,<br />
weil ich wieder ein graues Haar<br />
oder eine kleine graue Strähne<br />
entdeckt und <br />
mich sofort in sie verliebt habe. <br />
<br />
Wirst es noch einmal tun, <br />
weil ich nicht ablassen kann, <br />
nein, jetzt erst recht und <br />
später wirst du<br />
Unmengen <br />
dieser Paste auftragen, <br />
weil du dich <br />
alt fühlst<br />
und nicht mehr begehrenswert.<br />
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Auszug aus: Fuir le bonheur 2. Akt</span></p>
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Fuir le Bonheur</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=426</comments>
 <pubDate>Thu, 23 Mar 2006 13:15:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Amoureux]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=425</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060326-baumherz.jpg" width="256" height="265" alt="Baumherz" />
</div>
<div class="rightbox1">
Wie ich mich danach<br />
sehne, dich immer <br />
an meiner Seite zu wissen. <br />
Jeden Morgen aufzuwachen<br />
und mit deinen zerzausten <br />
Haaren zu spielen. <br />
<br />
Aah wie ich sie liebe,<br />
deine Mähne. In ihr <br />
bricht sich die Morgensonne und <br />
malt jedes einzelne Haar <br />
in den Farben von Roussillon, <br />
zartweiß bis blutrot. <br />
<br />
<p><span style="font-size:xx-small;">Auszug aus: Fuir le bonheur 2. Akt</span></p>
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />
]]></description>
 <category>Fuir le Bonheur</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=425</comments>
 <pubDate>Wed, 22 Mar 2006 11:07:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Fuir le bonheur]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=424</link>
<description><![CDATA[<p><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060318-at_aff.jpg" width="256" height="235" alt="Fuir le bonheur" style="float:right; margin:10px;" />... Sie sehen fesch aus, wenn sie sich dann endlich heraus trauen, diese wortgewandten Farben der Erinnerung. Gestern zum Beispiel, gestern erinnerten sie an Perlmutt. 
Fasziniert von dem Wechselspiel übersehe ich gerne die Risse, übersehe, dass es bröckelt. Unter dem Perlmutt das Grün, auch das hatte Risse, wie das Blau darunter und das andere Perlmutt und das Schwarz und das Rosa. Zu wichtig war uns immer das Tünchen, es musste schnell gehen, immer. Damit wir uns wieder die Zähne zeigen konnten, oder in den Armen liegen. Manchmal, ja manchmal auch beides. </p>
<p>Wie hätten wir das auch bewerkstelligen sollen? Nie war genügend Zeit um alte Schichten abzukratzen, einen sauberen Untergrund zu schaffen, nie.</p>
<p>In den vielen Nächten ohne Wärme und Englisches Bier sehe ich uns beide fliehen, Hand in Hand, jeder flankiert von seinen Peinigern. Hin und wieder reicht uns die Zeit für ein Lächeln, einen hingehauchten Kuss, einen kurzen Druck unserer schweißnassen Hände. Selten verlieren sich die Finger und für einen kurzen Moment halten wir dann inne, unsere Blicke suchen einander, wir ertasten uns mehr als wir uns sehen.</p><p>Sie spielen Katze und Maus mit uns, diese Verfolger. Sie lassen sich zurückfallen, wir erkämpfen uns einen kleinen Vorsprung, eine kurze Pause in der wir keuchend an einem Baum lehnen, Schulter an Schulter, wie zwei Fremde, die zufällig unter dem selben Blätterdach Schutz suchen. </p>
<p>Fremde? Mitnichten sind wir uns fremd. Wir sind Kinder vom Spielplatz der Abgründe, dort wo man tiefer buddelt als anderswo und die Burgen mehr Zinnen haben. Wo höher geschaukelt wird, bis fünf vor zwölf geschaukelt wird, bis zu dem Punkt, an dem die Fliehkraft unterliegt und die Seile nicht mehr gestrafft sind.</p>
<p>Du ziehst eine dieser ultraleichten Zigaretten aus der Schachtel, die fällt zu Boden, ich zünde dir die Kippe an, die Glut scheint auf deinen Lippen zu wippen, ein rotes Glühwürmchen in der Nacht.</p>
<p>Ich glaube ein Schluchzen zu hören und wie du die Nase hochziehst, ich küsse dich vorsichtig auf die Wange, sie schmeckt nach Salz und nach dem Ruß der Wimperntusche, die jetzt vermutlich ihre Linien in dein Gesicht malt.</p>
<p>Wie schön du doch bist, denke ich dann, zart und verletzlich, eine Blüte die sich öffnet, wider Willen öffnet. Ich möchte dir von meinen Träumen erzählen, von den Tagen im Mai und den Abenden im September. Vor allem von den Abenden im September, wenn wir in die Sterne treten und die Kühle in unsere Kleider fährt, wir uns zitternd aneinander reiben.</p>
<p>Möchte dir sagen, dass ich angekommen bin, dass du die Frau bist für die ich lebe, für die ich immer gelebt habe, auch als wir uns noch nicht kannten. Dass ich jede Nacht meinen Kopf in deine Tentakel legen und morgens eintauchen möchte in die See deiner leuchtenden Augen, um ein Bad zu nehmen, das mich unverletzbar macht.<br />
Ich schreie dir mein Schweigen durch die kahlen Flure meiner Träume. Kein Wort kommt über meine Lippen, ich spitze die Ohren, nein, wirklich kein Ton.</p>
<p>Deine Zigarette, eine lange Glut, sie glimmt hell vom hastigen Ziehen. Mir ist, als leuchtete sie meiner Seele zitternd den Weg in ein Schwarzes Loch.<br />
Hungrig wartet es auf einen Laut von mir, danach lechzend, dass ich meine Wünsche ausspreche. Nicht um die Gedanken zu hören, nein, sie sind ja längst kein Geheimnis mehr. Es will meine Seele und meine Worte sind die Reißleine an einem Schirm der sich nicht öffnet.</p>
<p>Ich weiß, ungebremst wird sie in die Tiefe gezogen werden, meine Seele. Auf ihrem Rücken dieser geschnürte Sack mit seinerseits vielen kleinen Päckchen. Wundervolle kleine Päckchen voller Freude, voller Leid. Dosen, bis zum Rand gefüllt mit dem Gelee aus Ängsten, Ampullen mit Adrenalin, Merkzettel meiner Verfehlungen, wie gedruckter Hohn auf reflektierendem Untergrund. Als wäre das alles nicht genug, ein Fetzen Stoff, zitronengelb und fluoreszierend ein "Ich liebe dich" tragend, und das geistige Auge wird davor ein "Aber" und dahinter ein "doch" setzen.</p>
<p>Ich werde ihm hinterher sehen, so wie man nach einem Flugzeug schaut, das ein Werbebanner durch einen dieser unverschämt blauen Sommerhimmel zieht. Werde  paralysiert sein von den eigenen Worten, darauf wartend, dass sich der Boden öffnet um mich zu verschlingen.</p>
<p>Aber was passiert, wenn er sich nicht öffnet, ich nicht direkt in die Hölle fahre? Eine Hölle, die ich nicht fürchte, weil ich das doppelte dessen was mich erwarten könnte und ein Vielfaches an Himmel bereits mit unserer Liebe erfahren habe?</p>
<p>Stehe ich dann mit zitternden Knien, ein kleiner Junge im Schatten eines Monuments? Ein Häufchen Elend, zu nichts mehr zu gebrauchen, wenn nicht das erlösende "Ja" fällt?
Wenn unter dem Joch dieser ultimativen Angst der ausgetrocknete Mund mehr krächzt als fragt: "Willst du meine Frau werden?"</p>
<p><span style="font-size:xx-small;">Auszug aus: Fuir le bonheur 1. Akt, 3. Szene</span></p>

]]></description>
 <category>Fuir le Bonheur</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=424</comments>
 <pubDate>Sun, 19 Mar 2006 08:46:05 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Neige]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=423</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060306-neige.jpg" width="256" height="265" alt="Schnee" />
</div>
<div class="rightbox1">
Küss' mich, los küss' mich,<br />
bedeck' mein Gesicht.<br />
Knietief im Schnee<br />
und dennoch entrückt.<br />
<br />
Die Lider geschlossen,<br />
der Sonne zum Trotz.<br />
Jetzt loslassen, fallen,<br />
ganz lange, ganz tief.<br />
<br />
Nichts sehen, nichts hören,<br />
ganz einfach nur sein.<br />
Nur dein Atem verrät,<br />
dass ich nicht mehr allein.<br />
<br />
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=423</comments>
 <pubDate>Tue, 7 Mar 2006 07:20:35 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Silencio]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=422</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060305-ciel.jpg" width="256" height="265" alt="Südhimmel" />
</div>
<div class="leftbox1">
Nirgends klingt Schweigen<br />
so warm wie bei dir.<br />
Der Drang zu küssen<br />
wird nichtig dabei.<br />
<br />
Oliven die Augen,<br />
ein nächtliches Meer.<br />
Atme die Brandung<br />
deiner Seufzer ein.<br />
<br />
Finger zu Federn,<br />
umstreichen den Hals.<br />
Lassen sich treiben<br />
auf bebender Haut.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> 
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=422</comments>
 <pubDate>Mon, 6 Mar 2006 21:33:34 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Gau-Zeit]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=421</link>
<description><![CDATA[<span class="float" style="float:right; margin-left:10px; margin-bottom: 5px;"></span>Ich kehre dem Kraichgau endgültig den Rücken, deponiere meinen Hausstand in einer Scheune im Breisgau und mache mich auf den Weg. Drei große Kartons mit Klamotten und Büchern, eine hölzerne Weinkiste mit Küchenutensilien, zwei prall gefüllte Taschen Kleinkram, ein Fahrrad vom Sperrmüll; meine ganze Aussteuer für die kommenden achtzehn Monate. Wir fahren zu viert, meine Begleiter ziehen weiter, ich werde das Gefühl nicht los, als erwarteten sie, dass ich einen Rückzieher mache, wieder die Heimreise mit ihnen antrete.<br />
In der Nacht passieren wir die Grenze, die damals noch eine ist. Nicht nur wegen der Zollschranken und Grenzposten, sondern weil es anders riecht.<br />
Die schwarzen Müllsäcke, zerrissen und zerfressen von Hunden, Katzen und Ratten, die sich am Inhalt schadlos halten. Es bleiben immer Reste übrig, sie vergammeln am Boden, in einer Rinne, sie vermischen sich mit Ruß, Hundekot und Staub. Dazu der Geruch von Gips und altem Gemäuer der bröckelnden Fassaden. Am Ende bleibt eine undefinierbare, transparente Wolke aus Duft und Gestank, die olfaktorische Visitenkarte einer Stadt, eines ganzen Landes.<br /><br />
Die Grenze, sie ist auch die GAU-Grenze. Vier Monate sind seit den Ereignissen in einem unbedeutenden Kaff in Weißrussland vergangen. Der Name hält mit der Halbwertszeit seiner Ruinen mutig Schritt. Die Wolke hatte nach offizieller Lesart Einreiseverbot. <br /><br />
Dem Regen erging es kaum besser. Er ist in diesem Land nicht sauer. Deshalb stirbt in diesem Land auch kein Wald. Waldsterben gibt es nur "Outre Rhin", jenseits des Rheins. Deshalb macht man sich erst gar nicht die Mühe, einen französischen Begriff zu kreieren. Wie "Le Blitzkrieg" ist "Le Waldsterben" eine durch und durch teutonische Eigenart.<br /><br />
Erst später sollte man auch hier ein passendes, geradezu niedliches Wort finden: "La Maladie de Fôret", die Waldkrankheit, als wäre es eine seltene Variante der Influenza. <br />
Der erste Campingplatz den wir anfahren, ist eine niederländische Kolonie. Ich mache mir noch nicht einmal die Mühe  aus zu steigen. Wohin man auch sieht, lauter Wohnanhänger mit gelbem Nummernschild. Am Eingang zum zweiten Camping steht ein Fahnenmast, der Union Jack hängt schlaff in der Höhe. Wir fahren wortlos weiter. Ich versuche, mir nichts anmerken zu lassen, aber was ich hier sehe, das gefällt mir überhaupt nicht. Das passt nicht in mein Klischee, in meinen Träumen gab es keine gelbe Nummernschilder und keine Union Jacks. Da gab es alte Männer mit Baskenmütze und Prevert vor einem Ballon Rouge, den Kuß von Doisneau gab es auch und im Hintergrund sang die Piaf oder Ferrat und alles war leicht und beschwingt, wie das französische Akkordeon.<br /><br />
Der nächste Platz liegt etwas versteckt, auf dem Hügel. Schon weil nicht an der Hauptverkehrsstraße gelegen, macht ihn das auf Anhieb sympathischer. Formalitäten erledigen, Auto ausräumen, Zelt aufstellen. Fast wortlos erledigen wir das noch gemeinsam.  Danach noch einen Espresso, eine kurze, aber herzliche Umarmung, ich bin alleine. <br /><br />
Als ich noch einen Café bestellen möchte, wird mir meine Situation erst richtig bewusst. Das ging ja bisher wie von selbst. Irgendwer hat immer bestellt, hat sich um die Abrechnung gekümmert, man musste nur stumm nicken, oder freundlich lächeln. Meistens tat ich beides, vorsichtshalber. Jetzt bin ich alleine, werde alleine bleiben. In einem fremden Land von dem ich nur eine vage und verklärte Ahnung habe, mit einer Sprache und einer Kultur die mir fremd sind, die ich kennen und lernen will. Bisher bin ich noch nicht mal in der Lage, mir korrekt einen Café zu bestellen. Zum ersten Mal überkommt mich das Gefühl der Angst vor der eigenen Courage.<br /><br />
Der Kellner kommt mit dem Café, sieht meine Bücher, schaut interessiert auf meinen Schreibblock. 
Ahh, vous écrivez, Monsieur! Ich verstehe kein Wort, aber ich nicke wieder freundlich.<br /> 
Noch weiß ich nicht, dass man hier eine andere Einstellung zum geschriebenen Wort hat, als im Land der Dichter und Denker. Das hiesige Bildungssystem, es ist mir noch fremd. Erst viel später werde ich erfahren, dass ein Künstler hier etwas weniger geächtet ist, dass selbst dem einfachen Menschen auf der Straße der Dichter etwas gilt und mehr wert ist, als der Dreck unter seinen Fingernägeln.<br /><br />
Es hat sich offensichtlich schnell herumgesprochen, dass ich für mindestens zwei Wochen auf diesem Campingplatz bleiben werde. Der Tisch -mein Tisch- ist immer frei. Selbst abends, wenn die Terrasse fast voll besetzt ist, bleibt er leer. Am dritten Tag komme ich zufällig hinter das Geheimnis. Als ich um die Ecke biege, sehe ich, wie der Kellner gerade ein Touristenpärchen mit zwei Kindern an einen anderen Tisch bittet. Der Mann hatte sich eben auf den Korbstuhl fallen lassen, jetzt  steht er missmutig auf. Der Kellner sieht mich, grinst verschmitzt und verschwindet im Restaurant.<br /><br />
Hier im Süden, weit entfernt von meinem bisherigen Leben, lerne ich das Wort "Heimat" erst richtig kennen. Ich spüre, dass Heimat nichts mit Herkunft zu tun hat. Heimat ist dort, wo ein Tisch auf einen wartet, wo sich die Seele zufrieden in den Schlaf räkelt, wo sie mich den Morgen mit einem Lächeln begrüßen lässt.<br /><br />
Am ersten Wochenende tobt ein Waldbrand, von drei Hügeln kommen Flammenwände und schwarze Rauchwolken auf uns zu. Der ganze Platz ist in Aufruhr, über uns donnern Löschflugzeuge im Minutentakt. Als ich am nächsten Morgen aufwache, ist die Hälfte der Touristen geflohen.  <br />
<br />
Drei Tage später fällt uns der Himmel auf den Kopf. Eine braune Brühe schießt den Hang hinunter, füllt selbst die Wohnwagen mit Schlamm. Dass mein Zelt stehengeblieben ist, erstaunt mich noch heute. Das Spektakel beobachte ich schreibend von der überdachten Terrasse aus. Vor mir steht eine Karaffe Rouge ordinaire, manchmal klatscht ein Tropfen hinein. Als das Dach unter den Wassermassen nachgibt, fliehe ich ins Restaurant. Dort ist es kaum trockener. In meiner Hand kleben zehn einstmals beschriebene Seiten, jetzt sind es nur noch blaue Flecken auf einem welligen Collegeblock. Tags darauf ist der Campingplatz fast leer.<br />
<br />
Diese beiden Naturereignisse, auch sie kamen in meinem Träumen nicht vor. Da gab es weder Feuerwände, noch Naturgewalten. Es passt auch nicht in das gerade so hübsch gezimmerte Heimatbild. Da dachte ich mich an einen der schönsten Flecken Erde, dabei sieht es hier aus wie auf einem Schlachtfeld. Ich höre bereits die abwertenden Sätze von Freunden und Familie. Nicht nur dass ich alles aufgegeben habe, ich klebe sogar noch an einem Platz, von dem alle flüchten.<br />
<br />
In meinem selbst gewählten Exil, ohne Freunde, ohne Sprache, wird das Wort zu Papier. Ich schreibe wie nie zuvor. Manchmal 50 Seiten pro Tag. Briefe, keiner kürzer als sechs oder mehr eng beschriebene Seiten. <br />
Ist ein Brief fertig, klebe ich ihn zu, frankiere ihn sofort. Beginne den nächsten, an die nächste Person. 
Kommt mir ein Gedanke, fange ich eine neue Seite an. Oft entscheide ich erst gegen Ende des Briefs an wen er gehen soll. Dann trage ich noch schnell den Namen oben ein. Es ist das einzige Mal, dass ich die Blätter in die Hand nehme. Danach nur noch zum einkuvertieren. Es kommt vor, dass ich am selben Tag zwei oder gar drei Briefe an den selben Adressaten schicke.<br />
<br />
Gebannt von der Einsamkeit und den Eindrücken, die ich niemandem mitteilen kann, wird das Papier zur Person. Ich schreibe, weil ich nicht reden kann. Groß und weit ausladend im Überschwang, klein und gekritzelt, wenn ich flüstere. <br />
Das Wort auf dem Papier, es ist ausgesprochen. Den Brief zukleben, am Ende eines Gedankens, ist nur die logische Konsequenz. Man stopft das gesprochene Wort nicht zurück in den Mund.<br />
<br />
Einmal komme ich von einem Spaziergang zurück und brauche gut und gerne zehn Blätter um das Gesehene los zu werden: Feldwege und Gärten, Türen und Tore. Überall hing ein Schild "Proprieté Privée", Privatgrundstück, teilweise gab es auch die Warnung vor Schußwaffen. Ich sah Stacheldraht und hohe Mauern, in die große Glasscherben eingelassen waren. Das hatte nichts liebliches, da klang kein "Chanson douce" mehr in meinen Ohren. Es war die hässliche Seite des Paradieses und sie war in meinem Bild überhaupt  nicht vorgesehen.<br />
<br />
Der Kellner, ich erfahre, dass er Christophe heißt. Auch er wohnt auf dem Campingplatz. Man hat ihm eine kleine Hütte -ach was sage ich- einen Verschlag zur Verfügung gestellt. Darin steht ein Feldbett, nato-oliv.
Auf zwei übereinander gestapelten Salatkisten ein Campingkocher, eine italienische Cafetière, ein Topf aus Aluminium. In drei weiteren Kisten die Wäsche, auf dem Boden eine Schatulle mit Farben und Pinseln. Die Staffelei ist mit zwei Schnüren an die Decke gebunden. An der Tür hängt eine Leine, ich frage mich gerade wo da noch ein Hund Platz finden könnte, da kommt eine kleine Katze herein, streicht uns um die Beine. Sie trägt ein Halsband. Christophe hält sie behutsam hoch, liebkost sie, spricht in unverständlichen Worten zu ihr. Ich verstehe nur "Promenade", sein einladendes Lächeln und die Handbewegung erklären den Rest. Wir gehen etwa eine Stunde die Straße entlang, mehr im Straßengraben als auf dem Asphalt. Autos donnern an uns vorbei, nach einer Weile trägt er die Katze auf seinem Arm.<br />
<br />
Wir bleiben bei ein paar Plastiktischen stehen, daneben liegt auch eine schwere Steinplatte auf einem Metallgerüst. Auf der anderen Straßenseite sehe ich ein alleinstehendes Haus, Hôtel Auberge Cezanne, jenseits seines Zenits.<br />
<br />
Christophe sucht auf der zerkratzten Tischplatte herum, dann deutet er auf einen Punkt, ich sehe genauer hin. Ein Schriftzug, "P. Cézanne", unter vielen anderen Kritzeleien. Später erfahre ich dann, dass Cézanne oft hier gesessen haben soll, dass er hier auf das richtige Licht gewartet habe. Er muß oft hier gewesen sein, besessen vom Licht, den Farben und diesem Berg.<br />
<br />
Zweimal täglich fahre ich zur Hauptpost. Christophe hat mir einen Zettel geschrieben, den lege ich zusammen mit dem Personalausweis vor und warte, was passiert. Seit einer Woche passiert nichts. Ich bewege meine Lippen, murmele etwas, immer an den Stellen, an denen man gewöhnlich Begrüßungsformeln spricht oder Fragen stellt. Wenn ich Zettel und Ausweis durch den schmalen Schlitz schiebe, komme ich mir vor wie ein Analphabet. Meist sehe ich mich vorher noch einmal um, besonders unangenehm ist, wenn ich jemanden dicht hinter mir spüre. Vermutlich werde ich dann auch rot, ich weiß es nicht, aber es fühlt sich so an. <br />
<br />
Mittlerweile habe ich an die dreißig Briefe geschrieben, aber noch immer keine Antwort erhalten. Meine Impressionen aus dem Süden schmücken weniger Seiten und immer öfter erinnere ich daran, dass ich auf Antwort warte. Ja, ich sehe schon ein, dass die ja arbeiten müssen und nicht den ganzen Tag zur Verfügung haben, so wie ich. Aber die haben doch um 16 Uhr Feierabend, da wird man doch auch mal ein  paar Zeilen schreiben können, oder?<br />
<br />
Als ich dann endlich die erste Nachricht abhole, erkenne ich das Firmensignet schon von weitem. Auf der Vorderseite klebt von Express bis Eilt alles, was die Post an Zusatzleistungen anbietet. Der Wert des Portostempels entspricht in etwa der Summe, die ich mir als Tagesbudget zugestehe.<br />
<br />
Ich quittiere den Empfang, doch was ich in Händen halte, es ist so dünn, so gar nichts. Meine Vorfreude kühlt merklich ab, noch ehe ich auch nur eine Zeile gelesen habe. Ein paar Minuten später könnte ich jeden Buchstaben detailgetreu nachzeichnen.<br />
<br />
Die Leere danach, sie ist gemeiner als der Frust, wenn wie so oft keine Post eingetroffen ist. Wenn man nichts hat, dann hat man wenigstens die Hoffnung. Sie ist nie konkret, sie läßt sich schmücken, schiebt die Realität für einen Moment zur Seite. Hingegen diese paar Zeilen, sie sind so banal, so sachlich. Stehen meinen Eindrücken, meinen Erlebnissen hier, diametral gegenüber. Dabei sind diese Zeilen doch die einzige Verbindung zu meinem bisherigen Leben. Wenn ich sie lese, kommt dieses Gefühl beim Koffer packen wieder.<br />
<br />
Fast zwei Wochen vergehen. Zwölf Tage zwischen Laissez-faire und heftigen Emotionen. Zwölf Tage voller Eindrücke, mit Wanderungen in meine Seele. Ich stoße Türen auf, deren Existenz ich mir nicht im Traum gewagt hätte, vorzustellen. Und dennoch: Mit jeder Nachricht aus der "Alten Welt" wird mir die jetzige Situation deutlicher. Das Paradies, in dem mich jene wähnen, die weiterhin jeden Morgen die Stechuhr bedienen, es verliert zunehmend an Spannung. Der Luxus die Seele baumeln lassen zu können, er macht mich langsam träge. Anstatt -wie zu Anfang- die Gegend zu erkunden, bleibe ich fast den ganzen Tag  auf der Terrasse sitzen. <br />
<br />
Noch schreibe ich meine Briefe, aber sie haben immer weniger Leben. 
Den Trott im Großraumbüro gegen den Alltag auf der Sonnenterrasse getauscht, was bin ich doch konditioniert, anpassungsfähig. Gerade feile ich an diesem Gedanken und versuche Nadja in einem weiteren dieser unzähligen Briefe klar zu machen, dass es nichts langweiligeres gibt als das, was sie noch als Paradies bezeichnet, da stellt mir das Schicksal eine Karaffe Rouge auf den Tisch. Das Schicksal heißt Elise, werde ich bald erfahren. Sie lächelt mich an, während ich fahrig meine Blätter ordne. <br />
<br />
<b>Dieser Text erschien in der "EREMITAGE Nr. 11" des Verlags Peter Valentin im Dezember 2005.</b>]]></description>
 <category>Prosa</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=421</comments>
 <pubDate>Sat, 4 Mar 2006 20:15:58 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Volets]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=420</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060304-volets.jpg" width="256" height="265" alt="Volets" />
</div>
<div class="rightbox1">
Höre dein Warten<br />
richte meines an dich.<br />
Glaube zu spüren<br />
was dem Auge verwehrt.<br />
<br />
Ritz' meine Worte<br />
in die Maserung ein.<br />
Wünsch' mir Termiten,<br />
lach' mich dann aus.<br />
<br />
Stampfe und schreie<br />
meine Wut an die Wand.<br />
Warte vergeblich<br />
auf ein Zeichen von dir.<br />
<br />
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=420</comments>
 <pubDate>Fri, 3 Mar 2006 11:33:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Figures]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=419</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060302-figure.jpg" width="256" height="265" alt="Figure" />
</div>
<div class="leftbox1">
Sie krallen sich fest,<br />
verspritzen ihr Gift.<br />
Verdorrt brache Träume<br />
fiebern zum Wahn.<br />
<br />
Zerhackt von der Kälte<br />
wird Erinnerung blass.<br />
Sie ächzt unter Rauhreif<br />
ihren stimmlosen Blues.<br />
<br />
Zum Aderlass endlich<br />
nackte Seele verdammt.<br />
Regungslos kauernd<br />
in die Ecke gepfercht.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> 
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=419</comments>
 <pubDate>Wed, 1 Mar 2006 08:07:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Jamais]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=418</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060228-toi_tu_le_dis.jpg" width="256" height="265" alt="du sagst nie " />
</div>
<div class="rightbox1">
Lese dich täglich<br />
von Gedankenpapier.<br />
In kantigen Lettern<br />
sprichst du mit mir.<br />
<br />
Deine Stimme versagt,<br />
wörtlich unicolor.<br />
Seit Wochen graublau,<br />
vermisse dein Grün.<br />
<br />
Feuchtkühle Träume<br />
zerhacken Tage und Nacht.<br />
In fiebrigen Bildern<br />
wird die Liebe verhöhnt.<br />
<br />
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=418</comments>
 <pubDate>Tue, 28 Feb 2006 15:14:09 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Tagträume]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=417</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060218-himmel1.jpg" width="256" height="265" alt="Tagträume" />
</div>
<div class="leftbox1">
Wünsche mir Träume<br />
wie ich sie gestern gehabt.<br />
Rieche noch heute<br />
die Wiesen und dich.<br />
<br />
Höre dein Lächeln,<br />
es erstickt jeden Laut.<br />
Hat das heisere Grau<br />
aus unseren Köpfen geweht.<br />
<br />
Warte auf jenen Morgen,<br />
ersten Augenaufschlag.<br />
Wenn wir uns verlieren<br />
in der tastenden Welt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> 
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=417</comments>
 <pubDate>Sat, 18 Feb 2006 10:26:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Vue tardive]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=416</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060217-vues.jpg" width="256" height="236" alt="vue tardive" />
</div>
<div class="rightbox1">
Auf den Lippen den Glanz<br />
und den Spott letzter Nacht.<br />
Über dem Lächeln die Nase,<br />
sie spielt mit dem Rauch.<br />
<br />
Sanft wogend im Atem<br />
hebt und senkt sich die Brust.<br />
Verharrt für Sekunden<br />
an der Schwelle zum Schlaf.<br />
<br />
Nicht wirklich enthoben,<br />
nur unendlich fern.<br />
Werd' sie nie mehr berühren,<br />
Zwei, drei Handbreit von mir.<br />
<br />
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=416</comments>
 <pubDate>Fri, 17 Feb 2006 00:01:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[La Patience]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=415</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060217-soir.jpg" width="256" height="232" alt="La Patience" />
</div>
<div class="leftbox1">
Ein Flackern zerteilt<br />
fahle Träume aus Glas.<br />
Vertäut auf dem Grund<br />
hofieren sie Wort.<br />
<br />
Im Dunst ihrer Schmelze<br />
werden Tränen zu Staub.<br />
Sie glitzern im Schmutz<br />
verblasster Geduld.<br />
<br />
Milde Farben trainieren<br />
ungeniert den Spagat.<br />
Entflieh'n der Tristesse<br />
ausgeleierter Nacht.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=415</comments>
 <pubDate>Wed, 15 Feb 2006 20:27:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Punaise]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=414</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060205-paris.jpg" width="256" height="265" alt="Paris" />
</div>
<div class="rightbox1">
Hoffnung fließt träge,<br />
Atem stockt grau.<br />
An unflätigen Tagen<br />
plätschern Wünsche dahin.<br />
<br />
Wie knochige Hand<br />
kalten Wind im Genick.<br />
Halbwaches Frösteln<br />
an verlassenem Quai.<br />
<br />
Erinnerung ruft leise<br />
Herbstworte wach.<br />
Zerrinnen in Kreisen<br />
und tauchen dann ab.<br />
<br />
</div>
<br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=414</comments>
 <pubDate>Tue, 14 Feb 2006 09:23:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[L'oubli]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=413</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060120-nebel_jan.jpg" width="256" height="265" alt="20060120-nebel_jan.jpg (15574 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Grau kriecht heut' rastlos<br />
durch den klebrigen Tag.<br />
Vereinzelt -wie Zufall-<br />
trockene Zweige im Wind.<br />
<br />
Verschluckte den Morgen<br />
und das Zwitschern im Baum.<br />
Wie unwirklich die Stille,<br />
sie schneidet den Rauch.<br />
<br />
Finger huschen behände<br />
meinen Rücken hinab.<br />
Schaue auf in ein Lächeln<br />
aus der dortigen Welt..<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=413</comments>
 <pubDate>Sun, 22 Jan 2006 23:08:28 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Nachtrag]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=411</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<a href="http://erich-meier.de/galerie/index.php?gallery=./Probe"><img src="http://erich-meier.de/media/1/probe_lesung.jpg" width="200" height="150" alt="Impressionen von der Probe am 8. januar 2006" /></a><br /><br />
<a href="http://erich-meier.de/galerie/index.php?gallery=./Lesung"><img src="http://erich-meier.de/media/1/lese_lesung.jpg" width="200" height="150" alt="Impressionen von der Lesung am 8. januar 2006" /></a><br /><br />
<img src="http://erich-meier.de/media/1/rebland_kurier_11_1_06_k.jpg" width="200" height="139" alt="Rezension im Rebland-Kurier" /><br />

</div>
<div class="rightbox1" style="width: 400px;">
<h3>Gelungener Auftakt zu kultureller Veranstaltungsreihe</h3>
<br />
Umkirch. Herr Siebert vom Förderverein Umkircher Mühle konnte sich freuen: Die Premiereveranstaltung einer Reihe geplanter Kulturabende war ausverkauft. Im liebevoll restaurierten Ambiente des historischen Gemäuers fand ein Abend mit Lyrik, Akkordeonmusik und einer Fotoreihe statt.
<br />
Die 53 Stühle in dem kleinen Raum reichten nicht aus, um den Interessierten an diesem kalten Abend einen Sitzplatz zu bieten. Der Lyriker Erich Meier aus Freiburg las aus seinem soeben erschienenen Gedichtband &#8222;Haut Liebe&#8220;. Still lauschten die Anwesenden den anrührenden Texten, die fast alle über die Liebe handelten. Sehr körperlich, zuweilen frivol sind diese Gedichte, aber auch voller Sehnsucht, voll schmerzlicher Erinnerungen und unerfüllten Träumen nach tiefer menschlicher Nähe. <br />
Umrahmt wurden die Gedichte von wunderschönen melancholischen Melodien, die der Autodidakt Hans-Peter Brunner aus seinem diatonischen Akkordeon zauberte. Dass er sich manchmal verspielte, weil er &#8222;so aufgeregt war wie seit dem Abitur nicht mehr&#8220;, machte sein Spiel nur noch sympathischer. Die Fotografien von Ewe Degiampietro rundeten die intensiven Impressionen ab. Ihre Fotos sprangen den Betrachter unvermittelt an, so dass im ersten Moment der Atem stockte. Sie boten teils ungewöhnliche Perspektiven, teils humorvolle oder traurige Szenen, die wie ein Ausrufezeichen an die Wand geworfen waren. Alle drei Künstler haben an diesem Abend ein großes Stück ihrer Seele bloß gelegt und das &#8211; wie eine Besucherin beim Hinausgehen bemerkte - "hat gut getan!"<br />
(K. Wortelkamp)
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Öffentlich</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=411</comments>
 <pubDate>Fri, 13 Jan 2006 14:38:34 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Anniv]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=410</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060105-anniv.jpg" width="256" height="265" alt="anniversaire" />
</div>
<div class="rightbox1">
On me les a pretés,<br />
ces quatre murs humides.<br />
Afin que je puisse<br />
m'y accommoder.<br />
<br />
Ils n'ont même pas oblié<br />
de m'envoyer un soleil.<br />
Brillant, que je fête<br />
mes quarante-cinq berges.<br />
<br />
Et puis, qui le sait,<br />
un baiser tout chaud.<br />
Frappera à la porte de<br />
mon c&oelig;ur enfermé.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=410</comments>
 <pubDate>Thu, 5 Jan 2006 10:33:59 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Lesung am 8. Januar 2006]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=399</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
 <a href="http://erich-meier.de/media/1/lesung.pdf" target="_new"><img src="http://erich-meier.de/media/1/lesung.gif" width="256" height="185" alt="Lesung am 8. januar 2006" /></a>
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
<h3>Lesung</h3><br />
In Zusammenarbeit mit dem "Förderverein Umkircher Mühle" lese ich am 8. Januar aus meinem neuen Gedichtband "Haut Liebe".<br /><br />
Begleitet werde ich dabei von Hans-Peter Brunner und seinem diatonischen Akkordeon.<br /><br />
Dazu sehen Sie eine Bildprojektion mit Fotos von <a href="http://ewe-foto.de">Ewe Degiampietro</a>.<br /><br />
Weitere Informationen entnehmen sie bitte der <a href="http://erich-meier.de/media/1/lesung.pdf" target="_new">Einladung</a>.(öffnet in neuer Seite)<br /><br />
<span class="red">Bitte Termin vormerken, Sie sind herzlich eingeladen.</span>
</div><br style="clear: both;" /> <br />
]]></description>
 <category>Öffentlich</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=399</comments>
 <pubDate>Tue, 3 Jan 2006 08:36:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Hiver]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=409</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20060101-wintermeer.jpg" width="256" height="232" alt="Wintermeer" />
</div>
<div class="leftbox1">
Erlieben uns warm,<br />
trotzen eisigem Wind.<br />
Gestern dachte ich mich<br />
mit dir wieder hin.<br />
<br />
Orte, an denen<br />
Schweigen erlaubt.<br />
Worte nicht fordern,<br />
Blicke erzähl'n.<br />
<br />
Wo wir Herzen malen,<br />
in sandigen Schnee.<br />
Die Ängste abfallen<br />
und Träume regier'n.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=409</comments>
 <pubDate>Sun, 1 Jan 2006 22:18:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Adieu]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=408</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20051231-bretagne.jpg" width="256" height="281" alt="bretagne" />
</div>
<div class="rightbox1">
Alors....<br />
<br />
Das Alte liegt hinter uns....<br />
<br />
Merci für die Besuche, für das Feedback auch.<br />
Allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2006!<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>News</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=408</comments>
 <pubDate>Sat, 31 Dec 2005 23:55:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Saisonale]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=407</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20051217-mais.jpg" width="256" height="265" alt="20051217-mais.jpg (23867 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
An der Porte des Ames,<br />
den Schlüssel zur Hand.<br />
Dein Atem im Nacken<br />
und ein kalter Blick.<br />
<br />
Nasskalter Winter fras<br />
unser herbstliches Grün.<br />
Hautweiche Luft längst<br />
vom Nebel entfärbt.<br />
<br />
Wo ehedem Sonne<br />
bunte Träume gemalt.<br />
Liegt matt feuchter Tau<br />
auf faulendem Laub.<br />
<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=407</comments>
 <pubDate>Thu, 29 Dec 2005 08:23:51 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Haut Liebe]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=406</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1" style="width: 50%;">
<h3>Ab sofort lieferbar!</h3>
<p>Was lange währt... Jetzt ist es fertig!</p>
<p>Der Gedichtband im Sonderdruck mit einem Vorwort von Kai Thyret umfasst 82 ausgewählte Gedichte von 2000 - 2005.</p>
<p>In edlem Leinen und mit Goldprägung bietet es sich geradezu als Geschenk an.</p>
<p>Bitte benutzen Sie das <a href="http://erich-meier.de/index.php?memberid=3">Kontaktformular</a> für Ihre Bestellung. </p>
<p><span class="red">Sie können das eBook auch am Bildschirm lesen.</span> Klicken Sie bitte <a href="http://erich-meier.de/cafe/haut_liebe.pdf" target="_new">hier</a>! (Öffnet in neuem Fenster im Vollbildmodus!)</p>
	</div>
	<div class="leftbox1" style="width: 30%;">
<a href="http://erich-meier.de/cafe/haut_liebe.pdf" target="_new"><img src="http://erich-meier.de/media/1/buch.jpg" width="168" height="225" alt="buch.jpg (30047 bytes)" /></a>
	</div>
<br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Öffentlich</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=406</comments>
 <pubDate>Tue, 20 Dec 2005 19:13:09 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Antwort]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=405</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051213-himnmel2.jpg" width="256" height="265" alt="Himmel" />
</div>
<div class="rightbox1">
Den Sonntag betrachtet,<br />
zwischen Himmel und Bett.<br />
Im Dezemberwind glaubt' ich<br />
deinen Atem zu spüren.<br />
<br />
Riss das Fenster weit auf,<br />
schrie einen Namen hinaus.<br />
Vielleicht war es deiner,<br />
ich weiß es nicht mehr.<br />
<br />
Die Antwort war weiß,<br />
zerschmolz im Gesicht.<br />
Begierig geleckt,<br />
sie schmeckte nach dir.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=405</comments>
 <pubDate>Tue, 13 Dec 2005 06:42:20 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Suche]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=404</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20051212-femme_toute_nue.jpg" width="256" height="356" alt="Femme toute nue  - &copy; by http://vermaltes.de" />
</div>
<div class="leftbox1">
Zarte Töne und weich<br />
längst erloschenes Licht.<br />
Spuren sind immer<br />
verlorenes Glück.<br />
<br />
Wo Welten verschwimmen,<br />
von Ängsten flankiert,<br />
wird Seele fragiler als<br />
feines Kristall.<br />
<br />
Körper erstarrt,<br />
des Atems beraubt.<br />
Gebündelte Blitze<br />
zermartern das Hirn.<br />
<br />
Nacht wird es richten,<br />
Dunkelheit hüllt<br />
verbotene Räume<br />
in farbigen Traum.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=404</comments>
 <pubDate>Mon, 12 Dec 2005 11:18:22 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Soupir]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=403</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051211-tau.jpg" width="256" height="265" alt="Tau" />
</div>
<div class="rightbox1">
Dauniger Morgen,<br />
Scheiben weißmatt.<br />
Hand ruht auf Wärme,<br />
streichelt sie sanft.<br />
<br />
Es britzelt ein wenig,<br />
so gegen den Strich.<br />
Beim küssen verzieht dir<br />
ein Schauder den Mund.<br />
<br />
Atme dich tiefer,<br />
jede Pore wird mein.<br />
Mit heiserem Seufzer<br />
rollst du dich ein.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=403</comments>
 <pubDate>Sun, 11 Dec 2005 14:44:29 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Erinnerung]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=402</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20051204-schiene.jpg" width="256" height="265" alt="Schienen" />
</div>
<div class="leftbox1">
Manchmal träume ich schwer,<br />
das behalt' ich für mich.<br />
Mir ist dann als röch' ich<br />
viel länger nach dir.<br />
<br />
Oft stolpert die Hand<br />
durch die Stille der Nacht.<br />
Sie endet an Scheiben<br />
von beschlagenem Glas.<br />
<br />
Tau perlt am Morgen<br />
zwischen Auge und Stirn.<br />
Verschwommene Blicke<br />
suchen den Mund.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=402</comments>
 <pubDate>Sat, 10 Dec 2005 23:11:32 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Heimat]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=401</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051209-heimat.jpg" width="256" height="265" alt="Heimat" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
<h3>Merci à tou(te)s</h3><br />
"Hier im Süden, weit entfernt von meinem bisherigen Leben, lerne ich das Wort &#8222;Heimat&#8220; erst richtig kennen. Ich spüre, dass Heimat nichts mit Herkunft zu tun hat. Heimat ist dort, wo ein Tisch auf einen wartet, wo sich die Seele zufrieden in den Schlaf räkelt, wo sie mich den Morgen mit einem Lächeln begrüßen lässt."<br /><br />
Heimat ist noch mehr. Heimat, das sind auch und vor allem die paar Seelen, die einen begleiten, wie Glühwürmchen im Schwarzen Loch.<br /><br />
Die, denen man manchmal den Hals umdrehen möchte, weil man ihn sofort danach wieder an die richtige Stelle küssen kann.<br />
Sie sind Absender und Empfänger, sind Muse und Gast. Sind das Papier, das man beschreibt, sind die Bilder, die man zu den Worten klebt, sind Engel die "Compa&ntilde;ero" rufen. <br />
Die vertrauten Seelen, denen man begegnet. Täglich, manchmal, vielleicht auch nie. Der schützende Kokon um die eigene, die nackte Seele. Sie streichen deinen Rippenbogen, füllen die Brust mit Klang.<br />
Sie sind der Vorgeschmack auf das, was jenseits des Schwarzen Lochs sein mag.  <br /> <br />
Danke - aus tiefstem Herzen.
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>News</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=401</comments>
 <pubDate>Fri, 9 Dec 2005 08:25:54 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[EREMITAGE Bd. 11]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=398</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/eremitage.gif" width="256" height="181" alt="Eremitage" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
<h3>Bestellen</h3><br />
Die Eremitage Bd. 11 ISBN 3-932290-44-5 mit meiner Kurzgeschichte "GAU-Zeit" und 12 Gedichten kann ab sofort im Verlag <a href="http://valentin-verlag.de/">Peter Valentin</a> bestellt werden. Preis: 14 Euro.<br /><br />
Ein Auszug daraus findet sich auf der <a href="http://erich-meier.de/media/1/eremitage.pdf" target="_new">Einladung</a>.(öffnet in neuer Seite)<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Öffentlich</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=398</comments>
 <pubDate>Sun, 4 Dec 2005 22:06:33 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Sonor]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=396</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051203-son.jpg" width="256" height="265" alt="Sonor" />
</div>
<div class="rightbox1">
Wort kämpft verbissen<br />
gegen Töne von einst.<br />
Sie breiten sich aus,<br />
zerfleischen den Text.<br />
<br />
Satz atmet flach<br />
unter bleiernem Blues.<br />
Melodische Lava,<br />
benebelt den Sinn.<br />
<br />
Spät sendet Nacht,<br />
Rettung, blauschwarz.<br />
Bedeckt unbeholfen<br />
fröstelnde Seel'.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=396</comments>
 <pubDate>Sat, 3 Dec 2005 09:17:06 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Zeit]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=395</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20051202-fruehe.jpg" width="256" height="228" alt="Frühe" />
</div>
<div class="leftbox1">
Manchmal singe ich,<br />
damit die Zeit vergeht.<br />
Wenn Seele verheddert,<br />
in den Klauen der Brust.<br />
<br />
Noch ehe der Tag<br />
seine Unschuld verliert.<br />
Balsam, unbeholfen geschmiert,<br />
auf die Wunden der Nacht.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=395</comments>
 <pubDate>Fri, 2 Dec 2005 20:59:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Veröffentlichung Eremitage Nr.11]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=397</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/eremitage.gif" width="256" height="181" alt="Eremitage" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
<h3>Literatur im Schloss</h3><br />
Freitag, 9.Dezember, 18h30 im Residenzschloss Ludwigsburg.<br />
Vorstellung der Eremitage Nr.11 (Verlag Peter Valentin) mit u.a. zwölf meiner Gedichte und der Kurzgeschichte "GAU-Zeit". <br />
Ein Auszug daraus findet sich auf der <a href="http://erich-meier.de/media/1/eremitage.pdf" target="_new">Einladung</a>.(öffnet in neuer Seite)<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Öffentlich</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=397</comments>
 <pubDate>Thu, 1 Dec 2005 17:04:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Salamander]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=394</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051123-brouillard.jpg" width="256" height="265" alt="Brouillard Nebel Fog" />
</div>
<div class="rightbox1">
Ihre Stille spricht Bände,<br />
wenn sie regungslos tanzt.<br />
Das Gesicht einstmals Seide,<br />
matt schimmernder Stein.<br />
<br />
Nebel umgarnt sie,<br />
perlt als Tränen dann ab.<br />
Kehle umschlungen,<br />
von gnadenlos Tag.<br />
<br />
Nassgraue Sehnsucht,<br />
kriecht morgens ins Bein.<br />
Wartet paralysiert,<br />
bis die Liebe sie weckt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=394</comments>
 <pubDate>Wed, 23 Nov 2005 08:13:13 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Und dann]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=393</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20051120-meerblick.jpg" width="256" height="232" alt="Meerblick" />
</div>
<div class="leftbox1">
Aus dem Abend die<br />
letzten Träume gepresst.<br />
Noch einmal kurz atmen,<br />
ehe Nacht den Rest schluckt.<br />
<br />
Vergänglichkeit wuchtet<br />
ihren Körper aus Blei.<br />
Kämpft sich Faser um Faser<br />
in die Hoffnung hinein.<br />
<br />
Wo eben noch Glück<br />
mit den Lippen gespielt,<br />
erstickt trübe Seele<br />
zarte Worte im Keim.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=393</comments>
 <pubDate>Tue, 22 Nov 2005 22:58:15 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Reste]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=392</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051118-efeu.jpg" width="256" height="265" alt="Efeu" />
</div>
<div class="rightbox1">
Von Träumen gezehrt,<br />
das Polster wird dünn.<br />
Nur wenige halten<br />
sich hartnäckig fest.<br />
<br />
Nicht mal verzagt,<br />
abgebrüht nur.<br />
Zu oft trifft der Strahl,<br />
als dass ihr was bleibt.<br />
<br />
Balsam die Farben,<br />
Tupfer im Grau.<br />
Reichen zum Zählen<br />
drei Finger der Hand.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=392</comments>
 <pubDate>Fri, 18 Nov 2005 11:33:54 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Danach]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=391</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/20051116-blatt_rot.jpg" width="256" height="265" alt="Blatt rot" />
</div>
<div class="leftbox1">
Verführten den Tag,<br />
mit Nacht auf der Haut.<br />
Tranken Tau vom Blatt,<br />
eh' die Sonne ihn klaut.<br />
<br />
Italienisches Eis,<br />
von den letzten Cents.<br />
La vie de Bohème,<br />
bis der Magen knurrt.<br />
<br />
Am Morgen danach,<br />
das Bett wieder leer.<br />
Warst du wieder zurück,<br />
bei Kindern und Mann.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=391</comments>
 <pubDate>Thu, 17 Nov 2005 19:52:13 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Blumenfenster]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=390</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051114-fenster.jpg" width="256" height="232" alt="Blumenfenster" />
</div>
<div class="rightbox1">
Wildwachsende Rosen,<br />
die du doch so liebst.<br />
Ich brachte sie heute<br />
vergeblich zu dir.<br />
<br />
Am Fenster Tentakel,<br />
gefräßiger Schlund.<br />
Platziertest den Topf,<br />
damit ich versteh'.<br />
<br />
Da schenkt' ich die Rosen<br />
der nächstbesten Frau.<br />
Die erstbeste will sie<br />
ja nicht mehr von mir.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=390</comments>
 <pubDate>Mon, 14 Nov 2005 18:07:53 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Morgentau]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=389</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051113-kapuziner.jpg" width="247" height="256" alt="kapuziner" />
</div>
<div class="leftbox1">
Am Sonntag, im ersten,<br />
dem milchigen Licht.<br />
Nebel drückt Sonne<br />
in traumleichtes Land.<br />
<br />
Halbwach dein Blick,<br />
vom Gestern erweicht.<br />
Zeigt perlenden Tau<br />
vorfreudiger Lust.<br />
<br />
Verwegene Küsse<br />
flirren über die Haut.<br />
Bringen Poren zu Fall,<br />
bedecken mit Samt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=389</comments>
 <pubDate>Sun, 13 Nov 2005 13:21:28 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Wege]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=388</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/weg.jpg" width="256" height="265" alt="Weg" />
</div>
<div class="rightbox1">
Manche führen<br />
gerade ins Licht.<br />
Gekieselte Hoffnung,<br />
trägt ziellose Flucht.<br />
<br />
Vereinzelt am Rand,<br />
Spuren von Glück.<br />
Vergängliche Blätter,<br />
treiben im Wind.<br />
<br />
Licht kommt nie nah,<br />
blitzt manchmal nur auf.<br />
Vor nächster Steigung<br />
ist es wieder ganz klein.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=388</comments>
 <pubDate>Wed, 9 Nov 2005 06:36:36 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Abend]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=387</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051106-abend.jpg" width="256" height="265" alt="Abend" />
</div>
<div class="leftbox1">
Seele betankt<br />
im fallenden Tag.<br />
Von fern eine Stimme,<br />
ganz dicht neben mir.<br />
<br />
Einen Augenblick lang<br />
die Gedanken zerrupft.<br />
Danach wieder Stille,<br />
sie formieren sich neu.<br />
<br />
Die Weite steigt langsam<br />
mit der Kälte ins Blut.<br />
Mit ihr die Sehnsucht<br />
nach dem Abend mit dir.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=387</comments>
 <pubDate>Sun, 6 Nov 2005 16:57:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Avec le temps]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=400</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<object type="application/x-shockwave-flash" data="http://erich-meier.de/media/1/123456.swf"
width="220" height="176" style="border: 10px solid #cdcdcd;">
<param name="movie" value="http://erich-meier.de/media/1/123456.swf" /> 
  <param name="quality" value="high" />
	<param name="loop" value="false" />
  <param name="scale" value="exactfit" />
 <param name="menu" value="true" />
<p>Wenn sie diesen Text lesen, haben Sie kein Flash installiert.<br />
Das Flash-Plugin für Ihren Browser erhalten Sie vom Hersteller <a href="http://www.macromedia.com/shockwave/download/download.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash&amp;Lang=German&amp;P5_Language=German">Macromedia</a>.<br />
Sie können es dort kostenlos herunterladen und installieren.</p>
 </object> <br /><br />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
<h3>Ferrémaniaque</h3><br />
Linke Seite:<br /> "Die Frau ist ein unersetzliches Wesen. Wenn sie ersetzbar ist, darf man nicht zögern!"<br /> - Léo Ferré 1991 - Théatre des Champs Elisées.
<br /><br />
Neues Video auf meiner Seite über <a href="http://www.leoferre.de/leo/cont/bio.shtml" target="_new">Léo Ferré</a>.<br /><br />
Das neue Video entstand aus Konzertaufnahmen von Eddie Maes.<br /><br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />



]]></description>
 <category>News</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=400</comments>
 <pubDate>Sat, 5 Nov 2005 18:08:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Herbstträume]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=386</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051029-taghell.jpg" width="256" height="265" alt="taghell" />
</div>
<div class="rightbox1">
In schweißnasser Nacht<br />
haften Träume gummiert.<br />
Sie lösen sich, fallen,<br />
bei taghellem Licht.<br />
<br />
Geben sich nüchtern,<br />
als gedankenklar aus.<br />
Wölfe im Schafspelz,<br />
mit reißendem Fang.<br />
<br />
Spür' sie im Nacken,<br />
ihr stinkendes Maul.<br />
Kommt dann die Nacht,<br />
geh'n sie wieder auf Jagd.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=386</comments>
 <pubDate>Sat, 29 Oct 2005 20:14:14 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ego]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=385</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051028-ich.jpg" width="256" height="221" alt="ich" />
</div>
<div class="leftbox1">
Wie weich heut' das Licht<br />
deine Gesichtszüge malt.<br />
Auch wenn du verhärmt,<br />
frustriert von der Welt.<br />
<br />
Vielleicht weil ich dich<br />
nicht kenn' wie du bist.<br />
Nur immer mir nehme<br />
was ich grad' von dir will.<br />
<br />
Zum Teufel noch mal,<br />
warum lächelst du noch?<br />
Obwohl du doch weißt,<br />
dass du immer nur gibst?<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=385</comments>
 <pubDate>Fri, 28 Oct 2005 09:49:37 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Klänge aus der Arena]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=384</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051027-arena.jpg" width="256" height="265" alt="la vue d'Arène" />
</div>
<div class="rightbox1">
Durch milchiges Glas dringt<br />
der Himmel von Arles.<br />
Hinter den Dächern<br />
lockt der Arena Klang.<br />
<br />
Wir lassen uns treiben,<br />
schweben auf der Musik.<br />
Sonne wirft Schatten<br />
Zweier schweißnasser Haut.<br />
<br />
Was gestern noch Vorsicht,<br />
wie ein Hauch nur berührt.<br />
Prallt jetzt aufeinander,<br />
sich zerfleischende Lust.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=384</comments>
 <pubDate>Thu, 27 Oct 2005 19:50:53 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Tiefe]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=383</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051026-tiefe.jpg" width="256" height="266" alt="Tiefe" />
</div>
<div class="leftbox1">
Hab' mich nach deinen<br />
Lachen gesehnt.<br />
Den rötlichen Glanz<br />
deiner Wangen vermisst.<br />
<br />
Vergeblich auch nach<br />
deiner Stimme gesucht.<br />
Fragmente davon<br />
summten im Ohr.<br />
<br />
Wo eben noch Taille<br />
warst du nicht mehr.<br />
Meine hilflose Hand<br />
griff die Leere der Nacht.
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=383</comments>
 <pubDate>Wed, 26 Oct 2005 10:33:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Montée]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=382</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051025-montee.jpg" width="256" height="230" alt="montee" />
</div>
<div class="rightbox1">
Wir standen am Trauf<br />
einer anderen Welt.<br />
Zu springen bereit,<br />
ich bückte mich schon.<br />
<br />
Sah dir in die Augen,<br />
und wusste sofort.<br />
Du wirst es nicht tun,<br />
war alles nur Schein.<br />
<br />
Vielleicht eine Laune<br />
auf Wochenendtrip.<br />
Oder einfach der Wunsch<br />
einmal höher zu stehen.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=382</comments>
 <pubDate>Tue, 25 Oct 2005 08:48:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Poésies]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=381</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051024-poesies.jpg" width="256" height="265" alt="poesies" />
</div>
<div class="leftbox1">
Die Feder ganz tief<br />
in die Seele getaucht.<br />
Mit zitternder Hand<br />
ihr Abbild gemalt.<br />
<br />
Gekleidet in Worte,<br />
süßlich und herb.<br />
Getrocknete Tinte<br />
ist übrig davon.<br />
<br />
Zurück bleiben Stiche<br />
und Narben zuhauf.<br />
Darunter die Tiefe,<br />
die unentdeckt blieb.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=381</comments>
 <pubDate>Mon, 24 Oct 2005 08:23:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bouquins]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=380</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051023-bouquins.jpg" width="256" height="265" alt="20051023-bouquins.jpg (17559 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Wie fallendes Laub,<br />
schon über der Zeit.<br />
Uralte Schmöker,<br />
erzählen von uns.<br />
<br />
Vertrautes, geheim,<br />
so alt und so neu.<br />
Berichten von Liebe,<br />
von Trauer und Leid.<br />
<br />
Man liest ein paar Zeilen,<br />
erkennt dabei schnell.<br />
Dass alles schon oft<br />
von vielen gefühlt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=380</comments>
 <pubDate>Sun, 23 Oct 2005 07:00:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Balance]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=379</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051022-tasse.jpg" width="256" height="327" alt="tasse" />
</div>
<div class="leftbox1">
Gelegentlich winken<br />
die Schatten von einst.<br />
Verlassen die Hülle,<br />
sind wieder Kind.<br />
<br />
Sie grüßen vom Ufer,<br />
ihre Gesten sind matt.<br />
Blicke ersetzen<br />
das gesprochene Wort.<br />
<br />
Werben mit mildem,<br />
zärtlichem Warm.<br />
Hellen sich auf,<br />
kokettieren in Weiß.<br />
<br />
Ewige Waage in<br />
gewollter Kadenz.<br />
Stetes Verlangen nach<br />
wechselnd Tablett.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=379</comments>
 <pubDate>Sat, 22 Oct 2005 07:46:17 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Immer]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=378</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051021-ever.jpg" width="256" height="265" alt="20051021-ever.jpg (13662 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
... wenn ich dich lese,<br />
dein Gedanke mich küsst.<br />
Manchmal nur eine Zeile,<br />
reißt das Herz mir auf.<br />
<br />
Fühl ich mich eine Weile<br />
nicht so einsam wie eh'.<br />
Leckt die Sonne Gesicht,<br />
zaubert ein Lächeln hinein.<br />
<br />
Weiß ich dich neben mir,<br />
kann den Atem schon spür'n.<br />
Hör dir zu wie dein Tag war<br />
und verlier mich in dir.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=378</comments>
 <pubDate>Fri, 21 Oct 2005 08:49:17 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Zeit]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=377</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051020-plume.jpg" width="256" height="265" alt="20051020-plume.jpg (21259 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Mästet sich langsam,<br />
an Gefühlen von einst.<br />
Gefräßige Stille<br />
hält Erinnerung wach.<br />
<br />
Zerrinnt in den Händen,<br />
deren Wehrlosigkeit.<br />
Herz will noch halten<br />
was unaufhaltsam fließt.<br />
<br />
Danach sind die Träume<br />
ein verballhorntes Wort.<br />
Sind längst schon verlustig<br />
in der Trostlosigkeit.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=377</comments>
 <pubDate>Thu, 20 Oct 2005 07:17:21 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Satin]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=376</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051019-satin.jpg" width="256" height="265" alt="20051019-satin.jpg (23880 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Glanz deiner Lippen<br />
konkurriert mit Satin.<br />
Heute in schwarz<br />
wie immer mit mir.<br />
<br />
Pupillen geweitet,<br />
die Lider sehr eng.<br />
Dein Lachen ganz tief,<br />
aus blühender Brust.<br />
<br />
Versinken unendlich,<br />
Tag ist schon weit.<br />
Nebenan reckt sich<br />
unserer Seelen Blau.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=376</comments>
 <pubDate>Wed, 19 Oct 2005 08:20:03 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ablegen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=375</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051018-ancre.jpg" width="256" height="231" alt="20051018-ancre.jpg (16095 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Der Morgen noch zart,<br />
wir stehen am Kai.<br />
Erwarten das Schiff<br />
und den Tag d'amoureux.<br />
<br />
Fast kindliche Freude<br />
und dein Lachen im Blick.<br />
Ganz eng beieinander,<br />
früher Kühle zum Trotz.<br />
<br />
Wie lange gewartet,<br />
auf Tage wie den.<br />
Mit Sorgen des Alltags<br />
am Grunde des Sees.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=375</comments>
 <pubDate>Tue, 18 Oct 2005 07:14:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[C&#339;ur]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=374</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051017-coeur.jpg" width="256" height="265" alt="20051017-coeur.jpg (19417 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
All diese Wärme,<br />
gesprochenes Wort.<br />
Aus halbwachem Mund,<br />
Morgen noch grau.<br />
<br />
Nie wirklich begriffen,<br />
ob Traum oder wahr.<br />
Nur manchmal alleine,<br />
zeigt es sich hell.<br />
<br />
Hat dann Facetten,<br />
einsam und schwer.<br />
Füllt sich mit Sehnsucht,<br />
schwebt leis' davon.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=374</comments>
 <pubDate>Mon, 17 Oct 2005 08:23:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Farben]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=373</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051016-arbre.jpg" width="256" height="265" alt="20051015-arbre.jpg (30090 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Heut' war der Himmel<br />
nicht mehr so grau.<br />
Farben brannten sich<br />
in dein Gesicht.<br />
<br />
Du trugst heute Rot,<br />
es fing sich im Licht.<br />
Passte zum Lachen,<br />
und der Melancholie.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=373</comments>
 <pubDate>Sun, 16 Oct 2005 18:46:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Herbstzeit]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=372</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051015-feuilles_rouges.jpg" width="256" height="265" alt="feuilles rouges" />
</div>
<div class="rightbox1">
Das Leben riechen,<br />
in all seiner Pracht.<br />
Nieren reiben sich<br />
an meinem Bauch.<br />
<br />
Den Morgen erahnen,<br />
wo er noch nicht ist.<br />
Schlafende Münder,<br />
küssen sich sanft.<br />
<br />
Blick in die Kälte,<br />
Hand tanzt auf Haut.<br />
Herbstblumenfarben<br />
in die Kissen gemalt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=372</comments>
 <pubDate>Sat, 15 Oct 2005 08:37:23 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Verfahren]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=371</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051014-barre.jpg" width="256" height="265" alt="route barrée" />
</div>
<div class="leftbox1">
Schweigen wird dichter,<br />
Rad steckt schon tief.<br />
Noch einen Anlauf,<br />
dann wieder befreit.<br />
<br />
Kurze Zeit Piste,<br />
eben und glatt.<br />
Bald wieder Gefälle,<br />
schlittern statt fahr'n<br />
<br />
Doch wieder gefangen,<br />
schweißnasse Stirn.<br />
Dann dieses Schild<br />
und Fragen zuhauf.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=371</comments>
 <pubDate>Fri, 14 Oct 2005 11:55:38 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Scherben]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=370</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051013-scherben.jpg" width="256" height="265" alt="scherben" />
</div>
<div class="rightbox1">
Das Glück schien ihr hold,<br />
zum greifen schon nah.<br />
Nein wirklich, sie hatte<br />
es fast in der Hand.<br />
<br />
Sie führte die Finger,<br />
zur denkenden Stirn.<br />
Dahinter die Ängste,<br />
sie flüsterten leis'.<br />
<br />
Da fiel dieses Glück,<br />
zerbrechlich und dünn.<br />
Hinab auf die Erde,<br />
zersplitterte laut.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br /><br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=370</comments>
 <pubDate>Thu, 13 Oct 2005 10:52:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Träume]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=369</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051012-traum.jpg" width="256" height="265" alt="Träume" />
</div>
<div class="leftbox1">
Hatte sie alle<br />
peinlichst genau.<br />
Gepflückt, auch geborgen,<br />
und danach sortiert.<br />
<br />
Dann sollten sie trocknen,<br />
wollte sie konservier'n<br />
Damit sie mir immer<br />
zu Diensten in Not.<br />
<br />
Nachts kamen die Zweifel,<br />
mit gierigem Schlund.<br />
Am anderen Morgen<br />
war'n die Träume zernagt.
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=369</comments>
 <pubDate>Wed, 12 Oct 2005 07:53:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ketten]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=368</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051011-ketten.jpg" width="256" height="265" alt="20051011-ketten.jpg (21475 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Wo sie auch steht,<br />
sie wird sie nicht los.<br />
Selbst in den Träumen<br />
rasseln sie noch.<br />
<br />
Versucht sich zu lösen,<br />
bewegt sich geschickt.<br />
Sie windet sich panisch,<br />
es ändert sich nichts.<br />
<br />
Verblassende Hoffnung,<br />
die Seele wird schwer.<br />
Ergibt sich dann müde,<br />
fatalistisch der Nacht.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=368</comments>
 <pubDate>Tue, 11 Oct 2005 07:30:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Schleier]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=367</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051010-schleier.jpg" width="256" height="265" alt="20051010-tief.jpg (10656 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Aus Du wird ein Ich,<br />
Mit Dir wird zu Wir.<br />
Gemeinsame Blicke,<br />
durch milchiges Glas.<br />
<br />
Nichts was uns lenkt,<br />
nur die eigene Angst.<br />
Kein Traum zu gewagt,<br />
nur die Hoffnung zu weit.<br />
<br />
Verlassenheit spüren,<br />
Zukunft, sie trotzt.<br />
Hüllt sich in Schleier,<br />
schwebt aus dem Licht.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=367</comments>
 <pubDate>Mon, 10 Oct 2005 07:13:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ursprung]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=366</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051009-ursprung.jpg" width="256" height="265" alt="20051009-bleu1.jpg (28904 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Der Körper erlöst,<br />
Moleküle im Schmerz.<br />
Sie taumeln im Vorhof<br />
einer Schattenwelt bunt.<br />
<br />
Flüchtende Sehnsucht<br />
durch unendliche Nacht.<br />
Suche nach Ursprung,<br />
einem duftend Idyll.<br />
<br />
Verzweifelt verharren,<br />
an innerstem Punkt.<br />
Die Quelle erriechen,<br />
noch eh' man sie sieht.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=366</comments>
 <pubDate>Sun, 9 Oct 2005 06:21:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Porte]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=365</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051012-porte.jpg" width="256" height="265" alt="20051012-porte.jpg (21255 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Der kurze Sommer<br />
mit Momenten in blau.<br />
Fließt noch in den Adern,<br />
hält Erinnerung wach.<br />
<br />
Bedeckt sich mit Nebel,<br />
begibt sich zur Ruh'.<br />
Verliert sich am Abgrund<br />
einer dünneren Luft.<br />
<br />
Nur kurz einen Blick noch,<br />
ehe der Schleier sich legt.<br />
Die Türe ins Schloss fällt<br />
und die Quelle versiegt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=365</comments>
 <pubDate>Sat, 8 Oct 2005 01:00:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Reprint]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=364</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/verd_anim.gif" width="103" height="147" alt="verd_anim.gif (65084 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1" style="width: 300px;">
<h3>Die überarbeitete Neuauflage</h3><br />
der Ausgabe Verdichtes ab 11/03 wurde ergänzt und umfasst 180 Seiten mit ca. 360 bebilderten Einträgen und ist über das <a href="http://antiquariatbernecker.de">Antiquariat Bernecker</a> Online erhältlich.<br />
Der Direktlink zum Buch: <a href="http://www.antiquariatbernecker.de/anti/shop/csc_article_details.php?nPos=0&amp;saArticle[ID]=37874">HIER</a> klicken.<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Öffentlich</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=364</comments>
 <pubDate>Fri, 7 Oct 2005 12:31:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Café Virtuel]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=363</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051011-cafe_virtuel.jpg" width="256" height="265" alt="café virtuel.jpg (14865 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1" style="width: 300px;">
<h3>Neueröffnung</h3><br />des CAFÈ VIRTUEL in eigener Rubrik.<br /><br />
Wem gefällt was er hier gelesen hat, liest oder noch lesen mag,  kann im <a href="index.php?memberid=2">Café Virtuel</a>  zum Espresso einladen.<br /><br />Der Einfachheit halber ist derzeit nur die Abrechnung über eine Servicenummer implementiert. Die Realisierung mit PayPal oder einem ähnliches Zahlungsmittel ist in Planung.<br /><br />Das Abrechnungsverfahren ist gestestet, Sie brauchen keine Angst vor unliebsamen Überraschungen auf Ihrer Telefonrechnung zu haben.<br /><br />Man sieht sich zum Espresso im <a href="index.php?memberid=2">Café Virtuel</a>.</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>News</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=363</comments>
 <pubDate>Thu, 6 Oct 2005 08:27:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ausgang]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=362</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051011-ausgang.jpg" width="256" height="358" alt="Ausgang.jpg (9926 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Von dem Gelebten,<br />
dem warmen Moment.<br />
Bleibt noch ein Schatten,<br />
verliert sich im Grau.<br />
<br />
Auf einem Sockel,<br />
Hoffnung zum Hohn.<br />
Neben ihr Parias,<br />
er duzt sie bereits.<br />
<br />
Aus schlafenden Mündern<br />
rinnt taubes Wort.<br />
Versickert im Kissen,<br />
tropft in den Tag.<br />
<br />
Tag der nie Nacht wird,<br />
nur stoppt, neu beginnt.<br />
Glänzt matt in den Morgen,<br />
wie gestern, so heut'.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=362</comments>
 <pubDate>Wed, 5 Oct 2005 05:38:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Visage]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=361</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/20051010-soblu.jpg" width="256" height="265" alt="visage.jpg (14865 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Gesicht zu der Sonne<br />
und doch schon gebeugt.<br />
Vom Herbst ihres Lebens<br />
ein paar Tage entfernt.<br />
<br />
Ein wenig zerzaust,<br />
in der Seele ein Riss.<br />
Es teilt ihre Pracht<br />
schon der griechische Halm.<br />
<br />
Verdammt so zu leben,<br />
im Blick nur ein Ziel.<br />
Gibt sich dem Schicksal<br />
kampflos dann hin.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=361</comments>
 <pubDate>Tue, 4 Oct 2005 23:03:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Fissures]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=359</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/riss.jpg" width="256" height="265" alt="riss.jpg (9926 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Trasse aus Tränen<br />
und trockenem Blut.<br />
Fast liebliche Wunde,<br />
wär' sie nicht tief.<br />
<br />
Mit zwei roten Rosen,<br />
zarte Seelen gepeitscht.<br />
Dornen skizzieren<br />
ihren eigenen Weg.<br />
<br />
Verzweifelte Zeichen<br />
einer anderen Zeit.<br />
Sind Ende, sind Anfang,<br />
ein Rinnsal zum Glück.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=359</comments>
 <pubDate>Mon, 3 Oct 2005 10:03:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Poeten]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=360</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/poeten.jpg" width="237" height="256" alt="poeten.jpg (14865 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Diese Poeten des Alltags,<br />
sind  Frau oder Mann.<br />
Kritzeln Gefühle,<br />
klecksen sie auch.<br />
<br />
Stehen immer im Regen,<br />
verwittern im Herbst.<br />
Formen sich Sonnen,<br />
aus täglichem Grau.<br />
<br />
Verharren am Abgrund,<br />
sind immer bereit.<br />
Lechzen nach Sehnsucht,<br />
ihrer Inspiration.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=360</comments>
 <pubDate>Sun, 2 Oct 2005 09:20:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Vermaltes]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=358</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/vermaltes.jpg" width="256" height="242" alt="vermaltes.jpg (14177 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Zimtzuckerspiegel abgesackt.<br />
Mensch tummelt sich<br />
in den Niederungen<br />
des Wandertriebs.<br />
<br />
Vor der Seele verlaufen<br />
defilieren Papageienfarben.<br />
Ihre Schatten zum Gruss,<br />
wie Schnäbel gereckt.<br />
<br />
Träume stehen still,<br />
vor Schattenwelts Bauch.<br />
Quellbach des Lebens<br />
verrinnsalt im Blau.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />

]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=358</comments>
 <pubDate>Sat, 1 Oct 2005 11:12:26 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Petit Matin]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=357</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/petit_matin.jpg" width="256" height="240" alt="petit_matin.jpg (13556 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Der Tag noch in Träumen,<br />
die Decke noch warm.<br />
Den Morgen jetzt spüren,<br />
ich riech noch nach ihr.<br />
<br />
In meinen Gedanken<br />
ihre tastende Hand.<br />
Ihr Seufzen kaum hörbar,<br />
sie lächelt dabei.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=357</comments>
 <pubDate>Fri, 30 Sep 2005 05:55:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Tentation]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=356</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/grimper.jpg" width="256" height="265" alt="grimper.jpg (17134 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Graue Tränen verlaufen,<br />
trocknen im Ewigen Weiß.<br />
Zimtene Schritte<br />
weisen den Weg.<br />
<br />
Tentative Momente<br />
versprühen blutrot.<br />
Plakativ klebt der Quarz,<br />
er erdet sich bald.<br />
<br />
Tristesse klettert behende,<br />
klammert und greift.<br />
Riss in der Eiswand<br />
zeichnet den Weg.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=356</comments>
 <pubDate>Wed, 28 Sep 2005 08:13:18 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Attente]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=355</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/attendre.jpg" width="256" height="278" alt="attendre.jpg (13397 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Nacht einsam fahl,<br />
Sterne sich müh'n.<br />
Traum summt im Garten<br />
leise den Blues.<br />
<br />
Ein paar Meter weiter,<br />
von drei Säulen begrenzt.<br />
Lädt Tristesse zum Diner,<br />
hinter offener Tür.<br />
<br />
Verlegenes Lächeln,<br />
argloser Blick.<br />
Warten auf Zeichen,<br />
an die Mauer gelehnt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=355</comments>
 <pubDate>Sun, 25 Sep 2005 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Lèvres]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=354</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/levres.jpg" width="256" height="232" alt="levres.jpg (17649 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Ihre Haut riecht nach Seide,<br />
wo noch eben der Stoff.<br />
Stellen sich feine Härchen<br />
gegen stürmischen Hauch.<br />
<br />
Kommt aus kehligem Atem,<br />
den die Ruhe verlässt.<br />
Pressen trockene Lippen<br />
feuchter Zunge das Bett.<br />
<br />
Gibt dem Körper Signale,<br />
er wird weicher und bebt.<br />
Stemmt sich heftig dagegen,<br />
fällt dann zitternd zurück.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=354</comments>
 <pubDate>Fri, 23 Sep 2005 10:11:24 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Spiegelungen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=353</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/flaque.jpg" width="258" height="256" alt="flaque.jpg (18486 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Im Wechsel der Welten,<br />
wo Gedanken vereint.<br />
Ein DU widerspiegelt,<br />
im ICH und verschwimmt.<br />
<br />
Wo Träume sich finden,<br />
halb Tag und halb Nacht.<br />
Versprühen die Seelen<br />
voller Stolz ihren Duft.<br />
<br />
So sichere Hände,<br />
berühren sich sanft.<br />
Umschließen sich zärtlich,<br />
verschmelzen dabei.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=353</comments>
 <pubDate>Thu, 22 Sep 2005 11:25:29 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Clair de lune]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=352</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/rose.jpg" width="256" height="265" alt="rose.jpg (15126 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Spät, sehr viel später,<br />
der Mond bereits matt.<br />
Die Stadt sich gebettet<br />
in das Schweigen der Nacht.<br />
<br />
Vom Paravant gläsern,<br />
perlt Atem, der weint.<br />
Der Blick reitet südwärts,<br />
wo der Frühling erwacht.<br />
<br />
Verkleidet als Tau schwebt<br />
der Duft aus dem Kelch.<br />
Netzt die durstigen Lippen<br />
wie die Quelle den Stein.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=352</comments>
 <pubDate>Fri, 16 Sep 2005 23:59:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Dahinter]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=351</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/dahinter.jpg" width="256" height="233" alt="dahinter.jpg (18177 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Dort hinter der Mauer,<br />
gekonnt arrangiert.<br />
Blickdichtes Refugium<br />
hält die Seele versteckt.<br />
<br />
Vereinzelt und kurz nur<br />
von der Linse erhascht.<br />
Die verbotenen Früchte,<br />
die sie für sich behält.<br />
<br />
Gesprenkelte Bilder<br />
entfalten im Bauch.<br />
Japanische Nächte,<br />
mit Kissen geteilt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=351</comments>
 <pubDate>Mon, 12 Sep 2005 07:38:50 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Rue basse]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=350</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/rue_basse.jpg" width="256" height="213" alt="rue_basse.jpg (14026 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Noch klingen die Worte,<br />
ist ihre Stimme im Ohr.<br />
Wie Tentakel des Kraken<br />
breitet sich Einsamkeit aus.<br />
<br />
All diese Sätze, die<br />
wir niemals gesagt.<br />
Hallen durch Gassen,<br />
es tönt jeder Schritt.<br />
<br />
Kämpft meine Freude<br />
über vergangene Nacht.<br />
Erbarmungslos trauernd<br />
über was wir verpasst.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=350</comments>
 <pubDate>Fri, 9 Sep 2005 09:06:55 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Damm]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=349</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/damm.jpg" width="256" height="238" alt="damm.jpg (9676 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Bei den Kais, auf dem Damm<br />
wo die Sonne matt glänzt:<br />
Nur ein Draht uns noch trennt,<br />
und der Abend schon ruft.<br />
<br />
Stehen Träume laut stramm,<br />
wie die Fahne im Wind.<br />
Ist die Vorfreude nah<br />
und die Hoffnung parat.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=349</comments>
 <pubDate>Sun, 28 Aug 2005 09:31:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Quarante-quatre]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=347</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/quarante-quatre.jpg" width="256" height="265" alt="quarante-quatre.jpg (17668 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Freundlich geheuchelt<br />
und fröhlich serviert.<br />
Blassblaue Heimat<br />
verwirrt ihren Blick.<br />
<br />
Verbotene Früchte<br />
zu gern genascht.<br />
Moral propagiert,<br />
Hohn inhaliert.<br />
<br />
Trieften die feisten<br />
Jahre zum Bach.<br />
Plätschert nun leise<br />
das Leben dahin.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=347</comments>
 <pubDate>Fri, 26 Aug 2005 03:43:57 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Verdichtetes 11/2003 - 07/2005]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=348</link>
<description><![CDATA[<h3>Die Komplettausgabe</h3>
<div class="rightbox1"></div>
<br /><div class="leftbox1">
des Weblog umfasst kanpp 170 Seiten mit ca. 340 bebilderten Einträgen <br />und ist über das <a href="http://antiquariatbernecker.de">Antiquariat Bernecker</a> Online erhältlich.<br />
Der Direktlink zum Buch: <a href="http://www.antiquariatbernecker.de/anti/shop/csc_article_details.php?nPos=0&amp;saArticle[ID]=219715">HIER</a> klicken.<br /></div>
<br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Öffentlich</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=348</comments>
 <pubDate>Thu, 25 Aug 2005 13:58:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Scotto]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=345</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/scotto.jpg" width="256" height="241" alt="leo_impress.jpg (16181 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Wenn du mich liest<br />
hinten bei den Felsen,<br />
wo es heimatlich azur<br />
durch Marmorspalten blitzt.<br />
<br />
Wenn du mich liest<br />
leuchten die Gebeine<br />
und unsere Väter kauern<br />
schweigend vor Schmach.<br />
<br />
Wenn du mich liest<br />
stellen verdammte Dichter<br />
ihre kümmerliche Mähne<br />
in geliebten Mistral.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=345</comments>
 <pubDate>Wed, 24 Aug 2005 08:59:19 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Verdichtetes 1998-2003]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=346</link>
<description><![CDATA[<h3>Die Ausgabe</h3><br /><div class="leftbox1">der Werke von 1998 bis 2003 kann weiterhin über das <a href="http://antiquariatbernecker.de">Antiquariat Bernecker</a> Online bezogen werden.<br />
Der Direktlink zum Buch: <a href="http://www.antiquariatbernecker.de/anti/shop/csc_article_details.php?nPos=0&amp;saArticle[ID]=219714">HIER</a> klicken.<br />
<br />
Die neuere Ausgabe erscheint in Kürze und ist ebenso über das Antiquariat erhältlich.</div>
<br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Öffentlich</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=346</comments>
 <pubDate>Tue, 23 Aug 2005 17:19:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Café du coin]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=344</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/cafe_du_coin.jpg" width="247" height="256" alt="espresso.jpg (15186 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Belanglose Stunden<br />
bei der Tasse verbracht.<br />
Klatschendem Regen und <br />
Schritten gelauscht.<br />
<br />
In mir gestöbert,<br />
einem offenem Buch.<br />
Nur wenige Seiten<br />
nicht umgedreht.<br />
<br />
Auf dich gewartet,<br />
dein Lächeln, Hallo.<br />
Erlösende Küsse,<br />
liebender Blick.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=344</comments>
 <pubDate>Mon, 22 Aug 2005 19:19:26 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Femme Mûre]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=343</link>
<description><![CDATA[  <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/femme_mur.jpg" width="247" height="256" alt="femme_mur.jpg (12054 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Mein Blick dieser Wand<br />
ihren Schatten entleiht.<br />
Hand um die Taille,<br />
Tentakel im Wind.<br />
<br />
Träume taghell aus<br />
verbotener Nacht.<br />
Alp der dort swingt,<br />
seine Nase im Schnee.<br />
<br />
Handwarmer Bauch wie<br />
ein Opfer gereckt.<br />
Madame geht zum Tanz,<br />
im Auge des Sturms.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=343</comments>
 <pubDate>Sun, 21 Aug 2005 14:32:33 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Pantalon]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=342</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/pantalon.jpg" width="256" height="232" alt="pantalon.jpg (12404 bytes)" /></div>
<div class="rightbox1">
Waidwunde Augen, <br />
erschrocken im Tag.<br />
Sonne schließt Nacht,<br />
die doch keine war.<br />
<br />
Traumlose Sehnsucht,<br />
ihr Atem geht leicht.<br />
Hand tastet im Schlaf,<br />
halte sie fest.<br />
<br />
Wischt sich den Kuss<br />
von nachtfeuchter Brust.<br />
Als wär' es ne Fliege,<br />
die sich eben gesetzt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=342</comments>
 <pubDate>Fri, 19 Aug 2005 05:39:20 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Table]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=341</link>
<description><![CDATA[  <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/table.jpg" width="256" height="233" alt="table.jpg (10319 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Nein gestern war morgen,<br />
kaum getrocknetes Wort.<br />
Es hängt an Spiralen,<br />
zittert leise im Wind.<br />
<br />
Genährt von den Stimmen,<br />
die seit langem erstickt.<br />
Deren Kinder rumoren,<br />
ihrer Zukunft beraubt.<br />
<br />
Aus den bebenden Lippen<br />
quellen Silben ins All.<br />
Werden leiser und fliegen<br />
mit der Seele davon.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=341</comments>
 <pubDate>Sun, 14 Aug 2005 00:15:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Stahlblau]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=337</link>
<description><![CDATA[	  <div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/stahlblau.jpg" width="256" height="214" alt="stahlblau.jpg (8701 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Stahlblaue Zweifel,<br />
traumweicher Blick.<br />
Glitzernde Sehnsucht,<br />
sie zwinkert dabei.<br />
<br />
Den Morgen vertrieben,<br />
mit den Füßen im Sand.<br />
Und sprudelnden Worten,<br />
klang auch ganz cool.<br />
<br />
Gemächlich zurück jetzt,<br />
Finger sucht Hand.<br />
Spürt zögernde, feuchte<br />
sanft bebende Haut.
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=337</comments>
 <pubDate>Thu, 11 Aug 2005 22:59:09 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Haut Liebe]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=340</link>
<description><![CDATA[<h3>Lyrikband</h3><br />
Der erste komplette Lyrikband erscheint diesen Herbst.<br /><br />
ISBN wird noch bekanntgegeben.<br /><br />]]></description>
 <category>News</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=340</comments>
 <pubDate>Tue, 9 Aug 2005 08:59:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Toujours l'amour]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=339</link>
<description><![CDATA[<h3>12 ausgewählte Gedichte.</h3><br />
Erscheinen in der Literatur-Zeitschrift Eremitage Nr.11 im Dezember 2005.<br />]]></description>
 <category>News</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=339</comments>
 <pubDate>Sun, 7 Aug 2005 10:52:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[GAU Zeit]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=338</link>
<description><![CDATA[<h3>Kurzgeschichte.</h3><br />
Erscheint in der Literatur-Zeitschrift Eremitage Nr.11 im Dezember 2005.
<br /><br /><h3>Auszug:</h3>
<br />
...
<br />
Drei Tage später fällt uns der Himmel auf den Kopf. Eine braune Brühe schießt den Hang hinunter, füllt selbst die Wohnwagen mit Schlamm. Dass mein Zelt stehengeblieben ist, erstaunt mich noch heute. Das Spektakel beobachte ich schreibend von der überdachten Terrasse aus. Vor mir steht eine Karaffe Rouge ordinaire, manchmal klatscht ein Tropfen hinein. Als das Dach unter den Wassermassen nachgibt, fliehe ich ins Restaurant. Dort ist es kaum trockener. In meiner Hand kleben zehn einstmals beschriebene Seiten, jetzt sind es nur noch blaue Flecken auf einem welligen Collegeblock. Tags darauf ist der Campingplatz fast leer.<br />
<br />
Diese beiden Naturereignisse, auch sie kamen in meinem Träumen nicht vor. Da gab es weder Feuerwände, noch Naturgewalten. Es passt auch nicht in das gerade so hübsch gezimmerte Heimatbild. Da dachte ich mich an einen der schönsten Flecken Erde, dabei sieht es hier aus wie auf einem Schlachtfeld. Ich höre bereits die abwertenden Sätze von Freunden und Familie. Nicht nur dass ich alles aufgegeben habe, ich klebe sogar noch an einem Platz, von dem alle flüchten.<br />
<br />
In meinem selbst gewählten Exil, ohne Freunde, ohne Sprache, wird das Wort zu Papier. Ich schreibe wie nie zuvor. Manchmal 50 Seiten pro Tag. Briefe, keiner kürzer als sechs oder mehr eng beschriebene Seiten.<br />
Ist ein Brief fertig, klebe ich ihn zu, frankiere ihn sofort. Beginne den nächsten, an die nächste Person. 
Kommt mir ein Gedanke, fange ich eine neue Seite an. Oft entscheide ich erst gegen Ende des Briefs an wen er gehen soll. Dann trage ich noch schnell den Namen oben ein. Es ist das einzige Mal, dass ich die Blätter in die Hand nehme. Danach nur noch zum einkuvertieren. Es kommt vor, dass ich am selben Tag zwei oder gar drei Briefe an den selben Adressaten schicke.<br />
<br />
Gebannt von der Einsamkeit und den Eindrücken, die ich niemandem mitteilen kann, wird das Papier zur Person. Ich schreibe, weil ich nicht reden kann. Groß und weit ausladend im Überschwang, klein und gekritzelt, wenn ich flüstere.<br />
Das Wort auf dem Papier, es ist ausgesprochen. Den Brief zukleben, am Ende eines Gedankens, ist nur die logische Konsequenz. Man stopft das gesprochene Wort nicht zurück in den Mund.  ...<br />
<br />]]></description>
 <category>Öffentlich</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=338</comments>
 <pubDate>Sat, 6 Aug 2005 18:28:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Fort]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=336</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/fort.jpg" width="222" height="256" alt="fort.jpg (13203 bytes)" /></div>
<div class="leftbox1">
Träume pflücken,<br />
von kraftlosem Baum.<br />
Daunige Kälte,<br />
in endloser Nacht.<br />
Fragen zerschneiden,<br />
wie gärendes Obst.<br />
Süßlicher Duft und<br />
fauliger Kern.<br />
Ausgewrungener<br />
Morgen und<br />
knittriger Blick.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=336</comments>
 <pubDate>Fri, 5 Aug 2005 05:48:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Veitstanz]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=335</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/040805.jpg" width="256" height="265" alt="040805.jpg (10197 bytes)" /></div>
<div class="rightbox1">
Stimmen im Off,<br />
wie Stahlmantelgeschoss.<br />
Zerreißen die Stille<br />
und lautlosen Wind.<br />
<br />
Bedächtiges Verlangen,<br />
in gleißendem Licht.<br />
Ertränkt sanfte Sehnsucht,<br />
verharrt ungeliebt.<br />
<br />
Sonne wirft Sterne,<br />
sprühen im Gras.<br />
Veitstanz auf dem Wasser,<br />
bis der Schatten sie frisst.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=335</comments>
 <pubDate>Thu, 4 Aug 2005 17:41:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Frühe]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=334</link>
<description><![CDATA[ <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/fruehe.jpg" width="256" height="235" alt="fruehe.jpg (10423 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Die Sonne steht stramm,<br />
wartet hinter dem First.<br />
Im Rücken den Wind,<br />
deine Hand im Gesicht.<br />
<br />
Drück' dich enger an mich,<br />
schiele an dir vorbei.<br />
Sehe Tage der Zuflucht,<br />
Welt vergessen im Stein.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=334</comments>
 <pubDate>Wed, 3 Aug 2005 09:48:40 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bistrot und Stift]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=333</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/bistrot_und_stift.jpg" width="256" height="308" alt="bistrot_und_stift.jpg (17174 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Den Abend erschreiben,<br />
bei Jean und Louise.<br />
Gedämpftes Gemurmel<br />
vom Tisch nebenan.<br />
<br />
Träumen nachhängen,<br />
geboren letzte Nacht.<br />
Blick hin zur Tür,<br />
bei jedem Geräusch.<br />
<br />
Locker verkrampft<br />
brennt Engelsgeduld.<br />
Zäh geht der Zeiger<br />
der inneren Uhr.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=333</comments>
 <pubDate>Tue, 2 Aug 2005 04:13:21 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Wach]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=332</link>
<description><![CDATA[  <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/wach.gif" width="256" height="270" alt="sdaf.gif (11925 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Gestern noch Fremde,<br />
du zaghaft, fast Kind.<br />
Danach nur noch fallen,<br />
tief und beschützt.<br />
<br />
Wach bei erster Ebbe,<br />
vertraut durch den Sand.<br />
Der Sonne zusehen,<br />
wie sie sich entpuppt.<br />
<br />
Die Spannung am Morgen,<br />
die nun langsam weicht.<br />
Der fragende Blick jetzt,<br />
als wär' es nicht wahr.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=332</comments>
 <pubDate>Mon, 1 Aug 2005 16:40:29 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Visages]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=331</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/visages.jpg" width="247" height="256" alt="visages.jpg (14677 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Papier traumgekränzt<br />
flatternd im Wind.<br />
Verblassende Wünsche,<br />
mit Blaudunst gemalt.<br />
<br />
Gestrandete Hoffnung<br />
aus rudimentärem Brief.<br />
Bauchnabel als Fußnote,<br />
digital komprimiert.<br />
<br />
Entrücktes Grinsen<br />
egomaner Ignoranz.<br />
Ein Klick in die Seele,<br />
nach rituellem Bad.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=331</comments>
 <pubDate>Sun, 31 Jul 2005 08:23:52 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Vert]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=330</link>
<description><![CDATA[ <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/vert.jpg" width="256" height="239" alt="vert.jpg (9158 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Pralle Nächte der Häute,<br />
suburbaner Walhall.<br />
Poren im Rhythmus<br />
gegen dröhnenden Beat.<br />
<br />
Klatschnasses Haar,<br />
dicht neben mir.<br />
Riecht noch nach Siesta<br />
und Billigparfum.<br />
<br />
Blick in Pupillen<br />
aus baldiger Welt.<br />
Zwei drei Schuss nur<br />
vom Himmel entfernt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=330</comments>
 <pubDate>Sat, 30 Jul 2005 03:22:35 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Blau]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=329</link>
<description><![CDATA[ <div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/blau.jpg" width="256" height="238" alt="blau.jpg (11491 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Kräfte satt spüren,<br />
vereint, Hand in Hand.<br />
Die Kuppe noch kriegen,<br />
danach in das Blau.<br />
<br />
Am Strand die Gedärme<br />
einer trauernden Stadt.<br />
Saisonritterabfall,<br />
vermodert im Herbst.<br />
<br />
Am Hafen verwelkte<br />
Geranien, Pastis.<br />
Morbide Residenten<br />
zum Saisonspartarif.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=329</comments>
 <pubDate>Fri, 29 Jul 2005 21:32:07 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Zeilen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=328</link>
<description><![CDATA[  <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/zeilen.jpg" width="256" height="247" alt="zeilen.jpg (11527 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Gab meine Seele,<br />
sogar etwas mehr.<br />
Halt' in den Händen<br />
was mir davon blieb.<br />
<br />
Erlebe Kontraste,<br />
Erinnerungen zuhauf.<br />
Vergessene Gedanken,<br />
riechen druckfrisch.<br />
<br />
Stechen wie Nadeln<br />
manche Worte ins Mark.<br />
Freifahrt zur Niere<br />
und wieder zurück.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=328</comments>
 <pubDate>Thu, 28 Jul 2005 09:48:06 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Garten]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=327</link>
<description><![CDATA[ <div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/garten.jpg" width="256" height="244" alt="jardin.jpg (20120 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Ankommen, dort wo<br />
das Lächeln vertraut.<br />
Liebe nicht Spielball<br />
einer Eitelkeit ist.<br />
<br />
Wo Worte und Tat<br />
gemeinsam bestehen.<br />
Nicht panische Flucht<br />
vor provisorischem Mut.<br />
<br />
Wo die Läden weit offen,<br />
ein Herz, das heut' singt.<br />
Das einlädt zu bleiben,<br />
zu vergessen, was war.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=327</comments>
 <pubDate>Wed, 27 Jul 2005 08:52:31 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Âme]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=326</link>
<description><![CDATA[  <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/ame.jpg" width="256" height="238" alt="ame.jpg (11669 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Ein Blick in die Seele,<br />
und wieder hinaus.<br />
Im Lauf der Gezeiten<br />
Verwundbarkeit spüren.<br />
<br />
Eben noch sicher,<br />
der Boden, der Tritt.<br />
Ächzt morsches Gebälk<br />
hängt Angst im Genick.<br />
<br />
Schweiß auf der Stirn,<br />
1000 Krieger vor sich.<br />
Sprung in die Tiefe,<br />
das endlose Nichts.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=326</comments>
 <pubDate>Tue, 26 Jul 2005 06:01:44 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Zaghaft]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=325</link>
<description><![CDATA[ <div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/zaghaft.jpg" width="256" height="259" alt="zaghaft.jpg (17723 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Begegnung auf Pfaden,<br />
die man selten betritt.<br />
Hautenge Passage,<br />
frontaler Kontakt.<br />
<br />
Lippen rot funkeln,<br />
eine Blume in Tau.<br />
Kurz nur benetzt,<br />
Mund leicht gespitzt.<br />
<br />
Ein blicklanger Schatten<br />
huscht übers Gesicht.<br />
Fragende Augen<br />
ob das wirklich wahr.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=325</comments>
 <pubDate>Mon, 25 Jul 2005 08:12:36 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Zwei]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=324</link>
<description><![CDATA[  <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/zwei.jpg" width="256" height="235" alt="zwei.jpg (17716 bytes)" />

</div>
<div class="leftbox1">
Von Dasein verschmäht,<br />
der Unendlichkeit nah.<br />
Zwei einsame Seelen<br />
aneinander gelehnt.<br />
<br />
Erinnerungen, leise<br />
wie Blätter im Wind.<br />
Erhabene Stille,<br />
wie schützende Hand.<br />
<br />

</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=324</comments>
 <pubDate>Sun, 24 Jul 2005 07:01:44 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Matin]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=323</link>
<description><![CDATA[ <div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/matin.jpg" width="256" height="234" alt="matin.jpg (18512 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Verborgene Wünsche,<br />
sind perlender Tau.<br />
Funkeln sehr früh,<br />
vertreiben die Nacht.<br />
<br />
Nacht, die nicht schläft,<br />
die niemals beschützt.<br />
Das Dämmerungsgrau in<br />
den Morgen mitschleppt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=323</comments>
 <pubDate>Sat, 23 Jul 2005 06:56:16 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Champs]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=322</link>
<description><![CDATA[  <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/champs.jpg" width="256" height="232" alt="dolmen.jpg (16495 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Zeichen begegnen<br />
aus früherer Zeit.<br />
Versteinerte Worte,<br />
Geschichte als Haus.<br />
<br />
Glückloses Treiben<br />
durch Täler in grün.<br />
Rastlose Suche nach<br />
dem heiligen Gral.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=322</comments>
 <pubDate>Fri, 22 Jul 2005 01:55:28 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Parole]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=321</link>
<description><![CDATA[ <div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/parole.jpg" width="256" height="237" alt="parole.jpg (14972 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Ehe der Morgen noch graut,<br />
backt der Schundliterat<br />
seinen 600 Vasallen<br />
das tägliche Wort.<br />
<br />
Wo die Unsicherheit brütet,<br />
steckt ein Kopf tief im Sand.<br />
Bedeckt Groschenromanstaub<br />
ein pubertierendes Girl.<br />
<br />
Multikünstlerisch schrill<br />
peinlicht ihr Imperativ.<br />
Diese Zeilen, dein Glück,<br />
so zieh sie dir rein!<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=321</comments>
 <pubDate>Thu, 21 Jul 2005 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Elise]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=320</link>
<description><![CDATA[ <div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/elise.jpg" width="256" height="232" alt="elise.jpg (7466 bytes)" /></div>
<div class="leftbox1">
Schicksal geschnuppert,<br />
direkt hinterm Ohr.<br />
Sie nennt sich Elise,<br />
trägt offenes Haar.<br />
<br />
Im Blick dieses Leuchten,<br />
das die Sinne poliert.<br />
Ihr Gang jenes Leichte,<br />
das die Falter ausmacht.<br />
<br />
Ihr Mund zeigt ein Lachen,<br />
das mich still werden lässt.<br />
Ich riskier' einen Kuß,<br />
will mehr, noch viel mehr.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=320</comments>
 <pubDate>Wed, 20 Jul 2005 00:01:26 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Aussicht]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=319</link>
<description><![CDATA[  <div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/aussicht.jpg" width="256" height="244" alt="aussicht.jpg (14972 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Ankommen, zumindest<br />
es mir einreden heut'.<br />
Ein paar Stunden lang<br />
die Illusion hätscheln.<br />
<br />
Als wäre altvertrautes<br />
noch gar nie passiert.<br />
Es ist immer das erste Mal<br />
wenn man in sich schaut.<br />
<br />
Ein Auge noch bei mir,<br />
hadernd mit Versäumtem.<br />
Das zweite schon fern,<br />
peilt über Vorsätze hinweg.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=319</comments>
 <pubDate>Tue, 19 Jul 2005 23:04:11 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Leere]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=318</link>
<description><![CDATA[  <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/vide.jpg" width="256" height="237" alt="vide.jpg (11024 bytes)" /></div>
<div class="leftbox1">
Raus aus der Stadt,<br />
weg von Trubel und Stress,<br />
hinein in die Leere,<br />
die, die man doch nie hat.<br />
<br />
Schnell noch einen Blick,<br />
vielleicht mit Wehmut.<br />
Oder nur die Gewohnheit<br />
ausgestreckter Arme.<br />
<br />
Kilometer, sie prasseln<br />
wie Fliegen auf Scheibe.<br />
Zurück in die Vetrautheit<br />
feucht wohliger Ferne.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=318</comments>
 <pubDate>Mon, 18 Jul 2005 22:47:39 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Histoire]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=317</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/histoire.jpg" width="256" height="229" alt="histoire.jpg (16086 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Geschichten gelesen, gesehen,<br />
auf den Dächern der Stadt.<br />
Von brennender Geduld,<br />
dem Geheimnis jener Frau.<br />
<br />
Aus Tagen in denen das<br />
Bild noch Schwarz-Weiß.<br />
Die Straße nicht nach Abgas<br />
sondern Pferdeschweiß roch.<br />
<br />
Sie hängen am Zipfel<br />
einer Zeit ohne Raum.<br />
Die Zeit ist längst um,<br />
bald wirft man sie weg.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=317</comments>
 <pubDate>Sun, 17 Jul 2005 11:15:36 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Arc en Ciel]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=316</link>
<description><![CDATA[  <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/arcenciel.jpg" width="256" height="247" alt="arcenciel.jpg (11615 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Gibt sich ungemein farbig,<br />
fast hoffnungsvoll bunt.<br />
Es trügt gern der Schein,<br />
den sie trägt wie ein Schild.<br />
<br />
Steht stolz in der Blüte<br />
ihrer Lächerlichkeit.<br />
Schon gestern die Farben<br />
für das Morgen negiert.<br />
<br />
Was eben noch ehrlich,<br />
ist jetzt Lug und Trug.<br />
So frustet sie langsam<br />
ihr Dasein zu End'.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=316</comments>
 <pubDate>Sat, 16 Jul 2005 00:09:50 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Erwachen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=315</link>
<description><![CDATA[  <div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/erwachen.jpg" width="256" height="246" alt="erwachen.jpg (7216 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
In despotischen Träumen<br />
gehetzt durch die Nacht.<br />
Taumeln am Abgrund,<br />
von Klippe zu Grat.<br />
<br />
Verzerrte Gesichter,<br />
Fratzen im Leid.<br />
Tragen auf ihrer Stirn<br />
die Angst vor sich selbst.<br />
<br />
Balanciere, den Kopf nie<br />
nach rechts oder links.<br />
Am Ende des Tunnels<br />
endlich Farbe gesehen.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=315</comments>
 <pubDate>Fri, 15 Jul 2005 08:09:26 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Lettres]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=314</link>
<description><![CDATA[  <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/lettres.jpg" width="256" height="241" alt="lettre.jpg (16869 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Verlassene Worte,<br />
gestern noch frisch.<br />
Vergessener Abklatsch,<br />
im Rinnstein des Tags.<br />
<br />
Neulich noch mächtig,<br />
erwartet, erhofft.<br />
Obsolet und zerfetzt,<br />
haben vergeblich gelebt.<br />
<br />
Unter Sohlen zerrieben,<br />
vom Regen zersetzt.<br />
Tauchen mit Kot und Urin<br />
in die Unterwelt ab.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=314</comments>
 <pubDate>Thu, 14 Jul 2005 23:28:25 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Terre]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=313</link>
<description><![CDATA[  <div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/terre.jpg" width="256" height="236" alt="terre.jpg (17785 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Erinnerung ist da,<br />
der Boden noch frisch.<br />
Zufällig gepflückt sie<br />
und dann so allein.<br />
<br />
Zwei stumme Zeugen<br />
vergangener Zeit.<br />
Liegen träge daneben,<br />
zu Statisten verdammt.<br />
<br />
Kaum vorstellbar, dass<br />
auch sie mal gelebt.<br />
Relikte nur noch<br />
aus einer anderen Welt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=313</comments>
 <pubDate>Wed, 13 Jul 2005 21:08:14 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Zurück]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=312</link>
<description><![CDATA[  <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/mur.jpg" width="256" height="231" alt="mur.jpg (16708 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Retour in der Straße<br />
wo die Reise begann.<br />
Erinnert an das,<br />
was ich immer gesucht.<br />
<br />
Ein wenig verfallen,<br />
auch etwas verstaubt.<br />
Ist es wirklich das Ziel,<br />
oder doch nur ein Traum?<br />
<br />
Stehe schwankend, alleine,<br />
werde nicht aus mir schlau.<br />
Keine Hand, die mich einlädt,<br />
die mich führt hin zu mir.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=312</comments>
 <pubDate>Tue, 12 Jul 2005 18:17:44 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Vorabend]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=311</link>
<description><![CDATA[  <div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/vorabend.jpg" width="256" height="235" alt="vorabend.jpg (14161 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Sanft schwebend, bedächtig<br />
in den Abend getaucht.<br />
Von knorrigem Tag<br />
letztes Licht erhascht.<br />
<br />
Der Seele die Farben<br />
und die Wärme vorführen.<br />
Ist Sonne ist Balsam,<br />
macht offen und weich.<br />
<br />
Geräusche ausfiltern,<br />
Melodie summen hören.<br />
Die Augen dann schließen,<br />
einfach nur sein.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=311</comments>
 <pubDate>Mon, 11 Jul 2005 18:29:52 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Dimanche]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=310</link>
<description><![CDATA[  <div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/dimanche.jpg" width="256" height="232" alt="dimanche.jpg (14080 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Von draußen der Duft<br />
nach Salz und nach Tang.<br />
Das Schreien der Möwen<br />
und die Wellen am Fels.<br />
<br />
Kaum hörbar die Glocken,<br />
ein Kutter, nicht weit.<br />
Still liegen, genießen<br />
Aug in Aug, Haut auf Haut.<br />
<br />
Ein Blick unter die Decke,<br />
riecht nach Mann und nach Frau.<br />
Borodin aus dem Äther,<br />
fließt die Zeit so dahin.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=310</comments>
 <pubDate>Sun, 10 Jul 2005 09:53:15 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Falaise]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=309</link>
<description><![CDATA[  <div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/falaise.jpg" width="256" height="237" alt="falaise.jpg (17956 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Ein Forum für Träume<br />
zwischen Wellen und Stein.<br />
Über dem Glitzern sinnieren,<br />
dabei schwerelos sein.<br />
<br />
Lass ich vor geistigem Auge<br />
Tage um Tage passieren.<br />
Nicht lange, dann gesellen<br />
sich auch die Nächte dazu.<br />
<br />
Bin ich schutzlos, weil ehrlich,<br />
steh' ich offen zu mir.<br />
Erschrecke bei manchem<br />
was mir da noch gefiel.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=309</comments>
 <pubDate>Sat, 9 Jul 2005 23:57:40 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Früh]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=308</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/frueh.jpg" width="256" height="232" alt="frueh.jpg (14453 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Perlende Tropfen von<br />
tief hängendem Laub.<br />
Streicheln Gesicht,<br />
rinnen den Rücken hinab.<br />
<br />
Riecht erdig, verwegen,<br />
frisch aus letzter Nacht.<br />
Schweißnass reckt der Boden<br />
ersten Strahlen sich hin.<br />
<br />
Trällern und Pfeifen,<br />
versteckt, aus der Höh'.<br />
Zärtlich, ja zaghaft<br />
beginnt neuer Tag.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=308</comments>
 <pubDate>Fri, 8 Jul 2005 06:58:21 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Gestrandet]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=307</link>
<description><![CDATA[  <div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/gestrandet.jpg" width="256" height="243" alt="gestrandet.jpg (16664 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Wirkt harmlos was Blick<br />
im Vorbeigehen erhascht.<br />
Drei verlassene Boote,<br />
vom Wasser verschmäht.<br />
<br />
Es dauert nicht lange,<br />
weiß man bereits.<br />
Dann tänzeln sie fröhlich<br />
in lieblicher Bucht.<br />
<br />
In der Tasche ein Foto,<br />
eines aus prallerer Zeit.<br />
Dein mein Lachen noch Flut,<br />
jetzt die Ebbe, hält an.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=307</comments>
 <pubDate>Thu, 7 Jul 2005 20:25:38 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Grün]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=306</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/gruen.jpg" width="256" height="233" alt="gruen.jpg (15278 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Haben endlose Felder<br />
gemeinsam durchstreift.<br />
Getrieben vom Wunsch<br />
und der Suche nach Glück.<br />
<br />
Wollten nachholen, alles<br />
was wir bisher vermisst.<br />
Der Liebe ergeben,<br />
ohne Aber und Wenn.<br />
<br />
Dem Leben zu trotzen,<br />
gemeinsam, zu fünft.<br />
War alles nur Traum,<br />
geht nicht mal zu zweit.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=306</comments>
 <pubDate>Wed, 6 Jul 2005 06:48:04 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Magazine]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=305</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/magazine.jpg" width="256" height="230" alt="magazine.jpg (18324 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Achtlos vergessen,<br />
die Träume vom Mai.<br />
Auch anderer Monat,<br />
zerfleddert, im Staub.<br />
<br />
Erinnerungsfetzen an<br />
das geschriebene Wort.<br />
Schon gar nicht mehr wahr,<br />
nein, lange nicht mehr.<br />
<br />
Womöglich war's nie wahr,<br />
war es nur Illussion.<br />
Ein spaßiger Zeitvertreib,<br />
den sie nun nicht mehr braucht.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=305</comments>
 <pubDate>Tue, 5 Jul 2005 19:46:31 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Verwunschen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=304</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/verwunschen.jpg" width="256" height="235" alt="verwunschen.jpg (18169 bytes)" /><br />
<br />Hören und Sehen: <a href="http://schwarzweissbunt.org/" target="_new">Douce France</a>
</div>
<div class="leftbox1">
Gestern noch Traum aus<br />
einer anderen Welt.<br />
Heut' wunderbar weich,<br />
im Gegenlicht seh'n.<br />
<br />
Verwunschen die Plätze,<br />
die man heuer besucht.<br />
Wie schnell man in neuen<br />
Gewohnheiten lebt.<br />
<br />
Belanglos was gestern<br />
noch wichtig und wahr.<br />
Verliert sich im Fluss,<br />
treibt auf und davon.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=304</comments>
 <pubDate>Mon, 4 Jul 2005 13:57:51 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ombre]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=303</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/ombre.jpg" width="256" height="244" alt="ombre.jpg (14947 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Drei schlaflose Nächte,<br />
viel schweißnasse Haut.<br />
Zwei Seelen im Rhythmus,<br />
zur Einheit gebracht.<br />
<br />
Im Schatten der Bäume<br />
dem Treiben zusehen.<br />
Die Lippen verkleben,<br />
mit ständigem Kuß.<br />
<br />
Den Herzschlag hart spüren,<br />
eine Hand auf dem Bauch.<br />
Wenn die Zeit unerbittlich<br />
Richtung Abschied zerrinnt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=303</comments>
 <pubDate>Sun, 3 Jul 2005 19:59:07 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Gerade]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=302</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/gerade.jpg" width="256" height="222" alt="trasse.jpg (14389 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Stoisch der eigenen<br />
Trasse entlang.<br />
Fluchtpunkt im Auge,<br />
sicher der Schritt.<br />
<br />
Von Seiten, verlockend,<br />
das gestrige Licht.<br />
Halb Sonne, halb Circe,<br />
zeigt sich heut' weich.<br />
<br />
Fühlt sich bald verschmäht,<br />
verschließt sich vor ihm.<br />
Noch ehe das Ende<br />
des Ganges erreicht.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=302</comments>
 <pubDate>Sat, 2 Jul 2005 07:58:53 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Verspielt]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=301</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/verspielt.jpg" width="256" height="237" alt="verlassen.jpg (10861 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Steht sie verlassen,<br />
verloren auch da.<br />
Nur wenige Worte,<br />
schon war er weg.<br />
<br />
Manchmal verzeifelt,<br />
mitunter ganz kühl.<br />
Schießt sie ihre Spitzen,<br />
hofft, dass sie auch trifft.<br />
<br />
Momente der Schwäche,<br />
kehren die Pfeile zurück.<br />
Erinnern sie schmerzhaft,<br />
was sie alles verspielt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=301</comments>
 <pubDate>Fri, 1 Jul 2005 19:20:49 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Stolz]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=300</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/kelche.jpg" width="248" height="256" alt="kelche.jpg (8642 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Manchen versperrt der Stolz so den Blick,<br />
stets Dornen sie sehen, nicht mehr den Kelch.<br />
Suchen verzweifelt den stechenden Schmerz,<br />
fühlen das Leben im tropfenden Blut.<br />
<br />
Denen ist kein Aufwand zu viel,<br />
sie stauen ihr Leid wie der Biber den See.<br />
Schließen sich ein in ihrem Kokon,<br />
warten auf bessere Zeiten im Herbst.<br />
<br />
Die stehen sich selbst am meisten im Weg,<br />
die eigene Angst, der Anderen Schuld.<br />
So gehen die schönsten Jahre vorbei,<br />
In Zweifeln verbracht, statt Freude gelebt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=300</comments>
 <pubDate>Thu, 30 Jun 2005 08:45:35 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Fenster]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=299</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/fenster.jpg" width="271" height="256" alt="fenster.jpg (22824 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Nehme täglich den Weg<br />
an ihrem Fenster vorbei.<br />
Gestern war offen,<br />
sie lächelte auch.<br />
<br />
Heut' läßt sie nur Sonne,<br />
meinen Blick nicht hinein.<br />
So oft ich vorbei geh',<br />
es ändert sich nichts.<br />
<br />
Da hab' ich mich einfach<br />
auf die Lauer gelegt.<br />
Ging gar nicht mal lange,<br />
dann spickte sie scheu.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=299</comments>
 <pubDate>Wed, 29 Jun 2005 13:22:53 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Blaues Haus]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=298</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/blaues_haus.jpg" width="269" height="256" alt="blaues_haus.jpg (22054 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Geht man Namen entlang,<br />
wo die Dielen noch knarren,<br />
Aufgereihte Begrüßungen,<br />
mahnen in Reih und Glied.<br />
<br />
Lockt die Kapelje im Hof<br />
ganzen Marktplatz ins Haus.<br />
Jung verliebt Stimmen weich,<br />
Takte sanfter Melancholie.<br />
<br />
Geht man dann in die Nacht,<br />
Erinnerung an der Hand.<br />
Die Seele wie frisch getüncht,<br />
trockene Tränen, die auch.<br />
<br />
Kapelje hören: <a href="http://erich-meier.de/media/1/kapelje.mp3">Shpilshe mir a lidele in jiddish</a><br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=298</comments>
 <pubDate>Tue, 28 Jun 2005 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Morgenstimmung]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=297</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/morgenstimmung.jpg" width="239" height="256" alt="morgenstimmung.jpg (10615 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Espresso im Stehen,<br />
eine Kippe dazu.<br />
Haut spürt das Salz<br />
viel zu kurzer Nacht.<br />
<br />
Ein zärtlicher Kuss noch,<br />
früh morgens, ins Grau.<br />
Das Surren der Gleise,<br />
die Einsamkeit dann.<br />
<br />
Den Kopf leicht geneigt,<br />
in den Alltag zurück.<br />
Die Tage dann zählen<br />
bis zum nächsten Mal.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=297</comments>
 <pubDate>Mon, 27 Jun 2005 09:16:32 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Méfier]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=296</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/mots.jpg" width="277" height="256" alt="mots.jpg (16391 bytes)" />

</div>
<div class="leftbox1">
Die Leichtigkeit spüren,<br />
mit dir jetzt und hier.<br />
Fast hätt' ich vergessen,<br />
dass sie wirklich lebt.<br />
<br />
Das offen vertraut Klare,<br />
so herrlich normal.<br />
Stehe fragend wozu ich<br />
all das andere brauch'.<br />
<br />
Die Füße im Rinnsal,<br />
Papierschiffchen auch.<br />
Torkeln munter bachabwärts.<br />
Verlieren sich dann.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=296</comments>
 <pubDate>Sun, 26 Jun 2005 22:21:54 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Plumes]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=295</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/plumes.jpg" width="275" height="256" alt="plumes.jpg (16087 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Diese komischen Typen,<br />
mit den Träumen im Arm.<br />
Den Kopf im Azur,<br />
die Hand an der Feder.<br />
<br />
Tupfen in das Pflaster<br />
auf ihrem Stück Weg.<br />
Mit löchrigen Worten<br />
Farben ins Grau.<br />
<br />
Reichen ihre Hand,<br />
mal zittrig, mal fest.<br />
Zu weich und verwundbar<br />
in ihrem Kokon.<br />
        <br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=295</comments>
 <pubDate>Fri, 24 Jun 2005 17:53:37 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Sonnwende]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=294</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/sonnwende.jpg" width="247" height="256" alt="mardi.jpg (23320 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
So lang dieser Tag,<br />
hat Geschichten erzählt.<br />
Geschrieben auf Haut,<br />
mit pechschwarzem Haar.<br />
<br />
Zu kurz dieser Tag,<br />
war mit Träumen gefüllt.<br />
Die Sorte, die spät erst<br />
zu Ende sein will.<br />
<br />
Ganz weich dieser Tag,<br />
war in grün heut gemalt.<br />
Trug Sonne und Küsse<br />
mit Espressogeschmack.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=294</comments>
 <pubDate>Tue, 21 Jun 2005 22:05:07 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Parfois]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=293</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/em_so.jpg" alt="em_so.jpg (17056 bytes)" height="256" width="281" />
</div>
<div class="rightbox1">
An sonnigen Tagen,<br />
wenn die Erinnerung neckt.<br />
Die alten Gefährten<br />
buchstabentreu sind.<br />
<br />
Die Linse den Schalk<br />
in den Nacken malt.<br />
Meine Hektik von<br />
ruhigen Blicken liebkost.<br />
<br />
Vertrauen, so leicht,<br />
dass es den Namen verdient.<br />
Nicht grubentief schwarz<br />
italienisch garniert.<br />
 <br />Hier sehen: <a href="http://erich-meier.de/galerie/" >EWE Photos</a><br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=293</comments>
 <pubDate>Sun, 19 Jun 2005 00:00:27 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Samedi]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=292</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1">
<img src="http://erich-meier.de/media/1/samedi.jpg" width="279" height="256" alt="samedi.jpg (21892 bytes)" /></div>
<div class="leftbox1">
Viel zu kurz eine Nacht,<br />
wenn zu lange vermisst.<br />
Man die Sonne wach küsst,<br />
auf der restfeuchten Haut.<br />
<br />
Müde Augen dabei,<br />
doch die Poren hellwach.<br />
Jetzt loslassen, gleiten,<br />
in den Morgen hinein.<br />
<br />
Dazu pelzige Küsse,<br />
mit Espressogeschmack.<br />
Und zwei kleine Tode,<br />
so wunderbar leicht.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=292</comments>
 <pubDate>Sat, 18 Jun 2005 13:09:49 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bald]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=291</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/bald.jpg" width="283" height="256" alt="bald.jpg (14298 bytes)" />
</div>
<div class="rightbox1">
Noch einmal kurz schlafen,<br />
hast du gestern gesagt.<br />
Dann gingen wir träumen,<br />
ein jeder für sich.<br />
<br />
Muss nur kurz was tun,<br />
als ich dich sehr früh geweckt.<br />
Jetzt sitzt du im Auto,<br />
kurz nach Frankfurter Kreuz.<br />
<br />
Bald Ewigkeit leben,<br />
zwei Tage lang kurz.<br />
Danach wieder Tränen,<br />
Abschied und Schmerz.<br />
        <br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=291</comments>
 <pubDate>Fri, 17 Jun 2005 15:08:50 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bateau soul]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=290</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/jolle.jpg" width="275" height="256" alt="jolle.jpg (11003 bytes)" /></div>
<div class="leftbox1">
Die Haare verwegen,<br />
verzerrt ihr Gesicht.<br />
Treibt sie in ihrer Jolle<br />
auf das offene Meer.<br />
<br />
Verlässt sicheren Hafen,<br />
weil die Sicherheit trügt.<br />
Wird dabei mehr getrieben,<br />
als sie selbst navigiert.<br />
<br />
Ganz allein auf dem Wasser,<br />
und im Nacken die Angst.<br />
Bleibt ihr nichts als die Hoffnung<br />
und das Warten auf Land.<br />
<br /></div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=290</comments>
 <pubDate>Thu, 16 Jun 2005 07:33:52 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Hafen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=289</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/hafen.jpg" width="282" height="256" alt="hafen.jpg (16721 bytes)" />
</div><div class="rightbox1">
Gestern stand ich am Hafen,<br />
sah den Seglern dort zu.<br />
Entfernten sich leise,<br />
wurden kleiner dabei.<br />
<br />
Glitt all meine Sehnsucht<br />
langsam an mir hinab.<br />
Wollte nicht die Ferne,<br />
wünschte mich nur zurück.<br />
<br />
Hin zu den kleinen Hügeln,<br />
und den Seen am Wald.<br />
In die wärmenden Arme,<br />
an das pochende Herz.<br />
        <br />
      </div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=289</comments>
 <pubDate>Tue, 14 Jun 2005 23:42:55 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Reveiller]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=288</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/reveiller.jpg" width="278" height="256" alt="reveiller.jpg (13190 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Dieses Lachen am Morgen,<br />
diese Wärme im Blick.<br />
Noch brüchig die Stimme,<br />
und doch weich dabei.<br />
<br />
Zu lange vermisst,<br />
zu viel Leere gesehen.<br />
In einsamen Nächten<br />
deinen Schatten gesucht.<br />
<br />
Vergessen die Stiche<br />
und die Wunden vernarbt.<br />
Von fern leise Furcht<br />
vor dem nächsten Orkan.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=288</comments>
 <pubDate>Thu, 9 Jun 2005 07:40:22 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Veuve noire]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=287</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/veuve.jpg" width="136" height="256" alt="veuve.jpg (5754 bytes)" />
</div><div class="rightbox1">
Der Eine hält schmachtend<br />
an jeder Kapelle.<br />
Der Andere schreibt Briefe<br />
die doch niemand liest.<br />
<br />
Derweil fotografiert sie<br />
sich in ihrem Spiegel.<br />
Zupft träumend am Brautkleid,<br />
das sie nur im Bad trägt.<br />
<br />
Danach in das Schwarze,<br />
spielt wieder den Vamp.<br />
Sucht hastig nach Frischfleisch,<br />
im gespannten Netz..<br />
        <br />
      </div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=287</comments>
 <pubDate>Fri, 3 Jun 2005 11:31:13 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Virtualia]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=286</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/virtualia.jpg" width="292" height="256" alt="virtualia.jpg (15660 bytes)" />
</div>
<div class="leftbox1">
Sie flirtet sich munter<br />
durch virtuelle Gefilde.<br />
Sanft Balsam für's Ego,<br />
verzweifelt gesalbt.<br />
<br />
Nein, niemals nie sucht sie,<br />
will nur kokettieren.<br />
Denn die, die sie findet,<br />
sind nie gut genug.<br />
<br />
Die möchten sie sehen,<br />
stehen zu sehr im Leben.<br />
Die wollen die Küsse<br />
auf realen Mund.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=286</comments>
 <pubDate>Thu, 2 Jun 2005 21:09:52 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Amour Fou]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=285</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/terminus.jpg" width="308" height="256" alt="terminus.jpg (22368 bytes)" /></div><div class="rightbox1">
Sie haben sich Küsse<br />
auf die Lippen gelegt.<br />
Nach zärtlichen Worten<br />
schliefen sie ein.<br />
<br />
Oft drehten einander<br />
den Hals sie sich um.<br />
Zumindest verbal,<br />
danach frisch verliebt.<br />
<br />
Dann nahm sie die Tram<br />
zum Hôtel Terminus.<br />
So starb ihre Liebe<br />
einen profanen Tod.<br /><br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=285</comments>
 <pubDate>Wed, 1 Jun 2005 11:11:47 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Hidalgo]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=284</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/hidalgo.jpg" width="183" height="256" alt="hidalgo.jpg (8587 bytes)" /></div>
<div class="leftbox1">
Madame kommt in Schwarz<br />
von der Mädchengruft heim.<br />
Wo der Hidalgo die Erde,<br />
mit Sangre getränkt.<br />
<br />
Ihre Blicke sind trübe,<br />
noch zittert die Hand.<br />
Sie spürt drin die Klinge,<br />
die sie eben geführt.<br />
<br />
Hat noch immer im Ohr,<br />
seinen lautlosen Schrei.<br />
Lächelt bitter darüber<br />
und wäscht sich dann rein.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=284</comments>
 <pubDate>Tue, 31 May 2005 11:13:20 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Endlich]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=283</link>
<description><![CDATA[ <div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/strand.jpg" width="275" height="256" alt="strand.jpg (16606 bytes)" /></div>
<div class="rightbox1">Wir beide, dann endlich<br />
aneinander gelehnt.<br />
Erlebten, erliebten uns;<br />
vertraut und doch neu.<br />
        <br />
Da hätt' ich so gerne<br />
von deiner Wärme genascht.<br />
Die im Nabel geperlt,<br />
wo die Sonne drauf schien.<br />
        <br />
Hätte keiner Brause bedurft,<br />
um ein Bizzeln zu spüren.<br />
War wehrlose Haut,<br />
so offen und weit.<br />
        <br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=283</comments>
 <pubDate>Mon, 30 May 2005 07:02:57 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Vie fleurie]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=282</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/rosen.jpg" alt="rosen.jpg" title="mohn.jpg" height="256" width="188" /></div>
<div class="leftbox1">
Von Drähten gehaltene<br />
Rosen gehegt.<br />
Sie blühen jetzt zaghaft,<br />
fast unverschämt rot.<br />
<br />
Auf endlosem Acker<br />
steh'n sie Stock an Stock.<br />
In trockener Krume,<br />
die Wurzeln geh'n tief.<br />
<br />
Am Rande die Züchter,<br />
mit fragendem Blick.<br />
Wer soll sie nun gießen?<br />
Die Blätter wegkehren?<br />
<br /></div>
<br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=282</comments>
 <pubDate>Fri, 20 May 2005 07:18:56 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Sonnentag]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=281</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/haut.jpg" width="256px" height="247px" alt="haut.jpg (14281 bytes)" /></div>
<div class="rightbox1">Wie gestern dein Bauch<br />nach den Feldblumen roch.<br />Der Nabel hat rot<br />vom Klatschmohn geglänzt.<br /><br />Das Licht sich gebrochen<br />auf träumender Haut.<br />So weich und so zart<br />wie das Moos nebenan.<br /><br />Zog dein Blick in die Ferne,<br />ging dein Atem sehr schnell.<br />Sprangen wir von der Klippe,<br />tauchten in offene See.<br /><br /></div><br style="CLEAR: both" />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=281</comments>
 <pubDate>Sun, 24 Apr 2005 04:04:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Mohnblumen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=280</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/mohn.jpg" alt="mohn.jpg" title="mohn.jpg" height="247" width="256" /></div>
<div class="leftbox1">
Gelebt und geliebt,<br />
dabei Richtung getauscht.<br />
So eng beieinander,<br />
einen Blick in das Nichts.<br />
<br />
Präsentiert sich der Eine<br />
völlig offen und nackt.<br />
Dreht der Andere verschlossen<br />
sein Gesicht an die Wand.<br />
<br />
Wie zum Küssen das Lachs<br />
der Lippen gespitzt.<br />
Offenbart sich der Kelch<br />
einer anderen Welt.<br />
</div><br style="clear: both;" /> ]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=280</comments>
 <pubDate>Sun, 17 Apr 2005 13:10:01 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Haus]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=279</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/haus.jpg" alt="haus.jpg (14281 bytes)" height="256" width="268" /></div>
<div class="rightbox1">
Schon wieder einmal<br />
für Wochen geirrt.<br />
Draussen im Feld<br />
eine Heimat gesucht.<br />
<br />
Über Steine gestolpert,<br />
die Nase im Sand.<br />
Vor mir das Vertraute,<br />
nach dem ich gesucht.<br />
<br />
So einladend hell,<br />
so finster die Angst.<br />
Was, wenn verstaubt ich<br />
ganz zögernd da klopf'?<br />
<br /></div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=279</comments>
 <pubDate>Wed, 13 Apr 2005 08:29:55 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Irgendwann]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=278</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/passage.jpg" alt="passage.jpg" title="passage.jpg" height="256" width="270" /></div>
<div class="leftbox1">Irgendwann geht sie<br />
nicht mehr auf Eis.<br />
Auch nicht auf Watte,<br />
doch mit sicherem Tritt.<br />
&nbsp;<br />
Irgendwann hat sie<br />
ihre Ängste auch satt.<br />
Lebt ihn, den Mut,<br />
den sie sich nur erträumt.<br />
&nbsp;<br />
Irgendwann reicht es <br />
vielleicht auch nicht mehr.<br />
Davon nur zu träumen.<br />
Dann will sie auch sein.<br />
&nbsp;<br />
Irgendwann ist es<br />
dann auch mal zu spät.<br />
Dann träumt sie davon,<br />
was sie gerne gelebt.<br /></div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=278</comments>
 <pubDate>Mon, 4 Apr 2005 12:15:56 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Morgen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=277</link>
<description><![CDATA[<div class='leftbox1'><img src="http://erich-meier.de/media/1/morgen.jpg" width="261" height="249" alt="morgen.jpg (14281 bytes)" /></div>
<div class="rightbox1">
Die Nacht wollte gestern<br />
gar nicht mehr gehen.<br />
Sie hielt mich im Arm<br />
so lange du schliefst.<br />
<br />
Von taufrischem Licht<br />
bis spät in den Tag.<br />
Mit lautlosen Blicken<br />
Geschichten erzählt.<br />
<br />
Pore um Pore, sanft<br />
und sehr lang.<br />
Liebkost unter Tränen,<br />
die Haut nie berührt.<br />
<br />
Ein Zucken, unverhofft<br />
sahst du mich an.<br />
Aus strahlenden Augen,<br />
ein Lächeln dazu.<br />
<br />
Saugten bebende Lippen<br />
mir das Salz vom Gesicht.<br />
Trieb ich langsam davon,<br />
schwebte auf deinem Duft.<br />
<br />
Trug mich über die Wellen<br />
in das andere Blau.<br />
Das wir beide seit Wochen<br />
Traum für Traum uns gemalt.<br />
</div>
<br style="clear: both;" />  ]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=277</comments>
 <pubDate>Wed, 30 Mar 2005 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Küsse]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=276</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"><img src="http://erich-meier.de/media/1/miel1.jpg" title="miel1.jpg" alt="miel1.jpg" height="256" width="240" /> </div>
<div class="leftbox1">Ich küsse dich da <br />wo das Leben beginnt. <br />Wo der Honig heut' Morgen <br />eine Zuflucht gesucht. <br /><br />Wo er sich unbemerkt, <br />geschützt auch gewähnt. <br />Wo er kaum ausgeruht <br />meinen Lippen erlag.<br /><br />Wo er immer noch duftet, <br />aufgelöst und vemengt. <br />Wo der Traum so real <br />wie die Wärme dort ist.</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=276</comments>
 <pubDate>Mon, 28 Mar 2005 15:55:58 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Heute]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=275</link>
<description><![CDATA[<div class='leftbox1'><a title='main.jpg' href='http://erich-meier.de/media/1/main.jpg'><img title='main.jpg' alt="main.jpg" src="http://erich-meier.de/media/1/main.jpg" height="256" width="289" /></a> </div>
<div class="rightbox1">Das Leben gerochen,<br />in den Rheinauen dort.<br />Durch die Wälder gewandert, <br />erste Blätter gezählt. <br /><br />Deine Zweifel gestohlen, <br />in einen Nachen gesetzt.<br />Ihn danach angeschoben<br />und davontreiben sehen.<br /><br />Hätten lachend am Ufer<br />bei den Düften getanzt.<br />Zu vertrauten Geräuschen,<br />unserer Sehnsucht auch.<br /><br />Uns verstohlen geküsst,<br />dazu albern gelacht.<br />Hand in Hand dann zurück<br />mit der Wärme im Bauch.<br /></div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=275</comments>
 <pubDate>Sun, 27 Mar 2005 17:56:29 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Cap des Perdus]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=274</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Links von meinem Traum<br />
steht die Vorsicht parat.<br />
Rechts wird er flankiert.<br />
von der Angst vor mir selbst.<br />
<br />
Steht trotzig, gequetscht er<br />
und mit Engelsgeduld.<br />
Nur manchmal da hält es ihn<br />
nicht mehr im Zaum.<br />
<br />
Dann möchte er bersten<br />
und mit Dir tanzen gehen.<br />
Ganz vorn auf der Klippe,<br />
eine Handbreit vor Fall.<br />
<br />
Komm zu ihm, Geliebte,<br />
die Sonne ist da.<br />
Bannt euch auf den Film,<br />
Schwarzweiß in den Sand.<br />
<br />
Die Schauspieler Schatten,<br />
das Orchester der Wind.<br />
Eine Oper für zwei,<br />
am Cap des Perdus.<br />
</div><br style="clear:both;" />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=274</comments>
 <pubDate>Tue, 15 Mar 2005 06:53:32 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Raya]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=273</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Trägt schwer an der Rüstung,<br />
ihrer achten Haut.<br />
Legt sie sehr selten,<br />
zu selten wohl ab.<br />
<br />
Verschenkt sich ein wenig,<br />
aller Vorsicht zum Trotz.<br />
Erkennt sich dann nackt,<br />
ihres Willens beraubt.<br />
<br />
Zurück in den Harnisch<br />
und die Waffen gereckt.<br />
Zu meucheln wer ihre<br />
Zartheit entdeckt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=273</comments>
 <pubDate>Mon, 28 Feb 2005 08:42:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Reisen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=272</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Angesiedelt im Dunstkreis<br />
von Traum und von Wach.<br />
Nicht eines von beiden,<br />
Schnittmengen nur.<br />
<br />
Zwischentöne reiten,<br />
mal Schritt, mal Galopp.<br />
Gelegentliches Aufbäumen,<br />
haltlos dann sein...<br />
<br />
Phantasien bereisen,<br />
mit endlosem Blick.<br />
In Farben abtauchen,<br />
der Sehnsucht entfliehen.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=272</comments>
 <pubDate>Sun, 13 Feb 2005 10:33:35 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Spiegelbilder]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=271</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Nicht wirklich gespalten,<br />
nur zweimal die Frau.<br />
Wirft eine den Schatten,<br />
strahlt die andere zurück.<br />
<br />
Schultert eine gebückt<br />
ihre rostige Last.<br />
Greift die andere behend'<br />
nach dem schwebenden Traum.<br />
<br />
Stehen beide am Abend<br />
vor dem Spiegel im Bad.<br />
Grinsen einander verschmitzt<br />
in das eigene Gesicht.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=271</comments>
 <pubDate>Thu, 10 Feb 2005 00:01:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Lumière]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=270</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Ich konnte Dich riechen,<br />
im Gegenlicht stehen.<br />
Eingebettet in Scherben<br />
eines vergangenen Seins.<br />
<br />
Zwischen Wahn und Sinn<br />
keinen Abstand mehr sehen.<br />
Vergeblich den Traum<br />
aus den Augen gewischt.<br />
<br />
Vereinzelte Fragen<br />
mucken noch auf.<br />
Ein Blick in das Blau,<br />
verschwunden auch sie.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=270</comments>
 <pubDate>Wed, 9 Feb 2005 00:01:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Crèmeschaum]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=269</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox"></div><div class="rightbox1">
Im Bistrot du Coin,<br />
ganz hinten im Eck.<br />
Verqualmte Gedanken<br />
und zitternde Hand.<br />
<br />
Auf den Lippen noch Schaum<br />
vom letzten Espresso.<br />
Auch auf den Fotos,<br />
vergessen am Rand.<br />
<br />
Die Wärme des Schweigens<br />
frisst das Gewusel auf.<br />
Planschen sie tief in den Augen<br />
mit kindlicher Freud.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=269</comments>
 <pubDate>Tue, 8 Feb 2005 08:14:58 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Die mit dem Traum]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=268</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Sie steht oft dort am Bach<br />
und schnuppert ihm nach.<br />
Schliesst die Augen und sieht<br />
sich unter südlichem Stern.<br />
<br />
Die Nase in's Blau<br />
inhaliert sie den Duft.<br />
Die Gräser der Pampa,<br />
den Wind aus der Weite.<br />
<br />
Sitzt auf Koffer voll Sehnsucht,<br />
reist mit leichtem Gepäck.<br />
Lebt ganz prall ihre Träume,<br />
neu sortiert, jeden Tag.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=268</comments>
 <pubDate>Fri, 4 Feb 2005 14:36:20 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Wechselspiel]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=267</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Man sah dort die Steine,<br />
jeder mit eigenem Gesicht.<br />
wie aufgereihte Gefährten<br />
aus einer anderen Zeit.<br />
<br />
Im ständigen Wechsel<br />
zwischen Abgrund und Höh'<br />
Steht was noch zu tilgen,<br />
oder aufleben lohnt.<br />
<br />
Geht man einsame Schritte<br />
zu den Häusern zurück.<br />
Eine Klammer im Nacken,<br />
zarte Hand im Gesicht.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=267</comments>
 <pubDate>Sat, 29 Jan 2005 10:30:33 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Nachtstrand]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=266</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox"></div><div class="leftbox1">
Nächtens dort unten,<br />
Vater und Sohn.<br />
Durch den feinen Sand,<br />
über Steine gehüpft.<br />
<br />
Ungläubiges Staunen<br />
über diese Ideen.<br />
Den schnellen Galopp<br />
auf großen Phantasien.<br />
<br />
Und dann unvermeidlich<br />
der Blick in das Ich.<br />
Einen Hauch davon sehen,<br />
wie man selbst einmal war.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=266</comments>
 <pubDate>Fri, 14 Jan 2005 06:49:54 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Würfel]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=265</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox"></div><div class="rightbox1">
Im Land mit den Würfeln,<br />
wo der Tabak stets feucht.<br />
Wo der Wind dir die Seele<br />
täglich mehrmals durchweht.<br />
<br />
Traut sich ein Lächeln<br />
aus dem Hafen heraus.<br />
Stolpert am Eingang<br />
über neugierigen Blick.<br />
<br />
Haucht leise die Sehnsucht<br />
langsam an mir hinab.<br />
Lässt mich dann einfach stehen.<br />
ganz alleine für mich.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=265</comments>
 <pubDate>Wed, 12 Jan 2005 07:35:53 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Route]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=264</link>
<description><![CDATA[A toute à l'heure, au pays des dolmens et des menhirs.]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=264</comments>
 <pubDate>Tue, 28 Dec 2004 03:48:30 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Il pleuvait sans cesse...]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=263</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Über die Dächer dort schielen,<br />
noch ne Mille weit weg.<br />
Den Horizont zwar erahnen,<br />
aber riechen noch nicht.<br />
<br />
Die Träume noch hier,<br />
bei dem, was man verlässt.<br />
Vorfreude auch schon<br />
auf die Zukunft zurück.<br />
<br />
Eine Pause einlegen,<br />
bei viel Wind vor der Stirn.<br />
Muscheln dabei sammeln<br />
und pflastern am Weg.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=263</comments>
 <pubDate>Mon, 27 Dec 2004 07:18:05 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Castellino]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=262</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Fühle ich mich eigentlich<br />
gar nicht mehr fremd.<br />
Lädt mich Stück für Stück<br />
immer mehr zu sich ein.<br />
<br />
Spüre die Wärme die da ist,<br />
trotz der Kälte im Raum.<br />
Ist halb neu, halb vertraut,<br />
aber doch nah bei mir.<br />
<br />
Kriecht kaum merklich, doch stetig<br />
leise in einem hoch.<br />
Wacht man auf und bemerkt dann,<br />
dass es doch schon passiert.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=262</comments>
 <pubDate>Sun, 26 Dec 2004 12:13:41 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ancora]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=261</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Tu nicht so cool,<br />
glaubt dir keiner.<br />
Auch wenn du dich<br />
noch so beherrschst.<br />
<br />
Zu weich dafür heute<br />
deine Gesichtszüge.<br />
Ganz plötzlich am Abend<br />
die dürre Schicht gepellt.<br />
<br />
Passiert ohnehin nichts,<br />
das nicht lange schon wär'.<br />
Brauchte eben zum Pellen<br />
nen Klatsch auf die Schale.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=261</comments>
 <pubDate>Sat, 25 Dec 2004 10:47:12 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Gemeinsam]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=260</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Ein wenig verschmitzt<br />
und ganz Ohr an Ohr.<br />
Gemeinsamer Blick<br />
auf eigenes Ziel.<br />
<br />
Man vergisst gern dabei,<br />
dass es längst einmal war.<br />
Vielleicht war es auch nie,<br />
man sagt es nur so.<br />
<br />
Was immer es auch<br />
gewesen sein mag.<br />
Als Bild jedenfalls<br />
symbolisch und schön.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=260</comments>
 <pubDate>Fri, 24 Dec 2004 13:58:14 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Piste]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=259</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Es gibt diese Wege,<br />
die enden im Wald.<br />
Noch lange bevor<br />
man sie asphaltiert.<br />
<br />
Da wird einem dann<br />
die Sinnlosigkeit klar.<br />
Wenn Pistengrau mit<br />
dem Horizont verschmilzt.<br />
<br />
Knirschende Kiesel,<br />
wenn der Absatz sich dreht.<br />
Blick zurück, hin nach vorn.<br />
On se fout de ma gueule.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=259</comments>
 <pubDate>Thu, 23 Dec 2004 10:58:45 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ponts]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=258</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Es braucht manchmal einfach<br />
ein wenig Distanz.<br />
Um Brücken zu schlagen,<br />
um welche zu sehen.<br />
<br />
Sich hinsetzen, schauen,<br />
einen Spiegel zur Hand.<br />
Zumindest im Geiste,<br />
Reflexionen tun gut.<br />
<br />
So füttert man langsam<br />
die Waage vor sich.<br />
Mal links und mal rechts,<br />
wo pendelt sich's ein?<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=258</comments>
 <pubDate>Wed, 22 Dec 2004 11:24:02 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Flash]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=257</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Wie das Wasser dort unten,<br />
das die Steine sich formt.<br />
Reiben Gedanken die Stimmung,<br />
geben ihr neues Gesicht.<br />
<br />
Im Zeitraffer das,<br />
stets neu modelliert.<br />
Sind die Sensoren am Anschlag,<br />
entgeht ihnen nichts.<br />
<br />
Vergehen Stunden des Wartens<br />
während Informationen verdaut.<br />
Vor den Augen das Blitzlicht,<br />
mit Collagen zuhauf.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=257</comments>
 <pubDate>Tue, 21 Dec 2004 10:43:13 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Morgens]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=256</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Am Kai dort vorne<br />
sehr früh am Tag.<br />
Die Einsamkeit noch<br />
mit jeder Faser erspüren.<br />
<br />
Den Wind in den Haaren,<br />
und Gänsehaut auch.<br />
die morgendliche Kälte<br />
klettert langsam hinauf.<br />
<br />
Dann weiter am Strand,<br />
Teil der Endlosigkeit sein.<br />
Jod und Salz in der Nase<br />
und die Möwen im Ohr.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=256</comments>
 <pubDate>Mon, 20 Dec 2004 06:52:48 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Pétales]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=255</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Es scheint fast als wäre<br />
der Kopf betoniert.<br />
Und beide steh'n stramm<br />
vor ihrer Bastion.<br />
<br />
Scharmützel mal hier<br />
und Schlagabtausch da.<br />
Irgendwann matt,<br />
von der Einsicht besiegt.<br />
<br />
Wie Regen nach Dürre<br />
und Sonne nach Nacht.<br />
Treibt dann wieder Blüten<br />
was blühen soll auch.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=255</comments>
 <pubDate>Sun, 19 Dec 2004 09:57:12 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Guesclin]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=254</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Dort hinter den Dünen,<br />
so nah, dass man es riecht.<br />
So als könnte man das Bizzeln<br />
jeder Schaumkrone hören.<br />
<br />
Wo das Knirschen des Sandes,<br />
wenn das Wasser dann weicht<br />
einen Schauder vom Nacken<br />
bis zur Hüfte auslöst.<br />
<br />
Wo der Tag erst sehr spät<br />
hinterm Kap hervor gähnt.<br />
Wo die Haut noch nach Nacht riecht,<br />
wenn man die Möven schon hört.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=254</comments>
 <pubDate>Sat, 18 Dec 2004 22:24:22 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Wechselspiel]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=253</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Oben und unten ein Haar breit entfernt<br />
Ganz kurz der Moment, der leicht macht und trägt.<br />
Manchmal ist es ihm gar nicht so klar.<br />
Reitet er Welle, oder spielt sie mit ihm?<br />
<br />
Wechselspiel ständig, mal kalt und mal warm.<br />
Darüber recht selten, wenn überhaupt.<br />
Kaum oben, ganz kurz nur die Sonne gesehen,<br />
geht's runter im Fall und die Wand kommt gleich nach.<br />
<br />
Gebeutelt danach und wieder auf's Brett,<br />
ohne zu denken, nur noch Reflex.<br />
Die einzige Chance, darin zu bestehen:<br />
Das Spiel zu geniessen, solange er mag.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=253</comments>
 <pubDate>Fri, 17 Dec 2004 06:30:24 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Quarantaine]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=252</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Diesmal war anders, war großer Termin<br />
Mit Vorfreude und Termin fest im Kopf.<br />
Trotz Eifer, groß heftig<br />
auch diesmal versiebt.<br />
<br />
Bemühungen zum Trotz,es scheint so,<br />
als hätte es bei uns schon Tradition.<br />
Vermutlich ist nie der richtige Moment.<br />
Für mich ist er heute, wenn jetzt nicht, wann dann?<br />
<br />
Gerade hinaus, in die Quarantäne hinein.<br />
Bleibt mir ein Zwinkern im Auge noch stehen.<br />
Dazu ein Merci, ein lautes, ganz tief,<br />
für alles, tu sais, de l'âme et du coeur.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=252</comments>
 <pubDate>Thu, 16 Dec 2004 14:00:57 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Le poéte sans sous]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=251</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div>
<div class="leftbox1" style="font-size:20px;">
<br />
Wollt Ihr Euren Dichter retten,<br />
<br />
schickt ihm Geld und Zigaretten!<br />

</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=251</comments>
 <pubDate>Wed, 15 Dec 2004 13:35:40 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Le Bordelais]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=250</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Mit schrundigen Händen<br />
und Ratiges von Mamman.<br />
Der brotlose Künstler<br />
und Handwerker auch.<br />
<br />
Die Weihen erhalten<br />
in krakeliger Schrift.<br />
Als Dank imitiert er<br />
den Meister perfekt.<br />
<br />
Vom Gare du Nord<br />
bis zu den Amants tristes.<br />
Verrückt streitbarer Gallier<br />
mit einem Herzen aus Gold.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=250</comments>
 <pubDate>Tue, 14 Dec 2004 07:15:07 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Promenade]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=249</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Wie immer am Sonntag,<br />
alleine auf Tour.<br />
Der Weg so vertraut,<br />
verinnerlicht schon.<br />
<br />
Mit jedem Mal Gehen<br />
ein Stück neu erlebt.<br />
Dahinter die Schatten<br />
der vergangenen Zeit.<br />
<br />
In diesen paar Stunden<br />
für die Woche getankt.<br />
Der Alltag kommt morgen<br />
und holt einen ein.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=249</comments>
 <pubDate>Mon, 13 Dec 2004 06:58:01 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Aragon]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=248</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Dem Wahnsinn entronnen,<br />
im Kittel Weiss-Rot.<br />
Danach Pazifist,<br />
mit Kremel im Kopf.<br />
<br />
Schrieb nicht nur der Elsa<br />
die Amour ins Bad.<br />
Eine Wanne für Drei<br />
war existentiell.<br />
<br />
Zu groß der Spagat<br />
von Poesie zu Stahl.<br />
Und doch unvergänglich,<br />
epochenlang neu.
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=248</comments>
 <pubDate>Sun, 12 Dec 2004 18:41:23 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Nguyen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=247</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Nguyen hatte niemals,<br />
nein wirklich nie Glück.<br />
Melancholie in den Augen,<br />
und nie frei von Angst.<br />
<br />
Kaum auf der Welt<br />
und trotzdem schon alt.<br />
Nachts riecht er den Phosphor<br />
und badet in Schweiss.<br />
<br />
Mit ihm noch viele,<br />
eine Generation.<br />
Zum Spielball gemacht,<br />
der Zukunft beraubt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=247</comments>
 <pubDate>Sat, 11 Dec 2004 02:26:37 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Eruption]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=246</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Dem Blick in die Augen<br />
hält sie schwerlich stand.<br />
Immer wenn's in ihr<br />
so brodelt und gärt.<br />
<br />
Es braucht eine Weile<br />
um sie zu verstehen.<br />
Sie ist zu weit weg<br />
um gewöhnlich zu sein.<br />
<br />
Zäh wie ein Brei<br />
fliesst dann aus ihr raus.<br />
Direkt auf die Leinwand,<br />
wenn die Schale geknackt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=246</comments>
 <pubDate>Fri, 10 Dec 2004 00:01:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ricardo]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=245</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Steht einsam verlassen,<br />
wie ein stolzer Baum.<br />
Genügt sich dabei,<br />
mit einfachem Sein.<br />
<br />
Folgt seinen Pfaden,<br />
ist immer er selbst.<br />
Keine Mode, kein Hype,<br />
nichts drängt ihn vom Weg.<br />
<br />
Zahlt dafür auch täglich<br />
einen gesalzenen Preis.<br />
Wer nicht mitläuft, der steht<br />
vor manch verschlossener Tür.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=245</comments>
 <pubDate>Thu, 9 Dec 2004 19:44:47 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Peintre]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=244</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Stets herrlich gelassen<br />
und unverblümt offen.<br />
Präsentiert seine Leinwand<br />
wie ein offenes Buch.<br />
<br />
Geschundene Augen,<br />
der Absinthe gibt den Rest.<br />
Von zugigen Hallen<br />
in den Fingern die Gicht.<br />
<br />
Gehen wir ins beheizte Museum,<br />
am Sonntag nach Drei.<br />
Werfen 'nen Blick auf ein Schicksal,<br />
verharren nur kurz.
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=244</comments>
 <pubDate>Wed, 8 Dec 2004 10:07:12 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Trégastel]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=243</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Wo früher Artischocken<br />
standen wie Gras.<br />
Wo heute der Kohl<br />
sich im Horizont verliert.<br />
<br />
Wo immer 'ne Brise und<br />
viel öfter ein Sturm.<br />
Die Gezeiten das Leben<br />
auch heute noch prägen.<br />
<br />
Wo der Morgen so spät,<br />
dass man ihn fast vergisst.<br />
Wo die Küsse so salzig<br />
wie die peitschende Gischt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=243</comments>
 <pubDate>Tue, 7 Dec 2004 00:54:15 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[La guerre du feu]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=242</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Hat gestern irgendwie klick gemacht.<br />
War nicht zu erwarten, kam einfach so.<br />
Stand vorn am Geländer, sah sie ganz nah.<br />
Ein zufälliger Blick, war nicht zu umgehen.<br />
<br />
Danach vor dem Fenster, mit zittriger Hand<br />
Espresso schlürfen, zu viele, sehr lang.<br />
Rauch absorbiert die Zeit, die vergeht.<br />
Spät dann, sehr spät Lied trällernd nach Haus.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=242</comments>
 <pubDate>Mon, 6 Dec 2004 00:33:23 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Quebec]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=241</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Die wenigen Freiheiten,<br />
die ihnen geblieben.<br />
Auszeiten am Sonntag,<br />
vor der Hütte im Schlamm.<br />
<br />
Chansons aus der Heimat,<br />
aus der alten Welt.<br />
Sehr lange bevor ein<br />
eigenes Wir entstand.<br />
<br />
Und immer die Träume<br />
von der Kirschenzeit.<br />
Stets frisch gebrüht,<br />
auf der Suche nach Glück.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=241</comments>
 <pubDate>Sun, 5 Dec 2004 23:31:44 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Saoul]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=240</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Ein paar Flaschen weiter,<br />
man hat es geahnt.<br />
Beginnt erst die Sause,<br />
der Tanz auf dem Tank.<br />
<br />
Dröhnende Rhythmen<br />
und Nebel aus Bier.<br />
Ich roll' mir ne Kippe<br />
und schüttel den Kopf.<br />
<br />
Sehe früh am Morgen<br />
in verquollene Augen.<br />
Ein Frühstückskuss stinkt mich<br />
ganz abwesend an.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=240</comments>
 <pubDate>Sat, 4 Dec 2004 09:34:08 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Feng-Shui]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=239</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Parkett frisch gebohnert,<br />
Feng-shui angesagt.<br />
Der Tisch ausgerichtet,<br />
schon fast ein Altar.<br />
<br />
Noch nuckelt sie an<br />
ihrem Rouge ordinaire.<br />
Die letzten Tropfen<br />
füllen nochmal ein Glas.<br />
<br />
Sie sieht ihm zwar zu<br />
und hört ihn ja auch.<br />
Doch ihr Dunst wie ein Teppich,<br />
dämpft sanft und erstickt.<br />
<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=239</comments>
 <pubDate>Fri, 3 Dec 2004 01:13:27 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Draussen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=238</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Der Bär hat die Nacht<br />
dort draussen verbracht.<br />
In Nebel und Kälte,<br />
mit sehr wenig Halt.<br />
<br />
So aus der Distanz<br />
sieht's sehr friedlich aus.<br />
Man könnte grad meinen<br />
er schlummere nur.<br />
<br />
Ob er nun aus Absicht<br />
oder Zufall dort hängt.<br />
Man fragt sich da schon,<br />
ob er gern dort ist.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=238</comments>
 <pubDate>Thu, 2 Dec 2004 07:50:43 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Meunière]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=237</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div 
class="leftbox1">
Rast heftig durch's Leben,<br />
geht vor und zurück.<br />
Ist ständig am Schliddern,<br />
will nur geradeaus.<br />
<br />
Wo immer sie steht,<br />
ist immer 'ne Wand.<br />
Manchmal im Rücken,<br />
nicht selten vor sich.<br />
<br />
Die Hände gebunden,<br />
und den Kopf rappelvoll.<br />
Da steht man und wartet,<br />
auf ruhigere Zeit.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=237</comments>
 <pubDate>Wed, 1 Dec 2004 10:37:57 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Granit]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=236</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Da, wo Amoco Cadiz<br />
ihr Blut verloren.<br />
Wo der rosa Granit mit<br />
ihren Pestflecken versetzt.<br />
<br />
Wo das Wetter so zickig<br />
wie die Berlinerin ist.<br />
Wo der Wind und der Regen<br />
täglich Geschichten erzählen.<br />
<br />
Vielleicht sehnt man sich<br />
deshalb wieder zurück.<br />
Kann mit den Gezeiten<br />
das Herz schlagen sehen.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=236</comments>
 <pubDate>Tue, 30 Nov 2004 09:11:28 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Lundi]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=235</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Die Stadt frisch erwacht,<br />
keine Farbe zu sehen.<br />
Ein paar Nuancen in Grau,<br />
die Moral schon auf Null.<br />
<br />
Kilometer schlucken,<br />
in die Leere hinein.<br />
Wie der Bagger im Schacht,<br />
gefräßig und stumm.<br />
<br />
Nach Farben sehnen,<br />
einer Blume vielleicht.<br />
Oder ein Lächeln, ein Wort,<br />
auch Berührung wär' schön.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=235</comments>
 <pubDate>Mon, 29 Nov 2004 10:21:37 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Manu]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=234</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox">
Schrubbt sich den Frust<br />
der vergangenen Nacht.<br />
Von schweissiger Haut,<br />
tut's peinlich genau.<br />
<br />
Schon wieder einmal<br />
als Statistin dabei.<br />
Eigene Wünsche waren<br />
überhaupt nicht gefragt.<br />
<br />
Redet sich ein,<br />
es nie wieder zu tun.<br />
Doch dauert nie lange<br />
und sie hofft wieder neu.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=234</comments>
 <pubDate>Sun, 28 Nov 2004 09:47:29 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Routier]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=233</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Aus der Zeitlosigkeit<br />
an Unendlich vorbei.<br />
Die Tankfüllung steht<br />
für alleiniges Maß.<br />
<br />
Besoffen von Eindruck,<br />
Natur satt und pur.<br />
Gespräche seit letzter<br />
Tanke verstummt.<br />
<br />
Dem Abend entgegen,<br />
und ner kahlen Pension.<br />
Erstaunt über das Stückchen<br />
Zivilisation.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=233</comments>
 <pubDate>Sat, 27 Nov 2004 00:01:21 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Wolferl]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=232</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Geht früh am Morgen<br />
beginnt seine Bahnen.<br />
Mit tapsigem Schritt<br />
in den Nebel hinaus.<br />
<br />
Kämpft heute auch wieder<br />
gegen das eigene Vergessen.<br />
Träumt dabei von damals,<br />
so wie er einst war.<br />
<br />
Da waren sie nicht rar,<br />
die lichten Momente.<br />
Da schwamm er noch oben,<br />
auf der Welle des Glücks.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=232</comments>
 <pubDate>Fri, 26 Nov 2004 18:18:16 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Canciones]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=231</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Steht Raimon auf dem Markt,<br />
ganz tief die Nase im Duft.<br />
Sobre la Pau auf den Lippen,<br />
de vegades no es mes que por.<br />
<br />
Dabei angstfrei und friedlich,<br />
eine See voller Farben.<br />
Lassen vergessen was war,<br />
geben die Gitarre zurück.<br />
<br />
Kommt von hinter den Bergen,<br />
ging dahin auch zurück.<br />
Sang den Aufbruch, die Hoffnung<br />
und ist jetzt so allein.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=231</comments>
 <pubDate>Thu, 25 Nov 2004 00:01:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Zentrisch]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=230</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Das Blondchen aus Vorstadt<br />
las neulich mal nach.<br />
Hat jetzt neues Motto,<br />
vertraut auch darauf.<br />
<br />
Steht zentrisch im Ego,<br />
gibt Tipps und noch mehr.<br />
Ist wie ne Dompteuse<br />
im Käfig von Narren.<br />
<br />
Wie leicht ihr das Spiel<br />
Brot-Peitsche gemacht.<br />
Wohl dem, der sich umdreht,<br />
Kopf schüttelt und geht.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=230</comments>
 <pubDate>Wed, 24 Nov 2004 07:59:25 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Sourire]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=229</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Lehnt hinten am Zaun,<br />
schon morgens um Acht.<br />
Sieht die Welt durch die Maschen,<br />
träumt sich hindurch.<br />
<br />
Hatte neulich ein Erlebnis,<br />
jemand lächelte ihm zu.<br />
War das Erste seit langem,<br />
ging ganz tief in sein Herz.<br />
<br />
Seither zählt er nicht mehr<br />
die Tage hier drin.<br />
Wartet jede Sekunde,<br />
dass sie wieder zurück.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=229</comments>
 <pubDate>Tue, 23 Nov 2004 08:53:47 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Cave]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=228</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Vertreiben die Stille<br />
mit Blick auf sich selbst.<br />
Vergessen dabei<br />
was um sie herum.<br />
<br />
Sind Alte, sind Kinder,<br />
sind nur noch sie Zwei.<br />
dort im fahlen Licht,<br />
einer Höhle gleich.<br />
<br />
Ist Liebe, ist Kampf<br />
ist innig vereint.<br />
Ist mattes Versinken<br />
nach kleinem Tod.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=228</comments>
 <pubDate>Mon, 22 Nov 2004 07:16:28 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Colline]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=227</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Gedankenverloren<br />
da liegen und sehen.<br />
Riechen und hören,<br />
zeitlos dahin.<br />
<br />
Die Nacht noch im Kopf,<br />
der Tag noch so jung.<br />
Die Sonne klettert<br />
das Fenster hinauf.<br />
<br />
Da wäre so vieles<br />
so gerne gesagt.<br />
Ihr Herz schlägt im Schlaf,<br />
Worte bleiben zu Haus.<br />
<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=227</comments>
 <pubDate>Sun, 21 Nov 2004 10:36:50 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Celle]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=226</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Ist links wie Louis<br />
und rechts wie Capart.<br />
Trägt hier die Île de Sein<br />
und dort den Spreewald.<br />
<br />
Klimpert mit ihren Augen,<br />
ganz wie Léos Petite.<br />
Konserviert die Lolita,<br />
zu sehr daran gewöhnt.<br />
<br />
Rächt sich gern prophylaktisch,<br />
für das was war und noch kommt.<br />
Rattert das Rad, kullernde Kugel,<br />
schwinden die Jetons dahin.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=226</comments>
 <pubDate>Sat, 20 Nov 2004 09:30:17 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Automne]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=225</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Bläst Kopf frei für Neues,<br />
schiebt Horizonte weit weg.<br />
Mit Wind vom Atlantik,<br />
man riecht fast das Salz.<br />
<br />
Spielt mit den Nuancen,<br />
wie den Farben des Laubs.<br />
Wirbelt die Blätter umher,<br />
baut Collagen zuhauf.<br />
<br />
Lehnt man an einem Geländer,<br />
sieht die Züge dort fahren.<br />
Füllt man kräftig die Lungen,<br />
ist man eins mit sich selbst.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=225</comments>
 <pubDate>Fri, 19 Nov 2004 08:07:02 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Danse]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=224</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Dem Leben entgegen,<br />
auch manchmal gewagt.<br />
Körper wird Ausdruck,<br />
wenn Seele befreit.<br />
<br />
Für Bruchteile nur<br />
der Schwerkraft entfliehen.<br />
Wach konzentriert,<br />
Bewegung im Fluss.<br />
<br />
Schreibt seine Poesie<br />
in Pirouetten auf Bretter.<br />
Sinkt lautlos zusammen,<br />
wie zur Signatur.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=224</comments>
 <pubDate>Thu, 18 Nov 2004 06:18:51 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Rundschau]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=223</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Gestern mal eben<br />
eine Rundschau gemacht.<br />
Hin zu den Wurzeln,<br />
ein paar Jahre zurück.<br />
<br />
Den Lavendel gerochen,<br />
den Rosmarin auch.<br />
Wilden Thymian gerupft,<br />
für den Sugo zur Nacht.<br />
<br />
Stand lange da oben,<br />
an einen Felsen gelehnt.<br />
Sah einfach nur runter,<br />
in das tiefblaue Meer.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=223</comments>
 <pubDate>Wed, 17 Nov 2004 06:53:09 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Darüber]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=222</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Ganz früh am Morgen,<br />
wenn das Grau noch herrscht.<br />
Dem Nebel entfliehen,<br />
hinauf in das Licht.<br />
<br />
Macht Lust, jetzt zu schweben,<br />
schwerelos treiben.<br />
Gebettet auf Watte,<br />
im unendlichen Blau.<br />
<br />
Zeit nur noch ein Wort,<br />
nicht mehr ein Wert.<br />
Vergessen, was unten<br />
gerade passiert.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=222</comments>
 <pubDate>Tue, 16 Nov 2004 07:01:42 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ascaso]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=221</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Ein Teller mit Sepia,<br />
voller aceite und ajo.<br />
Eine Flasche Livor,<br />
an der Ecke des Tischs.<br />
<br />
Warme Gespräche<br />
und Zeit mit viel Raum.<br />
Ganz laut die Linares,<br />
es ist fast wie daheim.<br />
<br />
Bringt südliche Sonne,<br />
den Strand auch und warm.<br />
Zumindest, man träumt es,<br />
für Minuten hierher.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=221</comments>
 <pubDate>Mon, 15 Nov 2004 09:19:22 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Parque]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=220</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Ein paar herbstliche Schritte,<br />
voller Fragen der Kopf.<br />
Die Sinne geschärft<br />
und voll auf Empfang.<br />
<br />
Fast lieblich die Stimmung,<br />
die Ruhe, das Licht.<br />
Spaziergang wird zeitlos,<br />
auf Plätzen ganz leer.<br />
<br />
Das Spiel mit den Schatten<br />
und den Bildern im Kopf.<br />
Das Herz auf der Zunge,<br />
beim Gang durch den Park.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=220</comments>
 <pubDate>Sun, 14 Nov 2004 09:42:23 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Terrasse]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=219</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Hatte gerade mal eben<br />
ein paar Nerven verloren.<br />
Ging dann vor die Tür,<br />
hängte den Frust an den Nagel.<br />
<br />
Saß dort im Schatten,<br />
schaukelte die Seele im Stuhl.<br />
Hörte spielende Kinder,<br />
sah die Leute passieren.<br />
<br />
Bekam Espresso serviert,<br />
nippte vorsichtig am Glas.<br />
Ne Kippe gegrillt,<br />
den Blick weg von hier.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=219</comments>
 <pubDate>Sat, 13 Nov 2004 10:55:06 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Cara&#239;be]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=218</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Nicht immer azur,<br />
die Farben, das Licht.<br />
Lebt manche Momente<br />
in heimischem Grau.<br />
<br />
Intensiv riechen,<br />
Erlebnis Natur.<br />
Berauscht von den Tönen<br />
und den Blättern im Wind.<br />
<br />
In wenigen Tagen,<br />
zu sehr komprimiert.<br />
Nur eben mal landen,<br />
und schon wieder weg.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=218</comments>
 <pubDate>Fri, 12 Nov 2004 07:15:04 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Fragen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=217</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Vergessene Träume,<br />
verbratenes Glück.<br />
Dabei hatte sie alles<br />
so rosa gesehen.<br />
<br />
Nichts bleibt wie es war,<br />
es kommt nicht wie es soll.<br />
Steht nun dort am Scheitel,<br />
mit all den Fragen im Kopf.<br />
<br />
Hängt nun in der Luft,<br />
zwischen zurück und nach vorn.<br />
Dreht sich um sich selbst,<br />
und die Zeit rennt davon.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=217</comments>
 <pubDate>Thu, 11 Nov 2004 07:00:55 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Retour]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=216</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Der Sonne, dem Blau<br />
noch einmal entgegen.<br />
Landen im Nebel,<br />
dem Grau der Provinz.<br />
<br />
Hinter ihr liegen<br />
der Strand und das Meer.<br />
Neben ihr schon<br />
die Freude auf mehr.<br />
<br />
Mehr Sonne, mehr Strand<br />
und Braun auf der Haut.<br />
Mit baumelnder Seele,<br />
die Füße im Sand.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=216</comments>
 <pubDate>Wed, 10 Nov 2004 08:43:57 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ma&#241;ana]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=215</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Dem Grau und der Kälte<br />
mal eben entfliehen.<br />
Seele auftanken,<br />
mit Sonne, ganz fett.<br />
<br />
Einfach nur sein,<br />
treiben im Wind.<br />
wie die Blätter zuhause,<br />
die segeln vom Baum.<br />
<br />
Gedanken auf Reisen<br />
und Nass auf der Haut.<br />
Ein Buch in den Händen,<br />
aus anderer Zeit.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=215</comments>
 <pubDate>Tue, 9 Nov 2004 08:21:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[El Palo]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=214</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Der Blick dort vom Hügel,<br />
meist erinnerungsschwer.<br />
Jasminduft am Abend<br />
und das Rauschen vom Meer.<br />
<br />
Eine copa bei Paco,<br />
Jerez bei Ramón.<br />
In den Gassen die Kinder,<br />
noch spät in der Nacht.<br />
<br />
Abuela schaut fern,<br />
von der Straße ins Haus.<br />
Im Garten in Stereo,<br />
Flamenco vom Band.<br />
<br />
Bei offenem Fenster,<br />
jeden Laut unterdrückt.<br />
Unter ganz dünnen Laken,<br />
in den Morgen gefühlt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=214</comments>
 <pubDate>Mon, 8 Nov 2004 06:06:58 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Vom Geier]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=213</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Waren andere Zeiten damals,<br />
zum zweiten Mal verkohlt.<br />
Man bereitete sich<br />
auf die dritte Amtszeit vor.<br />
<br />
Groß die Gefahr, in einen Aidstest<br />
anstatt einer Radarfalle zu tappen.<br />
Quarantänelager waren in Bayern<br />
bereits in der Planungsphase.<br />
<br />
Neue Epoche, zwiefach geschreddert,<br />
gemüntelt und auch feringt.<br />
Vier römisch gehartzte Vasallen,<br />
das Hungertuch zur Toga geschwungen.<br />
<br />
Zwangsverpflichtet zum Veitstanz,<br />
in kahler Sozialamtarena.<br />
Geizig geil tobt das Publikum,<br />
wenn der Reisswolf den Antrag frisst.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=213</comments>
 <pubDate>Sun, 7 Nov 2004 00:01:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Alrededor]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=212</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Durch endlosen Olivenhain,<br />
ein Blick hoch zum Berg.<br />
In gleißendem Licht,<br />
vor strahlendem Blau.<br />
<br />
Rot trockene Erde,<br />
steinig und schwer.<br />
Es riecht dort nach Pinien<br />
und Amontillado.<br />
<br />
Ein Hauch von der Küste,<br />
bringt salzige Luft.<br />
Bleib stehen und rieche,<br />
geh nochmal zurück.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=212</comments>
 <pubDate>Sat, 6 Nov 2004 08:18:01 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Pensées]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=211</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div>
<div class="leftbox1">
Manch ein Gedanke<br />
sitzt irgendwo fest.<br />
Hat so viele Wege<br />
und weiß nicht wohin.<br />
<br />
Bricht Licht wo nichts ist,<br />
wirft Schatten der Nacht.<br />
Strahlt hinter dem Dunkeln,<br />
gibt dann wieder Mut.<br />
<br />
Steht einsam verlassen,<br />
viel Feind und viel Ehr.<br />
Kommt wieder zurück,<br />
behauptet sich neu.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=211</comments>
 <pubDate>Fri, 5 Nov 2004 08:01:47 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Tavola]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=210</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Die Campagna im Rücken,<br />
nach gelungenem Tag.<br />
Bei Gianni und Aetna,<br />
wird Pasta serviert.<br />
<br />
Kleinod, verzaubert<br />
mit weit offenem Blick.<br />
Ein paar Stunden Genuss<br />
und Herzlichkeit pur.<br />
<br />
Sind diese Momente<br />
voll Freundschaft, auch Glück.<br />
Machen graue Tage bunt<br />
und die Seele weich.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=210</comments>
 <pubDate>Thu, 4 Nov 2004 08:05:37 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bougie]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=209</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Hat dieses schier endlose<br />
Lamentieren auf Pacht.<br />
Schon so sehr verwachsen,<br />
dass es ohne nicht geht.<br />
<br />
Steht immer so hilflos,<br />
streckt gerne die Hand.<br />
Nicht um selbst zu führen,<br />
sondern will mit ins Boot.<br />
<br />
Und sieht auch gleich immer<br />
die Karre im Dreck.<br />
Doch auch ihm ein Licht,<br />
auch wenn er's nicht glaubt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=209</comments>
 <pubDate>Wed, 3 Nov 2004 10:14:07 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Descente]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=208</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Gejagt von Gedanken<br />
an gestriges Leid.<br />
Und auch von den Ängsten<br />
vor dem was noch kommt.<br />
<br />
Schweiß, heftige Nächte,<br />
zwischen Schatten und Licht.<br />
Irgendwas stürzt<br />
immer wieder hinab.<br />
<br />
Kaum glaubt sie es selbst,<br />
obwohl sie es sieht.<br />
Am Morgen danach,<br />
ist der Spuk schon vorbei.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=208</comments>
 <pubDate>Tue, 2 Nov 2004 06:37:59 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Profond]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=207</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Ganz tief versinken, die Einsamkeit spüren.<br />
Erleben, als wär' es das letzte Mal.<br />
Je tiefer hinein, desto näher zu sich.<br />
Lauert pro Ecke ein Flashback auf dich.<br />
<br />
Tiefer und weiter und tasten am Rand.<br />
Gesattelte Ängste auf mutigem Ross.<br />
Dazu die Gewissheit, dass nichts wirklich bleibt.<br />
Dennoch drin leben, ohne Gedanken an Zeit.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=207</comments>
 <pubDate>Mon, 1 Nov 2004 11:56:26 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Aetna]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=206</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Sie lebt ihre Tage ganz anders als sonst.<br />
Erlebt sich ganz langsam, wie sie wirklich ist.<br />
Lernt wieder von vorn, wo sie hingehört.<br />
Spuckt endlich mal aus, was an Schlacke gehäuft.<br />
<br />
Ist gar nicht so einfach, nur sie jetzt zu sein.<br />
Zu lange den Frust fein gestapelt in sich.<br />
Zu stark das Rumoren, jetzt bricht alles auf.<br />
Atmet tief durch, beginnt wieder neu.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=206</comments>
 <pubDate>Sun, 31 Oct 2004 09:05:25 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Zu Nestor]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=205</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Mitternachtsträume auf<br />
zugigem Bahnhof.<br />
Für manche dabei<br />
eine Reise zurück.<br />
<br />
Es riecht schon nach Weite,<br />
wenn der Busfahrer ruft.<br />
Abschiedszeremonien,<br />
leicht tränenbeschwert.<br />
<br />
Zwei Tage lang Holpern,<br />
auch schweissige Luft.<br />
Aussteigen in einer<br />
ganz anderen Welt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=205</comments>
 <pubDate>Sat, 30 Oct 2004 11:56:21 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Train de vie]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=204</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
In andere Richtung,<br />
die Trassen ganz neu.<br />
Gerade hinaus und immer<br />
den Blick zu den Seiten auch frei.<br />
<br />
Wenn Neu und Bekannt<br />
sich begegnen und freuen.<br />
Wenn Gestern und Heute<br />
an einem Morgen bauen.<br />
<br />
Weitab von Gewissheit,<br />
nah an gutem Gefühl.<br />
mit offenen Sinnen<br />
in die Weite hinaus.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=204</comments>
 <pubDate>Fri, 29 Oct 2004 12:29:20 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Roulette]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=203</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Minuten zu Stunden,<br />
in endlosen Fluren.<br />
Wo Schritte noch hallen,<br />
wenn man längst nichts mehr sieht.<br />
<br />
Roulettetisch wo täglich<br />
mit der Schöpfung gespielt.<br />
Vertraute Routine,<br />
immer auf Kante genäht.<br />
<br />
Mit ganz tiefen Augen<br />
und pochender Fracht.<br />
den Wechsel der Welten<br />
neu manifestiert.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=203</comments>
 <pubDate>Thu, 28 Oct 2004 03:33:16 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Plein soleil]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=202</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Erst gestern am Traum<br />
geschrubbt und gefeilt.<br />
Jetzt sieht sie ihn an,<br />
im heutigen Licht.<br />
<br />
Sieht andere Bilder,<br />
auch sich wieder neu.<br />
Dreht, wendet noch einmal;<br />
ihr ganz persönliches Kaleidoskop.<br />
<br />
Tankt noch einmal Sonne,<br />
ganz voll, bis zum Rand.<br />
Ehe Nebel und Herbst<br />
ihr die Bilder vergrauen.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=202</comments>
 <pubDate>Wed, 27 Oct 2004 07:48:59 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Fleuve]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=201</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Wenn die Läden verriegelt,<br />
die Stadt schon ganz ruhig.<br />
Vergnügt durch den Regen,<br />
dann über den Fluss.<br />
<br />
So fremd die Umgebung,<br />
doch innig vertraut.<br />
Da ist fast nichts fremd,<br />
nur lange Zeit her.<br />
<br />
Da fühlt man nicht nur,<br />
da lebt man sie auch.<br />
Geborgenheit hat ihr<br />
ganz eigenes Format.<br />
<br />
Zu kurz eine Nacht,<br />
dort über dem Fluss.<br />
Noch kürzer der Schlaf,<br />
der Morgen nicht weit.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=201</comments>
 <pubDate>Tue, 26 Oct 2004 09:47:08 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Party]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=200</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Frisch geschnieft grinst der Freddy,<br />
den man &#8216;die Nase&#8217; nennt.<br />
Die OP war mal teuer,<br />
ganz aus Platin das Teil.<br />
<br />
Heute plagt ihn die Frage,<br />
ob genug Material.<br />
Teilt Bestand durch die Gäste,<br />
transpiriert leicht dabei.<br />
<br />
An der Theke wankt Elmar<br />
seinen einsamen Blues.<br />
Träumt dabei von Fortuna<br />
und von seiner Marlen.<br />
<br />
Die lebt längst mit &#8216;nem Andern,<br />
der sie seltener schlägt.<br />
Dabei tat er&#8217;s aus Liebe,<br />
soll einer die Weiber verstehen.<br /><br />
<span style="font-size:9px; font-family:Arial;">Auszug aus "Party" in der <a href="http://textkampagne.de/wort/index.php?m=20041025" style="color:navy">Textkampagne</a></span>
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=200</comments>
 <pubDate>Mon, 25 Oct 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Fête]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=199</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Geladene Gäste,<br />
zum Frohsinn verdammt.<br />
Gelächelte Sehnsucht,<br />
im Halbdunkel steht.<br />
<br />
Dort bei offener Tür<br />
zieht die Kälte herein.<br />
In der Linken ne Kippe,<br />
in der Rechten ein Buch.<br />
<br />
Stehen vorn an der Theke<br />
reife Damen beim Sekt.<br />
Sitzt der Vorstadtadonis<br />
wie ein Gockel am Tisch.<br />
<br />
<span style="font-size:9px; font-family:Arial;">Auszug aus "Fete" in der <a href="http://textkampagne.de/wort/index.php?m=20041024" style="color:navy">Textkampagne</a></span>
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=199</comments>
 <pubDate>Sun, 24 Oct 2004 06:59:03 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bleu éternel]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=198</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Und ganz in der Frühe<br />
wenn sich kaum jemand traut.<br />
Steigen die Träume nach oben,<br />
wird das Hier dann so klein.<br />
<br />
Atemberaubend die Farben, das Licht,<br />
der Mund bläst kleine Wolken ins Blau.<br />
Zwei Stunden Thermik, dann ist es vorbei,<br />
zurück auf dem Boden, im Zwinger der Zeit.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=198</comments>
 <pubDate>Sat, 23 Oct 2004 08:46:36 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Sans voiles]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=197</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Küsse sind launisch<br />
frühmorgens in Kiel.<br />
Fragen nach mehr,<br />
auf dass man sie nährt.<br />
<br />
Stehen alleine für sich,<br />
sind gerade heraus.<br />
Sind vielleicht etwas einsam,<br />
so weit von zu Haus.<br />
<br />
Trotzen der Zeit,<br />
dem Wind und der Nacht.<br />
Sind der Hahn am Morgen,<br />
begrüßen den Tag.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=197</comments>
 <pubDate>Fri, 22 Oct 2004 05:31:18 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Gare de l'Est]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=196</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Egal, wie man es dreht,<br />
es ist immer gleich.<br />
Zumindest so vieles<br />
scheint bereits erlebt.<br />
<br />
Schon ganz früh am Morgen,<br />
noch gar nicht recht wach.<br />
Am Bahnhof, am Abend,<br />
fährt die Etappe davon.<br />
<br />
So sieht man sich winken,<br />
noch ehe es passiert.<br />
Man atmet tief durch,<br />
zuckt die Schultern und geht.<br />
<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=196</comments>
 <pubDate>Thu, 21 Oct 2004 08:41:36 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[L'Attente]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=195</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Schon zu viele Worte darüber verloren,<br />
als dass es noch wirklich interessant wär' für sie.<br />
Emotionen geliehen, beim Wucherer dort,<br />
zum Scherben aufklauben fehlen Mut und auch Lust.<br />
<br />
Zu lange der Schatten, der hinter ihr liegt,<br />
und auch die Gelenke machen nicht mehr so mit.<br />
Dann doch lieber warten, in Ärger und Leid,<br />
Frau Guru zuhören, die weiß wie man's macht.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=195</comments>
 <pubDate>Wed, 20 Oct 2004 08:45:27 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Montagnard]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=194</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Halb schon vergessen<br />
die Mühen und Qual.<br />
Den Gipfel im Blickfeld,<br />
so nah wie noch nie.<br />
<br />
Von Zeit zu Zeit hält man<br />
kurz inne und spürt.<br />
Klare Luft in den Lungen,<br />
kalten Wind im Gesicht.<br />
<br />
Zwischen ganz vielen Schritten<br />
nehmen Gedanken ihren Weg.<br />
Schweifen ab in das Gestern,<br />
halten innen schön warm.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=194</comments>
 <pubDate>Tue, 19 Oct 2004 01:23:58 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Das Lächeln der Venus]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=193</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Zu der Stunde in der Andere<br />
durch die Träume spazieren,<br />
hallt ihr Schritt in den Fluren,<br />
sind sie verlassen und leer.<br />
<br />
Lächelt ganz kurz die Venus<br />
an den Wolken vorbei.<br />
Hält sie ein in Gedanken,<br />
über Sonne und Meer.<br />
<br />
Sieht sich hoch über Nizza,<br />
an's Geländer gelehnt.<br />
Spürt 'ne Hand auf dem Rücken,<br />
wird ganz weich in den Knien.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=193</comments>
 <pubDate>Mon, 18 Oct 2004 06:50:26 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[baiser coloré]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=192</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>
die beiden vereint<br />
nicht nur in den farben.<br />
umarmen sich, fliessen,<br />
ineinander hinein.<br />
<br />
necken sich, küssen,<br />
sind einfach zusammen.<br />
geniessen sich, riechen,<br />
mit jedem mal neu.<br />
<br />
rücken dann, wenn die nacht kommt,<br />
noch enger zusammen.<br />
verschmelzen für stunden,<br />
bis der tag sie dann weckt.<br />
<div class="rightbox1"></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=192</comments>
 <pubDate>Sun, 17 Oct 2004 09:52:48 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Matinée]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=191</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
So ganz in der Frühe,<br />
die Stadt trägt noch schwarz.<br />
Dennoch, die Augen<br />
sind gar nicht so schwer.<br />
<br />
Nebenan Atmen,<br />
ganz leise und leicht.<br />
stillfriedliche Stimmung,<br />
trägt Gedanken davon.<br />
<br />
Der erste Espresso,<br />
eine Kippe dazu.<br />
dem Tag dabei zusehen<br />
wie er sich ankleidet heut'.<br />
<br />
Licht schiebt sich herein,<br />
wirft Schatten auf Gesicht.<br />
Nur hier liegen und staunen,<br />
sich freuen auf mehr.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=191</comments>
 <pubDate>Sat, 16 Oct 2004 08:59:45 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Themis]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=190</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Was macht der Herr Richter wenn er Feierabend hat?<br />
Hat er dann das Gerechtsein erstmal satt?<br />
Wird er eventuell mal banal<br />
und sucht den richtigen Fernsehkanal?<br />
Berichtet er seiner Frau, das er heute anstatt zu richten nur seinen Kragen gerichtet hat?<br />
Oder hat er das, was er niemandem nennt,<br />
und freut sich tierisch aufs Wochenend?<br />
<br />
Denn am Sonntag, beim Spielplatz, um dreiviertel Zehn.<br />
Da lässt der Herr Richter sein ...HmHm... seh'n.<br />
Er braucht halt nun mal das Kleinmädchengeschrei<br />
als Ausgleich für seine Rechthaberei.<br />
<br />
Ach hätt' er das alles nur früher getrieben,<br />
dann wär' uns ein Richter erspart geblieben.<br />
<br />
(Konstantin Wecker, Heidelberg, Thingstätte, Pfingsten 1988 - Version für den Bayrischen Rundfunk)<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=190</comments>
 <pubDate>Fri, 15 Oct 2004 06:07:36 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Thursday]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=189</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Hommage an die Liebe,<br />
eine Hand auf dem Bauch.<br />
die Lippen am Ohr<br />
und die Wärme der Nacht.<br />
<br />
Unzählige Worte,<br />
zum Sprudeln bereit.<br />
Schweigend sinnieren,<br />
und die Zeit, die verrinnt.<br />
<br />
Sich necken und lachen,<br />
wie Kinder, so frisch.<br />
Die Seele aufreissen<br />
und sprühen vor Lust.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=189</comments>
 <pubDate>Thu, 14 Oct 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ouvert]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=188</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
und dann 'nen gedanken<br />
und 'ne freude dazu.<br />
serviert in den morgen,<br />
wenn die sonne sich zeigt.<br />
<br />
und wie im advent<br />
kleine türchen aufreissen.<br />
sich fragen und freuen,<br />
mit lachendem blick.<br />
<br />
sich spüren und kneifen;<br />
ist es denn wahr?<br />
dann tief inhalieren<br />
und raus in das licht.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=188</comments>
 <pubDate>Wed, 13 Oct 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Amandier]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=187</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Da tanzen sie sich<br />
behutsam heran.<br />
Dort zwischen den Blüten,<br />
unten am Bach.<br />
<br />
Geniessen die Ruhe<br />
um sie herum.<br />
Leben in ihrer<br />
ganz eigenen Welt.<br />
<br />
Ein jeder für sich<br />
hat Reste dabei.<br />
Sortieren und klauben<br />
für gemeinsames Nest.<br />
<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=187</comments>
 <pubDate>Tue, 12 Oct 2004 08:47:03 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Nuit blanche]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=186</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>
<div class="rightbox1">
Am Anfang das Wort,<br />
und daraus ein Satz.<br />
Schnell zum Gespräch,<br />
so wunderbar bunt.<br />
<br />
Am Anfang ein Blick,<br />
ganz gerade heraus.<br />
Bald wie von alleine<br />
ein Funkentransport.<br />
<br />
Am Anfang die Küsschen,<br />
à la fran&ccedil;aise.<br />
Bis kurz vor der Sonne<br />
jede Pore geleckt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=186</comments>
 <pubDate>Mon, 11 Oct 2004 07:09:46 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Mariposa]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=185</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Verwegenes Lachen,<br />
hell funkelnder Blick.<br />
Gestanden im Heute,<br />
so herrlich gerade.<br />
<br  />
Lebt ein Stück ihrer Freiheit<br />
auf zwei Rädern schnell aus.<br />
Sucht auch dort gern ihr Limit,<br />
mit ganz klarem Kopf.<br />
<br />
Hat ein spanisches Herz,<br />
den Rhythmus im Bauch.<br />
Trägt mit unbändiger Freude<br />
das Leben im Gesicht.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=185</comments>
 <pubDate>Sun, 10 Oct 2004 08:46:05 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Rouge]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=184</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Manchmal braucht es<br />
ne Engelsgeduld.<br />
Wenn Carola dem Rouge<br />
den Hals köpft und trinkt.<br />
<br />
Nicht lange danach,<br />
reicht meist schon ein Wort.<br />
Kurz funkelnde Augen,<br />
und dann gibt sie Gas.<br />
<br />
Es dauert dann Tage<br />
bis die Pflaster verklebt.<br />
Balsam aus Worten<br />
auf Seele porös.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=184</comments>
 <pubDate>Sat, 9 Oct 2004 09:43:08 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Herbstlich]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=183</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Gerade zwei Schritte<br />
vom Gestern entfernt.<br />
Mit offenem Blick<br />
hinein in sich selbst.<br />
<br />
Vergangenes passieren<br />
bei grünendem Klick.<br />
Sich selbst dabei sehen,<br />
ganz eins mit sich selbst.<br />
<br />
Ganz deutlich dann spüren<br />
wohin man gehört.<br />
Es wieder neu kleiden,<br />
für einen selbst.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=183</comments>
 <pubDate>Fri, 8 Oct 2004 08:01:14 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Roulez]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=182</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Viel blanke Haut<br />
und strahlendes Weiss.<br />
Grinsen und Lachen<br />
und so leerer Blick.<br />
<br />
Die Bässe im Magen,<br />
die Lippen am Ohr.<br />
Dazu immer nicken,<br />
versteht man ja nicht.<br />
<br />
Bis ganz kurz bevor<br />
die Sonne schon lacht.<br />
von Bierdunst geflankt<br />
hinaus in den Tag.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=182</comments>
 <pubDate>Thu, 7 Oct 2004 05:28:51 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Poule]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=181</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Es braucht immer alles seine eigene Zeit,<br />
und manchmal hört man den Wecker auch nicht.<br />
So rein theoretisch ist alles ganz klar,<br />
Doch das dann noch leben, ein anderer Schuh.<br />
<br />
Es braucht Überwindung, es raubt auch den Nerv,<br />
doch irgendwann bleibt keine andere Wahl.<br />
An der Seele ein Preisschild, der Zahlen zuviel,<br />
dann senkt man den Kopf und verläßt die Boutique.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=181</comments>
 <pubDate>Wed, 6 Oct 2004 07:24:48 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Verlorene]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=180</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Sie leben alleine, auch wenn nie allein,<br />
in ihnen ist der Schatten nie weit.<br />
Kaum einen Tag ohne die Fragen an ihn.<br />
Die vielen WARUM, doch Antwort bleibt aus.<br />
<br />
Wie Brandlöcher in die Seel' zementiert,<br />
die Schmerzen aus ganz jungen Tagen noch.<br />
Sie suchen die Schuld noch immer bei sich,<br />
im Schatten der Schande, die darüber schwebt.<br />
<br />
Auch wenn sie vertrauen, es wird niemals mehr<br />
die kindliche Freude und Offenheit sein.<br />
Auf immer verdammt, mit der Ohnmacht im Bauch,<br />
und ewigem Hass auf einen Teil dieser Welt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=180</comments>
 <pubDate>Tue, 5 Oct 2004 06:39:22 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Au Lac]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=179</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Gewusel am Tisch,<br />
noch mehr Geschrei.<br />
Tapsige Hände in Fritten,<br />
und das Lachen dabei.<br />
<br />
Zwischen all diesen Leuten<br />
und dem Lärm drunherum.<br />
Viele fragende Sätze<br />
mancher Antworten bar.<br />
<br />
Der See legt sich schlafen,<br />
kleiner Held tut's ihm nach.<br />
Schickt ganz tiefes Lachen<br />
müde, aus kullrigem Aug'.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=179</comments>
 <pubDate>Mon, 4 Oct 2004 06:30:57 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Mentiras]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=178</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Sie reitet ihr Ego in wildem Galopp,<br />
stampft dabei zu Boden was für sie gepflanzt.<br />
Schaut gerne zur Seite, doch stört sich nicht dran,<br />
es muss einfach sein, ist eben ihr Weg.<br />
<br />
Die Stimme so lieblich, es ist fast wie sonst,<br />
doch geheime Frequenz funkt ander Signal.<br />
Ton geht nicht ins Ohr, geht direkt ins Blut,<br />
wird gründlich und schnell durch die Adern gepresst.<br />
<br />
Was macht es denn schon, ob Wahrheit, ob Lug,<br />
die Wahrheit ist immer grad so wie gedacht.<br />
Ein wenig geschmückt, poliert, rausgeputzt,<br />
doch darunter nackt, mit den Resten der Nacht.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=178</comments>
 <pubDate>Sun, 3 Oct 2004 05:01:06 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Angelina]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=177</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Verena packt gern' ihre Engel<br />
zuhause in Watte und Wachs.<br />
Sie sind zu zerbrechlich,<br />
selbst wenn digital.<br />
<br />
Kennt fast jeden Friedhof<br />
zwischen Bergen und Rom.<br />
Hat für jedes Problem<br />
passenden Engel parat.<br />
<br />
Der hier aus Milano,<br />
zum heutigen Tag.<br />
Morgen, am Sonntag<br />
hält Perugia die Wacht.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=177</comments>
 <pubDate>Sat, 2 Oct 2004 07:29:19 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Souvenir]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=176</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Ein Stück Panorama,<br />
Hommage an die Freude.<br />
Die einstmals gefüllt,<br />
die Adern so prall.<br />
<br />
Von der Zeit längst verwaschen,<br />
keine Farben mehr da.<br />
Erinnerung läßt nur noch<br />
die Umrisse stehen.<br />
<br />
Nur manchmal durch Zufall,<br />
ein Wort reicht dafür.<br />
Strahlt alles so bunt,<br />
als wenn's heute wär'.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=176</comments>
 <pubDate>Fri, 1 Oct 2004 06:46:22 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Würfel]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=175</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Sie lehnt sich gern an,<br />
verzweifelter Halt.<br />
Obwohl, eine Seite<br />
ist unheimlich stark.<br />
<br />
Die Andere eben,<br />
die ist es, sie wankt.<br />
Man weiss nie wie lange<br />
die Stütze noch hält.<br />
<br />
Wenn beide zusammen<br />
im Gleichgewicht steh'n.<br />
Dann hält sie sogar<br />
dem ständigen Druck stand.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=175</comments>
 <pubDate>Thu, 30 Sep 2004 07:18:27 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Port]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=174</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Sie hat eine Schwäche<br />
für Hafen und Meeer.<br />
Träumt sich an die Quais<br />
mit der Nase im Wind.<br />
<br />
Mit all diesen Düften<br />
und der Weite im Blick.<br />
Berührt ihre Sehnsucht<br />
zart den Horizont.<br />
<br />
Im Hier noch gefangen,<br />
auch wenn's nicht so scheint.<br />
Im Geist setzt sie schon<br />
ihren Fuß auf das Boot.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=174</comments>
 <pubDate>Wed, 29 Sep 2004 04:59:20 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Panier]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=173</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Einen Izzo in den Händen<br />
den Mistral in den Haaren.<br />
Dort unten Gewusel,<br />
orientalische Tür.<br />
<br />
Durch enge Gassen,<br />
das Panier auf und ab.<br />
Die Stadt neu entdecken,<br />
den Ortsplan im Buch.<br />
<br />
Bei St. Charles eine Pause,<br />
Petit Jaune an der Bar.<br />
Draussen stehen und riechen,<br />
pralles Leben inhalier'n.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=173</comments>
 <pubDate>Tue, 28 Sep 2004 07:56:08 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Après-midi]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=172</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Im Wald die Erinnerung<br />
an geschriebene Worte.<br />
An fremd Vertrautes,<br />
es lebt wieder auf.<br />
<br />
Vorsichtig tasten sich<br />
offene Gedanken heran.<br />
Lesen sorgfältig die Töne,<br />
die man noch nicht hört.<br />
<br />
Bei feuchtklarer Luft<br />
und zeitlosem Gang.<br />
Stehen am Ende des Weges<br />
offene Fragen herum.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=172</comments>
 <pubDate>Mon, 27 Sep 2004 07:06:54 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Dessin]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=171</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
So herrlich gerade<br />
und neugierig frech.<br />
Mit wenigen Strichen<br />
die Welt neu erzählt.<br />
<br />
Sind so viele Fragen<br />
und Antworten bunt.<br />
Schon sehr früh am Morgen<br />
Geschichte geschrieben.<br />
<br />
Passiert auch so vieles,<br />
und doch lange weilig.<br />
Vielleicht einen Strich noch<br />
und dann neues Blatt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=171</comments>
 <pubDate>Sun, 26 Sep 2004 09:38:16 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Soirée]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=170</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Am Ende des Tages<br />
wenn die Träume nicht fern.<br />
Mit Freunden am Tisch,<br />
relaxed in die Nacht.<br />
<br />
Geschichten von Ländern,<br />
so warm und so fern.<br />
Ein gut Teil davon<br />
macht sich hier breit.<br />
<br />
Zwischen Viande und Fromage<br />
wird Vergangenheit wach.<br />
Im Dunst von Tabak<br />
ziehen Momente dahin.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=170</comments>
 <pubDate>Sat, 25 Sep 2004 08:57:44 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Couleurs]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=169</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
So beiläufig wohlig,<br />
und doch unerkannt.<br />
Wie lose geschüttet,<br />
Facetten davon.<br />
<br />
Ganz viele Fragen<br />
zu jeder Couleur.<br />
Antworten schillern<br />
lichtfroh getüncht.<br />
<br />
Hat für jede Facette<br />
ihren eigenen Code.<br />
Bastelt an neuen<br />
Kombinationen dafür.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=169</comments>
 <pubDate>Fri, 24 Sep 2004 05:50:36 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Strandblick]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=168</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Zu zweit dort am Strand,<br />
den Wind in den Haaren.<br />
Kasernen im Rücken,<br />
es riecht noch nach Drill.<br />
<br />
Zurück zu den Klinken,<br />
fast heimisch schon dort.<br />
Nostalgie unterm Dach,<br />
Natur auf der Haut.<br />
<br />
Auch etwas Wehmut<br />
mit der Zeit, die verrinnt.<br />
Die Rückfahrt im Nacken,<br />
Projekte im Kopf.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=168</comments>
 <pubDate>Thu, 23 Sep 2004 05:34:49 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Silence]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=167</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Da redet sie ständig<br />
und bleibt dennoch stumm.<br />
Wo Wort sehr nach Licht lechzt,<br />
schenkt sie trüben Blick.<br />
<br />
Dreht sich in ihrer<br />
sehr eigenen Welt.<br />
Ist dann enttäuscht<br />
wenn man sie nicht versteht.<br />
<br />
So aalt sie sich dann<br />
im Leiden danach.<br />
Schaut etwas reuig<br />
auf die Scherben herab.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=167</comments>
 <pubDate>Wed, 22 Sep 2004 08:06:09 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Herbstabend]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=166</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Da wurden wir beide<br />
von uns überrascht.<br />
Espresso mit Keks<br />
und ein Klick mit dazu.<br />
<br />
Danach durch die Strassen,<br />
es herbststürmelt schon.<br />
Die Schritte sind leicht,<br />
fremde Nähe tut wohl.<br />
<br />
Neugierige Nachbarn,<br />
dein Kichern dazu.<br />
Schnell hinter die Tür,<br />
Verlegenheit weg.<br />
<br />
Den Regen weg küssen,<br />
da klebt ganz schön viel.<br />
Draussen der Sturm,<br />
hier drinnen wir.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=166</comments>
 <pubDate>Tue, 21 Sep 2004 06:46:52 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[t'en as toi?]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=165</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Sie sagt oft<br />
man könne sie haben,<br />
doch halten, das könne man<br />
sie niemals mehr.<br />
<br />
Ich hatte schon vieles,<br />
darunter auch Schnupfen.<br />
Doch will man denn immer<br />
was man haben kann, auch?<br />
<br />
So schmeisst man mal eben<br />
ne Prophylaxe sich ein.<br />
Und heftet den Blick<br />
auf den Morgen danach.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=165</comments>
 <pubDate>Mon, 20 Sep 2004 00:01:20 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Café Clope]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=164</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Sie lässt Zeit passieren,<br />
und später dann ihn.<br />
Maximalen Genuss<br />
schon recht, wenn's so passt.<br />
<br />
Er bastelt ein wenig,<br />
sie schlafen dann ein.<br />
Mit halbleerem Herzen,<br />
eine Hand auf dem Bauch.<br />
<br />
Sie trägt Schwarz zum Frühstück,<br />
noch kein Rouge auf der Haut.<br />
Es ist fast schon vertraut,<br />
Nur wenig anders als sonst.<br />
<br />
Kopf hört ihr noch zu,<br />
Bauch schon sur la route.<br />
Noch schnell 'nen Espresso<br />
und 'ne Kippe dazu.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=164</comments>
 <pubDate>Sun, 19 Sep 2004 10:01:24 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Maurice]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=163</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
einfach nur sein,<br />
mit verschmitztem lächeln<br />
und flüchtigen berührungen<br />
sonne ins herz schütten.<br />
<br />
den tag beim aufwachen<br />
langsam ausklingen lassen<br />
und den morgen damit zubringen<br />
den nachmittag anrücken zu sehen.<br />
<br />
sich den kopf zerbrechen<br />
wie man abends den fisch zubereitet<br />
während man mit klebrigen händen<br />
gemeinsam eine frucht vernascht.<br />
<br />
die götter auf ihren stühlen lassen<br />
melonenkerne am strand spucken<br />
und sich immer breiter angrinsen<br />
während die zeit für uns stottert.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=163</comments>
 <pubDate>Sat, 18 Sep 2004 12:28:53 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Gardel]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=162</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Vergangene Klänge von<br />
jenem aus Carcassonne.<br />
Von anderen auch<br />
und 'nem Bandoneon.<br />
<br />
Leichtigkeit pur<br />
in trunkenem Licht.<br />
Offene Gesichter, wie<br />
die Augen so weich.<br />
<br />
Wie auf einer Insel,<br />
ein Kurztrip weit weg.<br />
Und auch noch danach<br />
die Töne im Ohr.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=162</comments>
 <pubDate>Fri, 17 Sep 2004 08:31:40 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Comptoir]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=161</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
In 'ne Ecke gezwängt,<br />
zwischen Fritten und Salsa.<br />
Gewürfelte Stimmen<br />
laut um einen 'rum.<br />
<br />
Gedanken nachjagen,<br />
die man kaum versteht.<br />
Zu laut in der Ecke,<br />
und flüchtig der Blick.<br />
<br />
Ein wenig bedauert,<br />
bleibt viel unerwähnt.<br />
Wird nur aufgeschoben<br />
und nächstens entpackt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=161</comments>
 <pubDate>Thu, 16 Sep 2004 07:24:38 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Autrefois]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=160</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Nicht zu lange her,<br />
da gab es das wirklich.<br />
Es roch so vertraut,<br />
nach Minze und Rouge.<br />
<br />
War gar nicht so einfach,<br />
die Erinnerung trügt.<br />
War nur etwas menschlicher<br />
und langsamer im Gang.<br />
<br />
Heut' kramt man die<br />
schönsten Momente hervor.<br />
Vergisst gern den Schweiss,<br />
mit dem es gebaut.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=160</comments>
 <pubDate>Wed, 15 Sep 2004 07:00:43 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Phare]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=159</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
So unrund die Tage,<br />
da ist doch ein Ziel.<br />
Ein wenig versteckt zwar,<br />
sekundenlang hell.<br />
<br />
Verloren im Gestern,<br />
im Morgen verplant.<br />
Heute noch unklar,<br />
wer weiß, was es bringt.<br />
<br />
Hält eine ganz eig'ne<br />
Dynamik parat.<br />
Macht uns zum Spielball<br />
und dreht sich dabei.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=159</comments>
 <pubDate>Tue, 14 Sep 2004 06:40:54 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Leise]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=158</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Madame tarnt sich auf<br />
ihre ganz eigene Art.<br />
bewegt sich ganz leise<br />
ist immer hellwach.<br />
<br />
Kaum jemand weiss,<br />
wie sie wirklich ist.<br />
Sie trägt ihr Geheimnis<br />
geschlossen bei sich.<br />
<br />
So wartet sie ruhig,<br />
mit aller Geduld.<br />
Auf den Prinzen des Lichts,<br />
vor strahlendem Blau.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=158</comments>
 <pubDate>Mon, 13 Sep 2004 07:15:58 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Gens]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=157</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Ein paar alte Freunde,<br />
wie zufällige Streusel.<br />
So gar nichts mehr übrig<br />
von früherer Last.<br />
<br />
Man nimmt sich ganz einfach<br />
an seinen Gedanken.<br />
Wie manche spazieren,<br />
so leicht Hand in Hand.<br />
<br />
Lebt für ein paar Stunden<br />
Erlebnisse breit.<br />
Trennt sich dann plötzlich,<br />
mit Wärme im Blick.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=157</comments>
 <pubDate>Sun, 12 Sep 2004 11:04:35 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Würfel]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=156</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Zwei Wellen im Gleichklang,<br />
nicht wirklich schon ruhig.<br />
Mit vergessenen Träumen<br />
an der Schwelle zum Glück.<br />
<br />
Zwischen Jugend und Alter<br />
schon die Stühle gerückt.<br />
Spontaneität trägt glänzendes Blau,<br />
erinnert dabei an Verwegenheit pur.<br />
<br />
Manchmal den Strand<br />
schon ans Auge gepinnt.<br />
Ein wenig verstohlen<br />
der Blick auf den Stein.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=156</comments>
 <pubDate>Sat, 11 Sep 2004 17:56:11 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Parlotte]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=155</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Sie hat so ihr Pensum<br />
an Worten pro Tag.<br />
Sie fliessen am Abend,<br />
verkümmern bei Licht.<br />
<br />
Am Morgen die Fragen,<br />
wie Blätter im Herbst.<br />
Auch manchmal mit Sonne<br />
und malerisch bunt.<br />
<br />
Mittags garniert sie,<br />
mit sahnigem Touch.<br />
Weit weg von sich selbst,<br />
den Traum aus Satin.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=155</comments>
 <pubDate>Fri, 10 Sep 2004 08:42:24 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Rouge]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=154</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Am Abend ganz langsam,<br />
die Züge schon weich.<br />
Ganz nah am Vergessen,<br />
vertraut auch und warm.<br />
<br />
Trotz aller Fragen<br />
Gewissheit ist da.<br />
Auch alles so neu<br />
und gerne erlebt.<br />
<br />
Mit jeder Minute<br />
kriecht Wärme mit hoch.<br />
Die Vorfeude auch<br />
auf den Morgen danach.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=154</comments>
 <pubDate>Thu, 9 Sep 2004 08:23:50 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Azur]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=153</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Wie unverschämt blau<br />
der Morgen dann ist.<br />
Man hat in der Nacht<br />
nur Wellen gehört.<br />
<br />
Ein Hauch nur von Salz<br />
das meiste auf Haut.<br />
Danach auf der Zunge,<br />
man will davon mehr.<br />
<br />
Geborgte Gedanken<br />
und Wünsche aus Glas.<br />
Verzweifelte Freude,<br />
mit jedem Tag neu.<br />
<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=153</comments>
 <pubDate>Wed, 8 Sep 2004 07:24:49 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Tío Pepe ( 4 )]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=152</link>
<description><![CDATA[ <div class="leftbox1" style="margin-right:10px;">
    
  </div>
 <p>Mittlerweile ist die illustre Truppe vollzählig, Helga sitzt
  in der Mitte, umrankt von all den aufgebretzelten Schönheiten,
  genießt sie die Lobeshymnen auf ihre Torten, und ich glaube
  irgendwie ist das der Tag, an dem sie sich wieder einige
  Jahrzehnte jünger fühlt. Ihrem Adalbert drückt sie am D-day
  einen Hunderter in die Hand, begleitet ihn noch zur Bahn, um
  sicherzugehen, dass er auch wirklich wegfährt, und wehe ihm,
  wenn er zurückkehren sollte, noch ehe sie friedlich schlummert.
  Das war im ersten Jahr der Fall, da war er plötzlich angedudelt
  aufgekreuzt und meinte seine Holde aus den Fängen dieser
  &quot;Bestien&quot; reißen zu müssen. Daraufhin blieb zwei
  Wochen die Küche kalt, und sein Taschengeld reichte während
  dieser Zeit gerade mal für ein tägliches Bier. Seither verhält
  er sich korrekt. &quot;He Tío, der Kleine soll Hausaufgaben
  machen und nicht lernen, wie eine Leitschwester zu
  tucken!&quot; Es gelingt mir noch dem Aschenbecher
  auszuweichen, aber das Glas liegt am Boden. Oder besser: Das
  was davon übrig ist. &quot;He, ich habe nachher wieder den
  Stress mit seiner Mutter, wenn er ihr erklärt, wie ein
  doppelter Colliergriff geht. Die meint dann wieder, wir würden
  dem Kind dummes Zeugs lernen, aber was habe ich damit zu tun?
  Du bist ja schließlich seine Tante!&quot; Diesmal habe ich
  nicht aufgepasst und das Feuerzeug trifft mich volle
  Breitseite, aber Tío grinst schon wieder und der Kleine lacht
  sich auch krumm. Er scheint es zu genießen, dass hier Stimmung
  ist, zuhause geht wohl alles ein wenig langweiliger ab.
  ... Ende ... vorläufig zumindest...</p>]]></description>
 <category>Prosa</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=152</comments>
 <pubDate>Tue, 7 Sep 2004 00:16:41 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Buenaventura]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=151</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox"></div><div class="leftbox1">
Zu Hälfte erst draussen,<br />
ein markiger Schrei.<br />
Vivir, ya vivir revuelto,<br />
den Anfang gemacht.<br />
<br />
Mit ganz wachen Augen<br />
und Melancholie.<br />
Mit blumigem Herzen<br />
die Freude erleben.<br />
<br />
Zieht all' seine Register,<br />
plein de talents divers.<br />
Wie vor ihm das Meer,<br />
so offen, so weit.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=151</comments>
 <pubDate>Mon, 6 Sep 2004 06:40:04 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Tío Pepe ( 3 )]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=150</link>
<description><![CDATA[  <div class="leftbox1" style="margin-right:10px;">
    
  </div><p>Etwa eine Stunde nach Ende der Vorstellung ist dann Treffen
  in unserer Wohnung angesagt. Ich weiß, was ich zu tun habe und
  koche Unmengen von Kaffee. Beim ersten Mal war die Vermieterin
  noch etwas verwirrt, aber als sie mitbekommen hat, dass das
  eine Dauereinrichtung wird, hat sie angefangen, Kuchen zu
  backen. Seither beehrt sie uns jedes Mal mit Torten und anderen
  Leckereien, und beim Kaffeekränzchen blüht sie dann richtig
  auf. Bernhard, dieses Riesenbaby, hat sie besonders in ihr Herz
  geschlossen und die Änderungen an seiner Tracht stammen von
  ihr. Er lässt es sich auch nicht nehmen, Helga jede Woche eine
  Tüte mit Gemüse vorbeizubringen. Nachdem er dort artig seine
  zwei Tässchen Tee geschlürft hat, kommt er regelmäßig zu uns
  hoch. Er hält die Flasche gegen das Licht. &quot;Nicht mehr
  viel drin, wa?&quot; &quot;He, das hast du alles geleert, kein
  Mensch würde wagen, das Zeugs anzurühren. Was brennst du denn
  da immer zusammen? Pass auf, dass nichts auf den Teppich
  tropft, sonst bekommt der noch Löcher!&quot; Bernhard grummelt
  mir zur Antwort etwas Unverständliches entgegen, es klingt wie
  &quot;keifender Kotzbrocken, heterischer!&quot; dann gießt er
  sich ein kräftiges Glas ein. &quot;Das Geheimnis...&quot;
  beginnt er mit seiner Fistelstimme, doch die Platte kennen wir
  bereits und im Nu steht er allein in der Küche und doziert über
  die glücklichen, kleinen Äpfelchen, und dass das Geheimnis in
  der Maische liegt, die mehrmals täglich umgerührt werden will,
  damit sich daraus das richtige Obstwässerchen brennen
  lässt. ... Übermorgen mehr...</p>]]></description>
 <category>Prosa</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=150</comments>
 <pubDate>Sun, 5 Sep 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Tío Pepe ( 2 )]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=149</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox" style="margin-left:10px;"></div>
<p>Pepe hüllt sich gerade in einen Nebel süßer Düfte, als es
  klingelt. Ich öffne und höre sie bereits schnaufen. Die
  Schritte machen einen zu lauten Klack für diese Art Schuhe,
  aber Berta hat unter jedem Arm einen Karton Rosado. Sie
  transpiriert, ihr neckisches Schwarzes ist verrutscht und total
  zerknittert. Sie nimmt sich noch nicht mal die Zeit für die
  Begrüßungsküsschen, sondern drückt mir wortlos die Kartons in
  die Hände und ist schon im Bad verschwunden. Ich verstaue den
  Wein im Kühlschrank, aus dem Bad kommen kehlige Laute und
  kreischendes Gekicher. Szenen dieser Art kommen nur selten im
  Jahr vor. Wenn irgendwo eine wichtige Fete ist, zum Beispiel.
  Oder eben die alljährliche Demo. Dann wird die rosa
  Fliegenklatsche aus der Schublade geholt und mit Rüschen
  verziert. Heteroklatsche heißt das Teil dann, und ich sehe
  schon Tío, wie er auf dem Wagen steht, Kondome schmeißt und mit
  dem rosa Ding hübsche Jünglinge zu verzaubern sucht. Ich lasse
  es mir nie entgehen, dem Zug nachzusehen, wenn er an unserem
  Fenster vorbeizieht. Das hat was von verschärftem Karneval, nur
  dass die Reaktionen der Leute etwas anders ausfallen. Das
  reicht dann von breitem Grinsen bis hin zu lautstarker
  Empörung. Der rosa Traktor mit Bernhard am Steuer. Bernhard,
  mit seinen hundertzehn Kilo, behaarte Arme wie ein Gorilla und
  in Tracht gekleidet, pico-bello, das Bollenhütchen tanzt auf
  seinem massigen Schädel, das Gummiband schneidet in den
  fleischigen Hals. Da zerren plötzlich manche Frauen ihre Kinder
  zur Seite und halten ihnen die Augen zu, da wuseln Kinder und
  Erwachsene, um Kondome aufzuklauben, &quot;Mama, was ist
  das?&quot; Da sieht man Mütter erröten oder einfach nur die
  Kinder in Sicherheit bringen. Ältere, die ungläubig den Kopf
  schütteln, junge Leute, die stehen bleiben. Pärchen, bei denen
  der eine zusehen will, während der andere am Arm zerrt, um dem
  Schauspiel so schnell als möglich zu entrinnen. Da erlebt man
  keifende Mädels, weil ihr Typ stehen bleibt, um das Spektakel
  aus nächster Nähe zu betrachten. Manche haben dabei jenen
  interessierten Blick, der Pepe zur Klatsche greifen lässt, und
  diese Groteske dauert etwa eine halbe Stunde, flankiert von
  einer halben Hundertschaft in Uniform tuckern sie durch die
  200m Straße, die ihnen von der Stadtverwaltung genehmigt wurde.
  &quot;Vierhundert Meter die Stunde macht mein Trecker im
  Kriechgang, wir haben also eine halbe Stunde Zeit,
  Mädels!&quot; Dies ist der offizielle Startschuss, mit dem
  Bernhard das Spektakel zu eröffnen gewohnt ist. Oben auf dem
  Wagen hüpfen und kreischen sie, verführen einen
  ohrenbetäubenden Lärm, aus den Lautsprechern tönt Klaus Nomi,
  es ist einfach sagenhaft, wie es ihnen jedes Jahr gelingt, die
  Stadt ein wenig aufzumischen. Letztes Jahr war auch Tíos Chef
  unter den Zuschauern. Seither arbeitet Pepe in der Zentrale und
  die Geschäftsstelle leitet jetzt Tíos Kollege. ... Morgen mehr....</p>]]></description>
 <category>Prosa</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=149</comments>
 <pubDate>Sat, 4 Sep 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Tío Pepe ( 1 )]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=148</link>
<description><![CDATA[ <div class="leftbox" style="margin-right:10px;">
    </div>
  <p>&quot;En un lugar de La Mancha, de cuyo nombre no quiero
  acordarme...&quot; &quot;TÍO!!!&quot; Ich versuche das
  schlimmste zu verhindern. Er schaut missmutig zu mir rüber und
  schmeißt das rosa Hütchen in die Ecke. &quot;Demo hin, Demo
  her. Du willst doch nicht auf dem Wagen oben in deinem Fummel
  den ganzen Cervantes vortragen? Schmeiß einfach nur rosa
  Kondome, das wirkt schon genug!&quot; Er mault zwar noch etwas
  vor sich hin, aber ich glaube, er beginnt es einzusehen. Wir
  nennen ihn Tío, weil er einen Neffen hat. Der Kleine hat
  anfangs nicht schlecht gestaunt, als aus seinem Tío eine Tía
  wurde. Und ich glaube, dass der Arme immer noch nicht so
  richtig weiß, ob es sich nun um eine Tante, oder einen Onkel
  handelt. Aber wenn man die beiden so zusammen sieht, ein Herz
  und eine Seele, das lässt einen dann Pepes Fimmel für die
  Fummel fast vergessen. &quot;He, letztes Jahr hat dir das Kleid
  auch noch besser gepasst. Halt mal die Luft an, sonst platzt
  das Teil noch während ich dir den Reißverschluss
  schließe.&quot; &quot;Habe ich da noch den hässlichen Pickel?
  Da musst du unbedingt was draufmachen, so kann ich ja nicht aus
  dem Haus.&quot; Ich schmiere ihm also mit dem Abtönstift den
  halben Rücken ein, wunderbar. Stattlich sieht er aus, unser
  Tío. 1,95 hoch, schulterfreier Fummel und rasierte Beine. Dann
  noch das rosa Basthütchen mit dem weißen Tuff, und die
  Stöckelschuhe. In Größe 46! Alleine die haben ein Vermögen
  gekostet, weiß der Geier, aber als er letztes Mal aus Barcelona
  kam, da musste er erst mal im Café gegenüber warten, bis ich
  zurück war. Vor lauter Freude über die Schuhe hatte er seine
  ganzen Klamotten und die Schlüssel in Spanien gelassen.
  Irgendwann fiel es ihm dann auf, aber das war schon nach Lyon.
  Da saß er also im Café mit seinem Schuhkarton und als ich die
  Rechnung begleichen wollte, meinte die Bedienung irgendwas mit
  8 Espressi und ebenso vielen Veteranos. Danach konnte es dann
  nicht schnell genug zurück in die Wohnung und zur Anprobe
  gehen. &quot;Sind sie nicht klasse? So schön rot. Hach, und so
  einen schmalen Fuß machen die, ist ja auch
  Handarbeit!&quot; .... Morgen mehr...</p>]]></description>
 <category>Prosa</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=148</comments>
 <pubDate>Fri, 3 Sep 2004 06:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Vague]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=147</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Gewollt oder nicht,<br />
man gleitet hinein.<br />
Verliert sich im Strudel,<br />
wird davon verdeckt.<br />
<br />
Ob Tanz auf Vulkan<br />
oder Ritt auf der Welle.<br />
Ist immer Balanceakt,<br />
stets kurz vor dem Fall.<br />
<br />
Danach wieder aufstehen,<br />
paddelnd zum Strand.<br />
Gleich wieder starten.<br />
auf's Neue hinein.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=147</comments>
 <pubDate>Thu, 2 Sep 2004 07:07:24 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Cuisine]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=146</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Der Ort wo die Wärme<br />
auch körperlich wird.<br />
Wo Kopf und Bauch sich<br />
sehr schnell versöhnen.<br />
<br />
Wo Themen immer<br />
so breit wie der Tisch.<br />
Die Fragen so frisch<br />
wie das Brot, das man reicht.<br />
<br />
Wo Zeit so vergeht,<br />
dass sie längst nicht mehr zählt.<br />
Der Alltag ein Stück<br />
seiner Macht auch verliert.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=146</comments>
 <pubDate>Wed, 1 Sep 2004 08:32:13 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Gorges]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=145</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Höhen verlassen,<br />
und dann in die Enge.<br />
Nur teilweise getrieben,<br />
vor allem gewollt.<br />
<br />
Dort wo man den Himmel<br />
nur noch schemenhaft sieht.<br />
Wo Zwänge so spürbar<br />
und gnadenlos sind.<br />
<br />
Und doch nie vergessen,<br />
dass dort auch die Quelle,<br />
auch Kraft und Entstehen<br />
warten auf Dich.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=145</comments>
 <pubDate>Tue, 31 Aug 2004 07:29:46 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Plage]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=144</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Am Abend die Ruhe,<br />
fast wie von alleine.<br />
Nach all dem Getümmel,<br />
die Leere am Strand.<br />
<br />
Der Tag nicht vergessen,<br />
nur etwas verdeckt.<br />
Für ein paar Minuten<br />
zeitlos zu sein.<br />
<br />
Danach nur noch Stille<br />
und einsamer Blick.<br />
Geduldiges Plätschern,<br />
allein mit sich selbst.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=144</comments>
 <pubDate>Mon, 30 Aug 2004 09:03:17 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Abstand]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=143</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Mit der ihr eigenen Ruhe und Kraft.<br />
Allen Facetten, von wild bis sanft.<br />
Mit all den Fragen und Wünschen dabei.<br />
Fliesst sie dahin, nur selten g'radaus.<br />
<br />
Wird hier mal langsam, lagert auch mal was ab.<br />
Nimmt dort in der Biegung was ihr gefällt mit.<br />
Ist alle paar Meter anders als sonst.<br />
Manchem gefällt's, verklärt was er sieht.<br />
<br />
Vor allem von oben, mit Abstand dabei.<br />
Da treibt die Romantik so herrlich dahin.<br />
Man sieht lange hin und dreht sich dann um.<br />
Wer sich hineinwagt, muss Abenteurer sein.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=143</comments>
 <pubDate>Sun, 29 Aug 2004 09:03:03 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Fluss]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=142</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Vielleicht ist sie morgen ganz anders als heut'.<br />
Manchmal wüsste selbst sie es mal gern.<br />
Eventuell mag sie, was gestern war, noch.<br />
Ja, vorletzte Woche, da lebte sie so.<br />
<br />
Es ist nie einfach, wenn man fühlt, was man denkt.<br />
Fragen im Doppel, Gefühl als Quadrat.<br />
Und doch nie ganz sicher, ob es wirklich so ist.<br />
Das Leben im Fluss, manches treibt fort.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=142</comments>
 <pubDate>Sat, 28 Aug 2004 01:51:55 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Jupe]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=141</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Madame war schon immer anders<br />
und wird es wohl auch immer sein.<br />
Hat sich nie was aus Konventionen<br />
und anderen Meinungen gemacht.<br />
<br />
Sie trägt ihre Art offen herum<br />
mal Vamp, auch mal Schlampe.<br />
Gern wieder hochgeschlossen<br />
im Büro, ganz in Grau.<br />
<br />
Sie ist dabei immer sie, nur sie selbst;<br />
so ganz ohne Arg, einfach nur Frau.<br />
Vor allem ein Mensch, mit Seele so rein<br />
und offenem Herzen, Lachen so warm.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=141</comments>
 <pubDate>Fri, 27 Aug 2004 07:59:39 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[UKLA]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=140</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Sie hatte schon immer<br />
den neugierigen Blick.<br />
Ein offenes Lachen,<br />
Vertrauen fällt leicht.<br />
<br />
Man musste sie kennen,<br />
um sie zu verstehen.<br />
Sich umdrehte und dann<br />
so manchen zerriss.<br />
<br />
Wenn ich sie heute<br />
mal zufällig seh'.<br />
Grinst sie mich an<br />
und ich grinse zurück.<br />
<br />
Ob sie wohl ahnt, dass<br />
ich weiß, was sie denkt?<br />
Mit dem Blitz in den Augen,<br />
sich das Fallbeil schon senkt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=140</comments>
 <pubDate>Thu, 26 Aug 2004 07:40:17 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Julien, der Kelch und sie]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=139</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Julien ist wie der Kelch, der sich öffnet<br />
um den morgendlichen Tau aufzunehmen.<br />
<br />
Der sich dem Licht zuwendet<br />
und seine Farben spielen lässt.<br />
<br />
Der mit seinen Facetten kokettiert<br />
Hier, hier bin ich.<br />
<br />
Der sich schützend schließt<br />
mit der nahenden Dämmerung.<br />
<br />
Und wenn dann der Abspann vorbei ist ...<br />
<br />
Wünsche ich dir den Kelch der sich öffnet<br />
um den morgendlichen Tau aufzunehmen.<br />
<br />
Der sich dem Licht zuwendet<br />
und seine Farben spielen lässt.<br />
<br />
Der mit seinen Facetten kokettiert<br />
Hier, hier bin ich.<br />
<br />
Der sich schützend um dich schließt<br />
mit der nahenden Dämmerung.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=139</comments>
 <pubDate>Wed, 25 Aug 2004 07:15:07 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Léo]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=138</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
88 Sommer für<br />
verdammten Dichter.<br />
Zu lange schon bei<br />
den alten Kumpanen.<br />
<br />
Vielleicht bei Richard<br />
mit nem Pils in der Hand.<br />
Oder bei Paul und Arthur<br />
beim grünen Absinth.<br />
<br />
Womöglich auf Reisen,<br />
in trunkenem Schiff.<br />
Füllt die Oper mit Leben,<br />
und die Spanier mit Glück.<br />
<br />
Mit Wölfen durchs Chianti,<br />
und 'nem Pan durch das Lot.<br />
Eine Keltin zur Lippe,<br />
Amour Anarchie.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=138</comments>
 <pubDate>Tue, 24 Aug 2004 06:36:05 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Zwei]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=137</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
War fast wie immer,<br />
genauso vertraut.<br />
Irgendwie doch nicht,<br />
da war was ganz neu.<br />
<br />
So ganz ohne Zweifel<br />
entsteht Fundament.<br />
Ist ganz gut verankert,<br />
darauf kann man bau'n.<br />
<br />
Danach wird gewerkelt<br />
und viel diskutiert.<br />
Und jeder Stein mindestens<br />
dreimal gedreht.<br />
<br />
Man bastelt gemeinsam<br />
an ner Hütte für Zwei.<br />
Wird nie damit fertig,<br />
und freut sich auch noch.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=137</comments>
 <pubDate>Mon, 23 Aug 2004 08:15:02 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Kuss]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=136</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Küsse kleiden sich<br />
gerahmt vom Moment.<br />
Vor allem am Abend,<br />
da sind sie nackt.<br />
<br />
Am Sonntag, frühmorgens,<br />
da tragen sie Pelz.<br />
Sie schmecken nach Vortag<br />
und Erinnerung satt.<br />
<br />
Sie leben von dem,<br />
was man nächtens erlebt.<br />
Sind reife Früchte<br />
Im kommenden Tag.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=136</comments>
 <pubDate>Sun, 22 Aug 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Peau]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=135</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Unweit der Stelle<br />
wo alles begann.<br />
Viel Perlen auf Haut<br />
und trockenem Mund.<br />
<br />
Sich einfach vergessen,<br />
gefallen im Fall.<br />
Mit bebender Landung,<br />
ganz einfach Genuss.<br />
<br />
Wenn auch schon oft<br />
und anders erlebt.<br />
Es ist immer wieder<br />
so wunderbar neu.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=135</comments>
 <pubDate>Sat, 21 Aug 2004 08:23:25 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Clara]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=134</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Clara kennt Zeiten,<br />
da sang sie den Blues.<br />
Zuweilen so heftig,<br />
dass er immer noch klingt.<br />
<br />
Sie hat dann mal eben<br />
ein paar Mauern gebaut.<br />
Jetzt hat sie das Echo<br />
und Hall klingt noch nach.<br />
<br />
In weichen Momenten<br />
macht es sich breit.<br />
Gibt ihr zu erkennen,<br />
dass sie Frau ist und lebt.<br />
<br />
Dann läßt sie es bröckeln,<br />
sieht sich dabei zu.<br />
Fasst dabei auch wieder<br />
ein klein wenig Mut.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=134</comments>
 <pubDate>Fri, 20 Aug 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Jorge]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=133</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Etwas rund aber wendig<br />
und ständig auf Draht.<br />
Irgendwas klingelt<br />
ständig bei ihm.<br />
<br />
Schießt sich Adrenalin<br />
Deal für Deal rein.<br />
Mit jedem Tag Business<br />
die Dosis verstärkt.<br />
<br />
Moralist bis zu Sohle<br />
übt er den Spagat.<br />
Mani puliti<br />
und Scheine wie Heu.<br />
<br />
Sitzt dort in der Ecke,<br />
mit treusanftem Blick.<br />
Bambini in Armen,<br />
lacht leise dabei.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=133</comments>
 <pubDate>Thu, 19 Aug 2004 07:18:30 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Paco]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=132</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Du hattest so manchen Gedanken parat<br />
und glaubtest dich sicher schon öfter am Ziel.<br />
Produkt einer Laune oder auch nur im Traum,<br />
Wie oft ist es einfach ein großer Sack Luft?<br />
<br />
Da wird viel gezerrt, mal leise, mal laut,<br />
irgendwie meinen es alle nur gut.<br />
Wachst auf in den Seilen und siehst ganz genau<br />
es war wirklich gut, für sie, nicht für dich.<br />
<br />
Dabei wolltest du einfach nur anständig sein,<br />
mit offenem Herzen, ehrlich, ganz du.<br />
Wirst dabei zerpflückt, den Rest saugt man aus,<br />
Am Ende bleibt nichts als ein vages Gesicht.<br />
<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=132</comments>
 <pubDate>Wed, 18 Aug 2004 07:12:55 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Gummiband]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=131</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Es war ja nun wirklich nicht einfach für sie.<br />
Und eigentlich ist es das heute noch nicht.<br />
Nie wirklich bereit für ein Leben nach Maß.<br />
Auch wenn sie schon immer in diese Ecke geschubst.<br />
<br />
Ständig gewandert zwischen Anspruch und Sein,<br />
dabei ihr Bedürfnis meist sehr gut kaschiert.<br />
Und wenn es dann passte, und das tat es ja meist,<br />
ihr die pflegende, fürsorgliche Frau aufgepfropft.<br />
<br />
Sie steht vor dem Spiegel, sieht Vorder und Rück.<br />
Wünscht sich, sie hätte den Rücken mal frei.<br />
Irgendwo ist er, sie weiss es genau.<br />
Der sie liebt wie sie ist, der nicht an ihr zerrt.<br />
<br /></div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=131</comments>
 <pubDate>Tue, 17 Aug 2004 06:31:49 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Begrüßung]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=130</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Den Tag begrüßen<br />
in ein Laken gewickelt.<br />
Es riecht noch nach ihr<br />
und nach den Bergen,<br />
hinter denen sie lebt.<br />
<br />
Zwischen Kopf schütteln<br />
und Arme ausbreiten.<br />
Episoden und Stationen<br />
Revue passieren lassen.<br />
<br />
Warmes Gefühl im Bauch, das sich<br />
gegen die aufsteigende Kälte stemmt.<br />
'Ne Brise Tabak, ein Espresso.<br />
Glück braucht ein Nichts,<br />
um Alles zu sein.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=130</comments>
 <pubDate>Mon, 16 Aug 2004 08:18:41 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Lesung]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=129</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Am Abend sind Küsse<br />
gern rosengetränkt.<br />
Sie warten dort oben<br />
beim Jochbein auf dich.<br />
<br />
Der Weg ist recht lange<br />
Man hält öfters inne.<br />
Es dauert ne Weile<br />
bis der Hals erst passiert.<br />
<br />
Millionen von Poren<br />
und Härchen so fein.<br />
Bis man endlich ankommt,<br />
mit Lippen so spröd'.<br />
<br />
So liest man die Düfte<br />
und hört ihren Hauch.<br />
Schreibt ganz enge Zeilen<br />
Kuss Punkt hinters Ohr.<br />
<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=129</comments>
 <pubDate>Sun, 15 Aug 2004 09:31:40 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Gertrude]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=128</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Gertrude verliebt sich<br />
so oft sie es mag.<br />
In ihren Träumen<br />
leuchten Küsse ganz blau.<br />
<br />
Gertrude entliebt sich<br />
bei Tag und bei Nacht.<br />
Aus ihrem Leben<br />
sind die Männer schnell weg.<br />
<br />
Gertrude ist glücklich<br />
mit jedem Mal neu.<br />
Wenn's an der Angel zuckelt<br />
und der Köder geschluckt.<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=128</comments>
 <pubDate>Sat, 14 Aug 2004 07:26:42 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Verlangen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=127</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Da ist ihr Verlangen,<br />
gepaart mit den Fragen.<br />
Sie läßt sich gern zögern,<br />
und gibt dann auch nach.<br />
<br />
Mal Heute, mal Morgen,<br />
mal Fisch, auch mal Fleisch.<br />
Als einzigen Fixpunkt<br />
den Traum vom Vielleicht.<br />
<br />
Zum Glück sind die Zweifel<br />
auch immer so groß.<br />
Sie braucht nie zu springen.<br />
Zu nass, auch zu kalt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=127</comments>
 <pubDate>Fri, 13 Aug 2004 07:43:47 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Patchwork]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=126</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Verdammt viele Fragen<br />
Noch viel mehr Gedanken<br />
Vereinzelte Antworten<br />
Wo gehören die hin?<br />
<br />
Sehr gründlich zerstückelt<br />
Und manchmal ganz klar<br />
Sieht das geistige Auge<br />
Die Harmonie im Bild.<br />
<br />
Sie würd' das dann gerne<br />
Viel mehr noch verstehen<br />
Und perforiert mit Fragen<br />
Was frisch modelliert.<br />
<br />
Während sie dasitzt und werkelt<br />
Sucht, schneidet und klebt<br />
Trällert's leise vom Bahnsteig<br />
Dass es bleibt, dass es bleibt, wie es war.
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=126</comments>
 <pubDate>Thu, 12 Aug 2004 08:29:30 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Vergänglich]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=125</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">
Sie lebte ein wenig,<br />
dabei auch mit ihm.<br />
In ihm vor allem,<br />
Unendlichkeit Light.<br />
<br />
Sie liebte ein wenig,<br />
darunter auch ihn.<br />
Sie ließ sich mehr lieben,<br />
man sah es ihr an.<br />
<br />
Sie starb dann ein wenig,<br />
vielleicht auch in ihm.<br />
still, heimlich und leise,<br />
Vergänglichkeit pur.<br />
</div><div class="rightbox1"></div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=125</comments>
 <pubDate>Wed, 11 Aug 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ach]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=124</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
... und da hatte ich auch noch so vieles vergessen<br />
und dann wäre ich ohnehin am liebsten mit dir.<br />
Vielleicht in 'ner Hütte oder 'ner Höhle am Strand<br />
oder auch nur 'nem Zelt im Schatten der Nacht.<br />
<br />
Wir müssten nicht schreiben, wir könnten uns sehen<br />
verschmitzte Gesichter mit Glückspunkten drauf.<br />
Wir könnten uns riechen und spüren, das auch<br />
Sich reibende Haut mit Perlen aus Schweiß.<br />
<br />
Doch du bist jetzt irgendwo und bügelst und kochst<br />
nein, kochen, das lass doch lieber mal sein.<br />
Egal was du tust, hier fehlt irgendwas<br />
noch ein zwei drei Tage, dann kommt es vielleicht.<br />
<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=124</comments>
 <pubDate>Tue, 10 Aug 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Carmencita]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=123</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Sie zieht ihre Bahnen<br />
recht einsam zumeist.<br />
Nur selten mal leichter,<br />
vielleicht unterstützt.<br />
<br />
Es gab auch für sie schon<br />
weit bessere Zeiten.<br />
Die gingen mit ihm,<br />
nun schleppt sie allein.<br />
<br />
Mit jedem Tag mehr<br />
den sie so durchläuft.<br />
Wird etwas runder der Buckel<br />
und aufrechter ihr Stolz.<br />
<br />
</div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=123</comments>
 <pubDate>Mon, 9 Aug 2004 06:45:31 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Konzentrisch]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=122</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Vorsichtiges Schleichen<br />
Aufrecht geduckt<br />
Federnde Spannkraft<br />
Wie ein Tier auf der Jagd.<br />
<br />
So leben sie beide<br />
Erbarmungslos frei<br />
Nie wirklich zusammen<br />
Noch richtig getrennt.<br />
<br />
Und doch dreht sich vieles<br />
Vielleicht sogar mehr<br />
Um gemeinsames Wandern<br />
Schon Heute, schon hier.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=122</comments>
 <pubDate>Sun, 8 Aug 2004 06:43:49 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Georgio]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=121</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Er schiesst aus der Hüfte,<br />
der Rückschlag tut weh.<br />
Schmerzt nicht nur im Knöchel,<br />
perforiert auch die Seel'.<br />
<br />
Dabei fing das doch alles<br />
so wunderbar an.<br />jetzt
irrt er umher,<br />Dyonisos gleich.<br />
<br />
Vielleicht nächstes Frühjahr,<br />
wenn alle Hoffnung dann tot.<br />
Sind die Wunden verschlossen,<br />
vertraut er dann neu.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=121</comments>
 <pubDate>Sat, 7 Aug 2004 08:53:31 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Warum]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=120</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
An anderen Tagen,<br />
alleine mit Dir.<br />
Der Blick aus dem Fenster,<br />
noch immer umarmt.<br />
<br />
Wir spüren Gewalten,<br />
die draussen, die auch.<br />
Und ganz tiefe Ruhe,<br />
so neu das auch ist.<br />
<br />
Manchmal fragt man sich<br />
schon nach dem Warum.<br />
Was macht, dass Bekanntes<br />
so guttut weil neu.<br />
<br />
</div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=120</comments>
 <pubDate>Fri, 6 Aug 2004 09:01:46 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Draussen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=119</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Dort wo die Campagne<br />
noch von der weichen Erde hat.<br />
wartet sie freudig erregt<br />
auf eine Nachricht von ihm.<br />
<br />
Manchmal da weiss sie nicht<br />
wohin mit dem Glück.<br />
Was tun mit der Freude,<br />
die sie manchmal überfraut.<br />
<br />
Weil keiner da ist,<br />
der sie mit ihr teilt,<br />
geht sie tief in das Wasser<br />
und schwimmt sie sich raus.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=119</comments>
 <pubDate>Thu, 5 Aug 2004 08:29:18 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bistrot]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=118</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Dem Tag abends dann<br />
eine Farbe geben<br />
und zweisam im Bistrot<br />
Erlebnisse ausbreiten.<br />
<br />
Irgendwann merken dann<br />
wie selbstverständlich<br />
man es tut, und darüber<br />
sinnieren, was einem<br />
eigentlich schon immer<br />
gefehlt hat.<br />
<br />
Spüren wie diese Kleinigkeiten<br />
gar keine Kleinigkeiten sind,<br />
sondern das Mark in der Suppe<br />
jeder Zweisamkeit.<br />
</div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=118</comments>
 <pubDate>Wed, 4 Aug 2004 09:14:09 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bonheur]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=117</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Fast schon vergessen; ihr Lachen, ihr Blick.<br />
Ein wenig verändert hat sie sich schon.<br />
Die traurigen Ränder, das harte Gesicht.<br />
Man trägt dieses Bild von ihr mit sich herum.<br />
<br />
Wie von alleine reisst sie Dich mit.<br />
Ihr Lachen steckt an, mehr als man glaubt.<br />
Und langsam dämmert Dir, wie sie einst war.<br />
Sie fordert zum Tanz und du bist dabei.<br />
<br />
Der Abend ist jung noch, egal wie spät.<br />
Da gibt's nichts was Euch heute das hier nimmt.<br />
Ihr hebt beide ab, es trägt Euch davon.<br />
In ganz alte Zeiten und dennoch so frisch.<br />
</div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=117</comments>
 <pubDate>Tue, 3 Aug 2004 09:41:55 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Rivière]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=116</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Seit Wochen gefiebert auf diese Zeit.<br />
Nach all diesem Schuften, ein wenig hinaus.<br />
Ausbreiten am Ufer, die Seele, die Haut.<br />
Und alles vergessen, nur sie mit sich selbst.<br />
<br />
Gedankenverloren vielleicht auch dabei,<br />
und irgendwie hoffend, dass Klarheit entsteht.<br />
Hier hat sie den Abstand, da ist nichts was zerrt<br />
und ihr immer schlaflose Nächte beschert.<br />
<br />
Sie liegt dort im Gras, denkt dabei an ihn.<br />
Und auch an die Andern und hadert mit sich.<br />
Während sie abwägt, zerrint ihr die Zeit<br />
wie Sand in den Fingern und es bleibt wie es war.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=116</comments>
 <pubDate>Mon, 2 Aug 2004 07:59:15 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Madame]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=115</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Madame hatte sich alles so schön gemalt.<br />
Vieles in Träumen und mehr noch real.<br />
Das ganz große Leben in Bunt mit viel Licht.<br />
Donner und Gloria, das große Besteck.<br />
<br />
Die Farben noch feucht, liegt sie jetzt da.<br />
Umrahmt von Geräten, sie piepsen ganz leis'.<br />
Die Pflege kommt stündlich, der Prof kommt auch.<br />
Gemeinsame Blicke, sind alle so leer.<br />
<br />
Das sind die Momente, da bist Du nicht Du.<br />
Da bist Du nur Ohnmacht, genauso wie ich.<br />
Da gibt es nur Fragen und Hoffnung und Angst.<br />
Da bist Du so einsam wie der Mann auf dem Mond.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=115</comments>
 <pubDate>Sun, 1 Aug 2004 09:23:43 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Pierrot]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=114</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Vertane Momente<br />
unendlich lang.<br />
Manchmal auch Spuren<br />
etwaiger Hoffnung.<br />
<br />
Sein Leben mal wieder<br />
komplett an der Wand.<br />
Nicht wirklich ne neue,<br />
aber immer gleich hart.<br />
<br />
Vielleicht kommen bald<br />
die weicheren Zeiten.<br />
Sie kommen doch immer<br />
und bleiben nie lang.<br />
<br />
</div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=114</comments>
 <pubDate>Sat, 31 Jul 2004 08:28:45 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Campagne]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=113</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Man spürt noch die Nacht,<br />
sie ist noch nicht fern.<br />
Mit zwinkerndem Blick<br />
schau'n wir hinaus.<br />
<br />
Es riecht dort nach Erde,<br />
nach Gras auch und Tau.<br />
Die Luft wirkt so ehrlich<br />
und unverbraucht frisch.<br />
<br />
Wie gerne verdrängt man<br />
das temporäre daran.<br />
Noch drei Tage Urlaub<br />
und der Traum ist vorbei.<br />
<br />
</div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=113</comments>
 <pubDate>Fri, 30 Jul 2004 06:35:55 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Neftalí]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=112</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Zwanzig Liebesgedichte und ein<br />
Lied über die Hoffnungslosigkeit.<br />
Kann heute Nacht die<br />
traurigsten Verse schreiben.<br />
<br />
Hundertjährige Stimme eines<br />
geprügelten Volkes Hoffender.<br />
Wieviel Schwermut braucht der Mensch<br />
um seine Liebe auszudrücken?<br />
<br />
Lied über einen ganzen Kontinent,<br />
und wie möglich ist der Süden?<br />
Einige Tiere und Bäume und Mikis<br />
und posthum ein Stadion in Athen.<br />
</div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=112</comments>
 <pubDate>Thu, 29 Jul 2004 08:29:26 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Vacances]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=111</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Ständig einen Ferrat im Kopf<br />
... on va pas à St.Paul-de-Vence...<br />
Wissend, dass ihre Seele treibt,<br />
irgendwo an der Biegung des Flusses.<br />
<br />
Dort hinten im Schatten<br />
sitzt sie und träumt.<br />
Mit geklebten Gedanken,<br />
für jeden Tag neu.<br />
<br />
Da gibt es Momente<br />
da zieht es mich hin.<br />
Gemeinsam alleinsein,<br />
zusammen mit ihr.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=111</comments>
 <pubDate>Wed, 28 Jul 2004 07:22:23 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Jean]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=110</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Jean nahm am Sonntag<br />
den Weg in das Blau.<br />
So heimlich wie er es<br />
sich immer gewünscht.<br />
<br />
Der Wind sein Komplize,<br />
alle Spuren verwischt.<br />
Jean würde grinsen,<br />
so perfekt inszeniert.<br />
<br />
Wenn das nur so einfach<br />
für uns auch noch wär'.<br />
Selbst der älteste Schmöker<br />
riecht noch nach ihm.<br />
<br />
Im Regal hat die Hand<br />
den Einband berührt.<br />
Jetzt trohnen Urne und Staub<br />
und darunter ein Buch.<br />
<br />
</div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=110</comments>
 <pubDate>Tue, 27 Jul 2004 08:09:48 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Doubs]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=109</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
An ruhigeren Tagen<br />
wenn all dieser Lärm<br />
und alltägliche Hektik<br />
sie nicht mehr berühren.<br />
<br />
Wenn sie ihre Träume<br />
ins Gras legt und summt<br />
und neckisch nach gusto<br />
Favoriten auswählt.<br />
<br />
Dann werden Gedanken<br />
mit einem mal weich,<br />
mit Füßen im Wasser und<br />
der Vorfreude auf ihn.<br />
<br />
</div><br style="clear:both;" />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=109</comments>
 <pubDate>Mon, 26 Jul 2004 09:58:12 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Nageuse]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=108</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Schwerelos treibend<br />
und nicht mehr getrieben.<br />
Jetzt ganz ohne Lasten<br />
ganz einfach nur sein.<br />
<br />
Zeitlose Fluchtburg<br />
selbst für ein paar Tage.<br />
Die Seele, die treibt<br />
auch irgendwo mit.<br />
<br />
Ganz vieles vergessen<br />
und noch mehr neu denken.<br />
Ein wenig auch freuen<br />
auf das, was noch kommt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=108</comments>
 <pubDate>Sun, 25 Jul 2004 09:22:26 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Claude]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=107</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Knorrige Eiche, nicht wirklich schon alt<br />
Angsttrieb im Frühjahr, residiert sie im Park.<br />
Zu oft schon von Sense und Klinge gehüpft<br />
als dass ihr noch irgendwas fremd wär' daran.<br />
<br />
An düsteren Tagen, es gibt viele davon<br />
Defilé in St. Georg, an Gräbern und Kreuz.<br />
Zu jedem nen Film, manche ganz kurz<br />
und auch mal 'ne ganze Symphonie bis zur Nacht.<br />
<br />
Relikt einer anderen, wilderen Zeit<br />
mit spröden Gelenken und Atem recht flach<br />
Im Aufbäumen nur die Power von einst<br />
zu schnell wieder müde, aber kurz nochmal jung.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=107</comments>
 <pubDate>Sat, 24 Jul 2004 08:48:35 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Spitzen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=106</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Erinnerst Du Dich<br />
an die Spitzen der Nacht?<br />
An die freudvollen Poren<br />
und das Blau unter uns?<br />
<br />
An all' die Momente<br />
fernab von der Zeit.<br />
Nicht wirklich so fremd<br />
und jedesmal neu.<br />
<br />
Und wenn auch verhalten,<br />
es zeichnet sich ab.<br />
Da macht sich was frech<br />
momentelang groß.<br />
<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=106</comments>
 <pubDate>Fri, 23 Jul 2004 07:14:53 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Jeudi]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=105</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Die Sonne spüren, wie sie gegen die Fensterläden trommelt<br />
während man dahinter, im fahlen Licht, den Elementen huldigt.<br />
Trunken, von Haut und Düften und Schweißperlen, Symphonieen hören.<br />
Hineingleiten in eine Welt, die Zeit nicht kennt.<br />
<br />
Alles beim Alten und Nichts wie es war<br />
und tausend Erstaunen über das, was man kennt.<br />
Vieles geredet und noch mehr erzählt,<br />
und in der Nacht die Essenz mit den Augen gemalt.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=105</comments>
 <pubDate>Thu, 22 Jul 2004 07:34:21 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Allee]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=104</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>
<div class="rightbox1">
Am Rand stehen Bäume<br />
und ein weinendes Kind<br />
du drückst aufs Pedal<br />
schnell weg von hier.<br />
<br />
Dennoch, da sitzt es<br />
direkt neben dir<br />
mit kullrigen Augen<br />
setzt es dich matt.<br />
<br />
Zwei Fragen genügen<br />
nichts bleibt wie's mal war<br />
der Film deiner Jahre<br />
spielt stumm vor dir ab.
<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=104</comments>
 <pubDate>Wed, 21 Jul 2004 09:21:30 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Lac Jumeaux]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=103</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div>
<div class="leftbox1">
Wir waren nun beide<br />
schon Tage gewandert<br />
und hatten schon manches<br />
Terrain unter den Füßen.<br />
<br />
Und immer mit Vorsicht<br />
man kennt sich ja kaum<br />
und mit ganz vielen Fragen<br />
ein jeder an sich.<br />
<br />
Dabei wär' es so einfach<br />
hätt' man nur den Mut<br />
sich selbst nur zu leben<br />
Ach täte das gut.<br />
</div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=103</comments>
 <pubDate>Tue, 20 Jul 2004 06:47:54 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Guirec]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=102</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Geschlagene Stunden<br />
beim Würfel verbracht<br />
Artischocken gerochen<br />
und Möwen gezählt.<br />
<br />
Stand vor drei Dolmen<br />
und einem Menhir<br />
und in dieser Zeit<br />
fünf Wetter erlebt.<br />
<br />
Es gibt keinen Punkt<br />
als den auf der Welt<br />
der mir so vertraut ist<br />
mit Dir so präsent.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=102</comments>
 <pubDate>Mon, 19 Jul 2004 07:44:30 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Minuit]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=101</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox">
Da lagen wir beide<br />
drei Schritte vom Himmel<br />
und ganz viele Meilen<br />
vom Morgen entfernt.<br />
<br />
Schweißhautiger Abend<br />
mit gelebter Aurore<br />
in wechselnden Rollen<br />
und flackerndem Licht.<br />
<br />
Zwei lecker Oliven<br />
und grenzenlos weit<br />
galoppierende Poren<br />
und Nabel in Salz.
<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=101</comments>
 <pubDate>Sun, 18 Jul 2004 10:28:03 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Le Maudit]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=100</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Von all seinen Farben<br />
ist nicht eine geliehen<br />
und seine Facetten<br />
sind auch niemals rund.<br />
<br />
Trägt manchmal recht schwer<br />
an seinen Ideen<br />
und moralischem Anspruch<br />
serpentinenhaft straight.<br />
<br />
Mit kindlicher Freude<br />
und weitoffenem Herz<br />
in Leben und Liebe<br />
trotz Schrunden getaucht.
<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=100</comments>
 <pubDate>Sat, 17 Jul 2004 07:52:19 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Sous le Pont]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=99</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
es ist ihr vertraut<br />
und doch noch zu neu<br />
unzählige worte haben<br />
doch alles gebahnt.<br />
<br />
minutenlang offen<br />
ob ja oder nein<br />
und dann wieder sicher<br />
für einen moment.<br />
<br />
und weshalb denn schon wieder<br />
da ist doch nichts neu<br />
so griffig wie strohhalm<br />
wer weiss, vielleicht doch.
<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=99</comments>
 <pubDate>Fri, 16 Jul 2004 09:56:22 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Udo]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=98</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
Nur wenige Tage<br />
vielleicht auch nur Stunden<br />
weit weg vom Zentrum<br />
verlorener Halt.<br />
<br />
Dabei hatte er alles<br />
so schön sich gelegt<br />
und Hoffnung gemalt<br />
so farbenfroh bunt.<br />
<br />
Vielleicht nächstes Frühjahr<br />
oder doch nicht, vielleicht?<br />
Dann lieber nicht warten<br />
jetzt brennen, noch heut'<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=98</comments>
 <pubDate>Thu, 15 Jul 2004 10:18:59 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Pluie]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=97</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
jasmin in den gärten<br />
stinkt eklig nach glück<br />
einstmals geliebter<br />
ist nur noch ballast.<br />
<br />
doch manchmal da träumt sie<br />
von weicheren zeiten<br />
und trägt zu dem grau<br />
ne brosche aus blei.<br />
<br />
verhärmt ihre züge<br />
und grau auch der blick<br />
er sieht sie nur an<br />
und weiss keinen rat<br />
<br />
ein anderer träumer<br />
der schafft es vielleicht<br />
bringt licht ihr und farbe<br />
ins leben zurück.<br /></div>
<br style="clear:both;" />


]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=97</comments>
 <pubDate>Wed, 14 Jul 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Mer du Nord]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=96</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1"><br />
Sie lebt dort am Strand<br />
für zwei bis drei Wochen<br />
schenkt brennende Sehnsucht<br />
dem Wind und dem Sand<br />
<br />
Gibt sich und die Hülle<br />
der Sonne gern hin<br />
wird eins mit sich selbst<br />
fliesst in ihrem Traum.<br />
<br />
Kein Zerren, kein Ziehen<br />
nur sie ganz allein<br />
reich innig und einsam<br />
ganz tief in sich drin.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=96</comments>
 <pubDate>Tue, 13 Jul 2004 09:02:21 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Partout]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=95</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Durch die Fünfziger tapern<br />
mit Boris Vian im Ohr<br />
Paris, verrauchte Keller<br />
Jazz Band partout.<br />
<br />
Nur wenige Tage<br />
vor Feuer und Werk<br />
und feuchte Kanonen<br />
sind auch mit dabei.<br />
<br />
Versprengte Gesellen<br />
Akkordeon am Hals<br />
Le temps de cérises<br />
Le soleil au coeur.<br /><br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=95</comments>
 <pubDate>Mon, 12 Jul 2004 08:25:55 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Regenbogenkrieger]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=94</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1"><br />
Noch ehe die Träume<br />
den Mut verlassen<br />
und Erinnerungen an Vergangenes<br />
sein Leben verwässern.<br />
<br />
Legt er angerostete Gelenke<br />
in schwindelnde Kojen<br />
stillt schwelende Sehnsucht<br />
nach unendlicher Weite.<br />
<br />
Nur einmal dabeisein<br />
zur Not in der Kombüse<br />
und kindliche Hoffnung<br />
als Mann zementieren.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=94</comments>
 <pubDate>Sun, 11 Jul 2004 09:00:30 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Feuilles]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=93</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Geborgte Gedanken, sprudelnd fein.<br />
In passender Hoffnung, farblich korrekt.<br />
<br />
Verschlafene Tage, sehr fern von Visionen<br />
Durchwachte Nächte, zu dicht bei den Träumen.<br />
<br />
Dabei wollte sie sich so wirklich erleben<br />
wollt Freude pflücken, mit Seele so rein.<br />
<br />
Doch jetzt tickt die Uhr so laut wie noch nie<br />
und sie ist alleine, für immer vielleicht?<br />
<br />
Was bleibt, ist Erinn'rung an sinnliche Zeiten<br />
an Straffheit und Jugend und stolzen Blick.<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=93</comments>
 <pubDate>Sat, 10 Jul 2004 06:51:36 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Wärme]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=92</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Ich wollte so gerne<br />
dort drin mit dir sein.<br />
Plaudern ein wenig<br />
zu baumelnder Seele.<br />
<br />
Vergessen dabei<br />
die Gräben die uns<br />
nur manchmal und<br />
scheinbar tief genug sind.<br />
<br />
Doch anstatt das zu tun<br />
verheddern wir uns.<br />
In baumelndem Schmerz<br />
und hängender Seele.<br />
</div><br style="clear:both;" />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=92</comments>
 <pubDate>Fri, 9 Jul 2004 06:45:13 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Wally]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=91</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Sie wirkt sehr gelassen<br />
und freudig entspannt<br />
sie ist es mitnichten<br />
und gibt es nicht zu.<br />
<br />
Sie klebt an Gedanken<br />
und wirbelt im Kreis<br />
hat schützende Enge<br />
mit all ihrem Preis.<br />
<br />
Und manchmal da fragt sie<br />
da fragt sie sich doch<br />
wie wär' es wie wär' es<br />
hier raus aus dem Loch?<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=91</comments>
 <pubDate>Thu, 8 Jul 2004 06:16:12 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Déesse]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=90</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Ne halbe Vision Drama<br />
leicht zerbrechlich verpackt.<br />
Gedungenes Lächeln<br />
sieht aus wie von hier.<br />
<br />
Ein Hauch von Verzärtelt<br />
und Seele so rein.<br />
So himmlische Träume<br />
auf Teufel komm raus.<br />
<br />
Gefüllte Regale<br />
und Blicke so weich.<br />
Tief tiefe Sehnsucht<br />
Verlorene Zeit.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=90</comments>
 <pubDate>Wed, 7 Jul 2004 09:32:53 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Montagne]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=89</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Hinausspähen am Morgen danach und<br />die Einsamkeit und die Stille spüren.<br />Trunken von dieser Menge Licht.<br /><br />Die kühle Luft, die vom Körper Besitz nimmt<br />Neben sich sehen, in schlafende Augen.<br />Sich die eigenen reiben, ungläubig.<br /><br />Wieviel Wärme doch in einem aufsteigen kann.<br />Dort oben in der Kälte, gerade mal<br />ein paar Schritte vom Himmel weg.<br /><br />Zurück in die Daunen und sie und die Nacht<br />riechen - nein, inhalieren. Wieder und<br />wieder wie ein erstes, ein allererstes Mal.</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=89</comments>
 <pubDate>Tue, 6 Jul 2004 08:09:48 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Roussillon]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=86</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Am späten Nachmittag dann<br />wenn das Viertel eine kleine Pause einlegt<br />und die Farben in ihren Schattierungen verharren.<br /><br />Eine Siesta, Espresso danach<br />Hand in Hand, Schatten suchend<br />auf leichten Füßen, trotz Rucksack voll Glück.<br /><br />Wie wenig es doch braucht<br />manchmal, an Fühltagen<br />mit dem Du in mir.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=86</comments>
 <pubDate>Mon, 5 Jul 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bezirke]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=84</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Ganz nah am Rand<br />und nicht immer fixiert.<br />Etwas verloren wirkend schon<br />das Herz an der richtigen Stelle.<br /><br />Man steht an der Galerie<br />ganz nah neben dem Ich<br />lässt die Weite wirken<br />und sich von ihr tragen.<br /><br /><br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=84</comments>
 <pubDate>Sun, 4 Jul 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bärin]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=83</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Vom Rand der Karpaten, mit fragendem Blick<br />die traurige Bärin, mit zögerndem Schritt.<br /><br />Trägt um ihren Hals die Kette, recht lang<br />man zieht sie und zerrt sie jeden Tag neu.<br /><br />Sie mag nicht mehr tanzen, auch nicht zur Schau<br />nicht Kette, nicht Seil, zurück in den Bau.<br /><br />der Bau, der nie da war, vielleicht doch im Traum<br />und dort auch die Freiheit, nach der sie sich sehnt.<br /><br />Die Freiheit die riecht sie trotz Leine, an der<br />georgischer Händler geduldig sie lenkt.<br /><br />Nur manchmal, da tut sie's, da macht sie sich frei<br />
und rennt mit rasselnder Kette durchs Land.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=83</comments>
 <pubDate>Sat, 3 Jul 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Traces]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=88</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Caminante son tus huellas...<br /><br />Reisender, es sind deine Spuren.<br />Der Weg und sonst nichts...<br />Antonio im Ohr und den<br />Blick nach sehr weit.<br /><br />Alte Pfade neu gehen<br />deren Vertrautheit geniessen.<br />Die Fragen auf Halbmast<br />doch immer präsent.<br /><br />Das Leben neu riechen<br />und doch schon bekannt<br />und schnell ein paar Träume<br />für immer verbannt.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=88</comments>
 <pubDate>Fri, 2 Jul 2004 05:37:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Jardin Sauvage]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=87</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox">Den Sommer in einen Nachmittag packen<br />und in eine Wiese eintauchen.<br />Den Schmetterlingen nachsehen<br />und träumerisch Küsse fangen.<br /><br />Mit kraftvollen Schlägen<br />
durch diesen See im Bauch paddeln.<br />Vergangenheiten vorbeiziehen sehen<br />und sich in diesem Hauch Realität suhlen.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=87</comments>
 <pubDate>Thu, 1 Jul 2004 09:42:13 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Weite]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=85</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox">Ich wäre dort gerne noch länger gewesen<br />den Blick in die Ferne und doch ganz bei mir.<br />Vorbeiziehende Zeiten, Momente im Glück<br />dein Lachen, dein Duft, das alles präsent.<br />
<br />Man kommt gern ins Grübeln, allein mit sich selbst<br />und hadert mit sich und sucht einen Grund.<br />Vergebliche Mühe, es ist wie es ist<br />
und dennoch, vielleicht, was wäre denn wenn?<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=85</comments>
 <pubDate>Wed, 30 Jun 2004 08:08:19 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Kreise]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=82</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Da fällt ein Gedanke<br />wie ein zufälliges Wort<br />zieht seine Kreise<br />macht sich ganz weit.<br /><br />Unmöglich, zu entrinnen<br />der Ratio entzogen<br />lebt er seine Dynamik<br />manifestiert sich im Sein.<br /><br />Glücktrunkene Nächte<br />versonnte Tage<br />er übertüncht sie alle<br />und ebnet neu ein.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=82</comments>
 <pubDate>Tue, 29 Jun 2004 08:17:49 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Cava]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=81</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Zerrissene Nächte, Alptraum Light<br />Auch Hoffnung ein wenig, braucht Ruhe, braucht Zeit.<br /><br />Tibetische Mühlen, mal Wider, mal Für<br />und knirschende Zähne, und Blick hin zur Tür<br /><br />Matt schimmernde Ketten und freier Blick<br />es riecht nach Freiheit, auch Falltür und Strick<br /><br />Gleißendes Licht, zwölf Stufen zum Ziel<br />Gequält, aber aufrecht, der Stufen sind viel.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=81</comments>
 <pubDate>Mon, 28 Jun 2004 08:40:59 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Kriegerin]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=80</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Sie reitet ihr Leben wie andere das Biest,<br />Gefühle am Anschlag und manchmal ganz weich.<br />Alleiniges Kämpfen, doch nie ganz alleine,<br />laut knallende Türen und kauernd im Eck.<br /><br />Nomadin auf Abruf, den Süden im Blut<br />die Weite der Steppe im Auge gebannt.<br />Man sähe sie gerne ein wenig verweilen<br />doch Krieger sind rastlos, und sie ist es auch.<br /><br />So kämpft sie verbissen die Schlacht um die Jahre<br />mal trotzig, mal mutig, in jugendlich Tüll.<br />Noch einmal ganz tief, ganz tief nochmal atmen,<br />geschnitzt steht sie wippend, die Waffen gestreckt.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=80</comments>
 <pubDate>Sun, 27 Jun 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Chat]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=79</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Madame La Campagne<br />mit ihrem Faible für Felle,<br />dort draussen im Grünen<br />mit ewigem Chantier.<br /><br />Sechs Tiger im Stall<br />bei einer Aura von Douglas,<br />die Hand am Dinero<br />den Tümpel im Blick.<br /><br />Mit einsamem Abend<br />und Traum in Azzurro,<br />die rastlose Sehnsucht<br />nach Quanten von Glück.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=79</comments>
 <pubDate>Sat, 26 Jun 2004 09:18:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ange perdu]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=78</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">An der Brücke bei den zwei Türmen<br />mehr fahrig als zerzaust<br />streicht sie ihre Fittiche und stellt<br />zwei Flüggige darunter.<br /><br />Den Blick mal nach weit,<br />dann sehnsuchtsvoll retour<br />über kleinhügeliges Glück<br />und eheliche Ebene.<br /><br />Doch an großwüchsigen Tagen<br />wenn die Sonne sie wärmt<br />plustert sie gerne die Federn<br />und ihr Leben riecht frisch.</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=78</comments>
 <pubDate>Fri, 25 Jun 2004 00:04:47 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Leichtigkeit]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=77</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Da gibt es Tage wie diesen<br />wenn statt fettem Grau<br />zierliche Strahlen durch das Fenster peilen<br />und die Decke nicht mehr schwer riecht.<br /><br />Wenn die Augen, die sich neben dir öffnen<br />den Glanz deiner Seele spiegeln<br />und ihr beide zur Melodie werdet.<br /><br />Wenn der neue Tag nicht All, sondern Sonn ist<br />mit neckischen Berührungen gewürzt<br />und diebischen Küssen veredelt.<br /><br /><br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=77</comments>
 <pubDate>Thu, 24 Jun 2004 07:30:23 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ton Style]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=76</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Spätnachmittags durch halbleere Straßen tapern,<br />und tief, ganz tief, die Hand in deiner Tasche.<br />Am liebsten die Rechte, weil sich da die Anatomie so schön in die Handfläche legt.<br /><br />Über tausend Dinge plaudern, ständig eine Ballade im Kopf.<br />Momente gemeinsamer Renaissance erleben und<br />den ersten Tag wieder zurückholen.<br /><br />Später dann alleine an der Brüstung<br />nachfreudige Abschiedsküsse pusten<br />und lange, sehr lange nachsehen.<br />Schneeflocken gleichend das Retortenglück.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=76</comments>
 <pubDate>Wed, 23 Jun 2004 07:37:49 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Hoffnung]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=75</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Da sind manchmal die kräftigen Momente.<br />Kämpferische Stimmungen sind da auch.<br />Augenblicke der Rückkehr zum Ich<br />und Lust zu Erleben.<br /><br />Ein wenig zurechtgerückt<br />die verbogenen Windungen<br />wohnhafter archaischer Ängste<br />und verlassener Bahnsteige.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=75</comments>
 <pubDate>Tue, 22 Jun 2004 11:44:07 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Horizonte]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=74</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Aufatmen nach all den Wunden<br />Licht sehen am Rand der Narben<br />Gerettete Momente wieder neu spüren<br />Wahn und Sinn neu ordnen.<br /><br />Vergeblichkeiten jetzt abstreifen<br />den Azimut neu bestimmen<br />sich auf ein paar Edelsteine freuen<br />und dabei dem Zetern lauschen.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=74</comments>
 <pubDate>Mon, 21 Jun 2004 08:16:57 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Terrain Vague]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=73</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Den Farben zuhören wie man einem<br />hundertstimmigen Chor zuhört.<br />Von Disharmonien aus dem<br />Orchestergraben gepiesackt werden.<br /><br />Später dann bei kalten Füßen<br />den vertrauten Igel streicheln.<br />Bei Guido die Ente von der<br />Kette lassen und Sein.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=73</comments>
 <pubDate>Sun, 20 Jun 2004 10:37:46 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Biron]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=72</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Vorn rechts im Garten<br />oder links vom Steinway<br />Hôtel rue de Varennes<br />oder HLM rue Barbès.<br /><br />Die selben Gesten<br />die gleiche Melancholie<br />die identischen Fragen<br />der bekannte Seufzer.<br /><br />Nicht einfach verloren<br />nur doppelt allein<br /></div><br  style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=72</comments>
 <pubDate>Sat, 19 Jun 2004 19:25:40 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Lollipop]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=71</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Manchmal sind es<br />ein paar Farbtupfer<br />zuweilen auch süsse, die<br />einen lachen lassen.<br /><br />Dann beginnt man<br />sie mit großer Freude<br />aufzuklauben und dann<br />bleibt nur noch nackt<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=71</comments>
 <pubDate>Fri, 18 Jun 2004 08:54:51 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Waidwunde]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=70</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Augenblicke im Himmel<br />Momente im Tal<br />Geschleuderte Laute<br />Gefrorenes Blut.<br /><br />Netzende Wunden<br />Lautlos geleckt<br />Zerbissene Lippen<br />Promillegetränkt<br /><br />Wölfisches Heulen<br />trotzt allem Schmerz<br />mit pochenden Schläfen<br />humpelt sie weg.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=70</comments>
 <pubDate>Thu, 17 Jun 2004 06:52:47 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Öffnen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=69</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Gebrauchte Gedanken<br />vor offenem Blatt<br />mit Blicken in Seele<br /><br />Gebündelte Ängste<br />vor fragenden Augen<br />mit Zittern am Leib<br /><br />Schlafloser Körper<br />vor gähnendem Frigo<br />mit rissiger Haut.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=69</comments>
 <pubDate>Wed, 16 Jun 2004 12:05:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Entketten]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=68</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Barrieren entfernen und<br />gemeinsam in die Weite<br />blicken und Träume haben.<br /><br />Am Steg zimmern<br />täglich ein Stück mehr<br />Vertrauen neu finden.<br /><br />Aus seinem Kokon<br />entpuppen und Fliegen<br />als wäre es das erste Mal.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=68</comments>
 <pubDate>Tue, 15 Jun 2004 11:51:55 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Alma]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=67</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Die Matrix im Kopf<br />Richard im Ohr<br />Elle vor dem Auge<br />auch dem Geistigen.<br /><br />Nur wenige Töne<br />Symphonie auf Raten<br />J'ai longtemps rêvé<br />de grimper derrière<br />une femme toute...<br /><br />Kein Anfang, kein Ende<br />nur noch Moment<br />Zeitloses Sein<br />Je t'aime, je t'aime...<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=67</comments>
 <pubDate>Mon, 14 Jun 2004 07:03:56 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Toscana]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=66</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Bei Alessandro rumhängen<br />Espresso literweise schlürfen<br />Verrückte wuseln sehen und darüber<br />hin und wieder den Kopf schütteln.<br />Gibt es etwas Unwirklicheres?<br /><br />Melodien summen, immer wieder<br />L'uomo solo che è stato in prigione<br />ritorna in prigione...<br />Die vertraute Wärme der selbstgezimmerten<br />Einsamkeit als Trutzburg<br /><br />Später mit ihr unendliche<br />Hügelketten hinter sich lassen<br />dem Holzfäller nachwinken<br />wie er den Hang runter brettert<br /><br />Dann Pasta bei Mamma Leone<br />Wespenbrummen auf dem Heimweg<br />lauthals AVANTI POPOLO<br />die Mähne im Wind.<br /></div><br style="clear:both" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=66</comments>
 <pubDate>Sun, 13 Jun 2004 00:28:09 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Cherie]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=65</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox"></div><div class="leftbox1">Zu zweit auf der Straße<br />das WIR im Gepäck<br />Dein Blick auf die Tankuhr<br />Deine Haare im Wind<br /><br />Ich hätte Dich gerne<br />noch weiter gefahren<br />noch mehr vom Lavendel<br />mit Dir inhaliert.<br /><br />Die kleine Auberge<br />im Tal von Buoux<br />mit ächzenden Federn<br />und Du und das Licht.<br /><br />Nacht mit Zikaden<br />und Honig und Schweiß<br />und lange, sehr lange<br />verlieren in Dir.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=65</comments>
 <pubDate>Sat, 12 Jun 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Lago]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=64</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Es riecht nach Familie<br />und manchmal nach Glück<br />und überall Kinder<br />und Schlamm auf der Haut.<br /><br />Die Lippen schon blau<br />und bibbernde Väter<br />und glückliche Frau<br />und Sonne auf Haut.<br /><br />Groß kullerige Augen<br />und Eis und Ristretto<br />und Arm um die Taille<br />und Kuss auf die Haut.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=64</comments>
 <pubDate>Fri, 11 Jun 2004 18:10:52 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Die Wartende]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=63</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox"></div><div class="leftbox1">Am Tag sitzt sie wartend, den Gogol zur Hand<br />auf Helden der liest romantisches Wort.<br /><br />Zu Abend Ersatz für eigenes Stummsein<br />kollektive Gedanken zu verblichenen Denkern.<br /><br />Sie trägt an den Schuhen, nach all diesen Jahren<br />noch immer die Landluft, und auch etwas Muff.<br /><br />Und immer gerackert, wie Waffen stets scharf<br />die kindlichen Augen, das bleckend Gebiss.<br /><br />Sie reckt ihren Schoß und lässt sie passieren<br />ein wenig verlegen, es kommt wie es kommt.<br /><br />
Sie wartet auf Ihn, schon sieht sie ihn nahen<br />
den Prinzen der Lehre, fünf Zimmer mit Bad.<br /><br />
So rackert sie weiter und formt ihren Hut.<br />Synthetisch gelaunt, die Beine rasiert.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=63</comments>
 <pubDate>Thu, 10 Jun 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Die Ignorante]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=62</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox"></div><div class="rightbox1">Sie riecht nach Zweifel und verbranntem Laub<br />Wie rehscheu die Augen, mit Sepia im Gang.<br />Facetten des Lebens zur Landschaft geritzt<br />Von Indoorsonne zum Schutz noch gegerbt.<br /><br />Auf wippendem Balken zwischen Anspruch und Sein<br />jongliert sie mit Päckchen, vergangenheitsschwer.<br />Im Blick noch die Träume, man glaubt ihr schon fast<br />verheizt sie die Jetons wie vorher das Laub.<br /><br />Im Park vor der Spielbank,die Taschen voll Leer<br />Riecht die Ignorante die Blüten und steckt sie schnell ein.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=62</comments>
 <pubDate>Wed, 9 Jun 2004 08:48:15 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Jouir]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=61</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Die Gedanken noch auf der Straße<br />den Leitplanken gerade entronnen.<br />Noch etwas flau im Magen<br />aber die Poren in Stellung.<br />Knospige Bluse und die<br />Weite der See und<br />die Gischt in den Augen.<br />Vom Wahn zu Sinn.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=61</comments>
 <pubDate>Tue, 8 Jun 2004 09:12:31 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Voler]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=60</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Dort unten, da<br />wo wir beide Heimat fühlen<br />immer im Delta<br />unter unverschämtem Blau<br />gerne Felsen unweit.<br /><br />Ein wenig trunken<br />von all den Eindrücken<br />von Wärme in Augen<br />erfrischenden Berührungen<br />neuzarter Finger<br />altbekannter Hände.<br /><br />Und immer wieder<br />verblüfft von der Freude<br />und blühendem Leben<br />aus Steppenkriegeraugen.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=60</comments>
 <pubDate>Mon, 7 Jun 2004 08:54:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Maria]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=59</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Zwar nicht entronnen<br />aber hin und wieder<br />den Konventionen die Zunge<br />herausstrecken und auch ein<br />wenig auf sie pfeifen.<br /><br />In diesen Auszeiten<br />ein paar Farben auf der<br />Palette des Lebens, der Freuden<br />des Glücks auch, unwillkürlich.<br />Fast schon ein wenig zu<br />lange nur erträumt<br /><br />Intensität, in dicken Tropfen<br />und danach ein paar<br />Minuten schlummern und heute<br />ja, heute hat er Rosen<br />mit aufs Zimmer gebracht.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=59</comments>
 <pubDate>Sun, 6 Jun 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Soirée]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=58</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Da gibt es Abende<br />gefüllt mit unverschämter<br />Leichtigkeit und dem<br />Lachen von Riesenballons<br />Kulleraugen und Zeitmaschinen<br />Couscous und Plombenziehern<br />Themen, die nie ausgehen<br />Stimmungen, warm wie die<br />Farbe des Küchentischs<br />Da hinterlässt man lucky Dunst<br />geht wieder heim mit Taschen<br />proppenvoll der Eindrücke<br />zwei Zettel dran<br />Willkommen. Merci, du fond de coeur.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=58</comments>
 <pubDate>Sat, 5 Jun 2004 11:07:21 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Brouillard]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=57</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Momente der Ruhe<br />Es schmeckt nach Glück<br />Auf der Zunge noch Küsse<br />In den Augen noch Leuchten<br /><br />Vernieselter Morgen<br />im Nachthemd noch klamm<br />Entfernung und Höhe<br />Nebel rückt tiefer<br /><br />Verzweifeltes Spähen<br />ein Strahl vielleicht nur<br />matt schimmernd steigt Nebel<br />die Beine empor<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=57</comments>
 <pubDate>Fri, 4 Jun 2004 00:41:02 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Aufwachen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=56</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Lebenszeichen in der Frühe<br />und verschlafene Augen.<br />Blitzendes Lachen dann<br />wie Sonne auf dem Wasser.<br />Schnurren aus dem Off,<br />hektische Fröhlichkeit.<br />Verwegene Küsse und<br />Vorfreudiges Fahren.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=56</comments>
 <pubDate>Thu, 3 Jun 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Îles]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=55</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Morgens dort unten am Strand<br />knöcheltief und schon fast endlos<br />nicht wissend, ob reden<br />oder schweigend geniessen.<br />Man könnte es Rauschen nennen.<br />Oder auch nur Plätschern,<br />dort hinten bei den Felsen.<br />Aber es ist Claude Achille,<br />der dich schweigen lässt.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=55</comments>
 <pubDate>Wed, 2 Jun 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[L'Amoureuse]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=54</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Sein Chanson bien douce,<br />absinthegetränkt.<br />Ihre freudig-tristen<br />Augen im Maiabend<br />und tabakfarbene Stimme<br />die gegen Nachtigallen trällert.<br />Elle est discrète,<br />elle est légère.<br />Den Kopf bei den Sternen,<br />Den Schoß noch im Süden.<br />Nicht weit von Jura<br />und dem Duft von Brésil.<br />Ein wenig verloren<br />in alten Gemäuern.<br />Den Blick auf dem Eisen,<br />träg wandernde Zeiger<br />zu Wieder und Sehen.</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=54</comments>
 <pubDate>Tue, 1 Jun 2004 07:41:29 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Olivenhügel]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=53</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">Den Kopf auflegen.<br />Den Olivenhügel hinunterspähen.<br />Sich an den Stoppeln freuen<br />und über Igel zu scherzen.<br /><br />Wie kurz doch die Länge von<br />vier Tagen sein kann.<br />Wie leer die Räume plötzlich sein können.<br />Man sucht die Stimme, den Geruch.<br />Doch wie sehr man auch sucht,<br />da ist nichts, ausser der Erinnerung<br />an Stimme, an Geruch und an<br />Olivenhügel.</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=53</comments>
 <pubDate>Mon, 31 May 2004 11:18:18 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Les Poètes]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=52</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>Zwei verfluchte Dichter<br />Ein weiterer, der sie preist<br />Zwei Nachtigallen hinter versteckter Sonne<br />Kaum merklich die Zeit<br />Ein Bruchteil der Hundert Jahre<br />Kristallen, klar<br />Hundert Jahre wert.<br />Ein Sandkorm in der Wüste<br /><br />Sich zur Sahara aufplusternd, dieses Körnchen.<br />Écoutez-la, cette chanson bien douce....<br /><br /><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=52</comments>
 <pubDate>Sun, 30 May 2004 08:49:33 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[La beauté du matin]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=51</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">All diese Geräusche von der Straße<br />wenn die Stadt vorsichitg erwacht.<br />Mit dem Gezeter aus den Bäumen<br />dem unverschämten Blau des Himmels.<br /><br />Dem gebündelten Duft aus Nacht<br />und der Frische des neuen Tages.<br />Einem Espresso, der ersten Kippe<br />einem Bauchnabel voller Brause...<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=51</comments>
 <pubDate>Sat, 29 May 2004 07:41:19 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Feuilles d'Olive]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=50</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox"></div><div class="rightbox1">Neben kleinen Prinzen<br />Zwischen einigen Chansons<br />Unter Nachmittagssonne<br />Duft von Olivenblättern<br />Hand in fremdem Stoff<br />Nase hinter linkem Ohr<br />Das Midi mit allen Sinnen<br />Festhalten für den Moment<br />Greifbarer Ewigkeiten.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=50</comments>
 <pubDate>Fri, 28 May 2004 23:26:55 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Dormir]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=49</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><br />Zwischen zwei Espressi<br />Momente des Freien Falls<br />Geborgte Geborgenheit<br />Klänge aus einer anderen Welt,<br /><br />Gestrige Sorgen verschwinden<br />Wie die permanenten Nöte<br />In unsichtbarer Wärme<br />Kussechter Umarmungen<br /><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=49</comments>
 <pubDate>Thu, 27 May 2004 16:41:40 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Schatten]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=48</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Am Abend dann<br />wenn die Schatten der Vergangenheit<br />den deinigen überlagern<br />dieses kleine wir darunter.<br /><br />Ein kurzes Aufatmen<br />zwischen Abendrot und Zigarette<br />ein paar Hoffnungen vielleicht<br />die Wärme einer Stimme und<br />die Freude auf den Morgen<br />
</div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=48</comments>
 <pubDate>Wed, 26 May 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bain]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=47</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><br />Elle preanait sa bain<br />un de ces beaux matins.<br />Ses pensées un peu lourdes<br />sous ses cheveux encore courtes..<br />
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=47</comments>
 <pubDate>Tue, 25 May 2004 10:30:21 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Jardin à nous]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=45</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox"></div><div class="rightbox1">Zwischen Diesel und Wagen<br />Den verblassten Narben<br />Drei hörvollen Tagen<br />Im Blick nur noch Farben.<br /><br />Vor leeren Räumen<br />Und Hand in Hand<br />Verrückte in Träumen<br />Die Ängste gebannt.<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=45</comments>
 <pubDate>Mon, 24 May 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Lüfte]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=44</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox"></div><br />In seltenen Etagen<br />Vetraut Fremdes inhalieren<br />Mit den Füßen im warmen Sand<br />den Körpern bei den Poren<br />den Köpfen bei den Nachtigallen.<br /><br />Kleine Tode zwischen<br />Umarmung und Honig<br />Träume auf Handflächen.<br />
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=44</comments>
 <pubDate>Sun, 23 May 2004 10:08:57 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Rêves]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=43</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Neben zwei Kerzen und<br />
zwischen zwei Küssen, die<br />
nach mehr verlangen.<br />
<br />
Kleine Träume von großer,<br />
reichweitiger Zukunft<br />
berührungsnah.<br />
<br />
Zwei Augenpaare<br />
wetteifernd wie Schlacke und Stahl<br />
um hellrotes Flackern.<br />
<br />
Singsang von Blättern draussen,<br />
ein paar Blüten, nächtliche<br />
Grüße an tabakvolle Nasen schickend.<br />
</div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=43</comments>
 <pubDate>Sat, 22 May 2004 11:25:19 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Freiheit]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=42</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox"></div><div class="leftbox">Selbst wenn man die Freiheit der Liebe unterordnet,<br />
so ist sie doch untergeordnet.<br />
Das hat sie nicht verdient, die Freiheit.<br />
Denn wenn die Liebe vergangen ist,<br />
rückt die Freiheit nicht nach.<br />
Das hat sie nicht verdient, die Liebe.<br /></div>
<br style="clear:both;"/>]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=42</comments>
 <pubDate>Fri, 21 May 2004 13:39:42 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Nächtliches II]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=41</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">wie viele sinne hat der wahn?<br />Wie viele arbeiter hat die zunge<br />wenn sie diese vorwärts treibt<br />
um den gewalten die unaufhaltsam<br />
durch bebende täler zur schlucht streben<br /> 
paroli bieten zu können?<br />
<br />
die augen halbschräg<br />
über den olivenhügel<br />
hinwegsehend<br />
sah es aus wie eine<br />
luftaufnahme vom vesuvio<br /> 
wie dieses dünne<br />
goldene rinnsal<br />
klebrig fließend zäh<br />
von bebender haut<br />
und vibrierenden nerven<br />
gezerrt<br />
unschlüssig verdutzt<br />
aber unaufhaltsam<br />
weiterlief<br />
<br />
und ich hab<br />
mich gefragt<br />
das gesicht schon<br />
süßlich glänzend<br />
die augenbrauen<br />
auf den<br />
olivenhügel bettend<br />
während<br />
die nasenspitze<br />
mit der vulva rang<br />
warum<br />
diese quelle den gelb<br />
träge süßen strom<br />
schneller wegspült<br />
als die zunge<br />
ihre arbeiter<br />
weiter zu peitschen<br /> 
vermag<br />
<br />
erinnerst du dich?<br />
wie da die<br />
poren sprühten?<br /> 
sich öffneten<br />
wie kelche<br />
der kurze atem<br />
über ihnen<br />
sie schwanken ließ<br />
wie espengehänge?<br /></div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=41</comments>
 <pubDate>Thu, 20 May 2004 00:01:10 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Nächtliches I]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=40</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1">warum versteckst du 
deinen duft, deine hülle vor mir<br />
hast du wirklich angst<br />
ich könnte sie mitnehmen?<br />
<br />
erstaunlich<br />
selbstverständlich<br />
mehr<br />
wider<br />
dem normalen <br />
funken fangen<br />
rauch sprühen<br />
atem stehlen<br />
poren kauen<br />
die hitze frösteln lassen <br />
<br />
restverdammnis<br />
breitseite zeigen<br />
den feind in sich verhöhnen<br />
dann salz lecken<br />
aus jeder furche<br />
begierig genügsam<br />
<br />
wohl dem, der für diese kribbeln<br />
und seine ursachen und folgen<br />
den realen mut aufbringt.<br />
und bereit ist, sich zu verlieren<br />
grenzenlos, bebend kraftlos veräußert.<br /> 
wie weit reicht deiner?</div>
<div class="rightbox1"></div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=40</comments>
 <pubDate>Wed, 19 May 2004 06:57:05 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Kleine Rituale]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=39</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>
<div class="rightbox1">Das Lächeln eines Moments<br />
wenn Du an der Tür stehst<br />
die ich lange bevor Du ankamst<br />
geöffnet, angelehnt hatte.<br />
Durch deren Spalt Du nun spähst<br />
als erwartetest Du eine Überraschung.<br />
Deine verlorenen Augen dabei<br />
hinter diesem scheuen Blick<br />
sekundenbruchteillanger Angst<br />
vor einer imaginären Enttäuschung.<br />
Dann das Kreuzen der Pupillen.<br />
Oder wenigstens des Lichts,<br />
das sie reflektieren, die<br />
Synchronisation unserer sich<br />
entspannenden Gesichter.<br />
Mein Arm, der Deine Taille umfaßt,<br />
mit der Hand, die auf Deinem <br />
Rücken spazierengeht.<br />
Der Duft, den Du mir mitbringst<br />
und den ich tief inhaliere.<br />
Deine Lippen, an denen ich sauge<br />
und dann dieser ganze lange Abend,<br />
der vor uns liegt und in dem wieder<br />
Minuten zu Sekunden werden und der<br />
erst endet, wenn Du voller Stolz bemerkst,<br />
daß die Dämmerung beginnt, so als wäre sie<br />
die Legitimation für Deine Müdigkeit.<br />
<br /></div>
<br style="clear:both;" />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=39</comments>
 <pubDate>Tue, 18 May 2004 06:52:08 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[La Lune]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=38</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox"></div><div class="leftbox1">Wenn der Mond nur eine nackte Kugel ist, wie manche Leute behaupten, was ist dann die Liebe? Ist sie dann nicht einfach nur eine Hormonausschüttung?<br />
Wenn die Sterne nur aus der Ursuppe gehüpfte Sonnen sind, was ist dann die Zärtlichkeit? Ist sie dann nicht einfach nur das Zusammentreffen verschiedener Häute unterschiedlicher Provenienz?<br />Wenn unsere Sonne nur eine riesige Gaskugel ist, die sich unablässig selbst abfackelt, was ist dann das Glück? Ist es dann nur ein reges Treiben wildgewordener Endorphine?<br />Und wenn das da oben einer gewissen Gesetzmäßigkeit folgt, wie die Wissenschaftler behaupten, nach welchen Gesetzen funktionieren wir?<br />Und wenn Du irgenwo stehst und da ist jemand, der legt Dir die Hand an die 
Taille, dann ist das der Anfang von Deinem eigenen Universum.<br />Und dann hast Du den Mond und die Sterne und die Sonne und Du fragst Dich nicht wo sie herkommen und Du sammelst sie in Deinem Brennglas und Deine Augen 
bekommen ihren Glanz.<br />Und irgendwann, Lichtjahre später, schläfst Du ein und Du triffst sie alle wieder und ihr werft Euch ein Augenzwinkern hin, so wie es nur Komplizen können...<br />
</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=38</comments>
 <pubDate>Mon, 17 May 2004 07:46:41 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[ERZÄHL]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=37</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>
<div class="rightbox1">erzähl mir was<br />
von der liebe<br />
oder von der melancholie?<br />
oder dem bißchen glück<br />
das uns an und ab mal durch die finger rinnt?<br />
das uns manchmal ein lächeln schenkt<br />
bevor es verdunstet?<br />
und nichts mehr bleibt<br />
als der gedanke an einen gedanken<br />
der sich an etwas wie dieses erinnert?<br />
an etwas, das uns mal kurz gewärmt hat<br />
und nun irgendwo schwebt<br />
hervorgeholt in schwachen momenten<br />
wie zufällige spinnweben beim staubwischen<br />
blutleer und doch voller erinnerung<br />
die erinnerung an den duft von haaren<br />
und dem ungestümen verlangen von poren<br />
unzählige, anonyme und doch so vertraute<br />
nichts als ein film, der abläuft<br />
einen kurz lächeln läßt<br />
bevor er wieder im nichts verschwindet<br />
und die leere zurückkehrt</div>
<br style="clear:both;" />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=37</comments>
 <pubDate>Sun, 16 May 2004 09:03:26 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Aurore]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=36</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><br />
Dein glucksendes Lachen<br />
wenn meine Finger deine Kniekehlen erreichen<br />
beim Spielen mit deinen Knöcheln<br />
hattest du noch geschnurrt<br />
und als meine Kuppen über deine Waden wanderten<br />
zucktest du kurz zusammen<br />
und machtest dich ganz lang<br />
meine Hände schleichen sich aussen hoch<br />
erreichen den Saum von etwas<br />
das mehr preisgibt, als es verhüllt.<br />
<br />
Getrocknete Reste dieser Nacht steigen mir in die Nase<br />
ich koste mit der Zungenspitze<br />
es schmeckt nach Zuckerwatte und nach Salz<br />
ich beisse dich sanft dort, wo sich die Backen trennen<br />
und du zuckst wieder zusammen, kaum merklich<br />
meine Nase kreist um deinen Lendenwirbel<br />
weiss, dass du dir Hände und Stirn an der Scheibe platt drückst<br />
deine Augen im anbrechenden Tag verloren<br />
und in dieser feierlichen Stille<br />
in der die Vögel zetern.<br />
<br />
Du bekommst eine Gänsehaut<br />
wie ich an den Zehen beginnend<br />
mit den Daumen langsam kreisend hochklettere<br />
und von den Knien bis zum Wäldchen dauert<br />
es den Bruchteil einer Sekunde in der dich<br />
die Fingernägel kaum berühren<br />
um dich noch mehr zu elektrisieren<br />
du holst laut Luft und wirfst den Kopf nach hinten<br />
schüttelst ihn heftig und deine Haare<br />
klatschen mir ins Gesicht, ich höre den matten Schlag<br />
deiner Hände auf der Glasscheibe.<br />
<br />
Du zitterst. Lansam drehst du dich um, ich<br />
wage nicht, dich zu berühren<br />
du ziehst mich zu dir hoch, meine Nase bahnt<br />
sich einen Weg durch deine Mähne, lecke dir das<br />
Salz vom Hals, von deinem Kinn<br />
wir umarmen uns, das Kinn gegenseitig auf die<br />
Schulter gelegt, reiben sich unsere Hüften<br />
meine Zunge schleckt was von dir auf meinen<br />
Lippen übrigblieb<br />
ich blinzle in den neuen Tag ....<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=36</comments>
 <pubDate>Sat, 15 May 2004 02:02:59 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Irgendwann]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=35</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Irgendwann in der Nacht aufwachen.<br />Aufstehen, kleinen Bedürfnissen nachgehen,<br />eine Zigarette rauchen,<br />ein Glas Wasser trinken,<br />vielleicht etwas anderes,<br />das 
kommt ein wenig auf die Uhrzeit an.<br />Auf dem Balkon stehen,<br />die Nacht atmen und<br />dann vor allem zurück unter die Decke,<br />anschmiegen an den warmen Körper.<br /><br />Vielleicht liegt darin der Unterschied:<br />In der Sprachlosigkeit,<br />die einen dann erfasst.<br />Wo doch tausend Dinge durch den<br />Kopf sausen.<br />Und diese ganzen<br />"Ich liebe Dich"<br />die an nicht mehr richtig tief<br />schlafende Ohren klopfen.<br />Vielleicht macht das die leuchtenden Augen,<br />wenn die beiden sich morgensansehen.<br />Müde, zu stark um wieder einzuschlafen.<br />Zu schwach<br />um etwas anderes zu tun,<br />als sich anzusehen,<br />neckische Küsse austeilend<br />wie verliebte Ohrfeigen.</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=35</comments>
 <pubDate>Fri, 14 May 2004 08:28:04 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Pendule]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=34</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><div class="leftbox1">
Da ist der honigsüße Schrecken über die Selbstverständlichkeit, mit der man sich dem Anderen öffnet, ihn in sich eintreten läßt und bewirtet.<br />All diese kleinen 
und großen Dinge, fremde Vertrautheiten, Freunde aus unzähligen Träumen und Gedanken. Fleisch gewordene Wünsche die plötzlich in ihrer nackten Realität vor 
einem stehen und zum Tanz bitten.<br />Dabei keinen Widerspruch zulassen und einen umgarnen und man gibt sich ihnen hin, verliert sich darin, diese freiwillige Selbstaufgabe, die sie fordern.<br />Und man gibt sich ihnen hin, diesen Freunden, glücklich, beseelt.<br />Und sie nehmen einen in Besitz, so wie der Schlaf von einem Besitz nimmt und da ist dieses wohlige Eintauchen in ein Meer aus Watte und ein 
Herz, das zerspringen möchte, weil es doch nicht ständig nur ICH LIEBE DICH rufen kann und weil das Hirn nur noch Makulatur ist und einem nichts vernünftiges mehr einfällt.<br />Und da werden einfache Handgriffe zur hochkomplexen 
Angelegenheit, daß man sich wundert, einen Kaffee kochen zu können, wo doch alle Sinne zum Anderen abgewandert sind.<br />Und dann steht man da, mit Kulleraugen, den 
Blick an die Uhr genagelt, die ihre trägen Zeiger anzuhalten scheint.<br />Und man zählt die Stunden und dann die Minuten und dann die Sekunden, bis man sich trifft.<br />Und man ist sprachlos und gibt sich der Lächerlichkeit preis, als wäre dies die ultimative Chance auf einen Hauptgewinn.<br />
<br />All das und noch viel mehr...<br /></div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=34</comments>
 <pubDate>Thu, 13 May 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Verbindung]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=33</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>Es geht um die Sache mit dem Verbinden von Himmel und Erde.<br />Den Moment der Vereinigung, des abschließenden kleinen Todes auch.<br />Weil sie lebendiger ist, erwartungsvoller und natürlich und vor allem rätselhafter.<br />Ja, vielleicht geht es um Rätsel, vor allem auch jene, die man sich selbst macht und die einen an der Hand nehmen und in jene vertrauten Gegenden führen, die uns so unverständlich sind.<br />Bei aller Vertrautheit.<br />Hast Du je am Meer gestanden, kurz bevor die Sonne aufgeht?<br />Wenn der Wind alle Düfte des Ozeans gesammelt hat und Dich davon besoffen macht.<br />Wenn Du nicht weißt, ob Dir warm oder kalt ist und Deine Gedanken wie in einer Nußschale auf 
offener See treiben.<br />An einer majestätischen Palme gelehnt den Tag auf Dich zukommen siehst.<br />So ganz allein mit der Unendlichkeit.<br />Und Dich darauf freust, 
langsam zurückzuschlendern, beim Bäcker vorbeigehst und schwer bepackt ankommst.<br />Du Dich ausziehst um unter eine warme Decke zu schlüpfen und Deinen angekühlten 
Körper an den anderen, warmen, schmiegst und in ihm aufzugehen versuchst.<br />Dieser Körper, der nach Schlaf riecht und die Decke die Du hebst, damit sich die Düfte 
der Nacht ihren Weg nach draußen bahnen können.<br />Und Du atmest tief durch und Du inhalierst sie wie Du vorhin das Meer inhaliert hast und irgendwie gibt es dann plötzlich kaum mehr einen Unterschied und Du lächelst ein zufriedenes Lächeln, und nichts ist mehr von dieser Welt.<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=33</comments>
 <pubDate>Wed, 12 May 2004 00:01:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Sonne]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=32</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><br />
Mit Deinem Rücken an meine Brust<br />
Und unseren Wangen aneinander gelehnt<br />
Vier Fingern in jeder Tasche deiner Jeans<br />
Pelzsucher, die sich durch Stoffe tasten<br />
Mit dem Gummi der Wäsche spielen<br />
Sich kleine, liebevolle Gefechte in dieser Enge liefern<br />
Erahnen, was den Augen noch fremd ist<br />
Das ewig bekannte Geheimnis<br />
Und da ist dieser Duft der mich Dinge<br />
Sagen lässt, die ich eben noch nicht<br />
Einmal zu denken gewagt hätte<br />
Und da ist ein Herz, das pocht und<br />
Ein Zittern, das den Körper durchfährt<br />
Und ihn frierend schwitzen lässt<br />
Und da ist diese nervöse Geduld die bleibt<br />
Die mit dem Wunsch, wegzutauchen<br />
Um die Wette fühlt<br />
Und da ist ein Sonnenstrahl während auf<br />
Der anderen Straßenseite eine Gardine sich bewegt<br />
Wie eine letzte Wahrnehmung<br />
Bevor wir uns verlieren.<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=32</comments>
 <pubDate>Tue, 11 May 2004 15:03:43 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Klänge]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=30</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>
Drei Akkorde<br />
genügen manchmal<br />
um zu träumen und<br />
den Tag zu verlassen.<br />
<br />
Und die Nase hinter<br />
ihrem Ohr, dort irgendwo<br />
in ihrer Mähne vergraben<br />
entfernen sich die Klänge,<br />
und nichts ist mehr von hier.<br />
<br style="clear:both;" />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=30</comments>
 <pubDate>Mon, 10 May 2004 12:56:47 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Caminante]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=29</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><br />
Caminante son tu huellas<br />
el camino y nada más<br />
Caminante, no hay camino,<br />
se hace camino al andar.<br />
Al andar se hace camino,<br />
y al volver la vista atrás<br />
se ve la senda que nunca<br />
se ha de volver a pisar.<br />
Caminante no hay camino<br />
sino estelas en el mar.<br />
<br />
Antonio Machado<br style="clear:both;" />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=29</comments>
 <pubDate>Sun, 9 May 2004 10:18:57 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Knackfrisch]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=28</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>
knackfrisch verliebt<br />
ist sie und <br />
kann es nicht so <br />
richtig teilen und <br />
genießen und <br />
anfassen und <br />
spüren und <br />
riechen und <br />
schmecken...<br />
<br />
Und da liegt sie<br />
in den Kissen und <br />
träumt von ihm <br />
und bedauert es, <br />
dass noch nicht <br />
einmal das Kissen <br />
nach ihm riecht und <br />
so muss sie sich <br />
alles wieder <br />
in Erinnerung <br />
rufen und <br />
das macht es <br />
so schwer, <br />
weil die <br />
Gedanken <br />
flüchtig sind.<br />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=28</comments>
 <pubDate>Sat, 8 May 2004 18:29:13 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Vorfreuden]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=27</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><br />
An solchen Tagen<br />
wenn die süßen<br />
Düfte der Erinnerung<br />
die Sinne betäuben<br />
spüre ich dich so nahe<br />
als stündest du an der Tür.<br />
<br />
Mein Puls geht schneller<br />
Realitäten werden belangloser<br />
sie macht sich breiter<br />
die Einsamkeit des Verlangens<br />
in taghellen Träumen.<br />
<br />
Sie wartet auf Zeichen<br />
wie zäh sind die Stunden<br />
und dann wieder schnell<br />
von Vorfreuden getrieben<br />
glückglanzliche Augen.<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=27</comments>
 <pubDate>Fri, 7 May 2004 00:01:54 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Espresso]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=26</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>
Würze auf der Zunge<br />
Küsse mit Tabak und Crema<br />
Eine Hand an Deiner Hüfte<br />
Sekunden währen ewig<br />
bei grinsenden Augen und<br />
leuchtenden Lippen.<br />
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=26</comments>
 <pubDate>Thu, 6 May 2004 11:37:16 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Le Baiser]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=25</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div>
<br />
S'asseoir sur un banc<br />
cinq minutes avec toi...<br />
Manchmal braucht es<br />
weder Renauds pigeons idots<br />
noch Mistral Gagnant.<br />
<br />
Manchmal reichen Sandsteinquader<br />
und das Plätschern von der Fischtreppe<br />
am lauen Abend, wenn sich die Hexen<br />
in Schale werfen.<br />
<br />
Vertrauen in Blicken<br />
die Ewigkeiten vorausschickend<br />
vom Abend reserviert.<br />
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=25</comments>
 <pubDate>Wed, 5 May 2004 13:32:37 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Nager]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=24</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>
dans la nuit de sorcières<br />
sous un manteau<br />
d'éternité<br />
mille mains dans<br />
tes cheveux aux<br />
quatre vents<br />
vers ta source.<br />
<br />
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=24</comments>
 <pubDate>Tue, 4 May 2004 08:55:11 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Forêt]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=23</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><br />
Kaum spürbar der Tau<br />
ganz kurz nach dem Schatten.<br />
Ihr schwaches Gezeter<br />
dringt in unsere Ohren.<br />
<br />
Die Mähne noch wild,<br />
ihr Duft aus der Nacht<br />
duelliert sich mit Moos,<br />
macht Lust auf noch mehr.<br />
<br />
Zwei Blüten am Wegrand,<br />
versteckt hinter Blättern<br />
mit schweißnassen Händen<br />
verlieren sie sich.<br />
<br />
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=23</comments>
 <pubDate>Mon, 3 May 2004 12:43:14 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[VERTRAUEN]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=21</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox"></div>

in etwas, was einem fremd ist<br />
und das man hofft, kennenzulernen<br />
und das einem Stück für Stück vertrauter wird<br />
wie eine verbotene Tür, an der man ständig vorübergeht<br />
die man lange flüchtig ansieht<br />
und alle Geräusche dahinter auszumachen versucht<br />
wenn man -mehr unbewusst- stehengeblieben ist<br />
um unauffällig zu lauschen<br />
und einen vorsichtigen Blick in Richtung Vorhang wirft<br />
und diese vielleicht nie ausgestoßenen Lebenszeichen dahinter im Ohr<br />
die doch soviel JA signalisieren<br />
<br style="clear:both;" />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=21</comments>
 <pubDate>Sun, 2 May 2004 09:26:37 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Nocturne]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=20</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div>
<br />
Saludos de Federico <br />
Nada como el sol del Sur<br />
Noche brujo y<br />
Cuerpos dulces.<br />
<br />
Alegría de Jarcha<br />
Nunca se olvide<br />
Narizes secos expulsando<br />
Algunas bestias.
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=20</comments>
 <pubDate>Sat, 1 May 2004 16:12:56 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Beltane]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=18</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox"></div>
Entre amor brujo<br />
y bodas de sangre<br />
acaba un tricuerno.<br />
<br />
Mirando al fuego<br />
perderse en ojos<br />
con gran narizes.<br />
<br />
Pelo negro y<br />
ojos dulces<br />
temblar por razón.<br />
<br />
Olvidarse por esta<br />
noche y días<br />
que vienen.<br />
<br />
Con gusto!<br />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=18</comments>
 <pubDate>Fri, 30 Apr 2004 12:07:03 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Fremdes Wesen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=22</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div>
<br />
irgendwo wie zufällig verwurzelt<br />
ein paar Stunden weiter nördlich <br />
mit ein paar Freunden und vielleicht <br />
so was wie Familie und den Kollegen <br />
von der Arbeit und den fremd bekannten <br />
Gesichtern hinter der Käsetheke und an <br />
der Kasse des Supermarkts. <br />
Mit dem Wald im Rücken und dem Blick auf die Ebene <br />
und jener Sehnsucht nach dem Meer <br />
weil die Ebene nicht hält, was sie verspricht <br />
und uns immer wieder eine Weite vorgaukelt <br />
die dann doch endlich ist. <br />
Ah das Meer! Unsere Mutter, unser <br />
Vater, unser Erbe. <br />
Auch wenn wir keine Kiemen mehr haben<br /> 
und uns darin immer nur Augenblicke aufhalten können <br />
bestehen wir doch aus ihm. Und suchen es. <br />
Und wir lieben es, wenn es wütend ist <br />
uns seine Elemente entgegenschleudert <br />
viel mehr noch, als wenn es sanft zu uns ist <br />
als warteten wir auf eine Strafe, die keine ist. <br />
Vielleicht ist es unsere Art hineinzutauchen <br />
wenn wir uns dem Wind entgegenstemmen <br />
stundenlang feine Kristalle in unser Gesicht peitschen lassen <br />
und schmecken und riechen und mit weit <br />
aufgerissenen Sinnen alles in uns aufnehmen <br />
wie eine Pflanze in der Wüste <br />
wenn ein paar verlorene Regentropfen <br />
sie für kurze Zeit zur Blüte treiben. <br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=22</comments>
 <pubDate>Thu, 29 Apr 2004 10:48:48 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Idylle]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=17</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>
Dicklicher Römer im Garten<br />
mit Igel und Zwerg zeternd<br />
beim Gerangel um einen<br />
Teller Pasta, oder auch mehr?<br />
<br />
Seine Wampe versteckend<br />
hinter Zweigen<br />
Gestikulierend, hadernd<br />
sortiert er seine Utensilien.<br />
<br />
Wechselspiele. Deckung <br />
suchen und wieder aufgeben.<br />
Schutzlosigkeit erkennen,<br />
erhobenen Hauptes entgegentreten.<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=17</comments>
 <pubDate>Wed, 28 Apr 2004 08:32:05 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Was ich an dir mag]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=19</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div>
<br />
Du hast Ringe um die Augen und vorn fehlen dir zwei Zähne<br />
Aber was soll ich machen, ich hab dich so gerne<br />
Du tanzt deine Flamencos so wild wie eh<br />
Morgens um halb sieben vor der Kneipe im Schnee<br />
Und brüllst dazu die Internationale<br />
Und scheißt auf die Völker und ihre Signale<br />
Die man allmählich näherkommen hört<br />
Vorn steht Polizei drauf, spiegelverkehrt<br />
Du weißt, gleich zücken sie die Knüppel<br />
Du weißt, es wäre besser zu gehen<br />
Doch dann bleibst du da, vielleicht wird&#8217;s nie wieder so schön<br />
Nie weißer der Schnee und nie heller der Tag<br />
Vielleicht ist es gerade das, was ich an dir mag<br />
Vielleicht ist es gerade das, was ich an dir mag<br />
<br />

(Ulla Meinecke singt, Text und Musik von Heiner Pudelko) <br />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=19</comments>
 <pubDate>Tue, 27 Apr 2004 15:28:22 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Serge Gainsbourg]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=31</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox"></div>Serge Gainsbourg (1928 - 19991)<br /><br />Die Schöne und das Biest<br /><br />Er hatte auf eine andere gehofft, sie konnte seinen Namen nicht aussprechen. Trotzdem wurden Serge Gainsbourg und Jane Birkin das glamouröseste Pop-Paar der siebziger Jahre.<br /><br />Es war kalt in der Kabine, eng und schmuddelig. Das Licht in diesem Tonstudio war diffus, und in der Luft hing abgestandener Zigarettenrauch. Es war also alles andere als sexy. Egal, die junge Britin Jane Birkin, Anfang zwanzig, stöhnte trotzdem lustvoll ins Mikrofon: "Je t'aime", und "Moi non plus", erwiderte sanft grunzend der fast doppelt so alte Franzose Serge Gainsbourg.<br />Als die Pop-Porno-Miniatur "Je t'aime ... moi non plus" 1969 in die Läden kam, empörte sich der Vatikan so sehr, dass der Chef der zuständigen italienischen Plattenfirma vorübergehend ins Gefängnis musste. Das Stück, geschrieben von Gainsbourg, landete auf schwarzen Listen, und natürlich war die Nachfrage gewaltig.<br /><br />"Es gibt keine bessere PR", sagt Jane Birkin, heute 55, und immer noch amüsiert. Auch darüber, dass viele das Stück für ein leidenschaftliches Liebeslied hielten: "Dabei war es eine Verhöhnung. Wenn es zur Sache kommt, sagen die meisten schnell: ,Je t'aime' (Ich liebe dich) - und Serges zyische Erwiderung darauf war: ,Moi non plus' (Ich auch nicht). Serge mochte solche Zweideutigkeiten."<br /><br /><div class="rightbox1"></div>Und die Franzosen mochten Gainsbourg, weil er ein genialer Quertreiber war: Seinen zehnten Todestag haben sie gerade mit gewaltigem Tamtam zelebriert. Nun sind in Deutschland zum ersten Mal alle Originalalben des Meisters erschienen (Universal Jazz): darunter brillante Pop-Konzeptalben, die heute so beeindrucken wie vor 30 Jahren, aber auch seine Pionierarbeit mit Weltmusik und Reggae.<br /><br />Die Fans danken Gainsbourg für seine Musik, und Birkin ist ihm immer noch dankbar, dass er ihr "30 der schönsten Liebeslieder in französischer Sprache seit Apollinaire" geschrieben habe. Und ein Blick in ihre Pariser Wohnung, die voll gestopft ist mit Gainsbourg-Memorabilia, genügt, um zu verstehen, dass diese Beziehung bis heute ihr Leben bestimmt.<br /><br />Doch auch in der Popwelt ist aus einer Liebesgeschichte längst die Legende von Serge Gainsbourg und Jane Birkin geworden, dem funkelnden Paar der siebziger Jahre.<br /><br />Sie stöhnte "Je t´aime" ins Mikrofon, und er erwiderte sanft grunzend: "Moi non plus". Der Vatikan war empört. Und natürlich wurde das Lied ein Hit.<br /><br />Dabei war das erste Treffen der beiden nicht Liebe auf den ersten Blick, sondern ein Desaster. Birkin, Tochter eines britischen Upper-Class-Paares, hatte sich 1966 spektakulär in Antonionis Film-Klassiker "Blow Up" entblättert und zuvor den deutlich älteren James-Bond-Soundtrack-Komponisten John Barry geheiratet. Der ließ sie schnell mit Töchterchen Kate sitzen. Sie fühlte sich hässlich und gedemütigt und wollte nur weg aus London. Als ihr in einem französischen Film eine Rolle angeboten wurde, flüchtete sie mit Kate nach Paris.<br /><br />Der Hauptdarsteller des Films war Serge Gainsbourg. Der Sohn russischjüdischer Einwanderer hieß eigentlich Lucien Ginzburg, aber er fand, der Name klinge "zu sehr nach Frisör". Wie sein Vater schlug er sich als Musiker in Pariser Nachtclubs durch. Er begann, Lieder zu schreiben, und veröffentlichte ziemlich erfolglose Jazzplatten.<br /><br />Der erste große Coup gelang ihm, als France Gall mit seiner Komposition "Poupée de cire, poupée de son" 1965 den "Grand Prix Eurovision" gewann. Erst Jahre später ging der Sängerin auf, dass das scheinbar harmlose Lied auch als Hymne auf Oralsex gedeutet werden konnte.<br /><br />Als Gainsbourg Birkin auf dem Filmset traf, war er bitter enttäuscht. Er hatte auf das Model Marisa Berenson gehofft. Er war zickig, sie sprach seinen Nachnahmen konsequent falsch aus - "Bourgignon oder so". Schließlich überwand sich die verschüchterte Birkin und lud Gainsbourg zum Essen ein. Sie plauderten, tanzten, sie nahm hin, dass er ihr dabei ständig auf die Füße trat. Sie landeten im Hilton-Hotel, wo sich Birkin vor Nervosität so lange im Bad einschloss, bis er eingeschlafen war.<br /><br />Vom nächsten Morgen an waren sie unzertrennlich und Gainsbourg so verliebt, dass er ihr auf Schritt und Tritt folgte - "und wenn er sich danebenbenommen hatte, ließ er ein Zimmer mit weißen Blumen auffüllen", sagt sie. Sie freut sich noch heute darüber.<br /><br />Gainsbourg und Birkin wurden das strahlende Hipster-Paar von Paris, König und Königin der Nacht. Sie spielte mit, als er sie für ein Männermagazins nackt, an eine Heizung gekettet, fotografierte. Denn sie liebte ihn für die Stücke, die er ihr dichtete. "Einer Frau ein Lied zu schreiben gehört zu den größten Komplimenten."<br /><br />Die beiden kamen frühestens gegen Mittag aus dem Bett, und wer Gainsbourgs Texte kannte, malte sich abenteuerliche Dinge aus, die sie da trieben. Den Rest des Tages verbrachte er am liebsten damit, mit Birkin zum Shoppen durch die teuersten Läden der Stadt zu ziehen.<br /><br />Tochter Charlotte kam 1971 auf die Welt. Zwei Jahre später, er war 35, hatte Gainsbourg seine erste Herzattacke. Er kippte zu Hause um. Doch als ihn die Sanitäter aus dem Haus tragen wollten, krabbelte er von der Liege, weil ihm die Farbe der Wolldecke nicht gefiel. "Er weigerte sich, das Haus ohne seine Hermès-Kaschmir-Decke zu verlassen. Falls Fotografen vor der Tür standen. Er war so ein Snob", sagt Birkin.<br /><br />Er rauchte wie ein Schlot, und während seiner Militärzeit hatte er sich das Trinken angewöhnt. Es half, die Depression in Schach zu halten, die ihn schon überkam, wenn er in den Spiegel schaute: Er hielt sich für abgrundtief hässlich. Nach ein paar Drinks kam der seltsame Trost: Schönheit vergeht, Hässlichkeit bleibt.<br /><br />Gainsbourg war so schüchtern, dass seine Hände zu zittern begannen, wenn er sich unwohl fühlte. Auch da half der Alkohol: "Mit einem Drink können schüchterne Männer Witze reißen und den Mut aufbringen, eine Frau anzusprechen. Alle Männer, mit denen ich mich eingelassen habe, waren betrunken, als ich sie kennen lernte", erzählt Birkin. Es war die Rache an seinem eigenen Gesicht, dass er die schönsten Französinnen seiner Zeit verführt hat, vermutet seine Tochter Charlotte. Wie etwa Brigitte Bardot oder Catherine Deneuve. "Sein Charme war sensationell", sagt Jane Birkin.<br /><br />Aber Serge Gainsbourg trank zu viel. Dass sie ihm die halbe Leber rausnahmen, konnte ihn nicht stoppen. Im Gegenteil: Umso lustvoller und aggressiver inszenierte er sein Spiel mit den Medien. Vor laufenden Fernsehkameras verbrannte er mal einen 500-Francs-Schein oder teilte der Pop-Diva Whitney Houston mit: "I want to fuck you."<br /><br />Das amüsierte ihn königlich und irritierte Birkin zunehmend. "Ich habe jahrelang gekämpft, um ihn vor seinen Depressionen zu retten. Irgendwann sah ich ein, dass es sinnlos war." Sie verließ Gainsbourg 1981 für den Regisseur Jacques Doillon.<br /><br />Aber wirklich getrennt haben sie sich nie. Von der Geliebten wurde sie zur Mutter. Wenn er betrübt zu Hause saß, rief er sie an. "Und wenn ich im Fernsehen sah, wie dünn er geworden war, kochte ich ihm was zu essen, brachte es vorbei und achtete darauf, dass er es auch aß."<br /><br />Als Serge Gainsbourg 1991 an Herzversagen starb, verfiel Frankreich kollektiv in Trauer. "Wo immer er jetzt auch ist: Wenn er mitkriegt, was für einen Wirbel er noch auslöst", sagt Birkin, "macht ihm das garantiert gute Laune."<br /><br />Christoph Dallach<br />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=31</comments>
 <pubDate>Mon, 26 Apr 2004 09:02:30 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Huitre]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=16</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><br />
Deine Worte werden von den zerklüfteten Schalen gebrochen,<br /> prallen ab und irren wie Weltraumschrott ziellos im Raum.
Deine trügerische Hoffnung, beim nächsten Öffnen käme Unverbrauchtes, <br />fegt der nächste Schwall Verdautes weg.
Zum Schluß durch Luftblasen einen <br />Blick auf die vielleichtige Perle, <br />bevor du gehst.<br />
a suivre...
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=16</comments>
 <pubDate>Mon, 19 Apr 2004 11:00:00 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[ce matin]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=14</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox"></div><br />
Das Gezwitscher der Vögel und milchiges Grau, das den neuen Tag verheißt.<br />
Mein Blick durch terracotta und soleiado der Vorhänge auf den Balkon.<br />
Wie üppige tierra deine Haare, wuschelig berstend über der weissen Hülle.<br />
<br /><br />
Die Frische, die du zurück unter die Decke bringst, im Kampf mit den Düften der Nacht.<br />
Noch einmal verlieren, ein weiterer dieser kleinen Tode, bevor die Sonne uns ruft.<br />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=14</comments>
 <pubDate>Sun, 18 Apr 2004 09:38:10 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Gedanken]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=13</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox"></div><br />
Rieseln durch deinen Kopf wie der Sand von Calanque durch deine Finger lief.<br />
<br />
Sie bilden kleine Häufchen, Einzelheiten stapeln sich in den willkürlichen Ansammlungen.<br />
<br />
Dir bleibt noch nicht einmal mehr die Möglichkeit des Klassifizierens. Es hat nichts gemein mit dem romantischen Bild der gerupften Blumenblüten.<br />
<br />
Es ist eine Ruine in Völklingen, in Bitterfeld oder in Fos sur Mer.<br />
<br />
Wenn du die Augen schließt, kannst du es noch einmal riechen. Die Chemie, die gestimmt hat, die alles hat pulsieren lassen, die den Lärm gemacht hat, der einmal alles mit Leben gefüllt hat. Siehst noch einmal die blitzenden Rohre wie ihr stahlendes Lachen beim Glas heben, die Funken in ihren Augen. ]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=13</comments>
 <pubDate>Sat, 10 Apr 2004 06:25:26 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Mescalero]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=46</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">Mit seinen Navajos am Finger<br />
Die Badlands im Kopf<br />
Und geliehenen Bildern<br />
Dreifünfzig das Stück.<br />
<br />
Den Blues in den Ohren<br />
Drei Riffs pro Konzert<br />
Und mit verwilderten Gesten<br />
Zwischen Mannsein und Fühlen<br />
Sitzt der Mescalero aus Fauststadt<br />
Vor halbvollem Glas.<br /></div>
<br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=46</comments>
 <pubDate>Fri, 9 Apr 2004 08:31:17 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Malaga]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=12</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox"></div>
<br />
Ein Fragment.
<br />
Mit irgendwas wie...
<br />
Erinnerungen an Lau. 
<br />
An eine Bulería. 
<br />
An den Jasmin unter dem Fenster. 
<br />
An das Wasser und an Pulpo. 
<br />
Und an hungrige Poren, gierig satt. 
<br />
Und an klebrigen Olivenhügel 
<br />
von Schweiß und Jerez. 
<br />
Und an Welt in kleinem Zimmer und 
<br />
vor allem an kleine Tode.... 
<br />

<br />
Ein müdes Klopfen, 
<br />
fühlt sich an wie fransiger 
<br />
Feudel, hinter Rippen gestopft. 
<br />
Radiert alles weg.]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=12</comments>
 <pubDate>Mon, 29 Mar 2004 21:29:06 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Sofa]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=11</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><br />
Auf dem Sofa lümmeln, Die Augen geschlossen, spürst du ihre interessiert abwesenden Blicke.<br />
Dort wo bei dir eben noch Worte waren, richtet sich der Fatalismus ein bequemes Lager.<br />
Ihre Fragen zielen auf Fakten, ihre Anworten entstammen einem fremdgewordenen Wortschatz.<br />
Sie redet mit dem Kopf, du redest mit dem Bauch. <br />
Du erinnerst dich an Gloria, ihr amüsiertes Lachen. <br />
In Spanien denkt man mit Kopf oder mit dem Herzen.<br />
Du kramst ein wenig in der Erinnerung. <br />
Juli in der Calle Gallego. <br />
Jasminwogen, die dir ins Blut steigen, Rioja aus dem Bauchnabel, der frische Nebel kurz vor dem Morgengrauen.<br />
Irgendwann kommst du zurück, sie wechselt gerade die CD.<br />
In einer Ecke deines Gehirns stapeln sich Textfragmente. Abrufbar wie die Zahlen des Einmaleins.]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=11</comments>
 <pubDate>Thu, 25 Mar 2004 13:43:52 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Nachtsichten - Cuerpos]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=10</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox"></div><br />
Cuerpos <br />
<br />
Sorgsam verkleidet sich die Ewigkeit <br />
als Nase in einer Achselhöhle <br />
als festgefrorene Lippen an einem Nippel <br />
als ruhende Hand in einem Schoß<br />
 <br />
Aus dem unwirtlichen Leben <br />
meldet sich ein Bandoneon <br />
Zeit wird zum Spielball eines <br />
Augenaufschlags<br />
 <br />
Poren geben sich gelassen hin <br />
Kehlige Laute drängen <br />
hilflos nach oben<br />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=10</comments>
 <pubDate>Fri, 23 Jan 2004 14:29:07 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Wenn Du mich liest]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=8</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div><br />
Wenn Du mich liest<br />
Werde ich Dich durch die Windschutzscheibe ansehen<br />
Du wirst auf mich zukommen, wie die Straße<br />
Wenn Du mich liest<br />
Wird das Haus still sein<br />
Und meine Stille wird Dich gänzlich ausfüllen<br />
Mit Dir, in Dir werde ich niemals still sein<br />
Ich bringe Dir eine zärtliche Musik<br />
Was Dich betrifft, so schüttest Du<br />
Ganz tief in meine Einsamkeit<br />
Jene traurige Freude des Seins<br />
Jene Liebe, um die wir Tag für Tag kämpfen<br />
Trotz aller Anderen<br />
Trotz des Gefängnisses in das wir uns gebracht haben<br />
Trotz der Tränen die wir jeder in seiner Ecke vergießen<br />
Und trotzdem aneinander gepresst.Ich sah Dich dieser Tage<br />
Unten in den Landen, Du weißt wo<br />
Ich sah Dich dort zu der Erde gewandt<br />
Die wir beide so sehr lieben<br />
Und Du verneigtest Dich wie eine Madonna<br />
Und ich war nicht da, auch Du nicht<br />
Alles was ich sah, war mein Traum<br />
Dich nicht mehr sehen können, wie ich Dich sehe<br />
Ich frage mich, wie wir diese Schuld abtragen könnten<br />
Die Liebe ist trist, sicher, aber das ist schwierig<br />
Alles in Allem schwierig<br />
Wenn Du Dich in meinen Armen ganz lange zu den Sternen aufmachst<br />
Und Du mich bittest, Dich dort zu küssen, wieder und wieder<br />
Geht es mir gut, alles beginnt von vorn<br />
Alles blüht und Du wirst von mir blühen<br />
Ich verspreche Dir: Die Leidenschaft ist unsere große Tugend<br />
Sie ist auch unser Drama<br />
Eines Tages werden wir nicht mehr ruhig sein<br />
Alles wird sich aufhellen und wir werden lange schlafen<br />
Und wir werden uns freuen wie Kinder<br />
Du hast mich wieder zum Kind werden lassen<br />
Vor mir liegen massenweise glückliche Momente<br />
Doch jetzt steht in meinem Gefängnis alles still<br />
Ich warte, bis mir die Stunde schlägt<br />
Ich verliere mich in Dir. Ganz und gar<br />
Ich liebe Dich, Christie, ich liebe Dich<br />
<br /><br />
Léo Ferré 1987<br />
<br /><br />
trad. Erich Meier]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=8</comments>
 <pubDate>Mon, 29 Dec 2003 06:23:59 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Deine Art]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=9</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox"></div><div class="rightbox1">All diese Schreie auf der Straße, diese Typen,
<br />
die Geschäfte, wo ich Dich an den Regalen für Unterwäsche
<br />
und billigen Schmuck wie eine Kränkung sehe.
<br />
Die Schatten in den Augen der Frauen, wenn Du an ihnen vorbeigehst.
<br />
All diese Geräusche, Gesänge und die vorbeiziehenden Düfte.
<br />
Wenn Du Dich dort selbst hineinbegibst oder von mir in dieses Exil entlassen wirst.
<br />
Damit ich Dich aus der Ferne lieben kann, gerade so, im Vorbeigehen.
<br />
All diese ein bißchen abgedrehten Sachen, all das ist Deine Art.
<br />
Deine Art ist Dein Arsch, ist Dein Arsch, ist Dein Arsch.
<br />
Deine Art ist mein Gesetz, wenn Du Dich herabwürdigst!<br />Es ist mein Blut Deiner Wunde, ist Dein Feuer meiner Kippe.
<br />
Sie ist die unterwürfige Liebe , die nie mehr endet.
<br />
Deine Art ist Dein Arsch, ist Dein Arsch, ist Dein Arsch.
<br />
Diese Häfen der Nacht, das Kleine das wir so gerne hätten
<br />
und dann doch nicht mehr wollen, sobald Du mir ein Zeichen gegeben hast,
<br />
am Rande des Widerstandes, eingerammt in Deiner Wonne,
<br />
mit dem Blut meiner Beere und dem Wein Deines Rebstocks.
<br />
All das vermischt sich in unserem Gedächtnis
<br />
in jenen verlorenen Welten des Jahrs Achtzigtausend,
<br />
wenn wir nicht mehr da sein und wiedergeboren werden.
<br />
All diese ein bißchen verrückten Sachen, das ist Deine Art.
<br />
Deine Art ist Dein Arsch, ist Dein Arsch, ist Dein Arsch.
<br />
Deine Art ist Dein Recht, wenn ich ein Recht auf Deine Art habe.
<br />
Sie ist jenes teuflische Spiel mit Kopf oder Zahl
<br />
Sie ist die Liebe, die schweigt, wenn Du nicht mehr singst.
<br />
Deine Art ist Dein Arsch, ist Dein Arsch, ist Dein Arsch.
<br />
Bei soviel erfahren wollen erkennt man nichts mehr.
<br />
Was mir an Dir gefällt, ist, was ich mir vorstelle,
<br />
kurz bevor ich mir mit meiner Hand helfe ,
<br />
an Deinem erfundenen Mund, weit davon entfernt, etwas schändliches zu tun.
<br />
In diesen nächtlichen Straßen, mit meinen verbundenen Augen,
<br />
wenn Du an mir nichts als eine bestimmte Art erkennst.
<br />
Wenn ich selbst aus mir einen Anderen, Imaginären mache.
<br />
All diese unvorsichtigen Dinge, all das ist Deine Art.
<br />
Deine Art ist Dein Arsch, ist Dein Arsch, ist Dein Arsch.
<br />
Deine Art ist Dein Recht, wenn ich mich herabwürdige!
<br />
Sie ist Deine Wunde, ist mein Blut, ist meine Asche Deiner Kippen,
<br />
wenn die Nacht ihre Feuer weggeworfen hat und stirbt.
<br />
Deine Art ist Dein Herz, ist Dein Herz, ist Dein Herz
<br />
<br />
Léo Ferré 1971
<br />
traduction Erich Meier<br /><br /><br />
</div>
<br style="clear:both;" />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=9</comments>
 <pubDate>Sun, 28 Dec 2003 07:04:30 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ploumanach]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=7</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div>
<br />
Hast Du je am Meer gestanden, kurz bevor die Sonne aufgeht? Wenn der Wind alle Düfte der See gesammelt hat und Dich davon besoffen macht. Wenn Du nicht weißt, ob Dir warm oder kalt ist und Deine Gedanken wie in einer Nussschale auf 
<br />
offener See treiben. An einen majestätischen Menhir gelehnt den Tag auf Dich zukommen siehst. So ganz allein mit der Unendlichkeit. Und Dich darauf freust, langsam zurück zu schlendern, beim Bäcker vorbeigehst und schwer bepackt ankommst. 
<br />
Du Dich ausziehst um unter eine warme Decke zu schlüpfen und Deinen angekühlten Körper an den anderen, warmen schmiegst und in ihm aufzugehen versuchst. Dieser Körper, der nach Schlaf riecht und die Decke die Du hebst, damit sich die Düfte der Nacht ihren Weg nach draußen bahnen können. Und Du atmest tief durch und Du inhalierst sie wie Du vorhin das Meer inhaliert hast und irgendwie gibt es dann plötzlich kaum mehr einen Unterschied und Du lächelst ein zufriedenes Lächeln, und nichts ist mehr von dieser Welt.
<br />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=7</comments>
 <pubDate>Sat, 27 Dec 2003 19:50:08 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Fühlen]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=6</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>
<br />
.... avec l'air entêté et mes mains quelque part dans le vague...
<br />
<br />
Sorgsam verkleidet sich die Ewigkeit 
<br />
als Nase in einer Achselhöhle 
<br />
als festgefrorene Lippen an einem Nippel 
<br />
als ruhende Hand in einem Schoß 
<br />
Aus dem unwirtlichen Leben 
<br />
meldet sich ein Bandoneon 
<br />
Zeit wird zum Spielball eines 
<br />
Augenaufschlags 
<br />
Poren geben sich gelassen hin 
<br />
Kehlige Laute drängen 
<br />
hilflos nach oben
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=6</comments>
 <pubDate>Fri, 26 Dec 2003 01:59:04 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Le temps des cerises]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=3</link>
<description><![CDATA[Paroles: Jean-Baptiste Clément. Musique: A. Renard   1867<br />
<div class="rightbox"></div><br />
Quand nous en serons au temps des cerises<br />
Et gai rossignol et merle moqueur<br />
Seront tous en fête<br />
Les belles auront la folie en tête<br />
Et les amoureux du soleil au c&oelig;ur<br />
Quand nous chanterons le temps des cerises<br />
Sifflera bien mieux le merle moqueur<br />
Mais il est bien court le temps des cerises<br />
Où l'on s'en va deux cueillir en rêvant<br />
Des pendants d'oreilles<br />
Cerises d'amour aux robes pareilles<br />
Tombant sous la feuille en gouttes de sang<br />
Mais il est bien court le temps des cerises<br />
Pendants de corail qu'on cueille en rêvantQuand vous en serez au temps des cerises<br />
Si vous avez peur des chagrins d'amour<br />
Evitez les belles<br />
Moi qui ne crains pas les peines cruelles<br />
Je ne vivrai pas sans souffrir un jour<br />
Quand vous en serez au temps des cerises<br />
Vous aurez aussi des chagrins d'amour<br />
J'aimerai toujours le temps des cerises<br />
C'est de ce temps-là que je garde au c&oelig;ur<br />
Une plaie ouverte<br />
Et Dame Fortune, en m'étant offerte<br />
J'aimerai toujours le temps des cerises<br />
Et le souvenir que je garde au c&oelig;ur]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=3</comments>
 <pubDate>Wed, 24 Dec 2003 13:07:58 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[C'est Extra]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=4</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div>
<div class="rightbox1">
<b>Leo Ferre 1969</b>
<br /><br />
Une robe de cuir comme un fuseau
<br />
Qu'aurait du chien sans l'faire exprès
<br />
Et dedans comme un matelot
<br />
Une fille qui tangue un air anglais
<br />
C'est extra
<br />
Un moody blues qui chante la nuit
<br />
Comme un satin de blanc d'marié
<br />
Et dans le port de cette nuit
<br />
Une fille qui tangue et vient mouiller
<br />
C'est extra c'est extra
<br />
Des cheveux qui tombent comme le soir
<br />
Et d'la musique en bas des reins
<br />
Ce jazz qui d'jazze dans le noir
<br />
Et ce mal qui nous fait du bien
<br />
C'est extra
<br />
<br />
</div><br style="clear: both;" /> <div class="rightbox1">
Ces mains qui jouent de l'arc-en-ciel
<br />
Sur la guitare de la vie
<br />
Et puis ces cris qui montent au ciel
<br />
Comme une cigarette qui brille
<br />
C'est extra c'est extra
<br />
C'est extra c'est extra
<br />
Ces bas qui tiennent hauts perchés
<br />
Comme les cordes d'un violon
<br />
Et cette chair que vient troubler
<br />
L'archet qui coule ma chanson
<br />
C'est extra
<br />
Et sous le voile à peine clos
<br />
Cette touffe de noir jésus
<br />
Qui ruisselle dans son berceau
<br />
Comme un nageur qu'on attend plus
<br />
C'est extra c'est extra
<br />
C'est extra c'est extra
<br />
Une robe de cuir comme un oubli
<br />
Qu'aurait du chien sans l'faire exprès
<br />
Et dedans comme un matin gris
<br />
Une fille qui tangue et qui se tait
<br />
C'est extra
<br />
Les moody blues qui s'en balancent
<br />
Cet ampli qui n'veut plus rien dire
<br />
Et dans la musique du silence
<br />
Une fille qui tangue et vient mourir
<br />
C'est extra
<br />
C'est extra
<br />
C'est extra
<br />
</div><br style="clear: both;" /> 
<br />]]></description>
 <category>Chanson</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=4</comments>
 <pubDate>Tue, 23 Dec 2003 09:01:56 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Marseille]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=5</link>
<description><![CDATA[<div class="rightbox1"></div>
<div class="lefttbox1">
<br />
<b>Für Richard Martin und die Truppe des Theatre Toursky...</b>
<br />

<br />
Ô Marseille on dirait que ta voix a changé
<br />
On dirait que la carte où partait l'Indochine
<br />
En se prenant pour toi dans le riz délavé
<br />
Te pleure avec du sang et puis l'âme marine
<br />

<br />
Ô Marseille on dirait que la mer a pleuré
<br />
Tes mots qui dans la rue se prenaient par la taille
<br />
Et qui n'ont plus la même ardeur à se percher
<br />
Aux lèvres de tes gens que la tristesse empaille
<br />

<br />
Ô Marseille on dirait que Notre Dame en fleurs
<br />
S'est penchée dans le port pour boire à ton eau verte
<br />
Qu'elle voyait briller comme brillent les pleurs
<br />
Aux yeux de tes marins que l'absinthe déserte<br />
</div><br style="clear: both;" />  Ô Marseille on dirait que le vent t'a vaincue
<br />
Dans la miséricorde où la vallée le traîne
<br />
Et que de ce mistral qui glace ta vertu
<br />
Il ne reste qu'un peu d'accent qui se promène
<br />

<br />
Ô Marseille la vie a porté sur ton dos
<br />
Tout ce Nord qui proteste en moquant la musique
<br />
Qui monte de ta gorge accrochée à tes mots
<br />
Les mêmes que là-haut dans les steppes plastiques
<br />

<br />
Ô Marseille on dirait que flottent des drapeaux
<br />
Qu'une voile impudique a fauché dans des voiles
<br />
Et ces bateaux perdus qui croisent sous ta peau
<br />
Se souviennent de toi dans la gorge des squales
<br />
 
<br />
Ô Marseille on dirait que les saisons se noient
<br />
Dans ton ciel portuaire où la lune s'affaire
<br />
A compter les bateaux qui lui parlent de toi
<br />
Jusqu'aux galions perdus qui se croient nucléaires
<br />

<br />
Ô Marseille on dirait que le Peuple et le Roi
<br />
Ne savaient plus quoi dire et ne savaient que faire
<br />
Quand bouillait la colère et quatre-vingt-neuf fois
<br />
Ils ont mis sur ton nom une chanson-misère
<br />

<br />
Ô Marseille on dirait que Shakespeare a l'accent
<br />
Qu'il a quitté son Angleterre et ses manières
<br />
Qu'il t'apporte une rose et Joliette dedans
<br />
Avec des Roméo grimpant des cannebières
<br />

<br />
Ô Marseille on dirait que le coeur te va bien
<br />
Comme te l'écrivait Guillaume Apollinaire
<br />
"Anges frais débarqués à Marseille hier matin"
<br />
On débarque toujours les amours passagères
<br />

<br />
Mais qu'importe ton ciel qui se prend pour l'Orient
<br />
Qu'importe ton parler avec ses mots épiques
<br />
Ces mots qui sortent faire un tour avec l'accent
<br />
Ces mots qui ne sortent pas de Polytechnique
<br />

<br />
Oui mais quels mots, Marseille ? 
<br />

<br />
QUAND TU Y METS TA MUSIQUE !]]></description>
 <category>Chanson</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=5</comments>
 <pubDate>Mon, 22 Dec 2003 15:48:38 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Neues Design]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=2</link>
<description><![CDATA[Heute das neue Design für den Weblog hochgestellt. Es ist jedoch noch weit von der endgültigen Version entfernt und wird noch einige Versuche und Änderungen benötigen.<br />
<br />
]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=2</comments>
 <pubDate>Fri, 12 Dec 2003 08:52:39 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Die Gefangene im November]]></title>
 <link>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=1</link>
<description><![CDATA[<div class="leftbox1"></div><div class="rightbox1">
besiegte zwischen<br />
sehn und sucht<br />
mit geketteten armen<br />
verstümmeln ihre hände<br />
die ausgebleichte hülle.<br />
<br />
zeitlos liegend<br />
embryonal<br />
in untätiger kraftlosigkeit<br />
getrieben von erinnerungen<br />
wechselbäder im karussell<br />
kampf, wut, mut, verzweiflung.<br />
<br />
ziellos wandernd<br />
durch strassen dunkel und leer<br />
wie das pausenlose denken.<br />
<br />
lächerlich rebellisch aussen<br />
hohntriefend gegen sich selbst<br />
endet die strasse an gleisen<br />
und dem tropfen erkenntnis<br />
dass an solchen novembertagen<br />
die gefangenschaft ewig ist.<br />
<br />
- Nach einer Vorlage von C.W. -<br />

</div><br style="clear:both;" />]]></description>
 <category>Lyrik</category>
<comments>http://blog.erich-meier.de/index.php?itemid=1</comments>
 <pubDate>Thu, 6 Nov 2003 10:49:17 +0100</pubDate>
</item>
  </channel>
</rss>